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	<title>Taurus (Gebirge) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taurus_(Gebirge)&amp;diff=179358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MeyerAx: Kızlar Sivrisi - Höhe 3070 zb in der eingebundenen Karte, auch peakbagger. Kızılkayader ist seit 2008 höchster Berg des Aladağlar, siehe  Kızılkaya (mountain), engl. Wiki.</title>
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		<updated>2026-01-26T10:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kızlar Sivrisi - Höhe 3070 zb in der eingebundenen Karte, auch peakbagger. Kızılkayader ist seit 2008 höchster Berg des Aladağlar, siehe  &lt;a href=&quot;/index.php?title=K%C4%B1z%C4%B1lkaya_(mountain)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kızılkaya (mountain) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kızılkaya (mountain)&lt;/a&gt;, engl. Wiki.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den türkisch-syrischen Taurus in Westasien. Zum &amp;#039;&amp;#039;Taurischen Gebirge&amp;#039;&amp;#039; im Süden Osteuropas siehe [[Krimgebirge]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Taurus&lt;br /&gt;
|NAME-ZUSATZ=&lt;br /&gt;
|KARTE=Mountains of Turkey.png&lt;br /&gt;
|KARTE-BREITE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Westlicher, Mittlerer und Südöstlicher Taurus in der Türkei&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Türkei]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=Gebirgsregionen des Taurus&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Uludoruk|Uludoruk Tepesi]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=4135&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=37/50//N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=36/00//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=TR&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Kalkstein]], [[Metamorphe Gesteine]], [[Ophiolith]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD1=&lt;br /&gt;
|BILD1-BREITE=&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{trS|Toros Dağları}}, {{kuS-Latn|Çiyayên Torosê}}, {{grcS|ὄρη Ταύρου}}), auch das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taurusgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein rund 1500&amp;amp;nbsp;km langer, in der [[Türkei]] gelegener Teil eines komplexen [[Alpidische Orogenese|alpidischen]] [[Kettengebirge|Kettengebirgssystems]] in [[Vorderasien]], das das [[Kleinasien|anatolische Hochland]] vom [[Mittelmeer]] und vom [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Tiefland trennt. Diese Gebirgsketten teilen sich insbesondere im Südwesten und im Osten der Türkei in komplex verlaufende Gebirgszüge auf, deren Anfang und Ende nicht eindeutig zu bestimmen sind. Insgesamt ist der Taurus Teil des [[Alpidisches Gebirgssystem|Alpidischen Gebirgssystems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung und Gliederung des Taurus ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine allgemeingültige Übereinstimmung über die Ausdehnung und Untergliederung des Begriffes &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039;, was wohl darauf zurückgeht, dass der aus der [[Antike]] stammende Begriff im Laufe der Geschichte unterschiedlich weite Bereiche der Gebirge umfasste. In der Antike, etwa bei [[Eratosthenes]], umfasste der Taurus auch die im Osten anschließenden Gebirgszüge des [[Elburs]], des [[Hindukusch]] und sogar des [[Himalaya]], die in der damaligen Weltsicht als durchgehender Gebirgszug angesehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der offiziellen türkischen Sicht&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß der ursprünglich von der Geographischen Fakultät der Universität Ankara, nun vom Harita Genel Komutanlığı, dem türkischen Kartographischen Generalkommando herausgegebenen [https://www.erisi.com/gelisim/harita/trmap/fiziki.jpg &amp;#039;&amp;#039;Physischen Karte der Türkei&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; beginnt der &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten der Türkei, folgt großteils der Mittelmeerküste und verläuft nördlich von [[Syrien]] bis zur östlichen Grenze der Türkei. Er wird unterteilt in den &amp;#039;&amp;#039;Westlichen&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Mittleren&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Südöstlichen Taurus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem folgt weitgehend z.&amp;amp;nbsp;B. der &amp;#039;&amp;#039;Diercke Universalatlas.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Diercke Universalatlas.