<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tassilo_III.</id>
	<title>Tassilo III. - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tassilo_III."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tassilo_III.&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T09:58:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tassilo_III.&amp;diff=64595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tassilo_III.&amp;diff=64595&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-18T04:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tassilo um 1600.jpg|mini|Herzog Tassilo III. mit dem Modell der [[Stift Kremsmünster|Stiftskirche Kremsmünster]], um 1600]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tassilo III.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 741; † um 796) war der letzte [[Stammesherzogtum Baiern|baierische Herzog]] aus dem Geschlecht der [[Agilolfinger]]. Er war ein Vetter [[Karl der Große|Karls des Großen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tassilo war der Sohn Herzog [[Odilo (Bayern)|Odilos]] und der fränkischen Prinzessin [[Hiltrud (Bayern)|Hiltrud]], der Tochter von [[Karl Martell]]. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 748 wurden Tassilo und seine Mutter von [[Grifo]], Hiltruds jüngerem Halbbruder, der selbst [[Stammesherzogtum Baiern|Herzog von Baiern]] werden wollte, entführt. Ein Jahr später, 749, verjagte [[Hausmeier]] [[Pippin der Jüngere|Pippin]] Grifo und setzte den siebenjährigen Tassilo zum Herzog ein. Die Vormundschaft übernahm seine Mutter, die bairische Herzogin und Witwe Odilos Hiltrud, und nach ihrem Tod 754 sein Onkel Pippin. Sie wurden unterstützt durch den [[Edler|vir nobilis]] [[Machelm]]. Im Jahr 757 übernahm Herzog Tassilo III. die Alleinregierung in Baiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baiern unter den Agilolfingern im Jahre 772.jpg|mini|Baiern unter den Agilolfingern im Jahre 772]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meister der Pollinger Tafeln 002.jpg|miniatur|Tassilo reitet in Begleitung von drei Knechten zur Jagd (Meister der Pollinger Tafeln, 1444)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tassilokelch in Aachen.jpg|mini|hochkant|Tassilokelch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tassilo nahm auf das kirchliche Leben in seinem Herzogtum auf den Tassilo-Synoden von [[Synode von Aschheim|Aschheim]] (756?), von [[Synode von Dingolfing (770)|Dingolfing]] und [[Synode von Neuching|Neuching]] (771) starken Einfluss. Die Synode von Neuching erließ eines der frühesten bayerischen Schulgesetze überhaupt. Tassilo stiftete Klöster ([[#Klostergründungen|s.&amp;amp;nbsp;u.]]) und beteiligte sich an der Gründung von Adelsklöstern, um eine Herzogskirche aufzubauen. Der kostbarste Wertgegenstand aus dem Besitz des Herzog Tassilo ist der sogenannte [[Tassilokelch]], geschaffen aus Anlass seiner Hochzeit mit der Tochter des Langobardenkönigs Desiderius, Liutberga. Die Inschrift lautet: &amp;#039;&amp;#039;Tassilo dux fortis – Liutpirc virga regalis&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch: Tassilo (ist) ein starker Anführer – Liutberga (ist ein) königlicher Spross. Der in Salzburg gearbeitete Tassilo-Kelch ist mit seinen Ornamenten ein bayerisches, kein karolingisches Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Benno Hubensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 16. Auflage. Rosenheimer Verlag, Rosenheim 2006, ISBN 3-475-53756-7, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er weitete seinen Machtbereich nach Osten aus, indem er im Jahr 772 die [[Karantanen]] unterwarf. Tassilo III. erreichte eine territoriale Machtstellung, die vor ihm kein anderer Agilolfinger besessen hatte. So erlangte Tassilo die Herrschaft über das südliche [[Tirol]], wohl als Mitgift seiner Frau [[Liutberga]], und die Kontrolle über das [[Diözese Bozen-Brixen|Bistum Säben]]. Damit verfügte er über Territorien, die außerhalb des [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reiches]] standen. Auf ähnliche Weise versuchte er auch über die Slawenmission nicht-fränkische Gebiete zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Bachrach]]: &amp;#039;&amp;#039;Charlemagne’s Early Campaigns (768–777). A Diplomatic and Military Analysis&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2013, ISBN 978-90-04-24477-1. S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich erreichte die Abhängigkeit von den Franken ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bande zwischen den [[Langobarden]] und Baiern waren aus politischen und wirtschaftlichen Gründen immer stark gewesen. So hielt sich Tassilo seit den 760er Jahren mehrfach in Italien auf, wo er sich in den Jahren 768/69 mit Desiderius und dem Papst verbündete. Tassilo war mit [[Liutberga]] verheiratet, der Tochter des letzten Langobardenkönigs [[Desiderius (König)|Desiderius]]. Im Jahr 772 taufte Papst [[Hadrian I.]] Tassilos Sohn Theodo in Rom. Das Bündnis mit den Langobarden brachte ihn in einen Konflikt mit Karl dem Großen. Auf eine versuchte Lösung vom Frankenreich deuten auch Urkunden Tassilos hin, die von 763 an nicht mehr nach Regierungsjahren Pippins datiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Bachrach]]: &amp;#039;&amp;#039;Charlemagne’s Early Campaigns (768–777). A Diplomatic and Military Analysis&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2013, ISBN 978-90-04-24477-1. S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Eroberung des [[Langobardenreich]]es durch Karl den Großen im Jahr 774 verlor Tassilo seinen wichtigsten Bündnispartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fränkischen [[Reichsannalen]] berichteten, dass Tassilo, der seit dem Jahr 757 den Franken [[lehnspflicht]]ig gewesen sein soll, im Jahr 763 einen Feldzug der Franken in [[Aquitanien]] verlassen habe, obwohl er per Eid zur [[Heeresfolge]] verpflichtet gewesen sei. Der erst um 790 entstandene Bericht wird in der neueren Forschung in Zweifel gezogen und ist sehr wahrscheinlich eine nachträgliche Konstruktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Becher]]: &amp;#039;&amp;#039;Eid und Herrschaft. Untersuchungen zum Herrscherethos Karls des Grossen&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1993 (Vorträge und Forschungen/Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte. Sonderband, 39) ISBN 3-7995-6699-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herzog]] blieb Tassilo III., bis er im Jahr 787 von Karl aus politischen Gründen (geplantes Bündnis mit den [[Langobarden]] zur Sicherung der baierischen Eigenständigkeit; später angebliche Kooperation mit den [[Awaren]]) zum [[Lehen|Lehnsmann]] degradiert wurde. Im Jahr 788 wurde Tassilo durch einen lehnsrechtlichen Prozess in der [[Ingelheim am Rhein|Ingelheimer]] [[Ingelheimer Kaiserpfalz|Pfalz]] wegen der Vorgänge vom Jahr 763 und hochverräterischer Verhandlungen mit den Awaren in Anwesenheit seiner Landsleute erst zum Tode verurteilt, später begnadigt und endgültig in die [[Abtei Jumièges]] verbannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pierre Riche |Titel=Die Karolinger. Eine Familie formt Europa |Verlag=Albatros |Ort=Düsseldorf |Datum=2003 |ISBN=3491960967 |Seiten=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ganze war wohl nur ein Vorspiel für den Feldzug gegen die Awaren, Karl wollte sich ein gesichertes Aufmarschgebiet schaffen und vermeiden, dass er bei einer möglichen Niederlage in die Hände seines mächtigen Vetters fiel. Beweise für die Schuld des Herzogs sind nie erbracht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ingelheimer-geschichte.de/index.php?id=82 Webseite zum Tassiloprozess in Ingelheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl der Große verbrachte zwei aufeinanderfolgende Winter (791–793) in der alten bairischen Herzogsstadt [[Regensburg]], um die Einverleibung Baierns in das [[Fränkisches Reich|Fränkische Reich]] persönlich abzusichern. Als Nachfolger in der bairischen Herrschaft setzte er sodann einen seiner Schwager, den fränkisch-alamannischen Grafen [[Gerold der Jüngere|Gerold]], den Bruder seiner dritten Ehefrau [[Hildegard (Frau Karls des Großen)|Hildegard]] als Präfekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
794 wurde der Mönch Tassilo noch einmal aus der Klosterzelle geholt. Vor der [[Synode von Frankfurt 794|Reichssynode in Frankfurt am Main]] zwang man den ehemaligen bayerischen Herzog, erneut ein Reuebekenntnis abzulegen. Gleichzeitig musste er öffentlich für sich und seine Nachkommen auf das Herzogtum Bayern verzichten. Diese Handlung diente dazu, dem Urteil von 788 nachträglich den Schein von Recht und Gesetz zu verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Benno Hubensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 16. Auflage. Rosenheimer Verlag, Rosenheim 2006, ISBN 3-475-53756-7, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lebensdaten werden auf von 741 bis zum 11. Dezember 796 geschätzt. Es gibt hierzu jedoch keine gesicherten Erkenntnisse; es ist unsicher, wann und wo Tassilo gestorben ist. Möglicherweise verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens im [[Kloster Lorsch]] als einfacher Mönch. &amp;#039;&amp;#039;Zuerst Herrscher, dann König, zuletzt Mönch&amp;#039;&amp;#039; so hieß es in der Grabinschrift für Tassilo III. in der heute zerstörten Basilika des Klosters Lorsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.muenchner-kirchennachrichten.de/tagesheilige/tagesheiliger/article/herzog-tassilo.html |titel=Zuerst Herrscher, dann König, zuletzt Mönch |abruf=2014-12-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141217095424/http://www.muenchner-kirchennachrichten.de/tagesheilige/tagesheiliger/article/herzog-tassilo.html |archiv-datum=2014-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Inschrift wird in den mittelalterlichen Annalen des Klosters Kremsmünster überliefert. Der Historiker [[Georg Helwich]] († 1632) hält sie ebenfalls in den &amp;#039;&amp;#039;Antiquitates Laurishaimenses&amp;#039;&amp;#039; fest und gibt an, sie am 10. September 1615 in Lorsch selbst gesehen und abgeschrieben zu haben. Laut ihm trug die Inschrift noch den Zusatz: &amp;#039;&amp;#039;war am dritten Tag vor den Iden des Dezember (11. Dez.) verstorben und wurde in diesem Grab bestattet. Gewähre diesem, gütiger Christus, die Seeligkeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.inschriften.net/landkreis-bergstrasse/inschrift/nr/di038-0017.html#content Webseite zur Grabinschrift im Kloster Lorsch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der romantische Dichter [[Albert Ludewig Grimm]] verfasste im 19. Jahrhundert eine [[Ballade (Gedicht)|Ballade]] über Tassilos Aufenthalt in Lorsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://impuls-romantik-app.de/objekt/496/kloster-lorsch-und-tassilo Webseite mit Auszügen aus Grimms Ballade &amp;#039;&amp;#039;Tassilo in Lorsch&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klostergründungen ==&lt;br /&gt;
* um 750: der Legende nach, das [[Kloster Polling]] und das [[Kloster Thierhaupten]] (hier noch unter Vormundschaft seiner Mutter Hiltrud)&lt;br /&gt;
* 769: [[Stift Innichen]] im heutigen [[Südtirol]]: Tassilo trat in einer in [[Bozen]] ausgestellten Urkunde als Stifter für den [[Abt]] [[Atto von Freising]] in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 30–31, Nr. 50| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übergab ihm das Gebiet von [[Innichen]] im [[Pustertal]], wo dieser ein Kloster zur [[Missionierung]] der [[Slawen]] errichten sollte.&lt;br /&gt;
* 772: [[Kloster Niedernburg|Stift Niedernburg in Passau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Datierung enthalten in: Notizen zur Geschichte des Klosters, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Amtsbücher und Akten 639, https://www.archivportal-d.de/item/4TVFAHR5USKXUAKFJOPGMKC5J3DJJ5GC&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 777: [[Stift Kremsmünster]]&lt;br /&gt;
* 777: der Legende nach, das [[Abtei Neresheim|Kloster Neresheim]]&lt;br /&gt;
* zwischen 777 und 784: [[Stift Mattsee]]&lt;br /&gt;
* 782: [[Kloster Frauenchiemsee]]&lt;br /&gt;
* um 788: [[Kloster Münchsmünster]]&lt;br /&gt;
* 788: [[Stift Niedermünster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammliste des Agilolfingerherzogs Tassilo III. ==&lt;br /&gt;
Tassilo III. entstammt einer [[kognatisch]]en Linie der Agilolfinger, nachdem diese im [[Mannesstamm]] mit [[Hugbert (Bayern)|Hugbert]] ausgestorben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Dopsch]]; Robert Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg. Die Geschichte einer Stadt&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage), S. 82. Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg: 2008, ISBN 978-3-7025-0598-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Tassilo III. Höchster Fürst und niedrigster Mönch&amp;#039;&amp;#039;, S. 11f. [[Verlag Friedrich Pustet]], Regensburg 2016, ISBN 978-3-7917-2792-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kremsmünster Stift Grabmal Gunther.JPG|mini|Hochgrab des legendären Gunthers im Stift Kremsmünster, Sohn von Tassilo III.]]&lt;br /&gt;
#[[Gotfrid]], Herzog der [[Alamannen|Alemannen]], † 709; &amp;lt;br /&amp;gt;⚭ N.N., Tochter oder Schwester des Agilolfingers [[Theodo II.]]&lt;br /&gt;
## [[Lantfrid]], Herzog der Alemannen, † 730&lt;br /&gt;
## [[Theudebald (Alamanne)|Theudebald]], Herzog der Alemannen, vermutlich † 746&lt;br /&gt;
##[[Odilo (Bayern)|Odilo]], Herzog der [[Bajuwaren]], † 748; &amp;lt;br /&amp;gt;⚭ [[Hiltrud (Bayern)|Hiltrud]], † 754, Tochter von [[Karl Martell]] († 741) und [[Chrodtrud]] († 725)&lt;br /&gt;
### Tassilo III. (* um 741, † um 796; nachdem er „vermöncht“ worden war, Aufenthalt in [[Sankt Goar]], [[Abtei Jumièges|Jumièges]] und [[Kloster Lorsch|Lorsch]]); &amp;lt;br /&amp;gt;⚭ 764 [[Liutberga]] († nach 788, eventuell in der [[Abtei Corbie]] verstorben), Tochter des Langobardenkönigs [[Desiderius (König) |Desiderius]] († nach 786) und seiner Frau Ansa&lt;br /&gt;
#### Gunther bzw. Guntharius (eventuell aus einer früheren [[Friedelehe]])&lt;br /&gt;
#### [[Theodo III.