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	<title>Tarija - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tarija&amp;diff=191785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-31T09:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die bolivianische Stadt Tarija. Für das gleichnamige Departamento siehe [[Departamento Tarija]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Bolivien&lt;br /&gt;
|Name             = Tarija&lt;br /&gt;
|VName            = San Bernardo de Tarija&lt;br /&gt;
|Stadtbild        = Plaza in Tarija.jpg&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift = Plaza in Tarija&lt;br /&gt;
|Höhe             = 1873&lt;br /&gt;
|Fläche           =&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 21/32/02/S&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 64/44/04/W&lt;br /&gt;
|Provinz          = [[Provinz Cercado (Tarija)|Provinz Cercado]]&lt;br /&gt;
|Departamento     = Tarija&lt;br /&gt;
|Bev              = 215555&lt;br /&gt;
|Jahr             = Volkszählung 2024&lt;br /&gt;
|BevRef           = &lt;br /&gt;
|RangBev          = 7&lt;br /&gt;
|Aglo             =&lt;br /&gt;
|BevAglo          =&lt;br /&gt;
|Barrios          =&lt;br /&gt;
|Bürgermeister    = Johnny Marcel Torres Terzo (Unidos por Tarija)&lt;br /&gt;
|PLZ              = 06-0101-0100-1001&lt;br /&gt;
|Vorwahl          = (+591)&lt;br /&gt;
|URL              = https://www.tarija.bo&lt;br /&gt;
|Klima            = Klimadiagramm Tarija.png&lt;br /&gt;
|Klimadiagramm    = Klimadiagramm Tarija&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarija&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;San Bernardo de Tarija&amp;#039;&amp;#039;) ist die südlichste Großstadt im südamerikanischen [[Anden]]-Staat [[Bolivien]]. Die Stadt wurde am 4. Juli 1574 von [[Luis de Fuentes y Vargas]] mit dem Namen „Villa de San Bernardo de la Frontera de Tarixa“ gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tarija ist seit dem Jahr 1924 Sitz des [[römisch-katholisch]]en [[Bistum Tarija|Bistums Tarija]]. Dessen [[Kathedrale]] ist die Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Bernardo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage im Nahraum ==&lt;br /&gt;
Tarija ist zentraler Ort des [[Municipio (Bolivien)|Municipio]] [[Municipio Tarija|Tarija]] und Hauptstadt der [[Provinz Cercado (Tarija)|Provinz Cercado]] sowie des [[Departamento Tarija]], das an [[Argentinien]] und im Osten an [[Paraguay]] grenzt. Die Stadt liegt östlich der [[Cordillera de Sama]] am linken, östlichen Ufer des [[Río Nuevo Guadalquivir]], der 36 Kilometer unterhalb der Stadt nach der Vereinigung mit dem [[Río Camacho]] den Namen [[Río Tarija]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tarija liegt günstig zwischen den verschiedenen Klimazonen des Landes, am Rande der [[Anden]] in einer Höhe von rund {{Höhe|1900|BO|link=true}}, so dass meist mildes und angenehmes Wetter herrscht (siehe Klimadiagramm Tarija). In der [[Regenzeit]] zwischen Dezember und Februar (Südsommer) kommt es häufig zu wolkenbruchartigen Gewittern. Der Rest des Jahres ist ausgesprochen niederschlagsarm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die jahrhundertelange [[Rodung]] ist die Landschaft [[Bodenerosion|erodiert]] und die Stadt von einer kahlen Bergkette umrahmt. Früher einmal war das Gebiet um Tarija die Getreidekammer Boliviens. Heute besteht der besondere Reichtum der Region im [[Erdgas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die [[Einwohnerzahl]] der Stadt ist seit den 1970er Jahren auf ein Mehrfaches angestiegen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
! 38.500&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/Bolivia_d.html Thomas Brinkhoff: City Population]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
! 90.113&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ine.gob.bo/indice/poblacion92Proy.aspx?gestion=1992 Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 1992]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
! 135.783&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ine.gob.bo/comunitaria/comunitariaVer.aspx?Depto=06&amp;amp;Prov=01&amp;amp;Seccion=01 INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
! 179.528&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ine.gob.bo/index.php/censos-y-banco-de-datos/censos/ |titel=Censo Nacional de Población y Vivienda 2012|autor=INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia |sprache=es |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
