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	<title>Taubenpreskeln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:24:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taubenpreskeln&amp;diff=1726572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-11-01T19:10:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gera&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/50/12.81/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/5/34.09/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 270&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 459&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gera.de/fm/193/Bev%C3%B6lkerung%20der%20Stadt%20Gera%20nach%20dem%20Wohnsitzstatus%20in%20den%20Statistischen%20Bezirken%20und%20Gemeindeteilen%20am%2031.237648.pdf |wayback=20220125180406 |text=Bevölkerung der Stadt Gera nach dem Wohnsitzstatus in den Statistischen Bezirken und Gemeindeteilen am 31. Dezember 2020}} (PDF; 59,3&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07551&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0365&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = View Taubenpreskeln 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht von Alt-Taubenpreskeln&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taubenpreskeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Juli 1950 ein Stadtteil der Stadt [[Gera]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt östlich der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] im Südosten der Stadt Gera, Alt-Taubenpreskeln auf der Anhöhe Büchsenberg, Neu-Taubenpreskeln am Fuße des Büchsenberges und des Zoitzberges an der Weißen Elster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefallenendenkmal Friedhof Taubenpreskeln.jpg|mini|Gefallenendenkmal auf dem Friedhof Taubenpreskeln, Lisa Simcik-Kroemer, 1920/21]]&lt;br /&gt;
Alte Funde am [[Zoitzberg]] weisen bereits auf eine frühe Siedlung um 30.000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und damit auf eine der frühesten Siedlungsstätten dieser Region hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals am 11. Februar 1362 als Prosklin (1411 als Proskelin) erwähnt wurde das [[Rittergut]] Taubenpreskeln zusammen mit [[Oberröppisch|Ober-]] und [[Unterröppisch]] sowie [[Kaimberg]] bei der Verleihung einer Leibrente für die Nonne Sophie Ulrich im Kloster [[Wünschendorf/Elster|Cronschwitz]]; 1554 wird es in einer Urkunde des [[Bistum Naumburg|Bistums Naumburg]] als sächsische [[Enklave]] verbrieft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://taubenpreskeln.net/ |titel=Willkommen in Taubenpreskeln |archiv-datum=2017-02-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170216213901/http://taubenpreskeln.net/ |offline=1 |abruf=2022-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte gemeinsam mit [[Liebschwitz]], [[Lietzsch]], [[Lengefeld (Gera)|Lengefeld]] und [[Niebra]] vom 16. Jahrhundert bis 1928 zur sächsischen Enklave Liebschwitz ([[Ziegenhierdsches Ländchen]]). Es unterstand der [[Erbgericht]]sbarkeit des Rittergutes Liebschwitz. Damals verlief noch die alte Salzstraße von [[Pforten]] über Taubenpreskeln nach Liebschwitz, sie wird Anfang des 19. Jahrhunderts ins Elstertal verlegt, was zu einer neuen im Tal gelegenen Erweiterungsansiedlung &amp;#039;&amp;#039;Neu-Taubenpreskeln&amp;#039;&amp;#039; führte. Zuständiger Schulort über die Jahrhunderte war Liebschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 wurde eine windradbetriebene Wasserleitung in Taubenpreskeln errichtet, 2014 wurde diese abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Novemberrevolution]] von 1918 forderte im Ort 26 Tote; gleichzeitig bedeutete sie das Aus für die feudalistische Herrschaft [[Sachsen-Altenburg]] wie auch für alle deutschen Feudalstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurden durch den Geraer Naturkundler [[Bruno Brause]] Spuren einer Feuersteinwerkstätte auf dem Zoitzberg aus der Zeit ca. 30.000 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr. entdeckt; ab 1930 begann eine umfangreiche Untersuchung und Dokumentation der Fundstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übersiedlung der Maschinenfabrik Moritz Jahr aus der Geraer Neustadt, einem damals sehr renommierten Maschinenhersteller für Appretur, Bleicherei, Färberei und Dampfwäscherei, entstanden im Ort in größerem Umfang industrielle Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1928 kam die bisherige sächsische Exklave um Liebschwitz und Taubenpreskeln zum Land Thüringen. Von 1940 bis 1945 kam es zu etlichen Luftangriffen auf Taubenpreskeln, insbesondere auf Neu-Taubenpreskeln und die Fabrikanlagen der Maschinenfabrik Moritz Jahr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Taubenpreskeln, Eingang eines Hofes.JPG|mini|Bildmotiv über einem alten Hofportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Taubenpreskeln, Wasseranlage.JPG|mini|Das 1892 erbaute windradbetriebene Wasserhebewerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Taubenpreskeln, Grabstelle 2.JPG|mini|Ein Grabdenkmal an der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die vor der [[Reformation]] ohne besondere Stilrichtung erbaute [[Dorfkirche Taubenpreskeln|Wehrkirche]] mit bemerkenswerter Holzbalkendecke und Schießscharten im Turm bildet im Grundriss ein Viereck und besitzt ein breites Satteldach. 