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	<title>Taraxippos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:38:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taraxippos&amp;diff=1067363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Peter Scherrer</title>
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		<updated>2026-01-20T20:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Peter Scherrer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taraxippos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ταράξιππος|Taráxippos}}, von {{lang|grc|ταράσσειν|tarássein|de=durcheinanderbringen}} und {{lang|grc|ἵππος|híppos|de=Pferd}}, also „Pferdeschreck“) ist der Name eines [[Dämon]]s, der dem Volksglauben der [[Antikes Griechenland|griechischen Antike]] nach die Pferde auf der [[Rennbahn]] durchgehen ließ, insbesondere bei den [[Olympische Spiele der Antike|Olympischen]] und den [[Isthmische Spiele|Isthmischen Spielen]]. Er verkörperte die Gefahr des Pferderennens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sinn&amp;quot;&amp;gt;[[Ulrich Sinn]]: &amp;#039;&amp;#039;Das antike Olympia. Götter, Spiel und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2004, ISBN 3-406-51558-4, S. 134–135; 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Berichts des [[Pausanias]] wird die Gottheit mit einem Rundaltar an der östlichen Seite des Hippodroms in Verbindung gebracht, wobei die genaue Lokalisierung des von Pausanias beschriebenen Altars umstritten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pausanias]] 6,20,15&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sinn&amp;quot; /&amp;gt; Laut Pausanias sollen die Pferde beim Passieren dieser Stelle ohne erkennbaren Grund von plötzlicher Angst ergriffen worden sein, sodass häufig Wagenlenker verletzt wurden. Deshalb sollen die Wagenlenker am Altar des Taraxippos Opfer dargebracht haben, um ihn gnädig zu stimmen. Für den Ursprung des Phänomens bietet Pausanias mehrere Erklärungen an: Zum einen wird überliefert, dass ein gewisser Olenios, der ein ausgezeichneter Reiter war, an dieser Stelle begraben worden sein soll. Nach einer anderen Version handelt es sich um das Grab des Dameon, eines Sohnes des Phlios, der an [[Herakles]]’ Feldzug gegen die [[Elis|Eleier]] teilgenommen hatte, dabei von [[Aktorione|Kteatos]], dem Sohn des [[Aktor (Sohn des Phorbas)|Aktor]], getötet und zusammen mit seinem Pferd dort bestattet wurde. Einer weiteren Überlieferung zufolge ließ [[Pelops]] an dieser Stelle ein Ehrenmal für den von ihm ermordeten Wagenlenker [[Myrtilos]] errichten, um dessen Geist zu besänftigen. Auch der Wagenlenker [[Alkathoos (Sohn des Porthaon)|Alkathoos]], Sohn des [[Porthaon]], wird mit Taraxippos in Verbindung gebracht: Er soll, nachdem er dem König [[Oinomaos (König von Pisa)|Oinomaos]] im Wagenrennen unterlegen war und von diesem getötet wurde, aus Missgunst die Pferde anderer Wagenlenker erschrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 6,20,16–17&amp;lt;/ref&amp;gt; Pausanias gibt außerdem eine [[Ägypten|ägyptische]] Überlieferung wieder, nach der Pelops dort einen magischen Gegenstand vergraben haben soll, der schon die Pferde des Oinomaos und die aller Wagenlenker nach ihm in Angst versetzt habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pausanias 6, 20, 18.&amp;quot;&amp;gt;Pausanias 6,20,18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter wird Taraxippos auch als Beiname des [[Poseidon]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dion Chrysostomos]], &amp;#039;&amp;#039;Orationes&amp;#039;&amp;#039; 32,76&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pausanias 6, 20, 18.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an anderen bekannten Rennbahnen im antiken Griechenland soll es ähnliche Phänomene gegeben haben: Bei den [[Isthmische Spiele|Isthmischen Spielen]] soll [[Glaukos (Sohn des Sisyphos)|Glaukos]], der Sohn des [[Ägypten|Sisyphos]], der von seinen eigenen Rennpferden getötet wurde, an der Rennbahn die Pferde verunsichern; in [[Nemea (Heiligtum)|Nemea]] soll sich oberhalb des Wendepunktes der Rennbahn der [[Nemeische Spiele|Nemeen]] ein roter Felsen befunden haben, vor dem sich Pferde häufig erschreckten. Beide Phänomene schätzt Pausanias aber als weniger gefährlich ein als den Taraxippos in Olympia.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 6,20,19&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Beschreibung [[Delphi]]s weist Pausanias ausdrücklich darauf hin, dass es an der dortigen Rennbahn, obwohl auch dort gelegentlich Wagenlenker verletzt würden, keinen Taraxippos gebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 10,37,4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|5|97|99|Taraxippos|[[Otto Höfer]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|IV,2|2288|2292|Taraxippos|[[Viktor Gebhard]]||}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|12/1|23||Taraxippos|[[Peter Scherrer]]|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wagenrennen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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