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	<title>Tautenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-28T15:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/59/26/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/42/56/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Tautenburg_in_SHK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Holzland-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Dornburg-Camburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 230&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07778&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036427&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16074096&lt;br /&gt;
|Gliederung        = &lt;br /&gt;
|Straße            = An der Bastei 19a&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.tautenburg.de/ www.tautenburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Wolf-Ullrich Weber&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tautenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Holzland-Kreis]]es und Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tautenburg.jpg|links|mini|Luftbild Tautenburg, Blickrichtung Ostnordost (2023)]]&lt;br /&gt;
Tautenburg liegt verkehrsmäßig nahe [[Jena]], [[Dornburg/Saale|Dornburg]] und [[Camburg]] an der [[Kreisstraße]] 152 (Stichstraße) mit Anschluss an die [[Landesstraße]] 2306. Geografisch befindet sich Tautenburg östlich der [[Saale]]niederung mitten im [[Tautenburger Wald]] in einem den Burgberg hufeisenförmig umfassenden Nebental bei etwa 250 Meter über NN. Der Forst liegt etwa 100 Meter über der mittleren Höhe des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turm Tautenburg.JPG|mini|hochkant|links|Der Turm der [[Ruine]] [[Burgruine Tautenburg|Tautenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Tautenburg.JPG|mini|hochkant|Kirche]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der [[Burgruine Tautenburg|Tautenburg]] geht auf das Jahr 1223 zurück. Sie gelangte vor 1232 in den Besitz der [[Schenk von Vargula|Schenken von Vargula]]. Hier siedelte bis 1640 eine Nebenlinie der Schenken, die sich nach der Tautenburg benannten. Wann sich eine erste dörfliche Ansiedlung unterhalb der Burg ausbildete, ist unbekannt, doch vermutlich geschah dies bald nach der Anlage der Burg. Die Burg und den angrenzenden Wald erhielten zunächst die Herren von [[Lobdeburg]]-[[Saalburg (Saalburg-Ebersdorf)|Saalburg]] als Aftervasallen des [[Heiliges Römisches Reich|Reiches]] zu [[Lehnswesen|Lehen]]. Als Hartmann IV. von Lobdeburg-Saalburg ohne männlichen Erben verstarb, übertrug Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] das Reichslehen 1243 den Tautenburger Schenken.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Stöbe: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte Urkunde Kaiser Friedrichs II.&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsches Archiv für Geschichte des Mittelalters, Band 1, Seiten 504–510&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tautenburg geht wahrscheinlich auf den Erbauer/Vorbesitzer der Burg, Tuto von Hausen, zurück (Hausen, Burgruine zwischen Tautenburg und [[Bürgel (Thüringen)|Bürgel]]), der sich auch Tuto von Tutinburg nannte. Dieser Tuto ist wahrscheinlich ein Lehnsmann der [[Lobdeburger|Herren von Lobdeburg]] gewesen, die die Herrschaft Tautenburg vor den Schenken vom Reich zu Lehen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrei Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung von Tautenburg&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahrbuch für Geschichte und Naturkunde des Saale-Holzland-Kreises und die Stadt Jena, in Vorbereitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Tautenburg gehörte zu einer Kette von Reichsbesitz, der sich entlang der alten [[Militärstraße|Heerstraße]] von Erfurt nach Altenburg befand. Befestigte Anlagen, wie [[Wasserburg Kapellendorf|Kapellendorf]], [[Lehesten (bei Jena)#Wasserburg Lehesten|Lehesten]], [[Hainichen (Thüringen)|Hainichen]], [[Dornburger Schlösser#Reichs-Ministerial-Burg Dornburg|Dornburg]], [[Burgruine Tautenburg|Tautenburg]], [[Burg Schkölen|Schkölen]] usw. lagen an dieser Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Gleise|Gleistales]] auf den Hochlagen vom Tautenburger Forst standen im [[Mittelalter]] kleinere Burgen oder Befestigungsanlagen zum Schutz der im Tal verlaufenden [[Handelsweg|Handelsstraße]] aus Richtung Erfurt über die Saalefurt bei der [[Wüstung]] [[Hummelstedt]] (noch 1209 erwähnt) in Richtung Bürgel–Gleisefurt nach [[Nürnberg]] oder Altenburg. Es waren die Burgstellen [[Naura (Golmsdorf)#Burgruine Bonzig auf dem Berg Bonsig|Bon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ig]] (im Flurteil Bon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ig), Mönchskuppe (nördlich von [[Graitschen bei Bürgel]] im Flurteil Münchenholz), [[Hausen (Wüstung, Poxdorf)|Hausen]] (über dem Teufelsgrund bei Poxdorf) und Goldberg (südwestlich von [[Hohendorf (Bürgel)|Hohendorf]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 70, 55, 113, 129 und 130, 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab im Ort ein Schloss, das 1482 von Burkhard Schenk von Tautenburg erbaut wurde. In dieser Burg starb der letzte derer von Tautenburg, Christian Schenk von Tautenburg am 3. August 1640. Er musste zuvor mit ansehen, wie seine 22-jährige Gemahlin, eine Gräfin [[Haus Reuß|Reuß]], und seine Kinder am 25. November 1631 starben und am 12. Mai 1638 sein Schloss in [[Frauenprießnitz]] in Flammen aufging. Das hiesige Schloss wurde 1780 abgetragen und seine Steine und Gebäudeteile für den Neubau des Frauenprießnitzer Schlosses verwandt.