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	<title>Tarsometatarsalgelenk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:40:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tarsometatarsalgelenk&amp;diff=1900179&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;S.K.: BK</title>
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		<updated>2021-07-20T08:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BK&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ospied-la.svg|miniatur|Schema der Fußknochen des Menschen. Die Tarsometatarsalgelenke liegen zwischen den blau dargestellten Fußwurzel- und den gelb dargestellten Mittelfußknochen.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarsometatarsalgelenke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Articulationes tarsometatarsales&amp;#039;&amp;#039;, „Fußwurzel-Mittelfuß-Gelenke“, abgekürzt: „TMT I-V“) sind die [[Gelenk (Anatomie)|Gelenke]] zwischen den [[Os cuneiforme|Keilbeinen]] und dem [[Würfelbein]] und den Basen der [[Mittelfußknochen]]. Es handelt sich um straffe Gelenke ([[Amphiarthrose]]n), das heißt, sie lassen nur geringfügige Bewegungen zu. Bei stärkeren Belastungen sind sie an den Kippbewegungen des Fußes ([[Pronation]] und [[Supination]]) beteiligt. Beim Menschen werden drei Tarsometarsalgelenke unterschieden, deren Gelenkspalte die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Jacques Lisfranc|Lisfranc]]-Gelenklinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bilden die Keilbeine eine Art queres Gewölbe, in dem die Basis des zweiten Mittelfußknochen als Schlussstein fest verankert ist. Die Basis des zweiten Mittelfußknochens reicht viel weiter nach proximal als die benachbarten Mittelfußknochen und ist besonders über das Lisfranc-Band fest mit dem medialen Keilbein verbunden. Basisnah sind einige Mittelfußknochen über intermetatarsale Gelenke verbunden, die teilweise in direktem Kontakt mit den Tarsometatarsalgelenken stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Vögel]]n sind keine Tarsometatarsalgelenke angelegt, hier sind die entsprechenden Knochen zum [[Tarsometatarsus]] verschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelgelenke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das innenseitige (mediale) Tarsometatarsalgelenk wird vom inneren Keilbein (&amp;#039;&amp;#039;Os cuneiforme mediale&amp;#039;&amp;#039;) und dem ersten Mittelfußknochen gebildet. Im mittleren Tarsometatarsalgelenk stehen das mittlere und äußere Keilbein (&amp;#039;&amp;#039;Os cuneiforme intermedium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;laterale&amp;#039;&amp;#039;) mit den Basen des zweiten und dritten Mittelfußknochen in Verbindung. Das äußere (laterale) Tarsometatarsalgelenk wird vom Würfelbein und dem vierten und fünften Mittelfußknochen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gelenke haben jeweils eine eigene [[Gelenkkapsel]] und sind durch Zwischenknochenbänder (&amp;#039;&amp;#039;Ligamenta interossea&amp;#039;&amp;#039;) voneinander getrennt. Die Gelenkhöhlen des mittleren und äußeren Tarsometatarsalgelenks stehen mit denen der angrenzenden [[Intermetatarsalgelenk]]e in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Projectional radiograph of bunion.jpg|miniatur|Hallux valgus mit deutlich sichtbarer Abknickung des ersten Mittelfußknochens nach innen]]&lt;br /&gt;
Bei einer [[Hallux valgus|Hallux-valgus]]-Fehlstellung kommt es im ersten Tarsometatarsalgelenk zu einer medialen [[Abduktion (Physiologie)|Abduktion]] zum Fußinnenrand und einer [[Varusstellung|Varus-Fehlstellung]] des ersten Mittelfußknochens (&amp;#039;&amp;#039;Metatarsus primus varus&amp;#039;&amp;#039;). Entsprechend setzen einige Operationsverfahren zur Korrektur des Hallux valgus an diesem ersten Tarsometatarsalgelenk an, besonders die Lapidus-[[Arthrodese]] als korrigierende Versteifung des Gelenks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lisfranc-Luxation ist eine schwere, aber seltene [[Trauma (Medizin)|Fußverletzung]], in den USA beträgt die Inzidenz 2 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Dabei kann es zu begleitenden Frakturen besonders des zweiten Mittelfußknochens kommen. Bei Fußballern besteht ein erhöhtes Risiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines [[Diabetisches Fußsyndrom|Diabetischen Fußsyndroms]] oder einer [[Charcot-Fuß|Neuro-Arthropathie]] kann es bei Typ II nach Sanders und Frykberg zu einer Zerstörung des Lisfranc-Gelenkes kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Lisfranc-Gelenklinie&amp;#039;&amp;#039; kann zur [[Amputation]] des Vorfußes genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walther Graumann, Rolf Baur: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungsapparat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;CompactLehrbuch Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Schattauer, Stuttgart 2004, ISBN 3-7945-2062-9, S. 199–200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gelenk der unteren Extremität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;S.K.</name></author>
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