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	<title>Taufbecher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Emigrette: Link</title>
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		<updated>2023-05-19T08:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Taufbecher Silber Peteler IMG 7562.JPG|mini|Taufbecher von Micha Peteler, Silberschmied. Von Hand geschmiedet und aufgezogen, mit Materialstärkenverlauf vom schweren Boden zum leichteren Trinkrand, Silber 935/000, ca. 145&amp;amp;nbsp;g,  Abmessungen variieren leicht, Höhe ca. 58 mm, Durchmesser ca. 72 mm]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taufbecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Trinkgefäß]], das als Geschenk für den [[Täufling]] übergeben wird. Heute handelt es sich meistens um einen versilberten oder [[Silber|silbernen]] [[Becher]]. Dieser kann schlicht oder mit dezenten [[Verzierung]]en versehen sein. Auch die [[Gravur]] von [[Leitspruch]], [[Name|Taufnamen]] oder [[Initiale]]n des Täuflings sind üblich. Ist das Geburtsdatum eingraviert, so befindet es sich meistens am Becherboden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingeborg Weber-Kellermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Saure Wochen, frohe Feste. Fest und Alltag in der Sprache der Bräuche&amp;#039;&amp;#039;. Bucher, München 1985, ISBN 3-7658-0471-1, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taufbecher ist ein beliebtes [[Pate]]ngeschenk, das den Täufling durch das ganze Leben begleiten soll. Das Gefäß symbolisiert die [[Rituelle Reinheit|Reinheit]] und die [[Unschuld]]. Es ist ein Hinweis auf die reinigende und lebenspendende Bedeutung des [[Wasser]]s und in diesem Zusammenhang eine Anspielung auf das Wasser der heiligen Handlung der [[Taufe]]. In [[Salzburg]] wurde darin das Taufwasser aufbewahrt, bis das Kind selbst in der Lage war, zu beten.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Thuswaldner: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv Merian Reiseführer&amp;#039;&amp;#039; 3734). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1986, ISBN 3-423-03734-2, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet waren Taufbecher im 19. Jahrhundert in westdeutschen Weinbaugebieten ([[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]], [[Rheinhessen]], [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]], [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Taufbecher als Gefäßgeschenk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für Volkskunde,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 85, 1982, Heft 3, S. 288–293, hier S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch aus [[Bayern]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, Ulrike Laufer: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeiers Glück und Ende: … die gestörte Idylle. 1815–1848&amp;#039;&amp;#039;. Katalog der gleichnamigen Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, 10.&amp;amp;nbsp;Mai bis 30.&amp;amp;nbsp;September 1987. Hugendubel, München 1987, ISBN 3-88034-310-1, S. 436.&amp;lt;/ref&amp;gt; und aus [[Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel, datiert {{&amp;quot;|31.8.1745}}, findet sich in: Kristiane Menck: &amp;#039;&amp;#039;Münstersche Goldschmiedekunst von der Wiedertäuferzeit bis zum Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;. Typoskript, Münster 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; sind historische Taufbecher bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leopold Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Taufbecher als Gefäßgeschenk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für Volkskunde,&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0029-9669}}, Bd. 85, 1982, Heft 3, S. 288–293 ([https://volkskundemuseum.at/jart/prj3/volkskundemuseum/data/uploads/downloads/OeZV_Volltexte/OEZV_1982.pdf#329 online]; PDF; 13,6 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taufe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trinkgefäß]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallbehälter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emigrette</name></author>
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