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag, Augsburg 1989, ISBN 3-89350-210-6, S. 198, 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere haben bei gleicher Ausdehnung eine geringfügig abweichende Benennung, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Westlicher Taurus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Östlicher Taurus.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus, Die Welt,&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Vorderasien, Vorderindien.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Brockhaus / wissensmedia in der inmediaOne, Gütersloh/München 2013, ISBN 978-3-577-09805-2, Tafel 111&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche lassen den &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Taurus&amp;#039;&amp;#039; südlich des [[Vansee]]s enden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Dieter Hütteroth, Volker Höheld: &amp;#039;&amp;#039;Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-13712-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere benennen als &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; nur den Abschnitt zwischen den Buchten von [[Antalya]] und [[Mersin]], vermerken im Osten aber den &amp;#039;&amp;#039;Güney Doğu Toroslar&amp;#039;&amp;#039; (ohne Übersetzung).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Grosse Dumont Atlas der Welt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Dumont, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7701-6955-9, Tafel 147&amp;lt;/ref&amp;gt; Wieder andere stimmen darin überein, als &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Toros Dağları&amp;#039;&amp;#039;) nur den Abschnitt zwischen Antalya und Mersin zu betrachten und im Osten den &amp;#039;&amp;#039;Güney Doğu Toroslar&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, der aber nicht als &amp;#039;&amp;#039;Südöstlicher Taurus&amp;#039;&amp;#039; übersetzt wird, sondern gemäß alter Tradition als &amp;#039;&amp;#039;Armenischer Taurus&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben wird (obwohl das heutige Armenien rund 250&amp;amp;nbsp;km entfernt liegt).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Knaurs Atlas der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1994, ISBN 3-426-26260-6, Tafel 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Knaurs Grosser Weltatlas.&amp;#039;&amp;#039; Original: &amp;#039;&amp;#039;The Times Comprehensive Atlas of the World.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. 2003; deutsch bei Droemer Knaur, München 2004, ISBN 3-426-64133-X, Tafel 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Version lässt den &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; erst nördlich des Kap Anamur, etwa auf halbem Weg zwischen Antalya und Mersin beginnen, der sich dann aber nach Nordosten bis zum Oberlauf des [[Euphrat]] an der [[Keban-Talsperre]] in der Provinz [[Elazığ (Provinz)|Elazığ]] erstreckt und sich überlappt mit dem weiter südlich beginnenden &amp;#039;&amp;#039;Äußeren Östlichen Taurus,&amp;#039;&amp;#039; der bis an die Ostgrenze der Türkei reicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Universaltlas mit Länderlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Meyers, Mannheim 2013, ISBN 978-3-411-07334-4, Tafel 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann Lexikothek Weltatlas.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus, Mannheim 2001, ISBN 3-577-16031-4, Tafel 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allen Versionen liegt der Taurus vollständig innerhalb der Türkei. Es scheint daher geboten und sinnvoll, der offiziellen Version der Türkei bezüglich der Ausdehnung und Untergliederung des Taurus zu folgen, zumal da keine der oben zitierten anderen Varianten zwingende Gründe für ihre Version haben dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beruht daher darauf, dass der Taurus im Südwesten der Türkei beginnt und an ihrer Ostgrenze endet und unterteilt wird in den &amp;#039;&amp;#039;Westlichen&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Mittleren&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Südöstlichen Taurus&amp;#039;&amp;#039;, der bis zur Ostgrenze der Türkei reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Gebirgszüge, aus denen diese lange Gebirgskette besteht und die meist keine deutschen Namen haben, können nicht in diesem Artikel, sondern nur in einer detaillierten Landkarte benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Westlicher Taurus ==&lt;br /&gt;
