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	<title>Tannenkirch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:35:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tannenkirch&amp;diff=192674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alabasterstein: /* Geographie und Lage */ Korrektur</title>
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		<updated>2025-11-13T13:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie und Lage: &lt;/span&gt; Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Tannenkirch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kandern&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Kandern-Tannenkirch.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.710534&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.609191&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 359&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.53&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 978&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://kandern.ris-portal.de/web/guest/sitzungen?p_p_id=RisSitzung&amp;amp;p_p_lifecycle=2&amp;amp;p_p_state=normal&amp;amp;p_p_mode=view&amp;amp;_RisSitzung_resource=singleDocument&amp;amp;_RisSitzung_schriftgutId=1951964&amp;amp;inheritRedirect=true Stadt Kandern. Jahresabschluss 2023 S. 284.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79400&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07626&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemeindegliederungskarte Kandern-Tannenkirch.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Tannenkirch im Gemeindegebiet von Kandern&lt;br /&gt;
| Bild                   = Tannenkirch, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 442.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Tannenkirch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tannenkirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der westlichste [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Kandern]] in [[Markgräflerland]] und nach Einwohnerzahl der zweitgrößte. Der Ort liegt erhöht am Südhang der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Schule&amp;#039;&amp;#039; und ist bekannt für seinen [[Weinanbau]]. Zu Tannenkirch gehören die Wohnplätze [[Gupf (Kandern)|Gupf]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14890/Gupf+%5BWohnplatz%5D Eintrag Gupf auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ettingen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14887/Ettingen+%5BWohnplatz%5D Eintrag Ettingen auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; Uttnach,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14907/Uttnach+%5BWohnplatz%5D Eintrag Uttnach auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kaltenherberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14895/Uttnach+%5BWohnplatz%5D Eintrag Kaltenherberg auf Landeskunde entdecken online – leobw]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Lage ==&lt;br /&gt;
Tannenkirch besteht aus den [[Haufendorf|haufendorfähnlichen]] Ortsteilen Ettingen und Uttnach, die zusammen mit dem Kern von Tannenkirch ein nahezu geschlossenes Besiedlungsgebiet bilden. Etwa einen Kilometer südwestlich liegt eigenständig der Ortsteil Gupf. Am Ortsrand von Tannenkirch kreuzen sich die beiden Kreisstraßen K6318 und K6345 (→ [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Lörrach]]). Über die K6318 ist Tannenkirch mit der rund zwei Kilometer westlich verlaufenden [[Bundesstraße 3]] an das nationale [[Fernstraße]]nnetz verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tannenkirch Blick übers Dorf.jpg|mini|Blick übers Dorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden|BESCHRIFTUNG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbarorte und -gemeinden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Hertingen (Bad Bellingen)|Hertingen]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Bad Bellingen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Liel]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Schliengen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Riedlingen (Kandern)|Riedlingen]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Kandern]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST=&lt;br /&gt;
