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	<title>Tantow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tantow&amp;diff=198061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Geesow; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-08-25T11:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geesow; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Schriftsteller siehe [[Lutz Tantow]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/16/18/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/21/03/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Tantow in UM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Uckermark&lt;br /&gt;
|Amt               = Gartz (Oder)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 18&lt;br /&gt;
|PLZ               = 16307&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033333&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12073565&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE TAN&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kleine Klosterstraße 153&amp;lt;br /&amp;gt; 16307 Gartz (Oder)&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-tantow.de/ www.gemeinde-tantow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Silke Natter&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Uckermark]] im äußersten Nordosten [[Brandenburg]]s (Deutschland). Sie gehört zum [[Amt Gartz (Oder)]] mit Sitz in der [[Gartz (Oder)|gleichnamigen Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Tantow liegt im langgezogenen Tal des &amp;#039;&amp;#039;[[Landwehr|Landgrabens]]&amp;#039;&amp;#039;, das parallel zwischen den [[Urstromtal|Urstromtälern]] von [[Oder]] und [[Randow]] verläuft. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Salveybach]]&amp;#039;&amp;#039; entwässert den Landgraben ab Tantow in südöstlicher Richtung zur [[Westoder]] bei [[Gartz (Oder)]]. Das landwirtschaftlich intensiv genutzte Gelände im Gemeindegebiet ist von niedrigen [[Endmoräne]]nzügen entlang des Landgrabens geprägt (bis 50&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]). Von kleinen Seen und Tümpeln in den Senken abgesehen, ist der ca. 35 ha große &amp;#039;&amp;#039;Schloßsee&amp;#039;&amp;#039; mit der unter [[Naturschutz]] stehenden Insel im Ortsteil Damitzow nennenswert. Die nächsten größeren Städte sind [[Schwedt/Oder]] und [[Prenzlau]] in 30&amp;amp;nbsp;km bzw. 35&amp;amp;nbsp;km Entfernung. Im Westen wird das Gemeindegebiet vom [[Mecklenburg-Vorpommern|vorpommerschen]] [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_tantow/19842 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Tantow]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schönfeld (Tantow)|Schönfeld]]&lt;br /&gt;
* Tantow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohnte Gemeindeteile:&lt;br /&gt;
* [[Damitzow]]&lt;br /&gt;
* [[Keesow]]&lt;br /&gt;
* [[Neuschönfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Tantow Vorwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze:&lt;br /&gt;
* [[Tantow Ausbau]]&lt;br /&gt;
* [[Vorwerk Radekow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Tantow Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Tantow um 1857/58, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tantow, Kirche.jpg|mini|[[Gutskapelle Tantow|Tantow, Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Tantow stammt von 1255. Damals verlieh der Bischof von Cammin, [[Hermann von Gleichen]], dem [[Zisterzienserinnenabtei Stettin|Stettiner Zisterzienserinnenkloster]] den [[Zehnten]] des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1373 wurde das Dorf der [[Gartz (Oder)|Gartzer]] &amp;#039;&amp;#039;Stephanskirche&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. In der Karte von [[Daniel Friedrich Sotzmann]] ist der Ort als [[Uckermark|uckermärkische]] [[Enklave]] Pommerns östlich des Salway Fließes (heute Landgraben) eingezeichnet. Die Grenze ist noch [[Messtischblatt]] von 1880 enthalten. Das im Grenzbereich zwischen [[Pommern]] und [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] gelegene Tantow wurde 1479 brandenburgisch und bildete bis 1815 eine brandenburgische [[Exklave]] in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut war seit dem Mittelalter im Besitz der Familie von [[Eickstedt (Adelsgeschlecht)|Eickstedt]] aus dem Hause Rothenklempenow, dessen Stifter der Erbkämmerer Jürgen von Eickstedt (1492–1566) war. Ihm folgte Alexander von Eickstedt (1678–1719), auf Tantow und Radekow,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1900 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Eickstedt |Nummer=II. Linie. I. Ast. |Auflage=1. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1900-01 |Seiten=286–288 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8279839?query=Tantow}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kammerherr und Stallmeister des Markgrafen Philipp von Brandenburg-Schwedt. Anfang des 17. Jahrhunderts war der Landrat [[Caspar von Eickstedt (Landrat)|Caspar von Eickstedt]] auf Koblentz auch der Grundbesitzer auf Tantow. Die Eickstedter besaßen oft mehrere Güter, Tantow oft als Nebensitz, dienten als Offiziere, auch für Schweden, oder als höhere Beamte und verheirateten sich zumeist mit dem pommerschen Adel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Gottfried Dienemann, Johann Erdmann Hasse |Titel=Ahnen-Tafel Herrn George von Eickstedt |Sammelwerk=Nachrichten vom Johanniterorden, insbesondere von dessen Herrenmeisterthum in der Mark, Sachsen, Pommern und Wendland |Nummer=VII |Verlag=George Ludewig Winter |Ort=Berlin |Datum=1767 |Seiten=268–269 |Online={{archive.org |bub_gb_VvJBAAAAcAAJ |Blatt=268}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur kurzzeitige Besitzerwechsel unterbrachen den andauernden Besitz der Eickstedts. Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts gab es ein von Eickstedt-Tantow-Majorat, Nießnutzer Vivigenz Freiherr von Eickstedt. Der Major a. D. der Vorstand des Familienrates des Adelsgeschlechts mit Hauptwohnsitz in Stettin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Emil von Maltitz |Titel=Handbuch für den Deutschen Adel. Bearbeitet in zwei Abtheilungen |Band=II. Abtheilung. Hand- u. Adressbuch der Geschlechtsverbände u. Stiftungen Theil II. Hand- und Adressbuch der Stiftungen |Nummer=I. Geschlechts-, Familienstiftungen sowie Stipendien |Verlag=Mitscher &amp;amp; Röstell |Ort=Berlin |Datum=1892 |Seiten=108 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7945884}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Landesgerichtsdirektor Balduin von Eickstedt (1851–1919) auf Tantow nannte sich [[Familienfideikommiss|Fideikommissherr]], seine Erbe wurde der Sohn Major Balduin Dubslaff Richard von Eickstedt (1880–1937) und war Ehrenritter des [[Johanniterorden]]s. Um 1939 galt nach der letzten Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Güteradressbuch Pommern&amp;#039;&amp;#039; die Witwe Erna von Eickstedt-Tantow, geborene Diederichsen (1888–1949), Tochter des Vize-Admirals Otto Diederichsen, als Besitzerin des Rittergutes mit 703 ha Land.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=H. Seeliger |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen; nach amtlichen Quellen |Sammelwerk=Letzte Ausgabe Paul Niekammer |Band=Band I f. Ausgabe Pommern. Kreis Randow |Auflage=Reprint Klaus D. Becker Potsdam |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern |Ort=Leipzig |Datum=1939 |Seiten=99 |Online=https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_der_Prov/LzgDEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Tantow+1939&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Angaben des [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] war dies aber seit 1937 der spätere Major d. R. Dr. Klaus von Eickstedt, Sohn des Admirals [[Rudolf von Eickstedt]]. Beide literarischen Standardquellen greifen auch auf Selbstangaben zu. Das schlichte [[Neogotik|neugotische]] Gutshaus von 1856 war der Sitz des Verwalters oder Pächters; es brannte 1945 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Neuschäffer: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 1993, ISBN 3-88042-636-8, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Enteignungen der Bodenreform folgten 1945/1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1843 erhielt der Ort mit dem [[Bahnhof Tantow]] an der [[Berlin-Stettiner Eisenbahn]] Bahnanschluss. Am 31. Januar 1943 ereignete sich hier ein schwerer [[Eisenbahnunfall]], als nach [[Fahrdienstleiter]]- und Rangierfehlern der [[Schnellzug für Fronturlauber]], SF 62, auf zwei Lokomotiven aufprallte. 