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	<title>Tartsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:43:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tartsch&amp;diff=1070168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krautnock am 26. Januar 2026 um 14:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tartsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Tarces&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Mals]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]) mit 509 Einwohnern &amp;lt;small&amp;gt;(Stand Januar 2026)&amp;lt;/small&amp;gt;. Das Dorf liegt auf {{Höhe|1029|It}} Höhe im [[Vinschgau]] bzw. [[Vinschger Oberland]] auf der [[orographisch links und rechts|orographisch linken]] Talseite des [[Etschtal]]s. Die Ortschaft befindet sich erhöht über dem Talboden zwischen dem [[Tartscher Bichl]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Tartscher Bühel&amp;#039;&amp;#039;) und den Hängen des [[Sonnenberg (Vinschgau)|Sonnenbergs]], unmittelbar südöstlich von [[Mals (Mals)|Mals]], dem gleichnamigen Hauptort der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tartscher Bichl ist das Wahrzeichen des Vinschger Oberlands. Wegen seiner besonderen Lage war er bereits zu Urzeiten bewohnt, was die Ausgrabung eines [[Räter|rätischen]] Hauses bestätigt. Der Sage nach befand sich früher auf dem Bichl eine sehr reiche Stadt, die wegen des lasterhaften Lebens ihrer Bewohner versunken ist. 1928 wurde das bis dato eigenständige Tartsch der Gemeinde Mals zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Tartsch gehören auch die oberhalb des Dorfes am Sonnenberg liegenden Höfe Lechtl und Gemassen sowie der [[Weiler]] Muntetschinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name ist sicher vorrömischen Ursprungs, seine Bedeutung aber unklar. Das erste Schriftzeugnis ist „Tarzhes“ in einer Urkunde von 1160, als örtlicher Besitz an die [[Bistum Chur|bischöfliche Kirche Chur]] übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Abt. I, Band 1. Wagner, Innsbruck 1937, S. 211ff., Nr. 271 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/13354/182/issueId-200141-currentDate-.html Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Da auf dem Tartscher Bichl ein [[Votivgabe|Hirschhornvotiv]] mit [[Rätische Sprache|rätischer]] Inschrift gefunden wurde, hält Diether Schürr eine Benennung nach einem rätischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;*tarχia&amp;#039;&amp;#039; (unter Verweis auf den belegten [[Etruskische Sprache|etruskischen]] Namen &amp;#039;&amp;#039;tarχie&amp;#039;&amp;#039;) für denkbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diether Schürr |Titel=Der Tartscher Bichl und die Deutung von Ortsnamen im Obervinschgau |Hrsg= |Sammelwerk=Österreichische Namensforschung |Band=3 |Nummer=Jg. 36 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2008 |ISBN= |Seiten=53-83 |Online=https://www.academia.edu/14429673/Der_Tartscher_Bichl_und_die_Deutung_von_Ortsnamen_im_Obervinschgau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muntetschinig geht auf &amp;#039;&amp;#039;*monte Tarcinica&amp;#039;&amp;#039;  (Tartscher Berg) zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Veit am Bichl ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Veit am Bichl}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ChiesaTarces2.JPG|miniatur|St. Veit am Tartscher Bichl]]&lt;br /&gt;
Auf dem Bichl steht eine [[Romanik|romanisch]]e Kirche aus dem 11. Jahrhundert, welche dem heiligen [[Veit (Heiliger)|Veit]] geweiht ist. In ihrem Inneren findet man Wandmalereien, u. a. (in der Apsis) ein Mäanderfries mit Perlstabband, zwei miteinander kämpfende schildbewehrte Seeungeheuer, ein vermutlich bärtiger Mann, der in ein Krummhorn bläst; Apostelreihe zwischen Heiligen; in der Wölbung Christus als Richter nebst Evangelistensymbolen; in der Fensterlaibung Volutenranke mit Kreuzblüten. Die z.&amp;amp;nbsp;T. stark beschädigten Fresken stammen aus der Zeit um 1200. An der Nordwand des Schiffes in zwei Bilderstreifen Legende des hl. Veit (1. Hälfte 16. Jh.); die gesamte Westwand ausgefüllt von einem Gemäldezyklus um 1520 (fragmentiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Andreas ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Andreas Tartsch 1.jpg|mini|Pfarrkirche St. Andreas]]&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche spätromanische/[[Gotik|frühgotische]] Bau 1499 ist abgebrannt; 1503 wurde er neu geweiht. Der Turm, noch romanisch mit gekuppelten Rundbogenfenstern, wurde später erhöht. Die [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]mauern sind wohl ebenfalls noch romanisch. Das Netzrippengewölbe im Langhaus entstand um 1500; der polygonale Chor wurde wohl 1527 angebaut. Es gibt diverse Wandgemälde außen (frühes 16. Jahrhundert), u.&amp;amp;nbsp;a. Christophorus, fragmentiert, Beweinung Christi, Heiligenfigur mit Lendentuch, umgeben von Werkzeug und Gerät, betendes Stifterpaar mit Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] (Hochaltar u.&amp;amp;nbsp;a.) ist meist spätbarock; herausragend ist ein spätgotisches Holzkruzifix, wohl von Jörg Lederer (um 1520) und Maria mit Christkind (Mitte 15. Jahrhundert) sowie Weihwasserstein (Marmor, 16. Jahrhundert, Sockel 15. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Strada Statale 40 di Resia|SS 40]] führt direkt durch das Dorf und an der Pfarrkirche vorbei. Dadurch wird das Dorf praktisch in zwei Teile geteilt und die Tartscher Bevölkerung leidet dementsprechend stark unter dem Verkehr. Derzeit ist allerdings eine [[Unterflurtrasse]] zur Umfahrung des Ortskerns im Gespräch. Ob und wann sie verwirklicht wird, ist noch nicht klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Tartsch gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die deutsche Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Mazegger|Bernhard Mazegger senior]] (1798–1876), Arzt, Dichter, Tourismuspionier, Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Aloisia Steiner]] (1870–1921), Benediktinerin, Äbtissin des Klosters zum Hl. Kreuz in Säben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tartsch (Mals)|Tartsch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.mals.bz.it/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218885841&amp;amp;detailonr=219411874 Tartsch] auf der Website der Gemeinde Mals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.681648 |EW=10.559889 |type=city |pop=446 |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4528027-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1160]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krautnock</name></author>
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