 | OST=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Gupf (Kandern)|Gupf]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von Tannenkirch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Mappach (Efringen-Kirchen)|Mappach]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ortsteil von [[Efringen-Kirchen]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Holzen (Kandern)|Holzen]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stadtteil von [[Kandern]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tannenkirche befindet sich am Fuße eines bewaldeten Höhenrückens, der sich nördlich vom Ort auf bis zu einer Höhe von {{Höhe|472|DE-NHN|link=1}} mit der Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Hohe Schule&amp;#039;&amp;#039; erhebt. Die südlichen Ausläufer des Höhenzuges werden zum [[Weinanbau]] verwendet. Südöstlich von Tannenkirch erhebt sich der {{Höhe|375|DE-NHN|link=1}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Hüppberg&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls dem Weinanbau dient. Südlich und westlich des Ortes gibt es keine markanten Erhebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Für die Geologie der Gemarkung Tannenkirch ist eine von Hertingen über Tannenkirch und Holzen nach Hammerstein ziehende [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]] von größerer Bedeutung. Sie trennt zwei unterschiedliche Landschaftsräume: einerseits das [[Jura (Geologie)|Jura]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bergland im nordöstlichen Gemarkungsteil mit den Rebbergen und dem Wald der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Schule&amp;#039;&amp;#039; und andererseits die lössbedeckten [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;hügel mit den Ackerfluren im Südwesten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGBR Kartenviewer |hrsg=LGBR Regierungspräsidium Freiburg i. Br. |abruf=2021-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordöstlich der genannten Störungslinie befindlichen Kanderner Jurabergland haben sich als Randschollen des Oberrheingrabens Schichten des [[Deckgebirge]]s erhalten, die einst auch das Gebiet des Schwarzwaldes bedeckten, dort aber bei dessen Aufsteigen in der Tertiärzeit längst der Abtragung anheimgefallen sind. Es handelt sich um [[Oberjura|Ober-]] und [[Mitteljura]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kalke und -mergel. Den Untergrund der &amp;#039;&amp;#039;Hohe Schule-&amp;#039;&amp;#039;Tafel bildet der massige helle Korallenkalk ([[Oxfordium|Oxford]]), den man am Weg zum Schützenhaus antrifft. Diese Korallenkalktafel der &amp;#039;&amp;#039;Hohen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Schule&amp;#039;&amp;#039; steigt ostwärts leicht an, so dass am Rebhang unter &amp;#039;&amp;#039;Ober Berg&amp;#039;&amp;#039; die unterlagernden Mitteljuraschichten erscheinen. Eine kleine Nord-Süd-Verwerfung zwischen &amp;#039;&amp;#039;Pflanzer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Erzberg&amp;#039;&amp;#039; verstärkt diese Anhebung. Diese Mitteljurasedimente (Bath und [[Callovium|Callov]]) werden heute als &amp;#039;&amp;#039;Kandern-Formation&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert. Ihre vorwiegend weichen, tonig-mergeligen Schichten konnten leicht abgetragen werden, so dass zwischen Riedlingen und Uttnach eine Ausräumzone entstand, in welcher der Hüppberg (mit einer, ebenfalls tonigen, Oberjurakappe) nur als ein sanft gerundeter Hügel in Erscheinung tritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Schnarrenberger |Titel=Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25 000, Erläuterungen zu Blatt 8211 Kandern (Reprint) |Ort=Stuttgart |Datum=1985}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitteljuraschichten sind weithin unter einer Lehmdecke, zum Teil unter [[Löss]] (am Hüppberg) oder Lösslehm (&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Hühner&amp;#039;&amp;#039;) verborgen. Auch die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Schule&amp;#039;&amp;#039; ist von lössführendem Lehm bedeckt. Darunter schürfte man bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts nach [[Bohnerz]]en. Die Spuren dieses Bergbaus, Gruben ([[Pinge]]n), Stollen, Abraumhalden, sind auf der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Schule&amp;#039;&amp;#039; nicht zu übersehen. Bohnerze sind erbsen- oder bohnenförmige Eisenkonkretionen, die bei der Verwitterung eisenhaltigen Kalkgesteins in der frühen Tertiärzeit entstanden sind. Eingelagert sind sie in gelbbraune bis tiefrote Tone, die oft auch als Spaltenfüllung im [[Karst|verkarsteten]] Korallenkalk zu beobachten sind. Nach den Bohnerzen wurde einst von Auggen, über Schliengen, Liel bis zur Hohen Schule