38&amp;amp;nbsp;Menschen starben, 16 wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Ritzau: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Katastrophen in Deutschland. Splitter deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Landsberg-Pürgen 1979, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Neugotik|neugotische]] [[Kapelle (Kirchenbau)|Backsteinkapelle]] entstand 1858. Eine der ursprünglich fünf [[Wassermühle]]n am Salveybach wurde im ehemaligen Gutspark in Tantow betrieben. Von dieser zum Teil 800 Jahre alten Mühlenkette ist nur die Salveymühle III erhalten (Museum im Nachbarort [[Geesow]], heute ein Ortsteil der Stadt [[Gartz (Oder)|Gartz]]). Nach der politischen Wende entstand ein Natur- und Freizeitpfad in Tantow (1992). Die Damitzower Kirche wurde 1994 ausgebaut, die Tantower Kirche nach der [[Restaurierung]] 2000 neu eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 wurden Tantow und Schönfeld Teil der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]] und dort dem [[Landkreis Randow|Kreis Randow]] zugeordnet. Bei der Auflösung des Kreises Randow kamen die Orte 1939 an den [[Kreis Greifenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landkreis Randow wurde nach 1945 neu gegründet und dem [[Land Mecklenburg]] zugeordnet. Nach der DDR-[[Kreisreformen in der DDR|Kreisreform]] von 1950 gehörten Tantow und Schönfeld zum [[Landkreis Angermünde]] im Land Brandenburg (ab 1952 im [[Bezirk Frankfurt (Oder)]]). Seit 1993 liegen sie im brandenburgischen Landkreis Uckermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde [[Radekow]] (heute Ortsteil von [[Mescherin]]) in Tantow ein-, 1945 jedoch wieder ausgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-15_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2002 wurde Schönfeld eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002.] StBA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0|0 }}314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|0 }}369&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0|0 }}356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1 177&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1 018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || {{0|0 }}994&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || {{0|0 }}877&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || {{0|0 }}990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || {{0|0 }}904&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 1 098&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || {{0|0 }}854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || {{0|0 }}775&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 719&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 754&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 763&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 772&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 766&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 783&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 791&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-15_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 26–29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ergebnissen des Zensus hatte die Gemeinde 2011 einen Ausländeranteil von 9,6 %. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um [[Polnische Staatsbürgerschaft|polnische Staatsbürger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.zensus2011.de/SharedDocs/Aktuelles/Ergebnisse/DemografischeGrunddaten.html?nn=3065474 |text=Zensus 2011 |wayback=20140413145258 |archiv-bot=2019-05-17 08:23:18 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Tantow besteht aus zehn Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#73804565 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Tantower Wählergruppe&lt;br /&gt;
| 45,6 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr Schönfeld&lt;br /&gt;
| 17,1 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 14,6 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Alle für Tantow&lt;br /&gt;
| 10,7 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wählergemeinschaft Tantow Ortsteil Schönfeld&lt;br /&gt;
| {{0}}9,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]]&lt;br /&gt;
| {{0}}2,6 %&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2003–2014: Axel Becker&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen] (PDF) S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Andreas Meincke (Bürger für Tantow)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1207356504/h |text=Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 |wayback=20160307232121 |archiv-bot=2024-05-22 06:31:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silke Natter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Tantower Wählergruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natter wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 61,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/start/kommunalwahlen/bm-wahlen/ergebnisse/~h_26052019_1207356504 |text=Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 |wayback=20190903101715 |archiv-bot=2024-05-22 06:31:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde am 9. Juni 2024 mit 66 % der gültigen Stimmen bei einem Gegenkandidaten für eine weitere Periode von 5 Jahren wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120735304565 Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Tantow am 9.6.