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	<title>Taoudenni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:58:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taoudenni&amp;diff=386612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heribertus2: /* Geschichte */ Toten Link ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-10T12:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Toten Link ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|NS=22/40/34/N |EW=3/58/50/W |type=city |region=ML-10|map=right}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taoudenni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taoudeni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Salzmine in einer [[Sabcha|&amp;#039;&amp;#039;Sebkha&amp;#039;&amp;#039;]], einem früheren Salzsee der [[Sahara]], 700&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Timbuktu]] in [[Mali]]. Sie ist bekannt für ihr gutes [[Steinsalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung der jahrhundertelang genutzten Salzmine von [[Taghaza]] durch die aus [[Marokko]] stammenden [[Saadier]] wurde 1586, zur Zeit des [[Songhaireich]]es, die Salzmine in Taoudenni eröffnet und mit Sklaven betrieben. 1906 beschrieb ein französisches Kamelreiter-Korps (&amp;#039;&amp;#039;Méharisten&amp;#039;&amp;#039;) zwei Wege von Timbuktu nach Taoudenni.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k37752f/f325.r=.langFR Bericht von Capitaine Cauvin: &amp;#039;&amp;#039;De Tombouctou à Taodéni&amp;#039;&amp;#039;] (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k37752f/f419.r=.langFR Skizze von Lieutenant Cortier: Trassen von Timbuktu nach Taoudenni] (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Herrschaft von [[Moussa Traoré]] diente die Salzmine von 1969 bis 1988 als Straflager für [[Dissident]]en, von denen viele die Strapazen der Zwangsarbeit nicht überlebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Logbuch&amp;quot;&amp;gt;B. &amp;amp; H. Papendieck: &amp;#039;&amp;#039;Logbuch einer Reise von  Timbuktu nach Taoudeni,  23. – 28. 12. 2007&amp;#039;&amp;#039; [http://www.programm-mali-nord.de/galerie/Reise_nach_Taoudeni/index.html], abgerufen am 10. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung der Salzplatten ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich nahe dem [[Brackwasser|brackiges Wasser]] spendenden Brunnen bei [[Ksar]] Smeïda&amp;lt;ref&amp;gt;[http://travelingluck.com/Africa/Mali/Mali+%28general%29/_2450907_Sme%C3%AFda.html geografische Daten von Fort Smeïda / Taoudenni]&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegen, verlagerte sich die Salzgewinnung in Richtung des Hügels Agorgot.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://travelingluck.com/Africa/Mali/Mali+%28general%29/_2461261_Salines+d%27+Agorgot.html geografische Daten der Salzmine Agorgot]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&amp;amp;cp=22.679444~-3.980278&amp;amp;style=h&amp;amp;lvl=15&amp;amp;sp=Point.22.679444_-3.980278_Taoudenni___ Bing Maps: Grubenfelder der Salzmine bei Taoudenni]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute arbeiten dort, an einem extrem unwirtlichen und lebensfeindlichen Ort, angeblich freie, jedoch zumeist in Schuldknechtschaft stehende Arbeiter, und schlagen im Tagebau mit primitiven Hacken in bis zu 4 m tiefen Gruben aus den Steinsalzschichten Platten in der Größe von etwa 125&amp;amp;nbsp;cm × 50&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mali-nord.de/download/pdf/2008_01_Reisebericht_Taoudeni.pdf B.&amp;amp; H. Papendieck: &amp;#039;&amp;#039;Reise von Timbuktu nach Taoudeni&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2007, Seite 8: Schuldknechtschaft, Fotos: Seiten 5+7] (PDF; 851&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein &amp;#039;&amp;#039;adile&amp;#039;&amp;#039; genannter Barren wiegt, fertig behauen, etwa 30&amp;amp;nbsp;kg. Tagesnorm ist die Produktion von 4 Platten pro Arbeiter. Bevor die drei qualitativ guten Steinsalzschichten – die tiefste ist die beste (aus ihrer Schichtdicke und der der zweitbesten lassen sich je zwei der Salzplatten hauen) – erreicht sind, müssen aber erst eine 1,50 m starke Deckschicht aus Lehm und einige minderwertige Salzschichten entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/18580796 |wayback=20161012081529 |text=Foto der Lehm- und Salzschichtungen in einer Minengrube}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, dass der Abraum fast das Vierzigfache des Volumens des verkaufsfähigen Salzes ausmacht. Ist eine Grube ausgebeutet, wird – auf einer freien Fläche zwischen den Abraumhügeln – eine weitere gegraben, so dass mittlerweile tausende existieren. Im Winter 2007/2008 sollen etwa 1000 Mann in Dreierteams in den Gruben gearbeitet haben – fast alle verlassen nach der von Oktober bis April dauernden Abbausaison Taoudenni in den Sommermonaten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mopti sel.jpg|mini|Salzplatten aus Taoudenni in [[Mopti]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport nach Timbuktu ==&lt;br /&gt;
Traditionell wurden die Salzplatten, vier pro Dromedar&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.programm-mali-nord.de/download/pdf/2008_01_Reisebericht_Taoudeni.pdf B.&amp;amp; H. Papendieck: &amp;#039;&amp;#039;Reise von Timbuktu nach Taoudeni&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2007, Seite 13: Foto beladener Dromedare (PDF; 851&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit einer aus Timbuktu kommenden, von Angehörigen des Stammes der [[Kunta]] organisierten und in [[Tuareg (Sprache)|Tamaschek]] &amp;#039;&amp;#039;Azalai&amp;#039;&amp;#039; genannten Karawane nach Timbuktu transportiert, was 20 Tage dauert. Heutzutage werden vermehrt Lastkraftwagen zum Transport genutzt. Bei Timbuktu wurden die Salzplatten auf dem Niger in den Süden Malis verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurden geologische Erkundungen des [[Taoudenni-Becken]]s abgeschlossen und sechs Explorationsblöcke in einem Halbkreis südlich und südöstlich um Taoudenni für die künftige Erdölförderung ausgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mali-nord.de/download/pdf/2008_01_Reisebericht_Taoudeni.pdf B.&amp;amp; H. Papendieck: &amp;#039;&amp;#039;Reise von Timbuktu nach Taoudeni&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2007, Seite 2: Erdölkonzessionen (PDF; 851&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Algerier und Italiener (ENI) erhielten den Zuschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Reorganisation des malischen Territoriums vom Januar 2016 wurde die Gegend um Taoudenni zu einer neuen Verwaltungseinheit, der &amp;#039;&amp;#039;région&amp;#039;&amp;#039; Taoudenni, die ihrerseits aus vier Kreisen besteht. Zuvor war die Gegend ein &amp;#039;&amp;#039;arrondissement&amp;#039;&amp;#039; des Kreises Timbuktu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Zentrale Transportwege für Drogen aus Südamerika für den europäischen Markt verlaufen in dieser Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Taghaza]]&lt;br /&gt;
* [[Transsaharahandel]]&lt;br /&gt;
* [[Salzkarawanen in der Sahara]]&lt;br /&gt;
* [[Timbuktu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Salzkarawanen in der Sahara&amp;#039;&amp;#039;, Atlantis-Verlag Zürich 1980, ISBN 3-7611-0580-0&lt;br /&gt;
* Gerd Heussler: Trans Sahara, Seiten 64–72, Orell Füssli Verlag 1978, ISBN 3-280-00953-7 – Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Salzminen von Agorgot&amp;#039;&amp;#039; – Ein Reisebericht mit Fotos vom Dezember 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4611133-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Mali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Taoudénit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heribertus2</name></author>
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