und dem Holzener &amp;#039;&amp;#039;Behlen&amp;#039;&amp;#039; geschürft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der eingangs erwähnten Verwerfung sind die Juragesteine tief versenkt und von Schichten der tertiären Rheingrabenfüllung überdeckt. Diese bilden unter einer Lössdecke den Untergrund des ganzen südlichen Markgräflerlandes. (Nur am Isteiner Klotz treten die Jurakalke noch einmal in der Landschaft in Erscheinung.) Der fruchtbare Löss, Feinstmaterial, das in den Kaltzeiten aus den Schotterfeldern des Rheines ausgeblasen und im Umland deponiert wurde, macht diesen Gemarkungsteil zur idealen Ackerbaulandschaft. Hier befinden sich die Ortsteile Gupf und Kalte Herberge. Auch Ettingen liegt noch in der Lösslandschaft, nahe der Verwerfung. Uttnach dagegen wird von dieser durchquert. Die mit abgeschwemmtem Löss(-Lehm) erfüllten Tälchen (Fehrbachgraben, Flösch, Meiermatt u. a.) wurden traditionell als Dauergrünland genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Tannenkirch gab es zahlreiche Funde aus der [[Jungsteinzeit]] (um 5000 v. Chr.). Steinbeile, Gegenstände aus [[Feuerstein]] und [[Keramik]] lassen „ausgedehnte Siedlungsareale“ vermuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese Müller: &amp;#039;&amp;#039;Tannenkirch. Ur- und Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-7995-1354-X|Seite=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung war 1179, als in einer [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] die Kirche erwähnt wird („Ecclesia de Tannenkilch“). Nach der [[Chronicon Bürglense|Bürgler Chronik]] wurde bereits 1138 dem [[Schloss Bürgeln|Kloster Bürgeln]] ein [[Weinberg]] in Tannenkirch geschenkt. Im Jahr 1184 war das [[Cluniazenser]]-Priorat [[St. Ulrich im Schwarzwald|St. Ulrich]] Patronatsherr der Gemeinde. Die Kirche Tannenkirchs wurde 1223 als [[Pfarrkirche]] genannt („plebanus de Tannenkirch“). 1388 wurde der Ort Markgraf [[Rudolf III. (Hachberg-Sausenberg)|Rudolf III.]] durch den Bischof von [[Basel]] als Kirchen[[zehnt]]en belehnt. Seit 1503 gehörte Tannenkirch zur [[Markgrafschaft Baden]] und nach deren Teilung zur [[Markgrafschaft Baden-Durlach]] und teilte deren Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaltenherberg als Verkehrsknotenpunkt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kandern Kalte Herberge 1.jpg|mini|Hofgut Kaltenherberge]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Hofgut Kaltenherberge&amp;#039;&amp;#039;{{Coordinate|simple=y|text=ICON2|NS=47.710310|EW=7.582326|type=landmark|region=DE-BW|name=Hofgut Kaltenherberge}}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Schreibweise variiert in der Geschichte bis heute. Auf der eigenen Website wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hofgut Kaltenherberge&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Die [[Ortstafel (Deutschland)#Ortshinweistafel|Ortshinweistafel]] trägt die Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Kalte Herberge&amp;#039;&amp;#039; und darunter &amp;#039;&amp;#039;Stadt Kandern&amp;#039;&amp;#039;. In der historischen Literatur finden sich weitere Schreibweisen: &amp;#039;&amp;#039;Kaltherberg&amp;#039;&amp;#039; (Fecht),&amp;lt;/ref&amp;gt; im Nordwesten der Gemarkung war über Jahrhunderte (spätestens seit dem 17. Jahrhundert) eine wichtige [[Poststation|Post-]] und [[Gespann|Vorspannstation]], wo die Fuhrleute vor dem Anstieg auf den nördlich der Kalten Herberg liegenden &amp;#039;&amp;#039;Schliengener Berg&amp;#039;&amp;#039; die Pferde wechseln und zusätzliche vorspannen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dabei waren ca. 70 Höhenmeter zu überwinden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fund römischer Mauerreste wurde so interpretiert, dass hier schon eine [[Römerstraße]] verlief und das Hofgut über einer [[villa rustica]] erbaut sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kaltenherberg.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-7995-1354-X|Seite=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert führten zwei Straßen von Süden zur Kaltenherberge. Einerseits die &amp;#039;&amp;#039;Alte Poststraße&amp;#039;&amp;#039; von Lörrach über die [[Lucke (Pass)|Lucke]], [[Rümmingen]], [[Schallbach]] und [[Mappach (Efringen-Kirchen)|Mappach]] und andererseits die &amp;#039;&amp;#039;Alte Basler Straße&amp;#039;&amp;#039; von [[Basel]] über [[Eimeldingen]] und die Pritsche.