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	<title>Taurien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Urgelein: Linkfix</title>
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		<updated>2026-04-09T08:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit den Landschaften an den Küsten im Norden und im Nordosten des Schwarzen Meeres. Zur gleichnamigen früheren Verwaltungseinheit des Russischen Reiches siehe [[Gouvernement Taurien]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1822. Taurida governorate.jpg|mini|Gouvernement Taurien, 1822]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taurien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Таврия|Tawrija}}) ist die frühere Bezeichnung der [[Halbinsel]] [[Krim]] sowie des nordöstlich angrenzenden Gebietes zwischen [[Dnjepr]] und [[Asowsches Meer|Asowschem Meer]].&amp;lt;ref&amp;gt;A.Scobel (Bearb.), Andrees Allgemeiner Handatlas, Bielefeld u. Leipzig 1907, Karte 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Greek colonies of the Northern Euxine Sea (Black Sea).svg|rechts|325px|mini|[[Griechische Kolonisation|Griechische Kolonien]] im Norden des Schwarzen Meeres im fünften Jahrhundert vor unserer Zeit.]]&lt;br /&gt;
Lange vor dem [[8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]], als sich die [[Kimmerer]] auf dem Gebiet der heutigen Krim niederließen, hatten sich in den Bergen und an der Südküste der Krim die [[Taurer]] niedergelassen, ein kriegerisches Volk, von dem die Insel ihren antiken Namen „Taurien“ erhielt. Im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. bezog sich [[Herodot]], der Vater der griechischen Geschichtsschreibung, in den ersten Aufzeichnungen über die Krim auf dieses Taurien, für das in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] auch der Name [[Tauris]] verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die Gegend wurde schließlich seit dem [[Mongolensturm]] (Mitte des 13. Jahrhunderts) bis [[1783]] von den [[Krimtataren]] beherrscht; siehe [[Islam in der Ukraine]]. Nach dem [[Russisch-Osmanischer Krieg (1768–1774)|Russisch-Türkischen Krieg 1770–1774]] mussten die Osmanen im [[Friede von Küçük Kaynarca|Frieden von Küçük Kaynarca]] 1774 die „Unabhängigkeit“ des [[Khanat der Krim|Krim-Khanats]] anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung russischer Siedler und geplante Reformen führten zu bürgerkriegsähnlichen Wirren, in die Russland schließlich offen eingriff. Fürst [[Grigori Alexandrowitsch Potjomkin|Potemkin]] eroberte die Krim im Oktober 1782 und riet der Zarin, das Khanat zu [[Annexion|annektieren]]. Dies geschah per [[Proklamation]] vom {{JULGREGDATUM|19|04|1783|Link=1}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP223&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal&amp;lt;!-- |jstor=4205010 --&amp;gt; |title=The Great Powers and the Russian Annexation of the Crimea, 1783–4 |author=M. S. Anderson |journal=The Slavonic and East European Review |date=1958-12 |volume=37 |issue=88 |pages=17–41 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cue22&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |title=The Russian Annexation of the Crimea 1772–1783 |publisher=Cambridge University Press |author=Alan W. Fisher |date=1970 |pages=132–135 |isbn=1-00-134108-2 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Erlass vom {{JULGREGDATUM|19|02|1784|Link=1}} wurde das einstige Khanat Teil des [[Russisches Kaiserreich|russischen Kaiserreichs]] und als [[Oblast]] (Gebiet) Taurien in sieben [[Ujesd]]e (Bezirke) untergliedert. Die Bezeichnung Krim verschwand aus dem offiziellen Sprachgebrauch, um die Erinnerung an die krimtatarische Vergangenheit zu tilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1796 verfügte Zar [[Paul I. (Russland)|Paul I.]] die Unterteilung in nur noch zwei Ujesde, bei gleichzeitiger Eingliederung Tauriens in das restaurierte Gouvernement [[Neurussland]]. Im Zuge einer erneuten Verwaltungsreform, 1802, wurde Neurussland abermals aufgelöst und aus seinen Territorien die Gouvernements [[Gouvernement Bessarabien|Bessarabien]], [[Gouvernement Cherson|Cherson]], [[Gouvernement Jekaterinoslaw|Jekaterinoslaw]] und [[Gouvernement Taurien|Taurien]] geschaffen; letzteres hatte Bestand bis zum Ende der Zarenherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1805 wurde Taurien auch von [[Siegerland|siegerländischen]] Kolonisten besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Oktoberrevolution]] 1917 wurde die Existenz des Gouvernements Taurien vorerst unterbrochen.&lt;br /&gt;
Das Gebiet errang in den Jahren 1917/1918 als [[Volksrepublik Krim]] eine relative [[Autonomie]] innerhalb des neuen [[Ukrainische Volksrepublik|ukrainischen Staates]] unter der Führung der auf der Insel verbliebenen Krimtataren. Die [[Sowjetunion|Sowjetmacht]] wurde erst im Januar 1918 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1921 wurde die [[Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Krim|Autonome Sozialistische Sowjetrepublik Krim]] als Teil der [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR)]] ausgerufen. Die kurz darauf verabschiedete Verfassung betonte die Gleichheit aller [[Nationalität]]en und deklarierte sowohl [[Russische Sprache|Russisch]] als auch [[Krimtatarische Sprache|Krimtatarisch]] zu offiziellen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Stalin|Stalin]] bereitete dieser Entwicklung in den späten [[1920er]] Jahren ein Ende. Er reduzierte 1929 die Bedeutung der krimtatarischen Sprache und begrenzte die territoriale Autonomie der Region. Etwa 40.000 krimtatarische Familien wurden verhaftet oder nach Sibirien deportiert. 1941 ließ Stalin die rund 50.000 [[Krimdeutsche]]n überwiegend nach [[Kasachstan]] vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lebte der historische Name unter der Besatzung der deutschen [[Wehrmacht]] nochmals auf. Die Gegend unterstand als Generalbezirk Krim (Teilbezirk Taurien) vom 1. September 1942 bis zum 23. Oktober 1943 dem [[Reichskommissariat Ukraine]]. Am 23. Oktober erfolgte die Rückeroberung [[Melitopol]]s, der Hauptstadt des Bezirks, durch die [[Rote Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hitler]] plante, die Halbinsel als „Gotenland“ per [[Reichsautobahn]] mit dem Reich zu verbinden und dort „Volksdeutsche“ aus [[Südtirol]] (vgl. [[Option in Südtirol]]) anzusiedeln. 1944 war die gesamte Halbinsel von der deutschen Besatzung befreit, womit auch der zwischenzeitlich wieder aufgetauchte Name „Taurien“ wieder verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Askanija-Nowa (Naturschutzgebiet)|Askanija-Nowa]]&lt;br /&gt;
* [[Tauris]]&lt;br /&gt;
* [[Taurer]]&lt;br /&gt;
* [[Bessarabien]]&lt;br /&gt;
* [[Budschak]]&lt;br /&gt;
* [[Bukowina]]&lt;br /&gt;
* [[Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[Podolien]]&lt;br /&gt;
* [[Wolhynien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen ukrainischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Ukraine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kerstin S. Jobst&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Krim. Iphigenie und Putin auf Tauris&lt;br /&gt;
   |Verlag=De Gruyter Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin, Boston&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-11-051808-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=384&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1515/9783110520620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Gebiet (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographisches Objekt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urgelein</name></author>
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