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	<title>Taubenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:06:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taubenberg&amp;diff=973410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anefre: /* Geographie */  Farnbach ist kein direkter Mangfall-Zufluss, siehe  Farnbach und BayernAtlas</title>
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		<updated>2025-06-15T11:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt;  Farnbach ist kein direkter Mangfall-Zufluss, siehe  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Farnbach_(Steinbach)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Farnbach (Steinbach) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Farnbach&lt;/a&gt; und BayernAtlas&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Taubenberg auf dem Gebiet der bayerischen Gemeinde Warngau. Für andere Erklärungen siehe [[Taubenberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Taubenberg&lt;br /&gt;
|BILD=Taubenberg-1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Taubenberg von Gotzing, Blick aus Südosten&lt;br /&gt;
|HÖHE=896&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Bayern]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Bayerisches Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/49/46.74/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11/45/50.23/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]]&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Tertiär (Geologie)|Tertiär]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=9.62&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Wallenburger Kogel]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=151&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taubenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Berg mit 896&amp;amp;nbsp;m Höhe und einer Ausdehnung von 1847&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref name=AFSV24&amp;gt;Walentowski, Fischer 2006, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Gebiet der Gemeinde [[Warngau]], zu einem kleineren Teil auch auf dem Gebiet der Gemeinden [[Valley]] und [[Weyarn]], im Landkreis [[Miesbach]]. Er liegt abgesetzt vor den [[Tegernseer Berge]]n der [[Bayerische Voralpen|Bayerischen Voralpen]] und ist ein beliebtes Wanderziel und das wichtigste [[Wasserversorgung]]sgebiet der bayerischen Landeshauptstadt [[München]]. Rund zwei Drittel des Berges sind im Besitz der Stadt München, der Rest ist Streubesitz örtlicher Land- und Forstwirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gehört der Taubenberg mit seiner charakteristischen Ost-West-Ausrichtung zu den [[Molasse]]vorbergen&amp;lt;ref name=AFSV10&amp;gt;Walentowski, Fischer 2006, Seite 10 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er markiert (wie z.&amp;amp;nbsp;B. auch der [[Hoher Peißenberg|Hohe Peißenberg]]) den Nordrand der [[Faltenmolasse]] im bayerischen Voralpenland und damit den geologischen Alpenrand. Der Taubenberg ist das Ergebnis von Schuttströmen der [[Molassebecken|oberen Süßwassermolasse]], die vor etwa 10–15 Millionen Jahren – bei der Entstehung der [[Alpen]] – aus Süden kamen. Diese groben Schuttkegel bilden heute charakteristische Berge vor den Ausgängen der ehemaligen [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] Alpenflüsse ([[Tischberg (Oberbayern)|Tischberg]], Hoher Peißenberg, [[Irschenberg (Naturraum)|Irschenberg]] u.&amp;amp;nbsp;a.). Durch das Eis späterer Vergletscherungen wurden sie später als [[Härtling]]e aus ihrer weicheren Umgebung aus Feinsanden herauspräpariert und teilten wie Eisbrecher den Eisstrom in einzelne [[Gletscherzunge]]n (Loben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteilung von [[Findling]]en und die [[Bodenhorizont]]e im Gipfelbereich des Taubenbergs lassen darauf schließen, dass er in der letzten, der [[Würm-Kaltzeit]], nicht von Gletschern überschoben wurde, sondern als [[Nunatak]] aus dem Eis herausragte.&amp;lt;ref name=AFSV10 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taubenberg weist eine eigentümliche [[Geomorphologie]] auf. Der höchste Punkt liegt im Westen des Höhenrückens. Von dort fließt der kleine [[Farnbach (Steinbach)|Farnbach]] in einem Tal im Zentrum der Geländestruktur nach Osten und zur [[Mangfall]]. Das Tal des Farnbachs teilt den Taubenberg in einen nördlichen und einen südlichen Rücken, die im Westen miteinander verbunden sind. Der nördliche Rücken ist höher, in seinem Osten liegt der zweithöchste Punkt des Berges. Der südliche Rücken fällt von West nach Ost annähernd gleichmäßig ab. Ihm vorgelagert ist das [[Steinbach (Mangfall)|Steinbachtal]], eine breite Hangfußmulde mit Niedermoorcharakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökosysteme ==&lt;br /&gt;