&amp;lt;ref&amp;gt;auch Britsche oder Britschen&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer der Poststation mit zahlreichen Pferden gab es die Gastwirtschaft &amp;#039;&amp;#039;Zum Lamm&amp;#039;&amp;#039; und eine Metzgerei. Die Poststation war nicht nur der Haltpunkt der Postkutschen, sondern auch eine Postverteilstation von und zu der Postreiter auf verschiedenen Routen die Verbindung herstellten. Die [[Kaiserliche Reichspost|Reichspost]]-Route von Frankfurt über Kehl nach Basel verlief über die Kalte Herberge.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] bis [[Efringen-Kirchen|Efringen]] (1848) verlor die Kaltenherberge ihre verkehrstechnische Bedeutung, das Gasthaus und die Poststation wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
Das Hofgut liegt heute an der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|3}} nahe der Stelle, wo der &amp;#039;&amp;#039;Haselbach&amp;#039;&amp;#039; die Bundesstraße unterquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2018/2019 wurden fünf neue Gebäude errichtet, darunter zwei Pferdebewegungshallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.kandern-kaltenherberge-will-gross-investieren.3ce7d062-5193-4f4a-9ea5-47e53bd2529f.html &amp;#039;&amp;#039;Kaltenherberge will groß investieren.&amp;#039;&amp;#039; In: Weiler Zeitung vom 20. Februar 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Reit- und Zuchtbetrieb, wird auf dem Gelände heute Ackerbau betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hofgut-kaltenherberge.de/hofgut/ Website des Hofgutes Kaltenherberge]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Versammlungsplatz der Markgräfler Bauernschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sausenhard Gedenkstein 3.JPG|mini|Der Sausenhard-Gedenkstein markiert das Gelände auf dem sich im 14.–17. Jahrhundert die Landschaft (bäuerlichen Landstände) der Herrschaft Rötteln und der Landgrafschaft Sausenberg versammelt haben.]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der [[Markgräfler Landstände]] (Landschaft genannt) erfolgte auf dem &amp;#039;&amp;#039;Sausenhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;auch Susenhard oder Sausenhard geschrieben; siehe Karl Seith: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Maifeld des Markgräflerlandes.&amp;#039;&amp;#039; In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 74–78 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgjb-1939/0079 Digitalisat der UB Freiburg] mit einer Lageskizze auf S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt; einer großen, leicht ansteigenden Mulde im Feld zwischen [[Mappach (Efringen-Kirchen)|Mappach]] und Tannenkirch (Ortsteil Gupf) auf dessen Gemarkung das Feld liegt. Noch heute bestehen die Gewannnamen &amp;#039;&amp;#039;Auf dem äußeren Sausenhart&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Auf dem inneren Sausenhart&amp;#039;&amp;#039;. Von alters her soll einer der Landgerichtsplätze im südlichen [[Breisgau]] bei [[Schliengen]] gewesen sein. Nachdem die Rechte über Schliengen lange Streitpunkt zwischen den [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg|Markgrafen von Hachberg-Sausenberg]] und den [[Fürstbistum Basel|Fürstbischöfen von Basel]] waren, wurde der Landgerichtsplatz auf den Sausenhart verlegt, wo das Gericht schon 1356 tagte&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Historische Kommission (Herausgeber), bearbeitet von [[Albert Krieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band, Heidelberg 1904, Spalte 1143–1144 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krieger1904bd2/0576/image,info Digitalisat der UB Heidelberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Versammlung der Landschaft fand dann später auf diesem Landgerichtsplatz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von einer beim [[Hertingen (Bad Bellingen)#Hebelschoppen|Hebelschoppen]] entstandenen Idee wurde am 9. Juli 1976 vom [[Schwarzwaldverein]] [[Kandern]] auf dem Sausenhard {{Coordinate|simple=y|text=ICON2|NS=47.693028|EW=7.586963|type=landmark|region=DE-BW|name=Sausenhard-Gedenkstein}} ein [[Moräne]]nfindling aus [[Kaltenbach (Malsburg-Marzell)|Kaltenbach]] als Gedenkstein aufgestellt und mit einer Tafel versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Schülin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat setzte am 9. Juli 1976 einen Gedenkstein ihrer Geschichte. Der Gedenkstein auf dem „Äußeren Sausenhard“ bei Tannenkirch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/4 1976, S. 373–375 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1976-03-04/0191 Digitalisat der UB Freiburg]; Schülin erwähnt den Schwarzwaldverein nicht, aber in dessen Chronik und bei [[Volker G. Scheer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kandern. Stadt seit 1810. Ereignisse, Personen und Bilder der Kanderner Stadtgeschichte seit der Stadterhebung und bekannte und bedeutende Personen aus der älteren Geschichte Kanderns&amp;#039;&amp;#039;, Todtnauberg: Scheer, 2. erweiterte und ergänzte Auflage 2006, S. 388 wird er genannt. Bei Scheer ist die Einweihung auf den 10. Juli 1976 datiert. Schülin nennt als Initiator F. Schächtelin, beim Schwarzwaldverein wird Adolf Schöpflin genannt.