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	<title>Tathata - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tathata&amp;diff=1124349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2025-04-02T12:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tathata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]] तथाता, &amp;#039;&amp;#039;tathātā&amp;#039;&amp;#039;, [[Pali]] तथता, &amp;#039;&amp;#039;tathatā&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Frauwallner 1969&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 117 et passim; Matsunaga und Matsunaga 1974, S. 88. et passim; Paul 1993, S. 143 et passim; Stone 1999, S. 199.; [[Charles Muller (Religionswissenschaftler)|Charles Muller]]: Digitional Dictionary of Buddhism, Lemma 真如&amp;lt;/ref&amp;gt;; {{zh|v=真如|p=zhēnrú|chen-ju|w=chen-ju}}; {{boS|དེ་བཞིན་ཉིད|WYLIE=&amp;#039;&amp;#039;de bzhin nyid&amp;#039;&amp;#039;}}; {{koS|진여}}, &amp;#039;&amp;#039;jinyeo&amp;#039;&amp;#039;; [[Japanische Sprache|japanisch]] {{lang|ja-Hani|真如}}, &amp;#039;&amp;#039;shinnyo&amp;#039;&amp;#039;; [[Vietnamesische Sprache|vietnamesisch]] &amp;#039;&amp;#039;chân như&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;chơn như&amp;#039;&amp;#039;; dt. etwa: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solchheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Buddhismus]] (insbesondere im [[Mahayana|Mahāyāna]]) ein Begriff für die [[Form (Philosophie)|Form]] [[Wahrheit|wahrer]] bzw. fundamentaler [[Wirklichkeit]] (nicht aber diese Wirklichkeit selbst),&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; meist in Bezug auf den ihr unterstellten Aspekt der [[Shunyata|Leere]] bzw. wesentlichen Wesenlosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der buddhistischen Tradition heißt es, sie lasse sich nur [[Erfahrung|erfahren]], nicht aber sprachlich realisieren. Wer die [[Realität]] in dieser Form erfährt, d.&amp;amp;nbsp;h. so, wie sie ist, hat nach buddhistischem Verständnis alle fehlerhafte Erkenntnis überwunden. Der historische [[Buddha]], [[Siddhartha Gautama]], behauptete dies von sich und nannte sich daher auch [[Tathagata|Tathāgata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vijnanavada|Yogācāra]]-Schulen, eine der wenigen buddhistischen Lehrtraditionen, die in Bezug auf Tathata positive Aussagen machen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Frauwallner]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie des Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1969, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; verstehen es als eine Reinigung des [[Bewusstsein]]s von jeglichem [[Objekt (Philosophie)|Objektbezug]], wodurch die [[Dharma|Daseinsfaktoren]] in ihrem höchsten Sinn erkannt werden sollen. Reine, illusionsfreie Erkenntnis des Tathata sei somit gleichbedeutend mit bloßem Bewusstsein ohne Erfassen, Denken oder der Ausmachung von Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil der unbedingten Elemente (&amp;#039;&amp;#039;asaṃskṛta-dharma&amp;#039;&amp;#039;) in den Kategorien der 100 Daseinsfaktoren&amp;lt;ref&amp;gt;Matsunaga 1974, S. 88. [[Erich Frauwallner]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie des Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1969, S. 117 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; sei Tathata auch [[Transzendental|Bedingung der Möglichkeit]] von Erkenntnis überhaupt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paul 147&amp;quot;&amp;gt;Paul 1993, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine für die Yogācāra-Schulen fundamentale Analyse aus dem vierten Jahrhundert lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Alle Dinge, welche durch irgendeine [[Vorstellung]] vorgestellt werden, bilden das vorgestellte [[Wesen (Philosophie)|Wesen]]&amp;lt;br /&amp;gt; 20: . Dieses ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt; 21: Das abhängige Wesen dagegen ist die aus [[Kausalität|Ursachen]] entstandene Vorstellung. Das vollkommene (Wesen) ist dessen beständiges Freisein vom vorhergehenden.&amp;lt;br /&amp;gt; 22: Daher ist dieses vom abhängigen (Wesen) weder als verschieden noch als nicht verschieden zu bezeichnen, wie die [[Anicca|Vergänglichkeit]] usw&amp;lt;!-- sic! Im Original kein Satzzeichen an dieser Stelle! --&amp;gt; Solange dieses nicht geschehen ist, wird jenes nicht gesehen.&amp;lt;br /&amp;gt; 23: In Hinblick auf die dreifache Wesenlosigkeit dieses dreifachen Wesens ist die Wesenlosigkeit aller Gegebenheiten gelehrt worden.&amp;lt;br /&amp;gt; 24: Das erste ist wesenlos dem Merkmal nach. Das zweite wiederum, weil ihm kein eigenes [[Sein (Philosophie)|Sein]] zukommt. Eine weitere Wesenlosigkeit ergibt sich daraus,&amp;lt;br /&amp;gt; 25: daß es (&amp;lt;nowiki&amp;gt;=&amp;lt;/nowiki&amp;gt; das dritte, nämlich das vollkommene Wesen) die höchste Wirklichkeit (&amp;#039;&amp;#039;paramārthaḥ&amp;#039;&amp;#039;) der Gegebenheiten ist. Diese ist auch die Soheit, weil sie jederzeit so ist. Und sie ist überdies die bloße Erkenntnis.