Der Taubenberg ist als [[Natura 2000|FFH-Gebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: FFH-Gebiet 8136-308 Taubenberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt in der [[Höhenstufen (Ökologie)|montanen Höhenstufe]], seine [[Pflanzengesellschaft|Leitgesellschaft]] ist der [[Tannen-Buchenwald]].&amp;lt;ref name=AFSV13&amp;gt;Walentowski, Fischer 2006 Seite 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; An trockenen Standorten steht die [[Stieleiche]] und vereinzelt an den Hängen zur Mangfall sowie auf besonders sauren Böden auch die [[Waldkiefer]]. Eine Besonderheit des Taubenbergs ist der hohe Anteil der Tanne von über 10 %, er ist durch gezielte Förderung ansteigend. Sonderstandorte sind die [[Schluchtwald|Schluchtwälder]] vorwiegend im oberen Farnbachtal, das Fadenseggen-Bergkiefernmoor im Steinbachtal im Süden des Gebietes sowie die Kalktuffquellen an Austritten von besonders kalkhaltigem Grundwasser. Im östlich angrenzenden Mangfalltal steht ein naturbelassener Grauerlen-Auwald. Der Erhalt dieser eiszeitlich bedingten Relikt- und Sonderstandorte, die von besonderer Bedeutung für den Naturschutz sind, ist auf das kleinräumige Relief des Berges zurückzuführen.&amp;lt;ref name=erhaltungsziele&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: [https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000_managementplaene/8027_8672/doc/8136_302/texte/de8136302_t_mt_ffin_nfin.pdf Managementplan für das Natura2000-Gebiet Taubenberg 8136 302], Stand Mai 2010, abgerufen am 5. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wertvoll ist der Taubenberg als Lebensraum für geschützte Vogelarten: [[Schwarzstorch]], [[Auerhuhn]], [[Sperlingskauz]], [[Schwarzspecht]], [[Uhu]] und [[Haselhuhn]] kommen in den Wäldern und an den Hängen des Berges vor. Deshalb ist der Taubenberg gleichzeitig als Europäisches Vogelschutzgebiet -SPA- nach der [[Vogelschutzrichtlinie]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: [http://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000/browse/info?id=8136-302 Gebietsdaten NATURA-2000, 8136-302 Taubenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Steinbachtal am Südrand des Gebietes und in der den Taubenberg im Norden und Süden umgebenden [[Hag]]landschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtwerke München: {{Webarchiv|url=http://www.swm.de/dms/swm/multimedia/m-wasserweg/pdf/mwasserweg17.pdf |wayback=20130705095455 |text=M-Wasserweg, Station 17: Haglandschaft |archiv-bot=2018-12-11 17:41:23 InternetArchiveBot }} (PDF; 42&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; lebt der [[Neuntöter]]. Außerdem wurden an besonders geschützten Arten nach der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]] nachgewiesen: die [[Gelbbauchunke]], der [[Skabiosen-Scheckenfalter]] und der [[Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling|Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: [http://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000/browse/info?id=8136-302 Gebietsdaten NATURA-2000, 8136-302 Taubenberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Taubenberg 01-2010.jpg|mini|links|hochkant|[[Aussichtsturm Taubenberg (Warngau)|Aussichtsturm]] auf dem Taubenberg]]&lt;br /&gt;
Nach der Entscheidung der Stadt München, ihr Trinkwasser von der Mangfall zu beziehen, kaufte die Stadt Flächen im Umgriff der Trinkwasserentnahme an. Zwischen 1893 und 1902 wurde die Fassung bei Mühlthal erweitert und die Hangquellen unterhalb von [[Gotzing]] wurden erschlossen. Deshalb erstreckte sich der Flächenkauf um die Wende zum 20. Jahrhundert auch auf den Taubenberg.