[https://swv-kandern.de/wp-content/uploads/2023/11/Chronik-Stand-2023-1.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tafel trägt die Inschrift: „SAUSENHARD = Versammlungsort - des Markgräfler Landtages - 14. - 17. Jahrh.“ Eine zusätzliche Informationstafel des Schwarzwaldvereins zeigt die wichtigsten Daten der &amp;#039;&amp;#039;Landschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[commons:Category:Sausenhard Gedenkstein|Fotografien auf Commons]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass für die Errichtung des Gedenksteins war die 1200-Jahr-Feier von Kandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuordnung zu Verwaltungsbezirken ===&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig gehörte die Vogtei Tannenkirch (mit Ettingen, Gupf, Uttnach, Kaltenherberge) zum Sausenharder Viertel des [[Oberamt Rötteln|Oberamts Rötteln]]. Von 1805 bis 1810 war Tannenkirch beim [[Bezirksamt Schliengen]] angesiedelt und danach bis zu dessen Auflösung (1819) beim [[Bezirksamt Kandern]]. Seither war Tannenkirch bis 1936 dem [[Landkreis Lörrach#Historische badische Amtsbezirke auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Lörrach|Bezirksamt Lörrach]] zugeordnet und kam dann zum [[Landkreis Müllheim#Bezirksamt Müllheim|Bezirksamt Müllheim]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/893389 &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Neueinteilung der inneren Verwaltung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juni 1936. In: &amp;#039;&amp;#039;Badisches Gesetz- und Verordnungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20 vom 1. Juli 1936, S. 81.]&amp;lt;/ref&amp;gt; das 1939 zum Landkreis wurde. Mit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform 1973]] wurde der Landkreis Müllheim aufgelöst und Tannenkirch dem [[Landkreis Lörrach]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurde Tannenkirch in die Stadt Kandern eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tannenkirch Rathaus 3.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus von Tannenkirch und heutiger Sitz der Ortsverwaltung und des Küfermuseums.]]&lt;br /&gt;
Tannenkirch ist seit 1. März 1974 ein Stadtteil von Kandern. Kandern hat eine Ortschaftsverfassung und der Stadtteil Tannenkirch besteht aus den Ortsteilen Tannenkirch, Ettingen und Gupf.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wohnplätze Tannenkirch und Uttnach sind zusammengewachsen und Kaltenherberge gehört zu Gupf. Zur Begriffsverwirrung trägt die Website von Kandern bei, wo für die Stadtteile auch das Kürzel &amp;quot;OT&amp;quot; (Ortsteil) verwendet wird. Maßgeblich ist jedoch die Terminologie in der Hauptsatzung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Tannenkirch hat einen [[Ortschaftsrat]], dem acht Mitglieder angehören. Im Gemeinderat von Kandern (insgesamt 18 Mitglieder) ist Tannenkirch aufgrund der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] mit zwei Sitzen vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/5/0/8/8/4/2023_Hauptsatzung.pdf Hauptsatzung der Stadt Kandern vom 18. Dezember 2023.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: „In Silber auf grünem Schildfuß in Seitenansicht eine rote Kirche zwischen je einer grünen Tanne.“&amp;lt;ref&amp;gt;Tannenkirch. In: {{BibISBN|3-87799-046-0|Seite=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Redendes Wappen|redende Wappen]] wurde 1905 von der Gemeinde angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Religion ==&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner Tannenkirchs entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.leo-bw.de/media/leograph-bw/V052/14906.html Bevölkerungsentwicklung: Tannenkirch von 1852 bis 1970], aufgerufen am 10. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschluss 2023&amp;quot;&amp;gt;[https://kandern.ris-portal.de/web/guest/sitzungen?p_p_id=RisSitzung&amp;amp;p_p_lifecycle=2&amp;amp;p_p_state=normal&amp;amp;p_p_mode=view&amp;amp;_RisSitzung_resource=singleDocument&amp;amp;_RisSitzung_schriftgutId=1951964&amp;amp;inheritRedirect=true Stadt Kandern. Jahresabschluss 2023 S. 284.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1852 || 796&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871 || 862&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1880 || 794&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1890 || 771&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900 || 753&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1910 || 735&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925 || 733&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1933 || 672&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1939 || 624&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950 || 753&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1956 || 788&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961 || 750&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970 || 747&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2015 || 948&amp;lt;ref&amp;gt;kandern.de: [https://www.kandern.de/seite/366734/%C3%BCbersicht.html?browser=1 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile -u. Verwaltungen&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 10. Februar 2025.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2019 || 924&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2020 || 957&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2021 || 983&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2022 || 972&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2023 || 978&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tannenkirch Kirche 1901.jpg|mini|Mathiaskirche Tannenkirch 1901 mit dem alten Kirchenschiff.]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Geschichte der Reformation im Markgräflerland|Reformation im Markgräflerland]] wurde in Tannenkirch –&amp;amp;nbsp;wie in der gesamten [[Markgrafschaft Baden-Durlach]]&amp;amp;nbsp;– 1556 die Reformation durchgeführt. Seither ist das Dorf überwiegend [[evangelisch]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.leo-bw.de/media/leograph-bw/V71/14906.html &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: Tannenkirch&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 10. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.leo-bw.de/media/leograph-bw/V53/14906.html &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit: Tannenkirch&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 10. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Religionszugehörigkeit in Tannenkirch&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfabe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Religion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || evangelisch || katholisch || sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 96,7 % || 3,3 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 95,5 % || 4,2 % || 0,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 96,3 % || 2,8 % || 0,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 96,0 % || 3,6 % || 0,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 96,4 % || 3,1 % || 0,5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landappbw 1040659 1821 Vogtshaus Rust.jpg|mini|Ein Stück Tannenkirch im Europa-Park Rust.]]&lt;br /&gt;
Im Ortskern beginnt ein 5&amp;amp;nbsp;km langer Rundwanderweg (&amp;#039;&amp;#039;Steingäßle-Weg&amp;#039;&amp;#039;) durch die Weinberge des Orts. In Tannenkirch werden die Rebsorten [[Gutedel]], [[Müller-Thurgau]] und [[Silvaner]] auch der Blaue [[Spätburgunder]] sowie der [[Regent (Rebsorte)|Regent]] angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kandern.de/seite/401293/tannenkircher-steing%C3%A4%C3%9Fle-weg.html Der Tannenkircher Steingässle-Weg auf der Homepage der Stadt Kandern; abgerufen am 16. Januar 2021.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rathaus von Tannenkirch befindet sich ein Museum für das [[Küfer]]-Handwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kandern.de/seite/375696/k%C3%BCfermuseum.html Das Markgräfler Küfermuseum in Tannenkirch auf der Homepage der Stadt Kandern; abgerufen am 16. Januar 2021.