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Vasubandhu]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=„Nachweis, daß (alles) nur Erkenntnis ist, in dreißig Versen“ (&amp;#039;&amp;#039;Triṃśikā Vijñaptimātratāsiddhiḥ&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: [[Erich Frauwallner]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie des Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1969, S. 388 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Soheit ist innerhalb des Buddhismus oft Gegenstand theoretischer Auseinandersetzungen geworden. So kritisierte die japanische [[Kegon-shū]] (die allerdings selber am Tathata-Begriff festhielt) die Ansicht der [[Hossō-shū]] (japanischer Yogācāra-Ableger), es könne so etwas wie ein objektloses Bewusstsein geben: Dies wäre schlicht Bewusstlosigkeit und könne daher keine Quelle der Erfahrung sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur in [[Erkenntnistheorie|erkenntnistheoretischer]] Hinsicht erwies sich der Begriff des Tathata als problematisch. Da ihm auch in [[Ontologie|ontologischer]] Hinsicht sowohl Absolutheit wie auch Unbedingtheit in Verbindung mit ([[Ewigkeit|ewigem]]) [[Sein (Philosophie)|Sein]] zugeschrieben wurden und es gelegentlich sogar zu einer Identifizierung der [[Phänomen]]e mit dem Tathata kam,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paul 147&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 270, 271, 273, 274.&amp;lt;/ref&amp;gt; verneinten einige buddhistische Lehrtraditionen seine Praktibilität oder Gültigkeit bzw. die auf solche Zuschreibungen hinauslaufenden Interpretationen, da dies im Widerspruch zu anderen, fundamentalen buddhistischen Konzepten stehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erwies sich der Begriff als wirkungsmächtig innerhalb der buddhistischen Philosophiegeschichte. So stritt [[Saichō]], Stifter der [[Tendai-shū]], in seiner berühmten, schriftlich im Jahr 817 geführten Auseinandersetzung mit dem Hossō-Gelehrten [[Tokuitsu]] ({{lang|ja-Hani|徳一}}; ca. 760–835) um die richtige Interpretation von [[Buddhanatur]] und [[Icchantika]] und vertrat gegen Tokuitsu die Auffassung, Buddhanatur käme allem [[Seiendes|Seiendem]] zu, da Tathata gleichsam die Essenz alles Seienden sei, in dem es sich [[Manifestation|manifestiere]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 284 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später übernahmen Tendai-Gelehrte diese Tathata-Konzeption, um damit die Doktrin der ursprünglichen Erleuchtung ({{lang|ja-Hani|本覺思想}}, &amp;#039;&amp;#039;hongaku shisō&amp;#039;&amp;#039;) plausibel zu machen, nach der jedes Wesen sich bereits im Zustand der [[Erleuchtung (Buddhismus)|Erleuchtung]] befinde und diesen Zustand nur zu realisieren brauche.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 274.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Genshin]] ({{lang|ja-Hani|源信}}; 942–1017) zugeschriebene aber erst im 12. Jahrhundert entstandene Werk &amp;#039;&amp;#039;Shinnyo kan&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Hani|真如観}}) geht hierauf ein und empfiehlt dem Leser, sich Tag und Nacht bewusst zu machen, dass er mit Tathata identisch sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Stone 1999, S. 199–204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Kūkai]], Stifter der [[Shingon-shū]], verwendete die Konzepte Tathata und Buddhanatur, von denen er meinte, sie wären die Natur des [[Trikaya|Dharmakörpers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul 1993, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Frauwallner]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie des Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin &amp;lt;!-- (DDR) I assume? --&amp;gt; 1969.&lt;br /&gt;
* Daigan Lee Matsunaga, Alicia Orloff Matsunaga: &amp;#039;&amp;#039;Foundation of Japanese Buddhism&amp;#039;&amp;#039;. Vol. I: &amp;#039;&amp;#039;The aristocratic age&amp;#039;&amp;#039;. Buddhist Books International, Los Angeles / Tokio 1974, ISBN 0-914910-25-6.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie in Japan: von den Anfängen bis zur Heian-Zeit; eine kritische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Iudicium, München 1993, ISBN 3-89129-426-3.&lt;br /&gt;
* Jacqueline I. Stone: &amp;#039;&amp;#039;The Contemplation of Suchness&amp;#039;&amp;#039;. In: George J. Tanabe, Jr. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religions of Japan in Practice&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Princeton 1999, ISBN 0-691-05788-5, S.&amp;amp;nbsp;199–209 ([[Princeton Readings in Religions]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkenntnistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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