1889 wurde sie weitreichend umgebaut, die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] um die Kanzelbilder und das Himmelfahrtsbild über dem Altar ergänzt. Der Einbau der Orgel erfolgte im Jahr 1878 durch den Orgelbaumeister Förtsch aus Blankenhain. Nach umfassender Sanierung wurde die Kirche am 24. September 2000 neu [[Konsekration|konsekriert]]. Die Kirche war ursprünglich eine mit Wall und Graben befestigte Wehrkirchenanlage, evtl. auch auf den Überresten einer frühen Wallburg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kriegerdenkmal]] für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges &amp;#039;&amp;#039;Ich will sie führen in meine Stille&amp;#039;&amp;#039; schuf die Geraer Bildhauerin Lisa Simcik-Kroemer 1920/1921. Es wurde am 30. April 1921 eingeweiht und ist vergleichbar mit dem von der Künstlerin geschaffenen Kriegerdenkmal im Wald von Großaga.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Kirchgemeinde/Gemeindeblatt der Kirchgemeinden Zwötzen, Liebschwitz, Niebra, Großfalka und Hilbersdorf, November-Dezember 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Otto Taubert, &amp;#039;&amp;#039;Plastiken und Skulpturen in Gera&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 99, 191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Taubenpreskeln hat keine [[Ortsteilverfassung]], somit auch keinen [[Ortsteilrat]] und keinen [[Ortsteilbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1820&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1880&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Gera&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 80 || 449 || 1213 || 803&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* ÖPNV-Anschluss besteht mit den Buslinien 16 und 18 und der Straßenbahnlinie 1 der [[Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera]] an der Wendeschleife in Zwötzen.&lt;br /&gt;
* Nächstgelegener Bahnhof ist Gera-[[Zwötzen]]. Mit der Verlegung des Schienenverkehrs des Abschnitts Gera Süd–Wolfsgefärth der [[Elstertalbahn]] auf die parallel verlaufende Bahnstrecke Leipzig–Probstzella wurde der [[Bahnhof Gera-Liebschwitz]] am 24. Oktober 2016 außer Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Am 12. Februar 1998 wurde die Straße von Alt-Taubenpreskeln nach Liebschwitz nach der alten Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Der Iltis&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Am Iltis&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]], gegründet 1930.&lt;br /&gt;
* Maibaumkomitee Alt-Taubenpreskeln.&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Kauern/Taubenpreskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Zuständige Grundschule ist die in [[Zwötzen]] gelegene Grundschule 9 &amp;#039;&amp;#039;Zwötzener Schule&amp;#039;&amp;#039;. Die nächstgelegene Regelschule ist die &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Regelschule 4&amp;#039;&amp;#039; in [[Lusan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Weschke]] (* 1925 in Taubenpreskeln; † 2005 in Hayle/Cornwall), deutsch-britischer Maler, Ehrenbürger der Stadt Gera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brodale, Klaus und Heidrun Friedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das war Gera im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Gudensberg 2002.&lt;br /&gt;
* Kretzschmer, Ernst Paul: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Thränitz, Grobsdorf, Zschippern, Kaimberg.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1935.&lt;br /&gt;
* Rosenkranz, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen des Bezirks Gera.&amp;#039;&amp;#039; Greiz 1982.&lt;br /&gt;
* Schiffner, Albert: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Kgr. Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1939.&lt;br /&gt;
* Schumann, August: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats,- Post und Zeitungslexikon für Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Zwickau 1825.&lt;br /&gt;
* Mitteilungen des geschichts- und altertumsforschenden Vereins, Altenburg; div.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taubenpreskeln.de/ Website Taubenpreskeln]&lt;br /&gt;
* [http://www.maibaumkomitee.de/ Website Maibaumkomitee Alt-Taubenpreskeln e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gera}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1053775237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1362]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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