! 215.555&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cpv2024.ine.gob.bo/index.php/tabulados |titel= Poblacional Censo Población y Vivienda 2024|autor=INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia |sprache=es |abruf=2025-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alteingesessenen Einwohner von Tarija bezeichnen sich selbst als &amp;#039;&amp;#039;Tarijeños&amp;#039;&amp;#039;, vor allem die vom Umland (&amp;#039;&amp;#039;Campo&amp;#039;&amp;#039;) Zugezogenen auch als &amp;#039;&amp;#039;Chapacos&amp;#039;&amp;#039;. Sie sind als Nachfahren von Europäern (vor allem andalusischen Kolonisatoren) und der zur Zeit der Kolonialisierung in der Region lebenden Ethnien wie beispielsweise den [[Tomata]]s, Churumatas oder [[Chiriguano]]s überwiegend relativ hellhäutige [[Mestize]]n, die alle Spanisch sprechen und mehrheitlich katholisch sind. Angehörige [[Indigene Völker|indigener]] Völker bilden nur eine Minderheit der Bevölkerung. Allerdings führt der seit Jahren starke Zuzug aus Hochland-Departamentos wie Potosí und Chuquisaca zu einer Stärkung von Einwohnergruppen mit indigener Identität. Zuwanderer vor allem aus Argentinien, dem arabisch-türkischen Raum (pauschal &amp;#039;&amp;#039;Turcos&amp;#039;&amp;#039; genannt, vergleiche [[Libanon#Diaspora|Diaspora des Libanon]]), Kroatien (vergleiche [[Kroaten#Diaspora in Europa und Übersee|Kroatische Diaspora in Übersee]]) und dem deutschsprachigen Raum haben die Bevölkerung und ihre Kultur ebenfalls maßgeblich beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Universidad Autónoma Juan Misael Saracho (4).jpg|mini|Autonome Universität Juan Misael Saracho]]&lt;br /&gt;
Das wirtschaftliche Leben der Stadt ist von [[Verwaltung]], Versorgungsbetrieben, [[Handel]] sowie kleinen Service- und [[Handwerk]]sbetrieben geprägt. Filialen der bolivianischen [[Bank]]en und [[Telekommunikationsunternehmen]] spielen ebenfalls eine wichtige Rolle als Arbeitgeber. Internationale Handels- und Gastronomie-Ketten sind hingegen kaum präsent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es nur wenig Industrie gibt, ist Tarija doch eine der moderneren Städte Boliviens, mit vielen aufgeschlossenen Einwohnern, die sich am europäischen Lebensstil orientieren. Der Stellenwert von Bildung steigt, immer mehr junge Menschen machen einen Abschluss an einer der [[Universität]]en. Mit den der Stadt zugewiesenen Geldmitteln aus der Gasförderung des Departamentos konnten rund um das Jahr 2010 neue Sport- und Gesundheitseinrichtungen, Verwaltungs-, Schul- und Universitätsgebäude, touristische Attraktionen sowie Markthallen finanziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nahen Umland wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben, wobei hier insbesondere [[Obst]] und [[Weinbau]] zu nennen sind. Die Wein- und [[Singani]]-Produktion gewann in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung. Mit modernen Produktionsanlagen und stetig verbesserter Qualität gelingt es der Branche zunehmend, internationaler Märkte zu erschließen. Die Wurzeln des Weinbaus in Tarija führen zurück bis in das 16. Jahrhundert, als spanische Missionare die ersten Reben pflanzten. Heute haben zahlreiche &amp;#039;&amp;#039;Bodegas&amp;#039;&amp;#039; Vertriebsstrukturen in Tarija etabliert und prägen Teile der Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits seit langem bestehende Plan zur Einrichtung eines leistungsfähigen [[Industriepark]]s (&amp;#039;&amp;#039;Parque industrial de Tarija&amp;#039;&amp;#039;) im Umfeld der Stadt konnte bislang noch nicht umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folklore ==&lt;br /&gt;
Der kulturelle Reichtum der Region zeigt sich in den farbenfrohen Festen, den besonderen Instrumenten und Tänzen (z. B. [[Chacarera]]). Kulinarisch sind die vielfältigen Maisgerichte (&amp;#039;&amp;#039;choclos&amp;#039;&amp;#039;) und Erdnusssuppe (&amp;#039;&amp;#039;sopa de maní&amp;#039;&amp;#039;) zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Sommer findet die &amp;#039;&amp;#039;Fiesta grande de Tarija&amp;#039;&amp;#039; statt. Ihr Ursprung liegt im Bedürfnis der Bevölkerung, für Gesundheit und den Schutz der Familie zu beten. Die Stadt wird prächtig geschmückt für verschiedene Umzüge in traditionellen Kostümen. In den Tänzen und Gesängen von Pilgern in farbenfroher Kleidung zeigt sich die tiefe Religiosität der Menschen.&lt;br /&gt;