&amp;lt;ref name=Taschenbuch&amp;gt;[[Jonathan Karl Zenker|Jonathan C. Zenker]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisches Taschenbuch von Jena und seiner Umgebung besonders in naturwissenschaftlicher u. medicinischer Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Frommann, Jena 1836, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10022377_00132.html S. 118–119].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des Hauses der [[Schenk von Vargula#Schenck von Tautenburg|Schenken von Tautenberg]] 1640 kamen Burg und Ort Tautenburg in den Besitz der [[Albertiner|albertinischen]] [[Wettiner]] und entwickelten sich zum Zentrum eines großen Wirtschaftsgebietes ([[Amt Tautenburg]], 1703: 17 Dörfer mit 389 Höfen, 3 Wüstungen und 6 Freigütern). 1780 wurde für den Bau des Justiz- und Rentamtes in [[Frauenprießnitz]] die Burg abgerissen und das Baumaterial dort verwendet. Nur der [[Bergfried]] blieb erhalten. Damit wechselte auch der Verwaltungssitz nach Frauenprießnitz. Mit der beim [[Wiener Kongress]] 1815 erfolgten Abtretung des königlich-sächsischen Amts Tautenburg an [[Preußen]] wurde das Amt aufgelöst. Im Juni 1815 kam Tautenburg mit dem Hauptteil des ehemaligen Amts an das Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Ludwig Klüber]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsarchiv des teutschen Bundes.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Heft 2. J. J. Palm und Ernst Enke, Erlangen 1816, [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10559807?page=383 S. 373].&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1822&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://geo.viaregia.org/testbed/Material.Datenbank/Geschichte/Ortsgeschichte/Jena/Buergel.mit.Thalbuergel.html | wayback=20190119174423 | text=Bürgel auf www.geo.viaregia.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Amt Bürgel]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Stieler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande.&amp;#039;&amp;#039; Perthes, Gotha 1826, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10021732_00073.html S. 53].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1850 kam der Ort zum Verwaltungsbezirk Weimar II (ab 1868: [[Verwaltungsbezirk Apolda]]) des Großherzogtums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/apolda.htm |titel=II. Verwaltungsbezirk (Apolda) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220812184057if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/apolda.htm |archiv-datum=2022-08-12 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1920 gehört Tautenburg zum Freistaat Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Region um Tautenburg als Erholungsgebiet erschlossen und auch einige Prominente verweilten in Tautenburg, so Friedrich Nietzsche, [[Max Reger]] und Ricarda Huch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] sowie ein holzverarbeitender [[Volkseigener Betrieb|VEB]] gegründet. Auch entstand ein Erholungslager für Arbeiter eines [[Braunkohletagebau]]s. Ab 1960 wurde hier das [[Thüringer Landessternwarte Tautenburg|Karl-Schwarzschild-Observatorium]] der [[Akademie der Wissenschaften]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aufgrund der guten Beleuchtungsbedingungen im Umfeld von Tautenburg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Überregional bekannt geworden ist Tautenburg und der [[Tautenburger Wald]] durch die Errichtung der [[Thüringer Landessternwarte]] (Karl-Schwarzschild-Observatorium) im Jahr 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die [[Burgruine Tautenburg]]. Tautenburg ist U-förmig um den Burgberg angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Petrus-Johannes-Kirche (Tautenburg)|Petrus-Johannes-Kirche]] wurde 1882/83 als Ersatz für einen älteren Vorgängerbau im [[Neugotik|neugotischen]] Stil errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1986 beim Abriss eines alten Stallgebäudes im Gehöft Nr. 5 wurde der &amp;#039;&amp;#039;[[Mahlschatz]] von Tautenburg&amp;#039;&amp;#039; (ein bäuerlicher Brautschmuck) gefunden. Er ist im Museum der Leuchtenburg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Haufschild]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mahlschatz von Tautenburg.&amp;#039;&amp;#039; Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Seitenroda 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Tautenburger Planetenpfad.jpg|mini|links|Logo Tautenburger Planetenpfad]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20-05-30 A7 (20).jpg|mini|Übersichtskarte des Tautenburger Planetenpfades]]&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(2424) Tautenburg]] trägt ab dem Entdeckungsjahr 1973 den Namen Tautenburg,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landessternwarte Tautenburg. Karl-Schwarzschild-Observatorium. Geschichte, Instrumentierung, Forschungsinhalte.&amp;#039;&amp;#039; 1998, (Faltblatt).