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	<title>Taprogge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taprogge&amp;diff=556303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-18T03:03:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Taprogge GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1953&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wetter (Ruhr)]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 350&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Anlagenbau]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.taprogge.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taprogge GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Mittelstand|mittelständisches Unternehmen]] mit Sitz in [[Wetter (Ruhr)]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Das am [[1. März]] [[1953]] vom Kaufmann &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Taprogge (* 18. September 1920; † 3. Februar 2008)&amp;#039;&amp;#039; in [[Düsseldorf-Angermund]] gegründete Unternehmen stellt seit diesem Zeitpunkt [[Sieb|Reinigungsanlagen]] und später [[Filter (Fluidtechnik)|Filter]] für wassergekühlte [[Rohrbündelwärmetauscher]] und [[Kondensator (Verfahrenstechnik)|Kondensatoren]] her. Das Familienunternehmen mit etwa 350 Mitarbeitern wird in diesem technologischen Bereich als Marktführer angesehen und besitzt Filialen und Vertretungen in vielen Ländern der Welt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berndvenohr.de/download/lehre/english/06_competitive_positioning.pdf |wayback=20120113135553 |text=Business Strategy Competitive Positioning (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB)}} Vorlesung von Prof. Dr. [[Bernd Venohr]], Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.smeal.psu.edu/cmtoc/research/nistnpd.pdf |wayback=20081202230433 |text=Product and Service Innovation in Small and Medium-Sized Enterprises (PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB)}} Prepared by Smeal College of Business The Pennsylvania State University, S.&amp;amp;nbsp;19&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensentwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Bruder des Unternehmensgründers, Josef Taprogge, entwickelte als [[Ingenieur]] für [[Kraftwerkstechnik]] im damaligen [[Dampfkraftwerk]] in [[Essen-Kupferdreh]] eine kontinuierlich arbeitende Reinigungsanlage. Er baute einen [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] in die Kühlwasserleitung des Kraftwerkes ein. Dieser hielt während des Betriebes der [[Dampfturbine]] den Kondensator von Verschmutzungen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von dem Unternehmen weiterentwickelte und vermarktete [[Verfahrenstechnik|Verfahren]] fand während der Zeit des [[Wirtschaftswunder]]s durch seine Effizienz in den Kraftwerken weite Verbreitung. Die Zunahme des [[Wirkungsgrad]]es innerhalb der mit den Anlagen ausgestatteten Kraftwerke beträgt seither etwa zwei bis vier Prozent, so dass sich diese Investition innerhalb weniger Monate amortisiert. Der Bekanntheitsgrad des Reinigungsverfahrens wurde in den Kreisen der Fachleute so groß, dass sich bis heute der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taprogge-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Fachliteratur eingebürgert hat. Das Unternehmen expandierte daher rasch. 1957 konnte bereits eine Filiale in den USA gegründet werden, 1963 folgte eine Niederlassung in Großbritannien und 1967 eine Niederlassung in Japan. Am 15. Dezember 1997 wurde als bisheriger Abschluss der chinesische Produktionsstandort in [[Shanghai]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigungsanlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kond.