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	<title>Tartar GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tartar_GR&amp;diff=408299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Domleschg</title>
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		<updated>2025-10-21T02:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Domleschg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Tartar}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Tartar&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Tartar wappen.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = Viamala&lt;br /&gt;
| GEMEINDE        = Cazis&lt;br /&gt;
| BFS             = 3667&lt;br /&gt;
| BILD            = Tartar GR.jpg&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7422&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.719441&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 9.419439&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 995&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 1.55&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = 162&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2009&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.tartar.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tartar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsteil|Fraktion]] der Gemeinde [[Cazis]] im Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2009 bildete sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Auf den 1. Januar 2010 [[Gemeindefusionen in der Schweiz|fusionierten]] die Gemeinden [[Cazis]], [[Portein]], [[Präz]], [[Sarn]] und Tartar zur neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Cazis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tartar liegt am äusseren [[Heinzenberg (Graubünden)|Heinzenberg]]. Es hat genügend Kinder um eine eigene Schule zu betreiben. Durch eine grosszügige Patenschaft der [[Kanton Basel-Landschaft|Baselbieter]] Gemeinde [[Muttenz]] konnte sich Tartar ein eigenes Gemeindehaus leisten, das wie alle gemeindeeigenen Gebäude durch ein kleines Bachkraftwerk mit Strom versorgt wird. Während wenige Personen innerhalb der Gemeinde arbeiten, ist der [[Tourismus]] für manche ein Nebenerwerb. Auf dem Gemeindeboden stehen viele Ferienhäuser; insgesamt 1100 Logiernächte durch Touristen werden jährlich verbucht. Ein Drittel des Gemeindegebiets ist von Wald bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Tartar 1.jpg|mini|links|x230px|Reformierte Kirche Tartar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Tartar 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort findet sich erstmals 1290/1298 als &amp;#039;&amp;#039;in Tartere&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien.&amp;#039;&amp;#039; 2., unveränderte Auflage. Francke, Bern 1985, S.&amp;amp;nbsp;859.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern zinsten vor allem dem [[Kloster Cazis]] (colonia de Filectu des [[Meierhof]]es Munté), dem Bistum Chur und den Herren von Schauenstein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; die in der [[Burg Ehrenfels (Sils)|Burg Ehrenfels]] wohnten.&lt;br /&gt;
Landesherren waren bis 1337 die [[Freiherren von Vaz|Vazer]], dann die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] sowie die [[Herrschaft Rhäzüns|Rhäzünser]], ab 1475 der Bischof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Während heute in Tartar fast ausschliesslich Deutsch gesprochen wird, war es früher eine [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Gemeinde, worauf viele Flurnamen hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Tartar zur Grosspfarrei Hochrialt mit der Kirche von St. Johann auf [[Hohenrätien]], ab 1505 zu Portein; gleichzeitig wird in Tartar die Kapelle St. Stephan erwähnt, deren Baubestand im Wesentlichen jenem der späteren reformierten Kirche entspricht. Tartar blieb nach der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] 1530 bis 1540 paritätisch und bildete fortan eine Pfarrgemeinschaft mit Portein und [[Sarn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1851 war Tartar eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] [[Thusis]]. Der Auskauf der letzten bischöflichen Rechte erfolgte 1709.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Der Grossbrand von 1806 zerstörte das vom Wein- und [[Edelkastanie|Kastanienanbau]] geprägte Dorf weitgehend. Viele Einwohner mussten notgedrungen ihr Acker- und Weideland verkaufen.&lt;br /&gt;
Die Fahrstrasse wurde 1893/1894 errichtet. Bis in die 1980er Jahre war der erste [[Wirtschaftssektor|Sektor]], vor allem Viehwirtschaft, dominierend, danach entwickelte sich der Tourismus (Ferienhäuser).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Tartar wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Geteilt durch einen roten Balken, oben in Silber (Weiss) ein wachsender blauer, rot bewehrter [[Löwe (Wappentier)|Löwe]], unten im Wolkenschnitt geteilt von silber und blau.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Der Löwe steht für die Zugehörigkeit der Gemeinde zum ehemaligen Gericht Thusis, der Wolkenschnitt ist ein Element des Wappens der Herren von Schauenstein, die [[Grundherrschaft|Grundherren]] im Ort waren.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1808|| 1850|| 1900|| 1920|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000|| 2005|| 2009&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 100|| 170|| 146|| 206|| 188|| 105|| 161|| 158|| 173|| 162&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert sprach die Einwohnerschaft [[Sutselvisch]], eine [[bündnerromanisch]]e Mundart. Der Sprachwechsel hin zum Deutschen erfolgte schon sehr früh. 1860 und 1870 war die Gemeinde noch gemischtsprachig, doch bereits 1888 gaben nur noch 44 (= 24 %) der damals 185 Bewohner Romanisch als Muttersprache an. Dieser Wert sank bis 1910 auf 20 % und 1941 auf 11 %. Heute ist die Gemeinde beinahe einsprachig. Deutsch ist einzige Behördensprache. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sprachen in Tartar&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 98 || align=right | 93,33 % || align=right | 144 || align=right | 89,44 % || align=right | 154 || align=right | 97,47 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] || align=right | 6 || align=right | 5,71 % || align=right | 4 || align=right | 2,48 % || align=right | 1 || align=right | 0,63 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 0 || align=right | 0,00 % || align=right | 4 || align=right | 2,48 % || align=right | 3 || align=right | 1,90 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 105 || align=right | 100 % || align=right | 161 || align=right | 100 % || align=right | 158 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 173 Bewohnern waren 169 (= 97,69 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Cazis}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Tartar|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1491|Tartar|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* Mathias Kundert: &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachwechsel im Domleschg und am Heinzenberg (19./20. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Kommissionsverlag Desertina, Chur 2007, ISBN 978-3-85637-340-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tartar, Switzerland|Tartar GR|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tartar.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Tartar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1491|Tartar|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Viamala}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Domleschg]] &amp;lt;!--Ort im Domleschg und am Heinzenberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Cazis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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