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	<title>Tannenbaummast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tannenbaummast&amp;diff=81240&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Dreiebenenanordnung&lt;br /&gt;
|4=Tannenbaummast&lt;br /&gt;
|5=Tonnenmast|2=September 2023|1=[[Spezial:Beiträge/93.231.229.42|93.231.229.42]] 22:44, 28. Sep. 2023 (CEST)}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tannenbaummast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Freileitungsmast]] für die Anordnung von [[Leiterseil]]en in drei Ebenen ([[Dreiebenenanordnung]]), bei dem die unterste [[Traverse (mechanischer Träger)|Traverse]] eine größere Spannweite hat als die mittlere und diese eine größere besitzt als die obere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Insbesondere in der Anfangszeit des überregionalen Verbundnetzes in den 1920er und 1930er Jahren wurden in Deutschland, unabhängig von Energieversorgungsunternehmen, viele Leitungen auf Tannenbaummasten errichtet. Die meisten zu dieser Zeit entstehenden 110-kV-Leitungen im Netzgebiet des [[RWE]] wurden auf solchen Masten verlegt, ebenso die zweikreisigen 110-kV-Leitungen des [[Bayernwerk (Energieversorger)|Bayernwerks]] und der [[Aktiengesellschaft Sächsische Werke]]. An vielen Stellen, an denen die Leitungsmasten erneuert wurden, sind ebenfalls Tannenbaummasten als Ersatz gebaut worden. Das 60-kV-Netz der [[PreußenElektra]] war auch auf Tannenbaummasten verlegt, diese Leitungen sind im Zuge der Spannungsumstellung von 60&amp;amp;nbsp;kV auf 110&amp;amp;nbsp;kV im Versorgungsgebiet nahezu vollständig demontiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Österreich wurde auf den ersten 110-kV-Leitungsstrecken dieser Masttyp verwendet, so etwa auf den Leitungen [[Umspannwerk Ernsthofen|Ernsthofen]]–[[Gresten]]-[[Wien]] und Hessenberg–[[Ternitz]]–[[Ebenfurth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gresten-land.gv.at/gemeindeneuigkeiten/news/110-kv-leitung-im-rueckspiegel 110 kV-Leitung im Rückspiegel], Gemeinde Gresten-Land, 6. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sich Ende der 1920er bis Mitte der 1940er Jahre ausbreitende 220-kV-Übertragungsnetz des RWE verwendete Tannenbaummasten in etwas größeren Dimensionen. Solche Leitungsmasten findet man auch auf einigen noch bestehenden Teilstrecken einer während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gebauten 220-kV-Leitung von der [[Umspannanlage Brauweiler]] ins [[Belgien|belgische]] [[Jupille]], die außerdem durch die [[Niederlande]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr vereinzelt wurden vier Stromkreise auf Masten mit doppelter Tannenbaum-Anordnung verlegt, etwa die Leitung zwischen dem Kraftwerk Essen-Karnap und Duisburg-Hamborn oder die Rheinkreuzung bei Duisburg-Rheinhausen. Als nach dem Bau der [[Berliner Mauer]] die zwischen dem Land Brandenburg und dem (West-)Berliner Stadtgebiet verlaufenden Leitungen Harbke–Spandau und Zschornewitz–Spandau in ihrem Verlauf geändert wurden, wurden beide auf einer gemeinsamen Trasse bei [[Schönwalde-Glien]] in unmittelbarer Nähe zum Mauerstreifen verlegt, die auf Masten mit zweifacher Tannenbaum-Anordnung, also sechs Traversen, verlegt war. Vermutlich, um die Leitungstrasse möglichst schmal zu halten, wurde hier auf diese ungewöhnliche Bauform zugegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Luftbildern aus dem Jahr 1953 sind die beiden Leitungen in ihrem ursprünglichen Verlauf zu erkennen, Bilder aus dem Jahr 2000 zeigen noch die (mittlerweile nicht mehr bestehende) Leitung im späteren Verlauf mit doppelten Tannenbaummasten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;in [https://www.youtube.com/watch?v=wbNfo_osZmM diesem Video] ist die Leitung bei ca. Minute 9:40 zu sehen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Leitungen