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber dem Rathaus steht die [[Evangelische Pfarrkirche Tannenkirch]] (Matthiaskirche),&amp;lt;ref&amp;gt;Im örtlichen Sprachgebrauch und auf der Website der Stadt Kandern und deren Webseiten zum Stadtteil Tannenkirch wird sie wegen des ursprünglichen Patrons auch &amp;#039;&amp;#039;St. Mathias&amp;#039;&amp;#039; genannt, aber die offizielle Bezeichnung bei der evangelischen Kirchengemeinde ist &amp;#039;&amp;#039;Mathiaskirche&amp;#039;&amp;#039;, da es in der evangelischen Kirche keine Heiligen gibt.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche aus einem mittelalterlichen Chorturm und einem 1973 neu erbauten Kirchenschiff besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Fachwerkhaus aus dem Tannenkircher Ortsteil Ettingen wurde aufgrund [[Dendrochronologie|dendrochronologischer]] Untersuchungen das Baujahr 1474 ermittelt. 2006 übernahm der [[Europa-Park Rust]] die Restaurierung des vom Verfall bedrohten Hauses und stellte es 2007 im deutschen Themenbereich als Vogtshaus mit einem Laden für Schwarzwälder Spezialitäten wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Thannenkirch]] – Gemeinde im Elsass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arno Herbener, Rolf Rubsamen, Dorothee Philipp, Jost Grosspietsch: &amp;#039;&amp;#039;Kunst. Thermen. Wein. Entdeckungsreisen durch das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Kunstverlag Josef Fink 2006, ISBN 978-3-89870-273-7, Seiten 60–63.&lt;br /&gt;
* Anneliese Müller: &amp;#039;&amp;#039;Tannenkirch.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-7995-1354-X|Seite=66–71}}&lt;br /&gt;
* Giselher Haumesser: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Kanderns und seiner Teilorte&amp;#039;&amp;#039;. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1990, S. 5–25; Tannenkirch s. S. 21–22 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1990-02/0023 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band – Kreis Lörrach; S. 51–52 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0063 online]&lt;br /&gt;
* Ursula Tanner und Irmgard Heß: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] Tannenkirch [1588-2015), Teilort der Stadt Kandern.&amp;#039;&amp;#039; Lahr-Dinglingen: Albert Köbele Nachfolger 2015 (= Badische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 006/1)&lt;br /&gt;
* Karl Mink: &amp;#039;&amp;#039;Einiges aus der Chronik von Tannenkirch.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Markgrafschaft, Heft 11/1951, S. 6–8 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1951-11/0008 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Datei:Tannenkirch .jpg|mini|Ortsbild Tannenkirch]]Karl Mink: &amp;#039;&amp;#039;Einiges aus der Chronik von Tannenkirch.&amp;#039;&amp;#039; (Fortsetzung). In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1952, S. 7–9 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1952-02/0009 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Hermann Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Kaltenherberg. Aus der Geschichte einer berühmten Poststation.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Heft 2/1962, S. 26–31 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1962-02/0028 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Fred Wehrle: &amp;#039;&amp;#039;Das Hofgut Kaltenherberge bei Tannenkirch.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Jg. 2013, S. 36–47 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2013-01/0038 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Eugen A. Meier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Baselstab : 3 historische Bildbände über 235 Städte und Dörfer in der Regio Basilensis&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Markgräflerland; Sundgau, Birkhäuser Verlag Basel, 1978, ISBN 3-7643-0994-6, S. 160–162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kandern-Tannenkirch}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Kandern#Tannenkirch|Tannenkirch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kandern.de/seite/387706/tannenkirch.html &amp;#039;&amp;#039;Tannenkirch&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Stadt Kandern]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14906|Titel=Tannenkirch+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Tannenkirch|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Kandern}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4356671-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kandern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alabasterstein</name></author>
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