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	<title>Tarabya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:29:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tarabya&amp;diff=319605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Link korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-10T22:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sommerhaus der dt botschaft in tarabya istanbul.jpg|mini|Die historische Sommerresidenz des deutschen Botschafters im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarabya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griechisch &amp;#039;&amp;#039;Phamakias&amp;#039;&amp;#039;; später umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Therapia&amp;#039;&amp;#039;) ist ein historischer Stadtteil von [[Istanbul]] und liegt am europäischen Ufer des [[Bosporus]]. Die Einwohnerzahl beträgt 17.598 (Stand: Ende 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nufusune.com/40678-istanbul-sariyer-tarabya-mahallesi-nufusu Nufusune.com: TARABYA MAHALLESİ NÜFUSU SARIYER İSTANBUL - İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 10. Januar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heute befindet sich hier etwa die internationale Schule &amp;#039;&amp;#039;[[Tarabya British Schools]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist berühmt für sein Villenviertel, in dem man zahlreiche Holzhäuser (&amp;#039;&amp;#039;[[Yalı]]&amp;#039;&amp;#039;, zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;Huber Köşkü&amp;#039;&amp;#039; der Firma [[Krupp (Familie)|Krupp]]), Restaurants und Anlagen ausländischer [[Konsul]]ate (früherer Botschaften) findet, darunter der ausgedehnte [[Deutsches Generalkonsulat Istanbul|deutsche Botschaftspark]] von Tarabya, 1880, ein Geschenk des [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Herrschers [[Abdülhamid II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Parkes befindet sich auch ein deutscher Soldatenfriedhof, welcher mit seinen Gräbern einige vergessene Episoden der deutsch-türkischen Geschichte offenbart. Es handelt sich um Gräber deutscher Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs an den Dardanellen, in Anatolien, Mesopotamien und in Persien gefallen sind sowie um die Toten des Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Midilli (Schiff)|Midilli]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Bildhauer [[Georg Kolbe]] gestaltete dort 1917/1918 ein Denkmal aus Muschelkalk, das einen sterbenden Krieger auf den Knien eines Engels zeigt. Die Kriegsgräberstätte wurde 1981/1982 erweitert. Gefallene beider Weltkriege aus der gesamten Türkei wurden dorthin umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was das Leiden im Krieg ausmacht&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 19. April 2014, Seite 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Therapia wohnten früher auch einige der reicheren [[Bosporus-Deutsche]]n der ersten Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 eröffnete hier Mıgırdiç Tokatlıyan das zweite seiner berühmten [[Tokatlıyan-Hotel#Tarabya-Niederlassung|Tokatlıyan-Hotels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturakademie ==&lt;br /&gt;
In Tarabya liegt die historische Residenz des deutschen Botschafters, das als Geschenk des osmanischen Sultans [[Abdülhamid II.]] an das Deutsche Reich übergeben wurde. Das Gelände mit dem dazugehörigen historischen Gebäudeensemble gehört heute zur deutschen Botschaft in der Türkei. 2011 wurde darin die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kulturakademie Tarabya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, die vom [[Goethe-Institut]] in Istanbul kuratorisch betreut wird. Die Akademie vergibt seit 2012 jedes Jahr Stipendien an Künstler aus Deutschland für vier- bis achtmonatige Aufenthalte sowie sogenannte Tandem-Stipendien für Koproduktionen mit Künstlern, die ihren Wohnsitz in der Türkei haben. Die Stipendien entsprechen in Umfang und Leistungen der Akademie denen der Deutschen Akademie in Rom ([[Villa Massimo]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akademie steht ein Beirat vor, zu dessen Mitglieder u.&amp;amp;nbsp;a. Regierungsvertreter und Mitglieder des Bundestags gehören. Der Beirat beruft die Jury für jeweils zwei Jahre, in der fünf Vertreter aus Kunst und Kultur die Stipendien zuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzerpreis ==&lt;br /&gt;
Zwischen 2010 und 2017 wurde der deutsch-türkische Übersetzerpreis &amp;#039;&amp;#039;Tarabya&amp;#039;&amp;#039; vergeben. Die Vergabe erfolgte im Rahmen der „Ernst-Reuter-Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Auswärtiges Amt |Titel=Auswärtiges Amt - Die Ernst-Reuter-Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen |Sammelwerk=Auswärtiges Amt DE |Online=https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/kulturdialog/06-interkulturellerdialog/eri |Abruf=2018-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;“ und wurde gemeinsam durch das Auswärtige Amt, das Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei, das [[Goethe-Institut]] Istanbul, die [[S. Fischer Stiftung]], das [[Yunus-Emre-Institut]] und die [[Robert Bosch Stiftung]] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel des Preises war es, den geistigen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Türkei zu fördern und die bedeutende Rolle zu würdigen, die Literaturübersetzer als Vermittler von Kulturen spielen. Hierfür wurden jeweils ein Haupt- und ein Förderpreis für hervorragende Übersetzungen von türkischer und deutscher Literatur in die jeweils andere Sprache vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisträger im Zeitraum 2010–2017 waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010: Hauptpreis: [[Ingrid Iren]] und [[Ahmet Cemal]]; Förderpreis: [[Michael Reinhard Heß]] und [[Cemal Ener]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011: Hauptpreis: [[Kâmuran Şipal]] und Gerhard Meier; Förderpreis: [[Nafer Ermis]], [[Angelika Hoch]] und [[Angelika Gillitz Acar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012: Hauptpreis: [[Cornelius Bischoff]] und [[Ahmet Arpad]]; Förderpreis: [[Ayça Sabuncuoğlu]] und [[Johannes Neuner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013: Hauptpreis: [[Sezer Duru]] und Ute [[Birgi-Knellessen]]; Förderpreis: [[Monika Demirel]] und [[Tanıl Bora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014: Hauptpreis: [[Gürsel Aytaç]]; Förderpreis: [[Suzan Geridönmez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015: Hauptpreis: [[Barbara Yurtdaş]]; Förderpreis: [[Eric Czotscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016: Hauptpreis: [[Tevfik Turan]] und [[Regaip Minareci]]; Förderpreis: [[Atilla Dirim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Bachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Tarabya: Geschichte und Entwicklung der historischen Sommerresidenz des deutschen Botschafters am Bosporus.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Archäologisches Institut, Istanbul 2003, ISBN 975-8070-65-7.&lt;br /&gt;
* Klaus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Gallipoli 1915. Das deutsch-türkische Militärbündnis im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Report, Sulzbach/Ts., Bonn 2008, ISBN 978-3-932385-29-2, S. 206–232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://kulturakademie-tarabya.de/de Kulturakademie Tarabya – Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.istanbul.diplo.de/Vertretung/istanbul/de/02/KanzleiResidenzTarabya/SommerresidenzTarabya/Tarabya.html Informationen des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul]&lt;br /&gt;
* [http://www.volksbund.de/kgs/land.asp?kga=&amp;amp;land=99088 Beschreibung der Kriegsgräberstätte Tarabya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/08/19/N |EW=29/03/10/E |type=city |region=TR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4224998-3|LCCN=n91087973|VIAF=167815120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarıyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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