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	<title>Tantalos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:57:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tantalos&amp;diff=33656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Änderungen von ~2026-33184-2 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Georg Hügler zurückgesetzt: Test-Edit (bitte die Spielwiese nutzen)</title>
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		<updated>2026-01-16T07:18:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-33184-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-33184-2&quot;&gt;~2026-33184-2&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-33184-2&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-33184-2 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Georg_H%C3%BCgler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Georg Hügler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Georg Hügler&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Test-Edit (bitte die &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Spielwiese&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Spielwiese (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Spielwiese&lt;/a&gt; nutzen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tantal.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tantalusqualen&amp;#039;&amp;#039;, [[Kupferstich]] von [[Bernard Picart]] (1673–1733)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantalos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Τάνταλος|Tántalos}}; {{LaS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantalus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] der Stammvater des Geschlechts der [[Tantaliden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er frevelte gegen die Götter und zog damit ihren Fluch auf sein Haus, das über fünf Generationen hinweg von innerfamiliären Morden beherrscht sein sollte. Er selbst erlitt „Tantalosqualen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Tantalos war ein mächtiger und unermesslich reicher&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diodor]] 4,74&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Lydien|lydischer]] oder [[Phrygien|phrygischer]] König, der am [[Sipylos (Gebirge)|Gebirge Sipylos]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;Olympische Oden&amp;#039;&amp;#039; 1,38&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Burg hatte und dessen Ländereien sich zwölf Tagereisen weit erstreckten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aischylos]], &amp;#039;&amp;#039;Fragment&amp;#039;&amp;#039; 158 in der Ausgabe von [[August Nauck]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Meistens wird er als Sohn des [[Zeus]] und der [[Pluto (Mutter des Tantalos)|Pluto]] („Die reiche Fülle“), einer Tochter der Titanen Kronos und Rhea, angegeben,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 82&amp;lt;/ref&amp;gt; eine andere, spätere Version nennt [[Omphale]] und den Lydier [[Tmolos (Mythologie)|Tmolos]] als Eltern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goethe-Iphigenie-auf-Tauris-Reclam&amp;quot; /&amp;gt;, oder der Vater wird gar nicht genannt. Tantalos war mit [[Dione (Tochter des Atlas)|Dione]], [[Euryanassa (Tochter des Paktolos)|Euryanassa]] oder [[Klytia (Tochter des Amphidamas)|Klytia]] verheiratet und Vater der [[Niobe (Mythologie)|Niobe]], des [[Broteas (Sohn des Tantalos)|Broteas]], des [[Daskylos (Sohn des Tantalos)|Daskylos]] und des [[Pelops]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frevel ==&lt;br /&gt;
Tantalos wurde an die Tafel der Götter auf dem Olymp zum Essen geladen, stahl jedoch [[Nektar (Mythologie)|Nektar]] und [[Ambrosia]] von ihnen,&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, &amp;#039;&amp;#039;Olympische Oden&amp;#039;&amp;#039; 1,60–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; was seine Gastgeber erzürnte. Zusätzlich verbarg der Sterbliche einen goldenen Hund in seinem Haus, den [[Pandareos]] aus einem Tempel gestohlen hatte, und leugnete diese Tat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Antoninus Liberalis]], &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die unsterblichen Götter zu einem Gastmahl des Königs Tantalos kamen – so etwas hatte es zuvor nur ein einziges Mal, bei der Hochzeit von [[Kadmos]] und [[Harmonia]], gegeben –, versuchte er, ihre Allwissenheit auf die Probe zu stellen: Er tötete [[Pelops]], seinen jüngsten Sohn, und ließ ihn den Göttern zerstückelt als Mahl servieren, jedoch so, dass sie seine Tat nicht erkennen sollten. Zwar verzehrte [[Demeter]], verzweifelt über den [[Raub der Persephone]], einen Teil der Schulter, doch die anderen Götter bemerkten die Gräueltat sofort. Sie warfen die Stücke des getöteten Pelops in einen Kessel, kochten ihn nochmals und die [[Moiren|Moire]] [[Klotho (Mythologie)|Klotho]] zog ihn in bekannter Schönheit hervor. Der verzehrte Schulterknochen wurde von den Göttern durch einen aus Elfenbein ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, Olympische Oden 1,26–27; [[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 6,403–411; Hyginus, Fabulae 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tantalus Gioacchino Assereto circa1640s.jpg|miniatur|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Tantalus&amp;#039;&amp;#039; von [[Gioacchino Assereto]], 1630/1640&amp;lt;br&amp;gt;([[Universalmuseum Joanneum#Alte Galerie|Alte Galerie Graz]])]]&lt;br /&gt;
