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	<title>Tarthun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tarthun&amp;diff=292832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T21:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Bördeaue&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Tarthun.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/55/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/28/22/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 67&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 8.43&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 754&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151343|titel=Gemarkung Tarthun, Gemeinde Bördeaue |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 39435&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039268&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = KLG 0032 Tarthun.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme (2019)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarthun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Bördeaue]] im [[Salzlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der von der Landwirtschaft geprägte Ort liegt an der [[Bode]] etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf bronzezeitliche Spuren weist das [[Depot von Tarthun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Ortes geht auf die Grafen von Hadmersleben zurück. Die bedeutendsten Denkmäler der Gemeinde sind die Dorfkirche St.&amp;amp;nbsp;Johannis aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, der Klosterhof aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie zwei [[Taubenturm|Taubentürme]] vom Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden Kriegsgefangene als NS-[[Zwangsarbeiter]] in den Ort verschleppt. Sie mussten im örtlichen [[Salzbergwerk]], Kalibergwerk Schächte&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;6, beim unterirdischen Bau von [[Heinkel&amp;amp;nbsp;He&amp;amp;nbsp;162]] für die [[Organisation&amp;amp;nbsp;Todt]],&amp;amp;nbsp; OT, [[NS-Zwangsarbeit|arbeiten]]. Kennung dieses Lagers war „T&amp;amp;nbsp;60“, das Projekt hieß im Tarnbegriff „Maulwurf“. Sie arbeiteten dort ebenfalls zwangsweise für die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]]. Diese Zwangsarbeiter unterlagen dem Unterkommando von [[Schönebeck (Elbe)]], einem Außenlager des [[KZ Buchenwald]]. Ferner ist ein belgischer Zwangsarbeiter unbekannten Namens&amp;amp;nbsp;(„F.“) belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Jeanty Raven: &amp;#039;&amp;#039;Without frontiers.&amp;#039;&amp;#039; TB Hodder &amp;amp; Stoughton, London 1966, S.&amp;amp;nbsp;211 (zuerst 1960). Foto des Todt-Stollens im Lemma Heinkel&amp;amp;nbsp;He&amp;amp;nbsp;162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Tarthun und [[Unseburg]] zur neuen Gemeinde Bördeaue zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarthun Kirche.jpg|mini|hochkant|Ev. Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland]] ist in Tarthun mit einer Kirchengemeinde vertreten, deren Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannis Baptistae&amp;#039;&amp;#039; nach [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] benannt ist. Diese Kirchengemeinde gehört zum [[Kirchenkreis]] Egeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] an der Buschstraße wurde 1953 errichtet, nachdem sich im Zuge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] wieder Katholiken im seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägten Tarthun niedergelassen hatten. Die Kapelle gehörte damals zum Pfarrbezirk der [[Pfarrei]] &amp;#039;&amp;#039;[[St. Johannes Baptist (Wolmirsleben)|St. Johannes Baptist]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Wolmirsleben]] und wurde am 20. Dezember 1953 durch Pfarrer Ferdinand Kaufhold eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100. Kirchweih-Jubiläum Pfarrkirche Wolmirsleben 1898–1989. Chronik der katholischen Diaspora-Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. April 2011 fand in der Kapelle der letzte Gottesdienst statt, die Kapelle wurde [[Profanierung|profaniert]] und noch im gleichen Jahr an privat verkauft. Katholiken in Tarthun gehören heute zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Marien Staßfurt-Egeln&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat]] Egeln des [[Bistum Magdeburg|Bistums Magdeburg]], nahegelegene katholische Kirchen sind &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes Baptist&amp;#039;&amp;#039; in Wolmirsleben und &amp;#039;&amp;#039;[[Kloster Marienstuhl|St. Marien]]&amp;#039;&amp;#039; in Egeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://sites.google.com/site/stmarienstassfurt/ortskirchen-der-pfarrei/tarthun |wayback=20210810151258 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tarthun, kath. Kirche (profaniert).&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-05-22 10:49:31 InternetArchiveBot }} sites.google.com, abgerufen am 12. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Tarthun war Peter Fries (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold ein Taubenturm mit blauem Pfeiler, silbernem Fachwerkhäuschen mit schwarzen Balken und Stützbögen und blauem Zeltdach, bekrönt von einer gestielten blauen Kugel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet. Es zeigt den historischen und denkmalgeschützten Taubenturm von Tarthun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der ehemaligen Gemeinde Tarthun ist eine blaue Flagge mit dem aufgelegten Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; mit Grabstätten von 13 [[sowjetisch]]en und sieben [[Polen (Ethnie)|polnischen]] [[Kriegsgefangene]]n sowie für fünf Polinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tarthun.de/ Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7757503-9|VIAF=1147121585526390282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bördeaue]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Bode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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