-Reinigung.png|mini|hochkant=1.6|Schematische Darstellung des Reinigungsverfahrens und der Filtrationstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cleaning balls for heat exchangers.jpg|mini|hochkant|Ein Sortiment typischer Schwammgummikugeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Josef Taprogge [[Erfindung|erfundene]] und [[patent]]ierte Verfahren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=AT| V-Nr=212339| Code=B| Titel=Verfahren zur Selbstreinigung von Rohren in Röhrenwärmeaustauschern und Vorrichtung zu seiner Durchführung| A-Datum=1958-07-21| V-Datum=1960-12-12| Erfinder=Josef Taprogge}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht [[Schwammgummikugel]]n vor, die vor dem Eintritt in den Kondensator in den [[Strömungsmechanik|Strom]] des [[Kühlwasser]]s&amp;amp;nbsp;(1) eingespeist werden. Am Austritt des Kondensators befindet sich in der anschließenden [[Rohrleitung]] ein [[Sieb]]&amp;amp;nbsp;(2), in der [[Nennweite]] der Kühlwasserleitung, das die Kugeln aus dem Wasserstrom zurückhält und in eine anschließende Rohrleitung der Nennweite DN 80 führt. Von dort aus werden sie durch eine [[Kreiselpumpe]]&amp;amp;nbsp;(3a) mit einer [[Leistung (Physik)|Leistung]] von vier [[Watt (Einheit)|kW]] und über eine Rohrleitung mit DN 80 wieder an den Ausgangsort zurückgepumpt. Um die Kugeln erstmals in diesen Kreislauf einbringen zu können, befindet sich hinter der Pumpe ein [[Druckbehälter]] mit lösbarem Deckel. Innerhalb dieses, &amp;#039;&amp;#039;[[Molchtechnik|Schleuse]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(3b) genannten, Druckbehälters befindet sich ebenfalls ein Sieb und eine [[Absperrklappe|Klappe]]. Bei geöffneter Klappe können die Kugeln passieren, bei geschlossener Klappe verbleiben sie in der Schleuse und können ergänzt oder ausgetauscht werden. Das Verfahren arbeitet kontinuierlich, die Rohre bleiben frei von hartnäckigen [[Fouling (Kühlwasser)|Verschmutzungen]] wie [[Schlamm]], [[Alge]]n, [[Bakterien]] und [[Kesselstein]]. Der Betrieb der Anlage wird über [[Schauglas|Schaugläser]] und elektronische Messgeräte wie beispielsweise einer [[Differenzdruckmessung]] überwacht. Die Flächen der Siebe sind auf [[Welle (Mechanik)|Wellen]] drehbar gelagert und können bei Bedarf geschwenkt werden, um Verschmutzungen vom Wasserstrom zu beseitigen. Die Kugeln werden bei diesem Vorgang in der Schleuse gefangen. Dieser zeitaufwändige Vorgang ist automatisiert&amp;amp;nbsp;(3c), [[Getriebemotor]]en&amp;amp;nbsp;(M) betätigen die notwendigen [[Antrieb]]e. Die Nennweite der Siebe hat mit den Wachstumsschüben der Kraftwerkstechnik bis heute Schritt halten können und erstreckt sich von DN 150&amp;amp;nbsp;bis DN&amp;amp;nbsp;4900. Für jeden Rohrdurchmesser des Wärmetauschers müssen Schwammgummikugeln mit entsprechendem Durchmesser verwendet werden, bei der Auslegung des Kugeldurchmessers ist die eventuelle Existenz von [[Gassenrohr]]en mit verringertem Innendurchmesser zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Sonderverfahren werden Reinigungsanlagen für die [[Meerwasserentsalzung#Mehrstufige Entspannungsverdampfung|Meerwasserentsalzung]] hergestellt. Dabei wird [[Meerwasser]] erhitzt und es entsteht [[Sole]]. Sole wirkt sehr [[Korrosion|korrosiv]] und es müssen für derartige Anlagen besonders widerstandsfähige Werkstoffe verwendet werden. Wegen der großen Rohrdurchmesser in den [[Wärmeübertrager|Verdampfern]] haben die Reinigungskugeln einen Durchmesser von bis zu 45&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filteranlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PRBW800kv.jpg|mini|Schnittdarstellung eines Rückspülfilters in großer Nennweite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde als eine weitere Produktlinie die Entwicklung von [[Filter (Fluidtechnik)|Rückspülfiltern]] vorgenommen, um die Wärmetauscher und Kondensatoren vor Grobverschmutzungen wie Steine, Holzstücke, Fasern, Kunststofffolien und Muscheln zu schützen. Bei den heutigen von dem Unternehmen vermarkteten Filtern setzen sich die Fremdkörper zunächst auf der Filterfläche ab. Sobald sich zwischen Filterein- und -austritt durch die Verschmutzungen ein gewisser Differenzdruck gebildet hat, wird der Filter gespült. Dabei läuft ein elektrisch angetriebener Rotor über die Filterfläche, der mit einer Rohrleitung mit Anschluss ins Freie verbunden ist. In dieser Rohrleitung befindet sich eine [[Armatur]], die während des Spülvorganges geöffnet wird. Durch diese Anordnung wird der angesammelte Schmutz abgesaugt und durch die