Der Westliche Taurus ({{trS|Batı Toroslar}}) erstreckt sich danach von dem bei Gelemiş mündenden [[Eşen Çayı]], dem antiken [[Xanthos (Fluss)|Xanthos]] ({{Coordinate|text=ICON2|NS=36/17/36.3/N|EW=29/15/44.7/E|type=waterbody|name=Eşen Çayı|region=TR-48}}) in einem Bogen um die Ebene von [[Antalya]] und folgt dann weiter der Mittelmeerküste in Richtung Südosten bis zum Längengrad 32°48′ Ost bzw. einer nicht exakt nord-südlich verlaufenden Linie zwischen [[Konya]] und Kap [[Anamur]] ({{Coordinate|text=ICON2|NS=36/01/0.35/N|EW=32/48/17/E|type=landscape|name=Cap Anamur|region=TR-33}}), jenseits der er in den Mittleren Taurus übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das – von Westen aus gesehen – erste bedeutende Gebirge im Westlichen Taurus sind die Agdağlar mit dem &amp;#039;&amp;#039;Uyluk Tepe&amp;#039;&amp;#039; (3016&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=36/32/38.25/N|EW=29/34/03.5/E|type=mountain|name=Uyluk Tepe|region=TR-07|elevation=3016}}), während das weiter östlich liegende &amp;#039;&amp;#039;Bey Gebirge&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Bey Dağları (Antalya)|Bey Dağları]]&amp;#039;&amp;#039;) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kızlar Sivrisi&amp;#039;&amp;#039; (3070&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=36/36/16/N|EW=30/07/13/E|type=mountain|name=Kızlar Sivrisi|region=TR-07|elevation=3086}}) den höchsten Berg hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Westlichen Taurus zwischen dem Eşen Çayı bzw. dem antiken Xanthos liegt im früheren griechischen [[Lykien]] und dem römischen Lycia, weshalb dieser Abschnitt auch Lykischer Taurus genannt wird. Dort befindet sich auch der [[Lykischer Weg|Lykische Weg]], der zwischen [[Fethiye]] und [[Antalya]] auf 509&amp;amp;nbsp;km durch die Berge des Taurus und entlang der Lykischen Küste verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittlerer Taurus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Demirkazik Crest of Aladag Mountains in Nigde Turkey.jpg|mini|[[Demirkazık Dağı|Demirkazık-Dağı]]-Gipfel in der Region [[Niğde (Provinz)|Niğde]]]]&lt;br /&gt;
Der Mittlere Taurus ({{trS|Orta Toroslar}}) schließt im Bereich des Längengrades 32° 48&amp;#039; Ost an den Westlichen Taurus an, erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste Richtung Nordosten und bildet einen großen Bogen um die Tiefebene der [[Çukurova (Kilikische Ebene)|Çukurova]], bis er am Oberlauf des [[Ceyhan (Fluss)|Ceyhan]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyramos&amp;#039;&amp;#039;) in der Provinz [[Kahramanmaraş (Provinz)|Kahramanmaraş]] in den Südöstlichen Taurus übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefebene Çukurova und Teile des Mittleren Taurus gehörten in der Antike zu [[Kilikien]], weshalb der Mittlere Taurus auch der Kilikische Taurus genannt wird. Die [[Kilikische Pforte]] etwa 40&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Tarsus (Türkei)|Tarsus]] ist der wichtigste Pass durch diesen Teil des Taurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittleren Taurus erreichen zahlreiche Berge Höhen zwischen 3000 und 3700&amp;amp;nbsp;m. 40&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Stadt [[Niğde]] befindet sich die höchste Gebirgsregion des Mittleren Taurus: das [[Aladağlar|Aladağlar-Gebirge]], das 1995 zum Nationalpark erklärt wurde. Höchste Berge sind der [[Kızılkaya (Berg)|Kızılkaya]] (3771&amp;amp;nbsp;m) und der [[Demirkazık Dağı]] (3756&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=37/47/47.2/N|EW=35/09/20.1/E|type=mountain|name=Demirkazık Tepe|region=TR-51|elevation=3756}}). Der Demirkazık Dağı galt als höchster Berg des gesamten Taurus, solange die kurz vor der östlichen Grenze der Türkei stehenden [[Hakkâri Dağlari]] mit dem deutlich höheren [[Uludoruk|Uludoruk Tepesi]] (4135&amp;amp;nbsp;m) nicht als Teil des Taurus angesehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Südöstlicher Taurus ==&lt;br /&gt;
Der Südöstliche Taurus ({{trS|Güney Doğu Toroslar}}) erstreckt sich von dem [[Nurgebirge|Nur Dağları]]-Gebirge (auch Amanos Dağlari) bis an die östliche Grenze der Türkei, wo sich die Hakkari Dağları befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zählt man, wie die Türkei, die Hakkari Dağlari mit zum Südöstlichen Taurus, sind diese die höchste Gebirgsregion. Hier gibt es zwei über 4000 m hohe Berge: der bereits erwähnte [[Uludoruk|Uludoruk Tepesi]] (4135&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=37/29/29.5/N|EW=44/00/25.6/E|type=mountain|name=Uludoruk Tepe|region=TR-30|elevation=4135}}), der zweithöchste Berg der Türkei, sowie der benachbarte [[Cilo Dağı]] (4116&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südöstlichen Taurus befindet sich der [[Atatürk-Staudamm]] ({{Coordinate|text=ICON2|NS=37/28/54/N|EW=38/19/03/E|type=building|name=Atatürk-Staudamm|region=TR-63}}), der den [[Euphrat]] zum größten Stausee der Türkei aufstaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innerer Taurus ==&lt;br /&gt;
