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	<title>Tarodunum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:40:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zieglhar: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-25T17:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Tarodunum.jpg|mini|Karte des Gebiets]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarodunum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine spätkeltische Befestigung in dem Gebiet, das im Norden von Burg am Wald {{Coordinate|NS=47.973146|EW=7.98264|type=landmark|name=Burg Am Wald|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}}, im Osten von [[Buchenbach|Himmelreich]] {{Coordinate|NS=47.961479|EW=7.990623|type=landmark|name=Himmelreich|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}}, im Süden von Burg-Höfen {{Coordinate|NS=47.963204|EW=7.976117|type=landmark|name=Burg Höfen|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}}, im Westen von [[Kirchzarten]] {{Coordinate|NS=47.969267|EW=7.965903|type=landmark|name=Kirchzarten|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}} und im Nordwesten von Zarten {{Coordinate|NS=47.974094|EW=7.960711|type=landmark|name=Zarten Zusammenfluss zur Dreisam|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}} umschlossen und von der [[Bundesstraße 31|B31]] durchschnitten wird. Außerdem  wird dieser Name verwendet für die eigentliche Siedlung, welche einen Kilometer westlich der Befestigung gefunden wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tarodunum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dreisamtal.de/de/freizeit/tarodunum3.php |titel=Die Siedlung Tarodunum - Wandern im Schwarzwald - Feldberg, Belchen, Kandel rund um das Dreisamtal |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304095353/http://www.dreisamtal.de/de/freizeit/tarodunum3.php |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-bot=2019-05-17 09:33:58 InternetArchiveBot |abruf=2017-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung Tarodunum ==&lt;br /&gt;
Die Form der Anlage entspricht einem langgezogenen Dreieck zwischen den zwei Quellbächen der [[Dreisam]], [[Wagensteigbach]] und [[Rotbach (Dreisam)|Höllenbach]], die mit Wällen geschützt waren; geschickt wurden die bis zu 15&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/kirchzarten_tarodunum.php |titel=Tarodunum auf alemannische-seiten.de |abruf=2017-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hohen Böschungen einbezogen. Es sind heute noch schwache Reste vom südöstlichen Wall erhalten, der als &amp;#039;&amp;#039;Heidengraben&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tarodunum wird schon von dem griechischen Geographen [[Claudius Ptolemäus]] für eine bedeutende rechtsrheinische Siedlung verwendet, seit 1815 wird er mit diesem Gebiet verbunden. Auch nach Ende der [[Kelten|keltischen]] Besiedlung erscheint 765 der Name als &amp;#039;&amp;#039;Zardunia&amp;#039;&amp;#039; in einer frühmittelalterlichen Urkunde in [[Fürstabtei St. Gallen|St. Gallen]] und hat sich zu dem heutigen Namen Zarten entwickelt. Das Zentrum der Ansiedlung liegt an der Stelle, an der sich heute die Siedlung Burg-Birkenhof befindet. Dieses keltische [[Oppidum (Kelten)|Oppidum]] ist einer der wenigen Orte [[Deutschland]]s, die namentlich seit der [[Antike]] bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallend war, dass bei Geländebegehungen und Grabungen keine Spuren einer längeren Besiedlung durch Kelten gefunden wurden. Deshalb wird vermutet, dass es sich um ein [[Refugium]] für Zeiten der Not handelte, in dem die Bevölkerung Zuflucht fand. Bei einer Grabung im Jahre 1987 wurde festgestellt, dass die östliche Mauer nicht fertiggestellt war und der Bau anscheinend abrupt eingestellt wurde. Gebaut wurde nach Angaben des [[Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg|Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg]] die Mauer in der &amp;#039;&amp;#039;[[Murus Gallicus|murus-gallicus]]&amp;#039;&amp;#039;-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Tarodunum ==&lt;br /&gt;
Durch Oberflächenfunde 1987 außerhalb der Befestigung wurde südwestlich von Zarten {{Coordinate|NS=47.975329|EW=7.944188|type=landmark|name=Ausgrabung südlich Zarten 1987|region=DE-BW|dim=25|text=ICON1|mapsize=300x300}} schließlich die eigentliche Siedlung Tarodunum gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tarodunum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2004 wurde auf dieser ca. 400 m² großen Fläche gegraben. Dabei fand man unter der typischen Pflugtiefe, die hier ca. 20&amp;amp;nbsp;cm beträgt, eine große Anzahl faust- bis kopfgroßer Steine, die nicht natürlichen Ursprungs sein konnten. Diese werden jetzt als Weg oder freier zentraler Versammlungsplatz einer Siedlung gedeutet. Bei der Grabung wurden auch Münzen, Münzrohlinge und Rohmetallreste aus Gold und Silber gefunden, so dass man davon ausgeht, dass hier eine