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Partnergemeinde in Polen ist die [[Gmina Bielice]] im Kreis Pyrzyce in der [[Woiwodschaft Westpommern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tantower.wordpress.com/nachbarland-polen/partnergemeinde-bielice/ |titel=Partnergemeinde Bielice |werk=tantower.wordpress.de |datum=2010-10-09 |sprache=de-DE |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Baudenkmale in Tantow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gutskapelle Tantow]], 1857 bis 1859 nach einem Entwurf von [[Friedrich August Stüler]] erbaut&lt;br /&gt;
* Wasserturm Tantow&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Tantow]]&lt;br /&gt;
* Getreidespeicher Tantow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Damitzow steht eine 400–500 Jahre alte Zwillings-[[Stieleiche]], siehe die [[Liste markanter und alter Baumexemplare in Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Windpark Schönfeld ===&lt;br /&gt;
Der [[Windpark]] Schönfeld bei Tantow-Schönfeld besteht aus zwölf [[Windkraftanlage]]n vom Typ [[Enercon]] &amp;#039;&amp;#039;E-82&amp;#039;&amp;#039; mit 138 Metern Nabenhöhe. Die Nennleistung der Generatoren beträgt jeweils 2&amp;amp;nbsp;MW. Da diese Anlagen einen Rotordurchmesser von 82 Metern haben, verfügen sie über eine Gesamthöhe von 179 Metern. Der Windpark Schönfeld ist somit der Windpark in [[Brandenburg]] mit den höchsten Windkraftanlagen mit Türmen geschlossener Bauweise. Der [[Windpark Spremberg]] hat zwar höhere Türme, die aber in offener Stahlfachwerkbauweise ausgeführt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf Tantow Bstg West 928 641.jpg|mini|[[Bahnhof Tantow]], 2013]]&lt;br /&gt;
Tantow liegt an der [[Bundesstraße 113]] zwischen [[Penkun]] und dem Grenzübergang [[Mescherin]]–[[Gryfino]] nach Polen. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle in acht Kilometer Entfernung ist &amp;#039;&amp;#039;Penkun&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 11|A 11]] (Berlin–Szczecin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Tantow|Tantow]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Berlin–Szczecin]] (&amp;#039;&amp;#039;Stettin&amp;#039;&amp;#039;) ist der letzte deutsche Bahnhof vor der Grenze nach [[Polen]]. Er wird von der [[Regional-Express|Regionalexpresslinie]] RE 66 [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]]–[[Bahnhof Szczecin Główny|Szczecin Główny]] und der [[Regionalbahn]]linie RB 66 [[Bahnhof Angermünde|Angermünde]]–Szczecin Główny bedient. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 hielt der morgendliche [[Intercity]] auf der Relation Stettin–[[Bahnhof Schiphol Airport|Schiphol]] in Tantow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.probahn-berlin.de/news/uck/uck.htm |text=Von den Schwierigkeiten einer Regionalbahnlinie |wayback=20120408011713}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1913 und 1945 zweigte eine [[Bahnstrecke Tantow–Gartz|Nebenbahn]] ins sieben Kilometer entfernte [[Gartz (Oder)|Gartz]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Holtz (Politiker, 1845)|Otto Holtz]] (1845–1925), deutscher Politiker, Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. W. Dietze, Anklam 1865, S. 1719–1723 ([https://books.google.de/books?id=u9QAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1719 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil 8: &amp;#039;&amp;#039;Uckermark.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam&amp;#039;&amp;#039; 21).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 379.&lt;br /&gt;
* Joachim Jacobs, Torsten Volkmann: &amp;#039;&amp;#039;Damitzow. Gegenwind für einen Gutspark in der Uckermark.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge, Jahrgang 6, Heft II, S. 42–50&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damitzow&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Tantow&amp;#039;&amp;#039;; In: [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin 2000, S. 217 und 1040.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Tantow |Blatt=54 |zlb=225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-tantow.de/ Website der Gemeinde Tantow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Uckermark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=|VIAF=170208613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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