&amp;lt;ref name=quelllen147&amp;gt;Christian Ude: &amp;#039;&amp;#039;Quellen für München&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, 2008, ISBN 978-3-446-41457-0, Seite 147 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang im Laufe der Zeit, rund zwei Drittel des Berges zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptstadt München – Städtische Forstverwaltung: [http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/img_fv/waldgebiete/TaubenbergGotzingMangfalltal.jpg Karte der Waldflächen am Taubenberg im städtischen Besitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich damals zu einem großen Teil um als Weideland genutzte Wiesen. Die Stadt entschied sich um 1900, diese Flächen aufzuforsten, weil auf Waldflächen die Gefahren der Düngung mit Mist für das Grundwasser entfallen, Wald ein besserer Schutz für die Bodenqualität ist und die Filterung des versickernden Wassers verbessert. Ein Teil der erworbenen landwirtschaftlichen Einzelgehöfte am und auf dem Taubenberg wurde ersatzlos abgebrochen.&amp;lt;ref name=AK_Geschichte&amp;gt;Arbeitskreis Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Wasser und Natur zwischen Mangfall und Leitzach&amp;#039;&amp;#039;, Chronik Band V, Eigenverlag Gemeinde Weyarn, 2007, ISBN 978-3-937425-03-0, Seite 332–335. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich setzte die städtische Forstverwaltung, wie damals üblich, vorwiegend Fichten.&amp;lt;ref name=wimmer&amp;gt;Fritz Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserschutzwaldungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Volker Hütsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Münchner Wasserversorgung&amp;#039;&amp;#039;, Stadtwerke München, 1983, Seiten 75–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit den Flächen erworbene Westinhof bei Gotzing wurde Sitz der Münchner Forstverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bewirtschaftet die Stadt zum Schutz der Trinkwasserfassungen unterhalb des Berges ihren Waldbesitz auf dem Taubenberg naturgemäß und baut den Wald als [[Mischwald]] mit standortgerechten Baumarten um.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtwerke München: {{Webarchiv|url=http://www.swm.de/dms/swm/multimedia/m-wasserweg/pdf/mwasserweg15.pdf |wayback=20140519165109 |text=M-Wasserweg, Station 15: Taubenberg |archiv-bot=2018-12-11 17:41:23 InternetArchiveBot }} (PDF; 43&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Gedanke des [[Dauerwald]]s übernommen. Dazu werden seitdem die Fichtenreinbestände im [[Altersklassenwald]] per [[Einzelstammwirtschaft|Einzelstammentnahme]] als Mischwald umgebaut, der der [[Potenzielle natürliche Vegetation|potentiell-natürlichen Vegetation]] nahekommt. Er hat neben der Fichte als Hauptbaumart hohe Anteile von Buchen, Tannen und Edellaubbäumen.&amp;lt;ref name=quelllen102&amp;gt;Christian Ude: &amp;#039;&amp;#039;Quellen für München&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, 2008, ISBN 978-3-446-41457-0, Seite 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mischung aus Laub- und Nadelbäumen sorgt für einen humusreichen Bodenaufbau, die tiefwurzelnden Arten Buche und Ahorn sowie an feuchten Standorten die Esche ziehen basische Ionen aus dem Kalkboden und wirken so einer Versäuerung des Oberbodens entgegen. Gemischtes Alter und ein hoher Anteil von im Winter kahlen Laubbäumen erhöhen die Grundwasserproduktion, weil wesentlich mehr Niederschläge auf den Boden gelangen als bei einem Altersklassenwald mit geschlossenen [[Baumkrone]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Ude: &amp;#039;&amp;#039;Quellen für München&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, 2008, ISBN 978-3-446-41457-0, Seiten 102–104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der städtische Wald auf dem Taubenberg gehörte 2001 zu den ersten in Deutschland vom [[Forest Stewardship Council]] zertifizierten Flächen. Außerdem ist der städtische Forstbetrieb Mitglied bei [[Naturland]].&amp;lt;ref name=quellen104&amp;gt;Christian Ude: &amp;#039;&amp;#039;Quellen für München&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, 2008, ISBN 978-3-446-41457-0, Seite 104&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mangfalltal und dessen Umgebung einschließlich der Anteile des Taubenbergs in Privatbesitz fördert die Stadt München seit 1992 die Umstellung von landwirtschaftlichen Betrieben auf [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbau]] durch eine Umstellungsbeihilfe und anschließend eine dauerhafte Unterstützung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Ude: &amp;#039;&amp;#039;Quellen für München&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, 2008, ISBN 978-3-446-41457-0, Seite 110 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer für die Trinkwasserbildung und damit die Forstwirtschaft sowie für den Naturschutz hat der Taubenberg eine besondere Bedeutung für die [[Naherholungsgebiet|Naherholung]]. Entlang dem Farnbachtal verläuft der Meditationsweg, der einen Teil des [[Jakobsweg]]-Netzes bildet und von [[Bad Aibling]] über [[Irschenberg]] und [[Weyarn]] nach [[Holzkirchen (Oberbayern)|Holzkirchen]] ausgeschildert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Weyarn: {{Webarchiv|url=http://www.weyarn-tourismus.de/wandern-berge/der-meditationsweg.html |wayback=20160115132102 |text=Meditationsweg |archiv-bot=2019-05-17 11:38:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur touristischen Bedeutung trägt bei, dass am höchsten Punkt des Berges von {{Höhe|896|DE-NN|link=true}} trotz dichter Bewaldung der [[Aussichtsturm Taubenberg (Warngau)|Aussichtsturm Taubenberg]] den Blick in alle Richtungen erlaubt. Die [[Bayerische Voralpen|Bayerischen Voralpen]] und die Täler von Mangfall und [[Schlierach]] sind bei jedem Wetter zu sehen, meist reicht der Blick auch bis München. Auf dem Taubenberg stehen die [[Wallfahrtskapelle Nüchternbrunn]] und der Gasthof Taubenberg. Auf dem südlichen Kamm und der Südflanke liegen mehrere Einzelgehöfte und Streusiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung wird wegen der besonderen naturschutzfachlichen Bedeutung des Gebietes mit den Fachbehörden abgestimmt. Die Erhaltung der Sonderstandorte hat eine hohe Priorität.&amp;lt;ref name=erhaltungsziele /&amp;gt; Die Stadtwerke München beantragten zuletzt im Jahr 2013 beim Landratsamt Miesbach die Erweiterung des bestehenden Wasserschutzgebietes am Taubenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtwerke München: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.swm.de/dms/swm/dokumente/m-wasser/broschuere-trinkwasserschutzgebiete.pdf Trinkwasserschutzgebiet Reisach-Gotzing-Thalham] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; - Ausgabe 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 2020er-Jahren häufen sich Konflikte zwischen Mountainbikern, Grundstückseigentümern, anderen Erholungssuchenden und Naturschützern, da eine Übernutzung des Berges festzustellen sei. Zudem werden die Wege verlassen und auf einer Vielzahl von illegal entstehenden Singletrails abgefahren, was die schutzbedürftigen Naturbestandteile schädigt. Dies wurde durch das Aufkommen von Elektromountainbikes und den coronabedingten Druck auf die Münchner Naherholungsgebiete noch gesteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/warngau-ort66932/mountainbiken-taubenberg-kompromiss-ist-vom-tisch-90016227.html &amp;#039;&amp;#039;Mountainbiken am Taubenberg: Kompromiss ist vom Tisch&amp;#039;&amp;#039;], merkur vom 31. Juli 2020, abgerufen am 25. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=DPHEjrKoVas &amp;#039;&amp;#039;Mountainbiker vs. Waldbesitzer: Immer mehr illegale Trails in den Wäldern | Abendschau | BR24&amp;#039;&amp;#039;], Auszug der BR-Abendschau auf dem Youtube-Kanal von BR24, abgerufen am 25. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Walentowski, Michael Fischer et al.: Exkursion Molasse-Vorberge: „FFH-Gebiet 8136-302 Taubenberg“, Mangfallterrassen und Quellschutzwälder der Münchener Wasserwerke, AFSV Jahrestagung 2006 vom 20. bis 23. September. ([http://www.afsv.de/download/literatur/exkursion-2006/teil2_taubenberg.pdf PDF] 3,7 MB)&lt;br /&gt;
* Rolf K. Meyer, Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München – östlicher Teil&amp;#039;&amp;#039;, Wanderungen in die Erdgeschichte, Band 8, ISBN 978-3-931516-09-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern mit Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039; (1:500.000). Bayerisches Geologisches Landesamt, 1998.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Wasser und Natur zwischen Mangfall und Leitzach&amp;#039;&amp;#039;, Chronik Band V, Eigenverlag Gemeinde Weyarn, 2007, ISBN 978-3-937425-03-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tourentipp.de/de/touren/Taubenberg-Wanderung-Berggasthof_1650.html Routenbeschreibung der Taubenberg Rundwanderung]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.warngau.de/unsere-gemeinde/ueber-uns/ortsteile/taubenberg |titel=Taubenberg |hrsg=Gemeinde Warngau |abruf=2024-02-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warngau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Miesbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nunatak]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anefre</name></author>
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