aus den 1920er Jahren in Sachsen wurden auf Tannenbaummasten mit einer zusätzlichen Erdseiltraverse ausgestattet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pumpspeicherwerk Niederwartha|Niederwartha]]–[[Dresden]]-Süd und Dresden-Süd–[[Kraftwerk Hirschfelde]]). Außerdem hatten einige Leitungen im mitteldeutschen Netz, das sich von [[Kraftwerk Zschornewitz]] aus erstreckte, Tannenbaummasten mit umgekehrter Anordnung, bei denen sich die breiteste Traverse oben befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden neue Freileitungen im Regelfall auf [[Donaumast|Donau-]] oder [[Tonnenmast]]en gebaut. Donaumasten bieten einen Kompromiss aus Masthöhe und Trassenbreite und Tonnenmasten beanspruchen eine weniger breite Trasse, sind dafür jedoch höher. Vereinzelt werden auch heute noch neue Tannenbaummasten errichtet, beispielsweise zwischen [[Köthensdorf]] und [[Burgstädt]] oder als Ersatz für eine alte Bayernwerk-Leitung zwischen [[Schwandorf]] und [[Weiden in der Oberpfalz]]. Auch die RWE baut weiterhin Tannenbaummasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamm, Germany - panoramio (5196).jpg|Tannenbaummasten bei Hamm&lt;br /&gt;
Freileitung Georgenhausen 2020-05-21 08.jpg|Ältere Tannenbaummasten der RWE&lt;br /&gt;
Bl. 0107 Mast 6.jpg|Älterer Tannenbaummast der RWE für 110 kV&lt;br /&gt;
Traliccio linea aerea a 132 kV in località San Sisto, Rovigo 02.jpg|Tannenbaummast in Italien&lt;br /&gt;
Freileitungen Biebelried 2022-12-31 03.jpg|Tannenbaummasten der ersten Generation aus den 1920ern in Bayern&lt;br /&gt;
Tannenbaum pylon1 poland.jpg|Einseitig belegter Tannenbaummast einer Mittelspannungsleitung in Schlesien&lt;br /&gt;
Power dresden5.jpg|Tannenbaummast einer Mittelspannungsleitung bei Dresden mit stehenden Isolatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwandlung ==&lt;br /&gt;
Tannenbaummasten für Freileitungen mit zwei [[Drehstrom]]kreisen (also insgesamt 6 Leiterseilen) tragen an den Enden jeder Traverse ein Leiterseil.&lt;br /&gt;
Bei vier Drehstromkreisen (12 Leiterseilen) tragen auf jeder Seite die oberen beiden Traversen zusammen einen Drehstromkreis (entsprechend der Beseilung beim [[Donaumast]]). Der jeweils zweite Drehstromkreis pro Seite wird dann von der untersten Traverse getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eeh.ee.ethz.ch/uploads/tx_ethstudies/Vorlesung_Nr6_Apparate_II_FS09_01.pdf |wayback=20140427010315 |text=Vorlesungsskript Hochspannungstechnologie FS09, Teil Apparate II |archiv-bot=2019-05-17 08:06:49 InternetArchiveBot }} ETH Zürich (PDF-Datei, abgerufen am 13. Februar 2011; 9,5&amp;amp;nbsp;MB), insbesondere Folie 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hv goerlitz3.jpg|Älterer Tannenbaummast mit Extratraverse für Erdseile bei Hirschfelde&lt;br /&gt;
 Inverted pole.jpg|Tannenbaummasten mit umgekehrter Anordnung bei [[Bolesławiec]]; diese Leitung kam ursprünglich vom [[Kraftwerk Trattendorf]] und ist heute Teil des polnischen Netzes&lt;br /&gt;
 Rheindeich Rheinhausen 12.JPG|Sechsebenenmast der [[Freileitungskreuzung Rheinhausen]] für 220/110 kV, Systeme für 110 kV entfernt&lt;br /&gt;
 6levelpylon.jpg|Sechsebenenmast in umgekehrter Tannenbaumanordnung in Polen&lt;br /&gt;
 110 kV Abzweig Westerbach.jpg|110-kV-Tannenbaummast mit Erdseilhörnern für zwei Erdseile&lt;br /&gt;
 Branch Pylon Japan 2006-01-09.jpg|Konstruktion in Japan mit 9 Ebenen für insgesamt 6 Systeme&lt;br /&gt;
 Leitung Kraftwerk-Wiesbaden, Mast 2.jpg|Tannenbaummast für 4 Systeme (110 kV) bei Wiesbaden&lt;br /&gt;
 Electric_power_transmission_line.JPG|Tannenbaummast für 4 Systeme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Freileitungsmast)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;StumpfMi</name></author>
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