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	<title>Tappeinerweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:26:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tappeinerweg Saxifraga.jpg|mini|Tappeinerweg – Saxifraga Wegkreuzung Tiroler Steig]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tappeinerweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa drei Kilometer lange [[Promenade|Kurpromenade]] in der [[Südtirol]]er Stadt [[Meran]] und der erhöht darüber gelegenen Gemeinde [[Tirol (Südtirol)|Tirol]]. Er wurde vom bekannten Meraner Kurarzt Franz Tappeiner gestiftet und ist seitdem eines der Markenzeichen der beliebten Touristenstadt Meran. Des Weiteren erlangte er auch durch seine üppige, mediterrane Bepflanzung Berühmtheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Tappeinerweg wurde vom [[Arzt]], [[Botaniker]] und [[Anthropologe]]n [[Franz Tappeiner]] (1816–1902) finanziert. Tappeiner stammte aus [[Laas (Südtirol)|Laas]] im [[Vinschgau]] und hat sich nach seinem Medizinstudium 1846 als Arzt in Meran niedergelassen. Der erste Abschnitt des Tappeinerweges, der sich zwei Kilometer lang vom [[Zenoberg]] bis zur Galileistraße im Zentrum erstreckt, wurde im Jahr 1893 eröffnet, der zweite Teil im Jahr 1911; der dritte bis [[Gratsch (Meran)|Gratsch]] führende Teil konnte aufgrund des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erst 1928 fertiggestellt werden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tappeinerweg 1933.jpg|mini|Der Tappeinerweg 1933 kurz nach der Eröffnung des dritten Teils ]]&lt;br /&gt;
Der Aufgang Schlehdorf, das dazugehörige Kaffee sowie der einzige Block öffentlicher Toiletten ist seit 2023 aufgrund von vermuteten [[Hangrutschung]]en geschlossen. Es wird an der Wiedereröffnung gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde.meran.bz.it/de/Neuigkeiten/Pressemitteilungen/Schlehdorfweg_Wiedereroeffnung_rueckt_naeher |titel=Schlehdorfweg: Wiedereröffnung rückt näher |sprache=de-AT |abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Weg verläuft am Hang des [[Küchelberg]]s ({{Höhe|380|it}}) von [[Gratsch (Meran)|Gratsch]] im Westen ostwärts bis zum [[Zenoberg]], wo er am [[Burgruine Ortenstein|Pulverturm]] endet. Er liegt gut 100&amp;amp;nbsp;Meter über dem [[Talkessel]] und weist selbst nur wenig Steigungen auf. Über weite Strecken bietet der Weg einen Ausblick über das [[Burggrafenamt]]. Der Tappeinerweg bietet eine artenreiche Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern, die überwiegend aus mediterraner Vegetation besteht.[[Datei:Meran Tappeinerweg.JPG|mini|Tappeinerweg]]Der Tappeinerweg ist für den Fahrradverkehr nicht zugelassen und ist als reine Promenade konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Meran aus gibt es mehrere Zu- und Abgänge zu dieser Promenade, die einen Zugang zum tiefergelegenen Stadtkern ermöglichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* über das Passeirertor im Steinachviertel die Zenobergstraße hinauf, bis zur Kreuzung Gilfpromenande (behindertengerecht, entlang der Straße; Zufahrt für Fahrzeuge der Gefahrenabwehr und der Stadtgärtnerei)&lt;br /&gt;
* über das Passeirertor im Steinachviertel die Zenobergstraße hinauf, Abkürzung Krallingerweg (nicht behindertengerecht, Treppenweg)&lt;br /&gt;
* über die Gilf-Promenade bis zur Zenobergstraße (behindertengerecht)&lt;br /&gt;
* Tirolersteig hinter der Pfarrkirche am Piazza Duomo bei der St.-Barbara-Kapelle (nicht behindertengerecht, steile Treppe) bis Restaurant Saxifraga&lt;br /&gt;
* Zugang Galileistraße neben dem Sessellift nach Tirol (behindertengerecht), evtl. Abkürzung über den Kräutergarten von/bis zur Büste F. Tappeiner (nicht behindertengerecht)&lt;br /&gt;
* am westlichen Eingang in Gratsch über die Laurinstraße (behindertengerecht)&lt;br /&gt;
Für eine Anfahrt mit dem Fahrzeug stehen sowohl am Ost- wie auch am Westeingang nur wenige öffentliche Parkplätze zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bepflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tappeinerweg Yucca gloriosa.JPG|mini|hochkant|Eine &amp;#039;&amp;#039;[[Kerzen-Palmlilie|Yucca gloriosa]]&amp;#039;&amp;#039; am Tappeinerweg]]&lt;br /&gt;
Bekannt ist der Tappeinerweg vor allem auch wegen seiner üppigen Bepflanzung mit vorwiegend [[mediterran]]er [[Vegetation]]. An Nadelbäumen sind vor allem [[Pinie]] und [[Himalajazeder]] häufig gepflanzt; an Laubbäumen und -sträuchern sind [[Korkeiche]], [[Olivenbaum|Ölbaum]], [[Europäischer Zürgelbaum]], [[Westlicher Erdbeerbaum]], [[Eukalyptus]], [[Bambus]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;arten und [[Magnolie]]n zu nennen. Einen süßen Duft – wie der Name schon verspricht – verströmen die Blüten der [[Süße Duftblüte|Süßen Duftblüte]] (&amp;#039;&amp;#039;Osmanthus fragrans&amp;#039;&amp;#039;). Auch [[Chinesische Hanfpalme]]n, [[Agave]]n, [[Aloen]] und [[Opuntien]] sind gepflanzt, daneben viele kleinere Blütenpflanzen und Bodendecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Meran führt einen [[Baumkataster]], in dem auch ein großer Teil der entlang des Tappeinerwegs anzutreffenden größeren Bäume und Sträucher aufgeführt sind. Dieser Baumkataster ist im Internet aufrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://merangis.gvcc.net/trees_public/de/baeume/search Baum-Katasterplan von Meran].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Statistik in diesem Kataster führt über 400 Baum- und Strauchexemplare auf. Diese sind entlang des Tappeinerweges mit einem nummerierten Schild beschriftet, so dass der Tappeinerweg auch als ein botanischer Lehrpfad benutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
Unter dem zentralen Teil des Tappeinerwegs liegt ein großer, 1944 gebauter Luftschutzbunker. Er wurde im Zuge der Bombardements im Zweiten Weltkrieg gebaut. Da Meran als Lazarettstadt aber selten Angriffen ausgesetzt war, kam er nur sehr selten zur Verwendung. Mit dem Bau des [[Nord-West-Umfahrung Meran|Küchelbergtunnels]] wurde die Bunkeranlage zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visitmeran.it/kuriositaeten-meran/ |titel=16 außergewöhnliche Kuriositäten in Meran • VisitMeran |abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Mittelteil des Tappeinerwegs verläuft der Küchelbergtunnel als Teil der [[Nord-West-Umfahrung Meran|Nord-West-Umfahrung]] Meran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Hieronymus Riedl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tappeinerweg in Meran und sein Schöpfer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Schlern]] 40, 1966, S. 59–66.&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Hensel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tappeinerweg.&amp;#039;&amp;#039; Novelle. Die Scheune, Dresden 1999. ISBN 3-931684-24-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suedtirol.de/front_content.php?idart=580 Infos zum Tappeinerweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4528130-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tirol (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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