|Theodo]] (* 765 oder 770, 776 Mitherrscher in Bayern, † nach 793 als Mönch im [[Reichsabtei St. Maximin|Kloster St. Maximin]] in [[Trier]])&lt;br /&gt;
#### Cotani, verbracht in die Abtei Corbie oder in die [[Abtei Chelles]] bzw. nach [[Grafschaft Laon| Laon]]&lt;br /&gt;
#### Hrodrud (wie oben)&lt;br /&gt;
#### Theodbert oder Theudebert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
Nach Tassilo benannt wurde der im Jahr 780 von ihm gestiftete [[Tassilokelch]]. Ihm und seiner Familie wurde der historische [[Psalter von Montpellier|Tassilopsalter]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Leben wurde Gegenstand der im Jahr 1709 uraufgeführten Oper [[Tassilone]] von [[Agostino Steffani]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/details/bsb10336709 |titel=Tassilone |titelerg=Tragedia Per Musica Rappresentata Alla Corte Elettorale Palatina L&amp;#039;Anno MDCCIX |werk=Münchener DigitalisierungsZentrum |abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tassilolinde]] in [[Wessobrunn]] sowie die [[Tassiloquelle]] in [[Bad Hall]] tragen seinen Namen, ebenso das im Jahr 1948 gegründete [[Tassilo-Gymnasium Simbach am Inn]], die Herzog-Tassilo-Realschule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.realschule-erding.de/ |titel=Herzog-Tassilo-Realschule Erding |abruf=23.4.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Erding]] sowie die Tassilostraßen in [[Aschheim]], [[Lorsch]], [[Gars am Inn]] und [[Thierhaupten]] und der seit dem Jahr 1999 von der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] verliehene [[Tassilo-Preis]] für Leistungen im Kulturbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als Seliger, sein Gedenktag ist der 11. Dezember, obwohl er nie offiziell heiliggesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Romuald Bauerreiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Wo ist das Grab Tassilos III.?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige]], Band 49, 1931, S. 92–102.&lt;br /&gt;
* Romuald Bauerreiß: &amp;#039;&amp;#039;Nochmals das Grab Tassilos III. in Passau&amp;#039;&amp;#039;. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige, Band 55, 1937, S. 329–333.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Becher]]: &amp;#039;&amp;#039;Ingelheim 788. Der Prozeß gegen Herzog Tassilo III. von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große in Ingelheim&amp;#039;&amp;#039;. Ingelheim 1998, ISBN 3-00-003290-8, S. 60 ff. (Beiträge zur Ingelheimer Geschichte, Heft 43).&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|771|771|Tassilo III|autor=Bo}}&lt;br /&gt;
* [[Benno Hubensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Geschichte. Das bayerische Stammesherzogtum&amp;#039;&amp;#039;. München 2009, ISBN 978-3475537561.&lt;br /&gt;
* Lothar Kolmer, [[Christian Rohr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tassilo III. von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-79171-949-1.&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|409|411|Tassilo III.|[[Sigmund von Riezler|Sigmund Ritter von Riezler]]|ADB:Tassilo III.}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|792|794|Tassilo III|Hubertus Seibert|118801414}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Störmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Baiuwaren. Von der Völkerwanderung bis Tassilo III&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-47981-6.&lt;br /&gt;
* [[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Tassilo III. Höchster Fürst und niedrigster Mönch&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7917-2792-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tassilo III, Duke of Bavaria|Tassilo III.}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118801414}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Thomas Grasberger]] |url=https://media.neuland.br.de/file/1831005/c/website/tassilo-iii-das-ende-der-agilolfinger.mp3 |titel=Tassilo III. – Das Ende der Agilolfinger |werk=[[Bayern 2|Bayern-2]]-Sendung [[Radiowissen|„radioWissen“]] |datum=2021-07-05 |format=mp3-Audio; 22,3&amp;amp;nbsp;MB; 23:50&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2021-07-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Odilo (Bayern)|Odilo]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Karl der Große]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Herrscher Bayerns|Herzog von Baiern]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=748–788&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118801414|LCCN=n/2006/25587|VIAF=261059318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tassilo 03}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tassilo III.| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Agilolfinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bajuwaren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (bayerische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (österreichische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stammliste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tassilo III.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Bayern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 741&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 796&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>