Rohrleitung abtransportiert, die ihrerseits hinter dem zu schützenden Kondensator in die Hauptkühlwasserleitung oder aber zu einem Schmutzsammelbehälter führt. Auch diese Technologie fand weltweite Verbreitung in den Kraftwerken und Industrieanlagen. Die Filter werden abhängig von den zu filternden Wassermengen in Nennweiten von DN&amp;amp;nbsp;150 bis DN&amp;amp;nbsp;3200 hergestellt, die Filterfläche besteht aus [[Rostfreier Stahl|rostfreiem Stahl]] mit [[Stanzen (Verfahren)|gestanzten]] Löchern. Bei schwierigen Verschmutzungsfällen können Filterflächen aus [[Kunststoff]] und [[Rost|Gitterrosten]] eingesetzt werden. Als eine weitere Bauform stellt das Unternehmen Feinfilter mit [[Spalt]]weiten von 50&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|µm]] bis 1000&amp;amp;nbsp;µm her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entnahmefilter zur Vorreinigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:INTAPkv04.jpg|mini|Luftgespülter Entnahmefilter der Bauart TAPIS®]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre wird von dem Unternehmen ein weiteres Filtersystem angeboten, das Verschmutzungen schon beim Eintritt in das [[Kühlwasser]]system zurückhält. Grundlage der Konzipierung dieses Filtersystemes war die Überlegung, die gesamte damit ausgestattete Anlage sowie ihre teilweise langen Rohrleitungen bereits bei der Entnahme des Kühlwassers vor Verschmutzungen zu schützen. Das „TAPIS®“ genannte System (Taprogge Air Powered Intake System) wird am Eintritt der Kühlwasserleitung im freien Gewässer als [[polyeder]]förmiges [[Gehäuse]] mit ebenen Filterflächen installiert und regelmäßig durch Ausblasen aus einer [[Druckluft]]leitung gereinigt. Der aus rostfreiem Stahl hergestellte Filter kommt im Gegensatz zu den ebenfalls verwendeten [[Treibgutrechen]] unter Wasser ohne bewegliche Teile aus und beherrscht größte Wassermengen. Die Filterflächen bestehen aus [[Beschichtung|beschichtetem]] Kunststoff und werden mit [[Bohrung|gebohrten]] Löchern versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktpositionierung ==&lt;br /&gt;
Die Taprogge GmbH wird in ihrem [[Marktsegment]] als [[Marktführer]] angesehen. Neben der Verbesserung des Wirkungsgrades des Kraftwerkprozesses steht bei den Kunden des Unternehmens die Verringerung der [[Emission (Umwelt)|Emission]] von [[Kohlendioxid]] in [[Fossile Energie|fossil]] befeuerten [[Dampfkraftwerk]]en im Vordergrund. In weltweit etwa 90 % aller Dampfkraftwerke sind die Reinigungs- und Filteranlagen eingebaut, hinzu kommt eine ähnlich hohe [[Marktdurchdringung]] in der Industrie. Das Unternehmen hat seinen Sitz seit 1984 in [[Wengern]], weitere Filialen mit Produktionsstätten befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Japan]], [[China]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]]. In über 60 Ländern bestehen Vertretungen und Niederlassungen. Die Produkte werden weitestgehend im eigenen Hause [[Projektierung|projektiert]], [[Konstruieren (Technik)|konstruiert]] und auf 10.000 m² Hallenfläche hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung befindet sich die Gesellschaft als [[Familienunternehmen]] im Eigentum der Familie Taprogge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Verminderung der Belags- und Korrosionsbildung in Kraftwerken : Handbuch ; Brennstoffauswahl, Monitoring, Konstruktive Maßnahmen, Reinigungssysteme / Essen, Ruhr : PUBLICO Publ., 2004, S. 256 ff., Springer, VDI Verlag, ISBN 3-934736-13-0&lt;br /&gt;
* Wärmeübertrager – Reinigungssysteme : Handbuch ; Verfahren zur Verminderung und Beseitigung von Ablagerungen und Verschmutzungen / Essen, Ruhr : PUBLICO Publ., 2001, S. 186 ff., ISBN 3-934736-02-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.taprogge.de/ Website der Taprogge GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/23/37/N |EW=7/21/15/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Wetter (Ruhr))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Wetter (Ruhr))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1953]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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