Die Götter verstießen Tantalos in den [[Tartaros]], die tiefste Region des [[Hades]], und peinigten ihn dort mit ewigen Qualen, den sprichwörtlich gewordenen „Tantalosqualen“. [[Homer]] schildert dies in der [[Odyssee]] wie folgt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auch den Tantalos sah ich, mit schweren Qualen belastet.&amp;lt;br /&amp;gt;Mitten im Teiche stand er, den Kinn von der Welle bespület,&amp;lt;br /&amp;gt;Lechzte hinab vor Durst, und konnte zum Trinken nicht kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;Denn so oft sich der Greis hinbückte, die Zunge zu kühlen;&amp;lt;br /&amp;gt;Schwand das versiegende Wasser hinweg, und rings um die Füße&amp;lt;br /&amp;gt;Zeigte sich schwarzer Sand, getrocknet vom feindlichen Dämon.&amp;lt;br /&amp;gt;Fruchtbare Bäume neigten um seine Scheitel die Zweige,&amp;lt;br /&amp;gt;Voll balsamischer Birnen, Granaten und grüner Oliven,&amp;lt;br /&amp;gt;Oder voll süßer Feigen und rötlichgesprenkelter Äpfel.&amp;lt;br /&amp;gt;Aber sobald sich der Greis aufreckte, der Früchte zu pflücken;&amp;lt;br /&amp;gt;Wirbelte plötzlich der Sturm sie empor zu den schattigen Wolken.|&amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; 11, 582–592; nach der Übersetzung von [[Johann Heinrich Voß]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früchte und Wasser sind ihm greifbar nah, bleiben aber unerreichbar. Zu Hunger und Durst gesellte sich die ständige Angst um sein Leben, da über Tantalos’ Haupt ein mächtiger Felsbrocken schwebte, der jeden Moment herabzustürzen und ihn zu erschlagen drohte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fluch der Tantaliden ==&lt;br /&gt;
Zuletzt verfluchten die Götter Tantalos und seine Sippe, die [[Tantaliden]]. Solange es Nachfahren gebe, besitze dieser Fluch Gültigkeit. Der Fluch bestand darin, dass jeder Nachfahre ein Familienmitglied töten und weitere Schuld auf sich laden solle. Eine lange Kette von Gewalt und Verbrechen wurde damit ausgelöst, die erst mit dem letzten der Tantaliden ihr Ende fand: mit [[Orestes|Orest]], der seine Mutter [[Klytaimnestra]] ermordete und so ihren Mord an ihrem Gatten [[Agamemnon]], seinem Vater, rächte. Orest selbst ereilte sein Schicksal durch einen Schlangenbiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lineage Tantalus.svg|center|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeleitete Begriffe ==&lt;br /&gt;
Nach Tantalos benannte [[Anders Gustaf Ekeberg|Anders Gustav Ekeberg]] das von ihm entdeckte chemische Element [[Tantal]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Tantalus-1031.jpg|mini|Ein geschlossener Tantalus mit 3 Flaschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen bezeichnet man in Analogie zu den Tantalusqualen eine spezielle Form eines Flaschenhalters als &amp;#039;&amp;#039;[[Tantalus (Flaschenhalter)|Tantalus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 3,5,6; Epitome 2,1–3&lt;br /&gt;
* [[Homer]], &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; 11,582–592&lt;br /&gt;
* [[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 4,458–459; 6,172–176; 6,403–411&lt;br /&gt;
* [[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;[[Epinikia (Pindar)#Olympische Oden|Olympische Oden]]&amp;#039;&amp;#039; 1,24–64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|5|75|85|Tantalos 1|Willy Scheuer|}}&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/preller/grmyth2/chap096.html Ludwig Preller: Griechische Mythologie II - Heroen. Berlin 1861, Kapitel 97]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tantalus|Tantalos}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w1076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goethe-Iphigenie-auf-Tauris-Reclam&amp;quot;&amp;gt;Johann Wolfgang Goethe: Iphigenie auf Tauris. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1993. ISBN 3-15-000083-1, Seite 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119155060|VIAF=72197787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lydien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phrygien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein chemisches Element]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der griechischen Mythologie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDG</name></author>
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