komplette Münzfertigung stattgefunden hat. Durch Fragmentfunde von römischen Amphoren kann man weitreichende Handelsbeziehungen nachweisen. Funde von Eisenschlacken legen nahe, dass hier auch die [[Metallurgie|Verhüttung]] und Verarbeitung von [[Eisen]] und andern [[Erz]]en stattfand; die Eisenerze dafür wurden im [[Schwarzwald]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarodunum-Rundweg, Tafel in Kirchzarten 3.jpg|mini|Tarodunum-Rundweg mit Tafel in Kirchzarten]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist heute durch einen ca. 7&amp;amp;nbsp;km langen behindertengerechten Fußwanderweg touristisch erschlossen, der als Lehrpfad ausgelegt ist. Als Startpunkte sind entweder die Tourist-Info in Kirchzarten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwald-geniessen.de/de/wandertouren/Rund+um+Tarodunum |titel=Rund um Tarodunum Wandertouren-Details - Freizeit und Sport im Schwarzwald |abruf=2017-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der Bahnhof vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karlheinz Scherfling |url=http://www.badische-zeitung.de/gastronomie-1/gasthaus-zum-himmelreich-tarodunum-rundweg--29970741.html |titel=Gastronomie: Genusswandern in Südbaden: Gasthaus zum Himmelreich: Tarodunum-Rundweg |hrsg=Badische Zeitung |datum=2010-04-21 |abruf=2017-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tarodunum-Rundweg}}&lt;br /&gt;
;Quellen&lt;br /&gt;
* [https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/ur-und-fruehgeschichte-und-archaeologie-des-mittelalters/abteilungen/juengere-urgeschichte/forschungsprojekte/abgeschlossene-forschungsprojekte/tarodunum/ Projekt: Tarodunum/Zarten] Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* [http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1295/pdf/Mangei.pdf?bcsi_scan_0DB7DA76FA7FE0E0=e+XlcSwjx5kWOQkzn37f9UngvjMEAAAASCd+AA==&amp;amp;bcsi_scan_filename=Mangei.pdf Herrschaftsbildung von Königtum, Kirche und Adel zwischen Oberrhein und Schwarzwald.] (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.thz-historia.de/_downloads/Tarodunum.pdf Tarodunum/Zarten im Dreisamtal bei Freiburg im Breisgau] (PDF; 13,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS/?module=gepris&amp;amp;task=generateDetailPDF&amp;amp;context=projekt&amp;amp;id=5435931&amp;amp;selectedSubTab=2 Archäologische Ausgrabungen in „Tarodunum“. Untersuchungen zur räumlichen Struktur und wirtschaftlichen Bedeutung der spätlatenezeitlichen Großsiedlung Tarodunum/Zarten, Gewann „Rotacker“, bei Freiburg], 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/antike/kelten/tarodunum.htm Das keltische Oppidum Tarodunum]&lt;br /&gt;
* [http://www.frsw.de/littenweiler/tarodunum.htm Tarodunum Keltenstadt Dreisamtal - Ausgrabungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.tarodunum-gs.fr.schule-bw.de/tarodunum.htm Tarodunum - ein ungewöhnlicher Name?] Tarodunum - Schule&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.eurojournal.net/2010/04/21/antike-geldfalscher-aus-tarodunum-2/ |text=Antike Geldfälscher aus Tarodunum |archive-is=20130116004007}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frsw.de/littenweiler/dreisamtal-870.htm Dreisamtal bis 870: Die geschichtlichen Anfänge - Kelten, Römer und Alemannen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf J. Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Anfänge im Dreisamtal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ebnet im Dreisamtal.&amp;#039;&amp;#039; Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 1999, {{Falsche ISBN|3-89155-247-7}}, S. 17–20.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heiko Steuer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zarten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=34&lt;br /&gt;
   |Verlag=de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-11-018389-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=430 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Udolph&lt;br /&gt;
   |Titel=Zarten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=35&lt;br /&gt;
   |Verlag=de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-11-018784-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=845 f.}}&lt;br /&gt;
* Rolf Dehn: &amp;#039;&amp;#039;[http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/13819/7705 Tarodunum und Kegelriß. Neues zur Spätlatenezeit im Breisgau]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmalpflege in Baden-Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039;; Band 17, Nr. 2, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Toponymie in der Germania magna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistorische Befestigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kelten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsname (Germania magna)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zieglhar</name></author>
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