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	<title>Tatjana Gamerith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:30:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tatjana_Gamerith&amp;diff=1977835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Leben */ Sterbedaten vervollständigt</title>
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		<updated>2025-12-15T17:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Sterbedaten vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gamerith Tatjana.jpg|mini|Tatjana Gamerith bei der Vernissage einer Ausstellung mit ihren Bildern im Oktober 2013 in der Sturmmühle in [[Saxen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tatjana Gamerith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1919]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[3. Mai]] [[2021]] in [[Waldhausen im Strudengau]]) war eine deutsch-österreichische [[Umweltbewegung|Umweltaktivistin]], [[Maler]]in und [[Grafiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tatjana Gamerith wurde am 4. Januar 1919 in Charlottenburg geboren und war in dritter Ehe seit 1963 mit [[Werner Gamerith]] verheiratet. Ihr Diplom als [[Grafiker]]in erwarb sie an der Wiener [[Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt|Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt]]. Sie zog ihren aus zweiter Ehe stammenden Sohn Martin alleine auf und verdiente jahrelang mit dem Malen von [[Postkarte]]n Geld. Ihre beiden Kinder aus der ersten Verbindung wuchsen gegen ihren Willen nicht bei ihr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er-Jahre arbeitete sie freiberuflich für den [[Tiergarten Schönbrunn]] als [[Tiermalerei|Tiermalerin]]. 1963 erwarb sie mit Werner Gamerith ein kleines Anwesen in Waldhausen im Strudengau, um sich das gemeinsame Ziel, ein Leben in der Natur, zu verwirklichen. Neben der Sanierung des Hauses wurde ein [[Naturgarten|Biogarten]] für [[Gemüse]], [[Kartoffel]]n und [[Beere]]n, ein Naturgarten mit Zier- und Wildblumen und 1983 der erste Natur[[schwimmteich]] mit einer Barriere zwischen Bade- und Pflanzenbereich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Tätigkeit als Tiermalerin in Waldhausen weiter ausüben zu können, fotografierte ihr Mann die [[Tiergarten Schönbrunn|Schönbrunner Tiere]]. Ihre Malarbeiten führte sie großteils als Auftragsarbeiten aus und diese bildeten daher eine unverzichtbare Einkommensquelle. Mit großer Kreativität variierte sie ständig die angewendeten Techniken. Die Bilder zeichnen sich durch Farb- und Detailreichtum aus. Zum Malen benötigte sie für die vielen kleinen Striche oft eine Lupe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Stallgebäude richteten die beiden eine [[Textildruck|Druckerei]] ein und begannen im [[Siebdruck]]verfahren von ihr entworfene Muster per [[Hebelpresse|Handdruck]] auf [[Textilie]]n aufzubringen. Diese künstlerischen und handwerklichen Tätigkeit und der Verkauf der Textilien bildete jahrzehntelang eine weitere Einkommensquelle des Ehepaars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wurde das Familieneinkommen durch die Tätigkeit von Werner Gamerith als [[Autor]] und [[Fotograf]]. Mit seinen Rundfunkbeiträgen, Diavorträgen und Bildern setzte er sich bereits ab den 1970er-Jahren als Umweltaktivist ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrem Mann Werner erhielt Tatjana Gamerith 1984 von [[Konrad Lorenz]] und Bundesminister [[Kurt Steyrer]] den Konrad-Lorenz-Preis für Umweltschutz für die gelungene Verbindung von [[Kunst]] und [[Ökologie]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1984 beteiligte sie sich gemeinsam mit ihrem Mann an der Besetzung der [[Nationalpark Donau-Auen|Stopfenreuther Donau-Au bei Hainburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage mit Namen der Besetzer {{Webarchiv | url=http://www.hainburg20.at/default.php?page=besetzerinnen&amp;amp;id=unter | wayback=20051014134727 | text=20 Jahre Hainburg - Courage lohnt sich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb im Mai 2021 im Alter von 102 Jahren und wurde in Waldhausen im Strudengau bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bestattung.offenthaler.at/fileadmin/user_upload/Tatjana-Gamerith-TP1.png |titel=Parte Tatjana Gamerith |werk=bestattung.offenthalter.at |zugriff=2021-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
(Werner Gamerith und Tatjana Gamerith jeweils gemeinsam)&lt;br /&gt;
* [[Franz C. Lipp|Franz-Carl-Lipp]]-Preis für handwerkliche Gestaltung 1975&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Lorenz-Preis]] für Umweltschutz 1984&lt;br /&gt;
* [[Josef Schöffel|Josef-Schöffel]]-Förderpreis 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
Der 2007/2008 entstandene Regenwald-Zyklus aus neun Tafeln wurde für das Stirnfenster des Tropensaals im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum]] in Wien für das farbige Einbrennen in die Gläser digitalisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nhm-wien.ac.at/jart/prj3/nhm-resp/data/uploads/Redaktion/das%20naturhistorische/Das_Naturhistorische_35.pdf Fenster für die Kathedrale der Schöpfung, in: Das Naturhistorische, Magazin des Naturhistorischen Museums, Wien, Ausgabe Winter 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tropensaal wurde allerdings nicht realisiert und das Glasfenster wurde nicht eingesetzt. Die Originalgemälde wurden zu Gunsten des Tropensaales am 18. Dezember 2008 versteigert. Der Rufpreis des Gesamtwerkes aus 9 Tafeln betrug 18.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://andreastischler.com/8468/Charity-Auktion-Fuchs-Villa.html B ildreportage der Versteigerung] u. a. mit Bild der Künstlerin gemeinsam mit [[Ernst Fuchs (Maler)|Ernst Fuchs]] und [[Bernd Lötsch]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Pissenberger, Alexander Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Lebensskizzen – Menschen aus dem Bezirk Perg – Tatjana und Werner Gamerith – Leben und arbeiten auf einem Einschichthof – Im Einklang mit der Natur und sich selbst.&amp;#039;&amp;#039; Pulheim 2008, ISBN 978-3-9501897-2-8.&lt;br /&gt;
* Hubert Weinzierl: &amp;#039;&amp;#039;Naturalienkabinett.&amp;#039;&amp;#039; mit Bildern von Tatjana Gamerith und einem Vorwort von Konrad Lorenz. Passau 1988, {{DNB|958120412}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nhm-wien.ac.at/Content.Node/wissenswertes/nathistor/Das_Naturhistorische_35.pdf Fenster für die Kathedrale der Schöpfung] Seiten 2 und 3&lt;br /&gt;
* {{cite web |title=Noema (2014) |first=Christiana |last=Perschon |url=https://cargocollective.com/christianaperschon/Noema-2014 |ref=none |quote=Die 93 Jahre alte Malerin Tatjana Gamerith verliert langsam ihr Augenlicht.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-07-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gamerith, Tatjana}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Waldhausen im Strudengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gamerith, Tatjana&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichische Umweltaktivistin, Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waldhausen im Strudengau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antarktis 09011999</name></author>
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