2021 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Fiesta grande&amp;#039;&amp;#039; von der [[UNESCO]] in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/grand-festival-of-tarija-01477 |titel=Grand Festival of Tarija |datum=2021 |abruf=2023-12-03 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CasaDoradaTarijaInterior.jpg|miniatur|Casa Dorada in Tarija]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Abgelegenheit ist Tarija kein primäres Touristenziel in Bolivien. Vor allem in der Karnevalszeit, im April (Kulturmonat, Feiertag des Departamentos (15. April zum Gedenken an die Tablada-Schlacht), Gewerbeausstellung Fexpo im Messegelände San Jacinto) und im Pilgermonat August ([[Chaguaya (Tarija)#Wallfahrt zur Jungfrau von Chaguaya|Wallfahrt zur Jungfrau von Chaguaya]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Fiesta Grande de San Roque&amp;#039;&amp;#039; mit Prozessionen der &amp;#039;&amp;#039;Chunchos&amp;#039;&amp;#039;) herrscht jedoch stets ein erhöhtes Besucheraufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Francisco&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1606 gegründet und ist damit eine der ältesten im Departamento. Eine [[Bibliothek]] mit mehr als 15.000 Bänden von hohem historischen Wert und eine kolonialzeitliche [[Gemäldegalerie|Pinakothek]] sind der Kirche angeschlossen. In der Metropolitankathedrale, die 1810 von den [[Jesuiten]] erbaut wurde, befindet sich heute eine öffentliche Schule und das Kathedralmuseum mit einer Sammlung von Ölgemälden, Silbergeräten und mit Einlegearbeiten aus Stein verzierte goldene Kelche. Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Roque&amp;#039;&amp;#039; ist das Zentrum für Festlichkeiten. Die erhöhte Lage der 1632 gegründeten Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Juan&amp;#039;&amp;#039; erlaubt einen Rundblick über die gesamte Stadt. Hier wurde nach der Schlacht von [[La Tablada]] am 15. April 1817 die Kapitulation der [[Spanien|Spanier]] verkündet. Die &amp;#039;&amp;#039;Casa Dorada&amp;#039;&amp;#039; dient als Haus der Kultur und besitzt eine Fassade, an deren oberen Teil Statuetten zu sehen sind. Im Inneren existierte ein [[Hof (Architektur)|Atrium]] mit Statuetten von triumphierenden Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum für [[Paläontologie]], [[Archäologie]] und [[Geschichte]] sind Exponate aus prähistorischer Zeit ausgestellt, darunter Funde von [[Dinosaurier]]arten. Etwa 500 der vorhandenen Stücke können [[Säugetiere]]n zugeordnet werden, stammen aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]] und wurden in der Höhle von Tarija gefunden. 200 Versteinerungen von wirbellosen Tieren stammen aus dem [[Paläozän]]. Etwa 5000 Stein- und [[Keramik]]stücke, wie Speere, Pfeilspitzen, Krüge, Töpfe und Schmuckstücke, befinden sich in der archäologischen Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Stadt liegt die [[Sternwarte]] der Akademie der Wissenschaften. Abends ist es der Bevölkerung zur [[Planet]]en-, [[Mond]]- und [[Stern]]enbeobachtung zugänglich. Bei Himmelsphänomenen, wie dem Vorbeiflug eines [[Komet]]en, kommen Wissenschaftler aus der ganzen Welt hierher, um mit Hilfe der modernen [[Teleskop]]e eine Beobachtung vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Umland ist Tarija ebenfalls ideal. Die zum Teil spektakuläre Flora und Fauna, die Berge, Flüsse, Schluchten und Täler sowie Wein- und Wallfahrtsorte bieten dem Besucher zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen, Radtouren oder Ausfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Departamento Tarija#Tourismus|Tourismus im Departamento Tarija]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsnetz ==&lt;br /&gt;