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Bekanntgabe der Benennung erfolgte 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;Minor Planet Circ. 7784&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ca. 8 km lange [[Planetenweg|Tautenburger Planetenpfad]], ein [[Rundweg#Rundwanderweg|Rundwanderweg]], wurde am 16. November 2019 begonnen und 2020 fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.tautenburg.de/ausflugsziele-wanderempfehlungen/planetenpfad |titel=PLANETENPFAD |werk=Ausflugsziele &amp;amp; Wanderempfehlungen |hrsg=Gemeinde Tautenburg |datum= |abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schaumann]] (* 1927), Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sohn des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlieb Tielke]] (* 2. Juli 1731 auf dem Schloss in Tautenburg; † 6. November 1787 in [[Freiberg]]), kurfürstlicher sächsischer Hauptmann&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|38|286|288|Tielke, Johann Gottlieb|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Tielke, Johann Gottlieb}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hermann Otto Stölten]] (* 26. Februar 1847 in [[Holm (Kreis Pinneberg)|Holm]]; † 21. Juni 1928 in [[Gerstungen]]) Pfarrer, Heimatforscher und Mitbegründer des Verschönerungsvereins sowie Initiator zum Bau der neuen Kirche in Tautenburg im Zeitraum 1878–1886.&amp;lt;ref&amp;gt;Fredy Richter: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Lic.Sup.Int. Hermann Otto Stölten und seine Zeit 1847–1928.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nietzsche]] (* 15. Oktober 1844 in [[Röcken]] bei [[Lützen]]; † 25. August 1900 in [[Weimar]]) Er lebte im Jahre 1882 zwei Monate mit der Russin [[Lou Andreas-Salomé|Lou von Salomé]] als Sommerfrischler bis zum 27. August in Tautenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; 2). Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 1998, ISBN 3-931505-38-3, S. 77–86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damalige Tautenburger Pfarrer Hermann Otto Stölten hat sich in seiner Autobiographie kritisch über das ungleiche Besucherpaar Nietzsche und Salomé und ihr Auftreten in Tautenburg geäußert.&amp;lt;ref&amp;gt; Die Autobiographie-Ausschnitte wurden veröffentlicht in: [[Andreas Urs Sommer]] (Hrsg.): Friedrich Nietzsche und Lou von Salomé in Tautenburg. Auszüge aus der unpublizierten Selbstbiographie des Pfarrers Hermann Otto Stölten, in: Nietzsche-Studien. Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung, Bd. 38 (2009), Berlin / New York: Walter de Gruyter 2009, S. 389–392&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans Walter [[Conrad Veidt]] (* 22. Januar 1893 in [[Berlin]]; † 3. April 1943 in [[Hollywood]], [[Kalifornien]]) war ein deutscher Schauspieler und weilte 1909 als Sommerfrischler in Tautenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; 2). Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 1998, ISBN 3-931505-38-3, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Joachim Ringelnatz]] (* 7. August 1883 in [[Wurzen]]; † 17. November 1934 in [[Berlin]], eigentlich Hans Gustav Böttcher) war oft als Kind mit seinen Eltern und Geschwistern nach Tautenburg in die Sommerfrische gekommen. Am 15. Januar 1909 erinnert er sich in einem Brief an seine Schwester an Tautenburg und an die Muschelkalkhänge.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; 2). Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 1998, ISBN 3-931505-38-3, S. 101–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ricarda Huch]] (* 18. Juli 1864 in [[Braunschweig]]; † 17. November 1947 in [[Schönberg (Kronberg)|Schönberg (Taunus)]]), Schriftstellerin und Historikerin, lebte vom 20. März bis 21. Mai 1945 infolge der Bombardierung Jenas in Tautenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; 2). Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 1998, ISBN 3-931505-38-3, S. 103–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; 2). 4., (veränderte und erweiterte) Auflage. Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2013, ISBN 978-3-943768-17-6.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schaumann: &amp;#039;&amp;#039;„Dieses Tautenburg entzückt mich und paßt mir in allem und jedem ...“. Nietzsche und Tautenburg. Eine Rede.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichterwege nach Jena. Eine literarische Spurensuche in drei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Palmbaum-Texte.&amp;#039;&amp;#039; 32). Quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2012, ISBN 978-3-943768-02-2, S. 103–113.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tautenburg:&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnapphans. Jenaer Heimatbrief.&amp;#039;&amp;#039; 103, November 2012, {{ZDB|1095688-8}}, S. 66–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv | url=http://thueringenfotos.de/Tautenburg%201988-06-18.pdf | wayback=20220202093422 | text=thueringenfotos.de - Fotos aus dem Dorf von 1988}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tautenburg.de/ Website der Gemeinde Tautenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Schenk+von+Tautenburg Die Schenk von Tautenburg (zeno.org)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=4146/ | wayback=20140808045347 | text=Historische Rekonstruktionszeichnung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4302686-2|VIAF=242681182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tautenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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