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	<title>Tarnobrzeg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tarnobrzeg&amp;diff=412555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Geschichte */ präziserer Link NS-Ghetto</title>
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		<updated>2026-01-09T19:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Tarnobrzeg&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Tarnobrzeg COA.svg|100px|Wappen von Tarnobrzeg]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Karpatenvorland&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = tak&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 35&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 85.60&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 39-400 bis 39-407&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 15&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = RT&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Baranów Sandomierski]]–[[Trześn]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Łódź–Dębica|Stalowa Wola–Rzeszów]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Rzeszów-Jasionka|Rzeszów-Jasionka]]&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 85.60&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt&lt;br /&gt;
| TERYT              = 1864011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Dariusz Bożek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Kościuszki 32&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 39-400 Tarnobrzeg&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.tarnobrzeg.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarnobrzeg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kreisfreie Stadt in [[Polen]] in der [[Woiwodschaft Karpatenvorland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Tarnobrzeg liegt im Südosten Polens am rechten Ufer der [[Weichsel]]. Administrativ grenzt die Stadt im Norden direkt an [[Sandomierz]], [[Woiwodschaft Heiligkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 1567 gab es Bemühungen zur Errichtung einer Stadt an der Stelle des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Miechocin&amp;#039;&amp;#039;. Am [[28. Mai]] [[1593]] wurde dann von [[Sigismund III. Wasa]] das [[Stadtrecht]] nach [[Magdeburger Recht]] erteilt. Damit besaß die Stadt das Recht, zweimal im Jahr einen [[Jahrmarkt]] abzuhalten. 1676 wurden eine Kirche und ein Kloster der [[Franziskaner (OFM)]] gegründet. 1734 weilte [[Stanislaus I. Leszczyński]] im Schloss der Stadt, um ein [[Konföderation von Dzików|Bündnis zur Rückgewinnung des Throns]] zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Teilung Polens|ersten Teilung Polens]] kam Tarnobrzeg unter [[Habsburgermonarchie|österreichische]] Herrschaft. 1855 wurde der Ort Kreisstadt und 1867 Sitz eines [[Starost]]. 1909 wurde eine Schule eröffnet. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Stadt beschossen, die jüdische Bevölkerung teilweise auf [[Weichselland|russisches Gebiet]] ausgewiesen und schikaniert. Bei einem [[Bauernaufstand]] am 6. November 1918 verkündeten [[Tomasz Dąbal]] und [[Eugeniusz Okoń]] die kurzlebige sozialistisch-kommunistische [[Republika Tarnobrzeska|Republik Tarnobrzeg]] (&amp;#039;&amp;#039;Republika Tarnobrzeska&amp;#039;&amp;#039;), die Anfang 1919 militärisch niedergeschlagen wurde. 1921 bis 1924 wurde Tarnobrzeg Teil des [[Zentrales Wirtschaftszentrum|zentralen Wirtschaftszentrums]] des neugegründeten [[Zweite Polnische Republik|Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen|deutschen Einmarsch 1939]] wurden die [[Geschichte der Juden in Polen|jüdischen]] Bürger, die zu Anfang des Jahrhunderts etwa 80 % der Bevölkerung der Stadt Tarnobrzeg ausgemacht hatten,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/judaica/ejud_0002_0019_0_19602.html jewishvirtuallibrary.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; systematisch verfolgt. Nach Erschießungen und Einweisungen in Arbeitslager und [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghettos]] wurden fast alle Juden bis 1944 in die [[Vernichtungslager]] deportiert. Die bis zum 16. Jahrhundert zurück belegbare jüdische Gemeinde Tarnobrzeg-Dzików wurde damit [[Holocaust|ausgelöscht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Tarnobrzeg/html/history.htm Seredina-Buda-Z.] In: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Jewish Life Before and During the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;, shtetlinks.jewishgen.org, S. 1291. {{Meyers-1905 |Lemma=Tarnobrzeg |Band=19 |Seite=327 |zenoID=20007563612}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld der Stadt wurden von der deutschen Besatzungsmacht drei große Truppenübungsplätze angelegt – der [[Truppenübungsplatz Süd]], der Luftwaffenübungsplatz Gorno und der [[SS-Truppenübungsplatz Heidelager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 gab es um die Stadt heftige Gefechte; am 5. August wurde sie von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 setzte infolge der Entdeckung von [[Schwefel]]vorkommen ein deutliches Wachstum der Stadt ein. 1960 wurde ein Schwefelsäure-Kombinat errichtet, die Grube Machów. Noch im 20. Jahrhundert wurde die Ausbeutung der Lagerstätte allerdings wieder aufgegeben und die Grube 1994 in einen See umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Verwaltungsreform 1975 wurde die Stadt Sitz der [[Woiwodschaft Tarnobrzeg]]. Eine erneute Reform beendete diesen Status Ende 1998 und schlug Tarnobrzeg der [[Woiwodschaft Karpatenvorland]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Banská Bystrica]] (Slowakei), seit dem 20. November 2001&lt;br /&gt;
* [[Tschernihiw]] (Ukraine), seit dem 16. März 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Poland Tarnobrzeg - Monastery.jpg|mini|Das Dominikanerkloster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Historisches Museum der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche der [[Maria Magdalena]]&amp;#039;&amp;#039; (12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dominikanerkloster&amp;#039;&amp;#039; – Es wurde 1676 von Jan und Zofia Tarnowski gestiftet. Architekt war Jan Michał Link.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Tarnobrzeg|Schloss in Dzików]]&amp;#039;&amp;#039; – Der erste Teil des Komplexes wurde im 15. Jahrhundert als Wachturm errichtet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde er zur Residenz ausgebaut. Im 19. Jahrhundert erfolgte ein weiterer Umbau, der auch die Umgebung mit Parks betraf. Ab 1834 wurde im Schloss eine wichtige Sammlung berühmter Maler des 16. bis 18. Jahrhunderts aufbewahrt. Auch befand sich in dem Anwesen eine Bibliothek, die bis 1939 eine handschriftliche Kopie von [[Pan Tadeusz]] enthielt. Nach einem Brand 1927 wurde das Schloss im Stil des frühen [[Barock]] wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jagdschloss Tarnobrzeg|Jagdschloss in Mokrzyszów]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Tarnowski]] (1837–1917), Literaturhistoriker, konservativer Politiker und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Max Beer (Publizist)|Max Beer]] (1864–1943), Publizist und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Jehuda Ja’ari]] (1900–1981), israelischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Mleczko]] (* 1949), Grafiker und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Marian Stala]] (* 1952), Literaturhistoriker und -kritiker&lt;br /&gt;
* [[Mariusz Kukiełka]] (* 1976), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ewelina Kobryn]] (* 1982), Basketballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tarnobrzeg.pl/ Offizielle Website der Stadt] (polnisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.tarnobrzeg.info/ Seite über Tarnobrzeg] (polnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Woiwodschaft Karpatenvorland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4342687-6|LCCN=n96060216|VIAF=237427013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tarnobrzeg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Karpatenvorland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weichsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1593]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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