Durch Tarija verläuft ein Zweig des interamerikanischen Schnellstraßen-Systems [[Panamericana]], das [[Alaska]] im Norden mit [[Feuerland]] im Süden des Kontinents verbindet. Dieser Zweig ist die bolivianische [[Liste der Nationalstraßen in Bolivien|Nationalstraße]] [[Ruta 1 (Bolivien)|Ruta 1]], die von [[Desaguadero (Bolivien)|Desaguadero]] an der [[peru]]anischen Grenze im Norden über die Metropolen [[El Alto]]/[[La Paz]], [[Oruro]], [[Potosí]] und Tarija bis [[Bermejo (Stadt)|Bermejo]] an der [[Argentinien|argentinischen]] Grenze im Süden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nationalstraße [[Ruta 11 (Bolivien)|Ruta 11]] ist Tarija auch mit dem bolivianischen Tiefland verbunden, wo sie auf die [[Ruta 9 (Bolivien)|Ruta 9]] trifft, die das gesamte Tiefland von [[Yacuiba]] im Süden über die Metropole [[Santa Cruz de la Sierra|Santa Cruz]] bis nach [[Guayaramerín]] an der [[Brasilien|brasilianischen]] Grenze im Norden durchschneidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Schienenverkehr und die Flüsse sind nicht schiffbar. Der innerhalb des Stadtgebiets liegende [[Flughafen Tarija]] hat direkte Verbindungen zu mehreren Großstädten Boliviens. Stadtbusse (&amp;#039;&amp;#039;Micro&amp;#039;&amp;#039;) dominieren den öffentlichen Verkehr der Region Tarija. Daneben gibt es zahlreiche Linientaxis (&amp;#039;&amp;#039;Trufis&amp;#039;&amp;#039;), welche die Stadtteile und Vororte mit der Innenstadt und dem Bauernmarkt (&amp;#039;&amp;#039;Mercado Campesino&amp;#039;&amp;#039;) verbinden. Auch zu entfernteren Zielen wie Bermejo oder [[Yacuiba]] verkehren PKW mit Platz für sechs bis acht Personen. Im Jahr 2015 wurde die Konstruktion des neuen, außerhalb der Kernstadt liegenden, Fernbusbahnhofs Tarijas fertiggestellt, zum Jahreswechsel 2016/2017 nahm er seinen vollen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{BEL|#}} [[Brasschaat]], Belgien, seit 2003, Fokus auf Jugend und Sport&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ahoradigital.net/tarija/17/12/2021/torres-y-ven-reafirman-hermanamiento-entre-tarija-y-brasschaat/ |titel=Torres y Ven reafirman hermanamiento entre Tarija y Brasschaat |werk=ahoradigital |datum=2021-12-17 |sprache=es |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Schweinfurt]], Deutschland, seit 2022, Klimapartnerstadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;SWP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schweinfurt.de/rathaus-politik/stadt/partnerstaedte/index.html |titel=Stadt Schweinfurt: Partnerstädte |abruf=2025-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
* [[Salta (Stadt)|Salta]], Argentinien, seit dem 8. März 2004&lt;br /&gt;
* [[San Salvador de Jujuy]], Argentinien, seit dem 8. März 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Aniceto Arce Ruiz]] (1824–1906), Silbermagnat, Politiker und Präsident von Bolivien&lt;br /&gt;
* [[Víctor Paz Estenssoro]] (1907–2001), Politiker und Präsident von Bolivien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Óscar González Alfaro&amp;#039;&amp;#039;, bekannt als [[Oscar Alfaro]] (1921–1963), Dichter, Autor, Erzähler, Lehrer und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Víctor Brown]] (1927–?), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mario Mena]] (1928–2013), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[William Bluske Castellanos]] (1928–2005), Politiker und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Horacio Gallardo]] (* 1981), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Adriana Farfán]] (* 1993), Fußballschiedsrichterin&lt;br /&gt;
* [[Valeria Quispe]] (* 1997), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Ramiro Vaca]] (* 1999), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Moisés Paniagua]] (* 2007), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.igmbolivia.gob.bo/downloads/cartografia/h250psad56/pdf/sf-20-05.pdf Reliefkarte der Region Tarija 1:250.000] (PDF; 5,07 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.udape.gob.bo/portales_html/portalSIG/atlasUdape1234567/atlas10_2009/html/atlas10.htm Municipio Tarija - Übersichtskarten Nr. 60101]&lt;br /&gt;
* [http://www.ine.gob.bo/publicaciones/visorPdf.aspx?Codigo=060101&amp;amp;tipo=1 Municipio Tarija - Detailkarte und Bevölkerungsdaten] (PDF; 629 kB) (&amp;#039;&amp;#039;spanisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.ine.gob.bo/PDF/DIFD/IndicadoresSociodemograficosProvinciaMunicipiosTarija.pdf Departamento Tarija - Sozialdaten der Municipios] (PDF; 3,05 MB) (&amp;#039;&amp;#039;spanisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4373265-3|VIAF=248704002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tarija| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repräsentatives immaterielles Kulturerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
	</entry>
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