Der Innere Taurus wird gelegentlich als eigenständiger Teil des Taurus genannt, der im Norden parallel zum mittleren Südöstlichen Taurus verläuft. Hier befinden sich die Quellgebiete von [[Euphrat]] und [[Tigris]]. Nach Norden hin geht der Innere Taurus in das [[Pontisches Gebirge|Pontische Gebirge]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Gebirgsketten des Taurus teilen sich in verschiedene Parallelketten und reichen stellenweise an die 4000 Meter heran. Die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] entlang geologischer Störungen und durch [[Tal|Flusstäler]] konnte mit der [[alpid]]en [[Hebung (Geologie)|Hebung]] nicht ganz Schritt halten, weil die [[Gebirgsbildung]] hier besonders heftig war. Die Gebirge setzen sich in einem riesigen Bogen über die südöstliche Türkei und tausende Kilometer in das persische [[Elburs-Gebirge|Elburs]]- bzw. [[Zagros|Zagros-Gebirge]] und den [[Hindukusch]] fort. Viele dieser Regionen werden periodisch von [[Erdbeben]] und auch [[Vulkanismus]] betroffen, wenn sich Teile der [[Erdkruste]] verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im östlichen Taurus treten in nordöstlicher–südwestlicher Richtung verlaufende parallele Kettensysteme auf, wie sie in Mittelanatolien typisch sind. Nach Osten fächern sie sich immer weiter auf. Die Höhe der einzelnen Gebirgszüge liegt zwischen 3000 und 4400&amp;amp;nbsp;m, die Talbereiche zwischen den Höhenzügen um 2000&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis des Vansees – auf halbem Wege zwischen dem Nordirak und [[Armenien]] – treffen die Gebirgszonen des Taurus auf das [[Armenisches Hochland|Armenische Hochland]]. Hier haben ganze Ketten von [[Vulkan]]en mächtige vulkanische Decken entstehen lassen. Neben dem [[Ararat]] (5137&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=39/42/07/N|EW=44/17/50/E|type=mountain|name=Ararat|region=TR-04|elevation=5137}}) und dem [[Süphan Dağı|Berg Süphan]] (4058&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=38/55/54/N|EW=42/50/03/E|type=mountain|name=Süphan Dağı|region=TR-04/TR-13|elevation=4058}}) sind der [[Nemrut Dağı (Bitlis)|Vulkan Nemrut]] (3050&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=38/37/10/N|EW=42/14/28/E|type=mountain|name=Nemrut Dağı|region=TR-13|elevation=3050}}) und weiter westlich der [[Erciyes Dağı]] (3891&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=38/31/50/N|EW=35/27/0/E|type=mountain|name=Erciyes Dağı|region=TR-38|elevation=3891}}) und der [[Hasan Dağı]] (3268&amp;amp;nbsp;m) ({{Coordinate|text=ICON2|NS=38/07/35/N|EW=34/09/55/E|type=mountain|name=Hasan Dağı|region=TR-68|elevation=3268}}) zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hochland (Landschaft)|Hochland]] ist intensiv [[Falte (Geologie)|gefaltet]] und bildete eine Vielzahl von tektonischen [[Becken (Geomorphologie)|Becken]], die durch Flusssedimente teilweise zu Ebenen wurden. Dadurch finden sich in der Region auch mehrere große Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in der Türkei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Julius Wagner et al.&lt;br /&gt;
   |Titel=Harms Handbuch der Geographie – Asien&lt;br /&gt;
   |Auflage=11.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Paul List Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1971&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-471-18852-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=58 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolf-Dieter Hütteroth, Volker Höhfeld&lt;br /&gt;
   |Titel=Türkei: Geographie – Geschichte – Wirtschaft – Politik&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-534-13712-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Roland Brinkmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Geology of Turkey&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Elsevier&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-432-88271-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Taurus Mountains|Taurusgebirge}}&lt;br /&gt;
* [http://spaceflight.nasa.gov/gallery/images/shuttle/sts-73/html/sts073-723-054.html NASA-Bild der Gegend]&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Taurus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.livius.org/ta-td/taurus/taurus.html &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039;] auf Livius.org (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taurusgebirge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kleinasien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeyerAx</name></author>
	</entry>
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