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	<title>Taqlid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:04:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taqlid&amp;diff=722636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schuppiluliuma: Wikilink</title>
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		<updated>2025-03-15T19:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taqlīd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|تقليد&amp;amp;lrm;|b=Imitation, Nachahmung}}) ist ein [[terminus technicus]] des [[Schari&amp;#039;a|islamischen Rechts]], wonach jeder [[Muslim]] verpflichtet ist, sein Tun nach derjenigen [[Madhhab|Rechtsschule]] zu richten, der er von Geburt an oder durch Beitritt angehört. Die Person, die Taqlīd praktiziert, wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Muqallid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (siehe auch [[mardschaʿ-e Taghlid]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeitalter des Taqlīd (ab dem vierten islamischen Jahrhundert) erhält nachträglich den Namen „Zeitalter der Erstarrung und Nachahmung (ʿaṣr al-ǧumūd wa-t-taqlīd)“. In modernen, arabischen Darstellungen der Geschichte der [[Fiqh]] wird der Begriff Taqlīd als das Akzeptieren von Normensetzungen ohne jede Prüfung oder Evidenz verwendet. Dabei wird die selbständige Interpretation ([[Idschtihād|Idschtihad]]) der autoritativen Quellen ([[Koran]] und [[Sunna]]), die auf intellektuelle Bemühungen beruht, in den Hintergrund gedrängt. Allein die „Nachahmung“ des Fiqh der Gründergeneration wird als legitim erachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Krawietz |Hrsg= |Titel=Hierarchie der Rechtsquellen im tradierten sunnitischen Islam |Reihe=Schriften zur Rechtstheorie |BandReihe=H. 208 |Verlag=Duncker und Humblot |Ort=Berlin |Datum=2002 |ISBN=978-3-428-10302-7 |Seiten=70 f. |Kommentar=Zugleich: Tübingen, Universität, Habilitations-Schrift, 1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Taqlid auf Unkenntnis, nicht Wissen, basiert, kann der blind Folgende nicht als [[Schüler]] verstanden werden, ein Phänomen, das sehr grundlegend u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Al-Ghazālī|al-Ghazalis]] Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der Erretter aus dem Irrtum&amp;#039;&amp;#039; kritisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einer der frühen Gegner des Taqlīd ist der [[Hanbaliten|Hanbalit]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ibn Taimīya]]&amp;#039;&amp;#039;. Er und viel später in geistiger Gefolgschaft die [[Wahhabiten]] des 18. Jahrhunderts fordern das Recht zu individueller Urteilsbildung in unmittelbarer Auseinandersetzung mit den primären Quellen Koran und Sunna.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Amberg |Titel=Auf dem Weg zu neuen Prinzipien islamischer Ethik. Muhammad Shahrour und die Suche nach religiöser Erneuerung in Syrien |Reihe=Kultur, Recht und Politik in muslimischen Gesellschaften |BandReihe=15 |Verlag=Ergon-Verlag |Ort=Würzburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-89913-714-9 |Seiten=46 |Kommentar=Zugleich: Heidelberg, Universität, Dissertation, 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem negativen Sinn wurde der Begriff Taqlīd von muslimischen Reformern des 19. Jahrhunderts aufgegriffen (vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Sayyid Ahmad Khan]]&amp;#039;&amp;#039;). Mit der Kritik am Taqlīd verbanden sie die Forderung nach „Öffnung des Tores“ des Ijtihad hin zu einem unabhängigen und absoluten (mutlaq) Ijtihad und den Vorwurf, die traditionellen Rechtsschulen seien den modernen Anforderungen der Rechtsprechung nicht mehr gewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rüdiger Lohlker]] |Titel=Islamisches Recht |Reihe=[[Uni-Taschenbücher|UTB]] |BandReihe=3562 |Verlag=Facultas.wuv |Ort=Wien |Datum=2012 |ISBN=978-3-8252-3562-8 |Seiten=188 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Len Clarke: &amp;quot;The Shīʿī Construction of taqlīd&amp;quot; in &amp;#039;&amp;#039;Journal of Islamic Studies&amp;#039;&amp;#039; 12 (2001) 40-64.&lt;br /&gt;
* Hava Lazarus-Yafeh: „Some notes on the term &amp;#039;&amp;#039;taqlīd&amp;#039;&amp;#039; in the writings of Al-Ghazzālī“ &amp;#039;&amp;#039;Israel Oriental Studies&amp;#039;&amp;#039; 1 (1971) 249–256.&lt;br /&gt;
* Richard M. Frank: “Al-Ghazālī on Taqlīd. Scholars, Theologians, and Philosophers” in &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichte der arabisch-islamischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 7 (1991/92) 207–252.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Rechtstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schuppiluliuma</name></author>
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