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	<title>Tango (Standardtanz) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rilegator: Catsort</title>
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		<updated>2026-03-06T13:02:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Catsort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tanz&lt;br /&gt;
|Name= Tango&lt;br /&gt;
|Technik= [[Standardtänze|Standard]]&lt;br /&gt;
|Art= [[Gesellschaftstanz]], [[Tanzsport|Turniertanz]], [[Paartanz]]&lt;br /&gt;
|Musik= [[Tango (Musikrichtung)|Tango]]&lt;br /&gt;
|Takt= {{Bruch|2|4}}-Takt, ({{Bruch|4|4}}-Takt)&lt;br /&gt;
|Tempo= 31–33 [[Takte pro Minute|TPM]] (124–132 [[Beats per minute|bpm]])&lt;br /&gt;
|Herkunft= [[Argentinien]], [[Uruguay]], [[Frankreich]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit= ~[[1910]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internationaler Tango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Europäischer Tango]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standard-Tango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englischer Tango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballroom Tango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ballroom&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Englische Sprache|englische]] Bezeichnung der [[Standardtänze]]) genannt, ist ein [[Gesellschaftstanz]] und [[Tanzsport|Turniertanz]], der [[Paartanz|paarweise]] getanzt wird. Er ist einer der fünf Standardtänze, Bestandteil des [[Welttanzprogramm]]s und weltweit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachgebrauch wird &amp;#039;&amp;#039;Tango&amp;#039;&amp;#039; mit dem „europäisierten“ Tango (dem Standardtanz) gleichgesetzt, nicht etwa mit dem [[Tango Argentino]].&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Tango kommt aus Argentinien und Uruguay.&lt;br /&gt;
Die beiden Tangoformen unterscheiden sich erheblich in Charakter, Ausdruck und Bewegungsformen. Um Verwechslungen zu vermeiden, wird hier bevorzugt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Internationaler Tango&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uetersen Wackel u. Schiebetanzvebot 1913.jpg|mini|Tangotanzverbot in [[Uetersen]], 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pius X Tangobild 1914 (2).jpg|mini|Römische Adlige tanzen den Tango im Januar 1914 vor Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;X.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis heute verbreitete Episode&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Achleitner: [https://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/vor-100-jahren/Als-der-Papst-in-Rom-den-suendhaften-Tango-verbot;art155519,1301522 &amp;#039;&amp;#039;Als der Papst in Rom den &amp;quot;sündhaften&amp;quot; Tango verbot&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Oberösterreichische Nachrichten|OÖN]], 10. Februar 2014, abgerufen am 19. November 2018; [https://www.nzz.ch/archiv/archivtrouvaillen/rom-verbietet-tango-1.18084604 &amp;#039;&amp;#039;Rom verbietet Tango&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2013; abgerufen am 19. November 2018. George Rutler: &amp;#039;&amp;#039;He Spoke to Us. Discerning God in People and Events.&amp;#039;&amp;#039; Ignatius Press, San Francisco 2016, ISBN 978-1-58617-983-0, Kap.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist vermutlich eine Erfindung des französischen Journalisten Jean Carrère, damals Italienkorrespondent von &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Frankreich)|Le Temps]]&amp;#039;&amp;#039;; die Illustration stammt aus &amp;#039;&amp;#039;[[L’Illustration]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Februar 1914 und wurde trotz eines inzwischen bekannten vatikanischen Dementis veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://milongaophelia.wordpress.com/2018/02/19/pie-x-et-le-tango-du-rififi-a-rome/ &amp;#039;&amp;#039;Pie X et le tango: du rififi à Rome&amp;#039;&amp;#039;.] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hinweis: Hier wird nur die Entstehung des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Tango&amp;#039;&amp;#039; aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Tango Argentino]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieben; zur Entstehungsgeschichte des Tango Argentino und seinem kulturellen Ursprung siehe dort.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; entstand um 1910 in [[Europa]]. Reisende der oberen gesellschaftlichen Klassen brachten von ihren Reisen nach [[Buenos Aires]] in [[Argentinien]] den &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; nach [[Paris]] in [[Frankreich]]. Die dortige konservative Oberschicht empfand den Tanz als „wild“ und „anstößig“ und wollte eine weitere Verbreitung verhindern. [[Vereinigtes Königreich|Britische]] [[Choreografie|Choreografen]] nahmen sich schließlich des &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; an und passten ihn stilistisch den gesellschaftlich akzeptierten [[Standardtänze]]n an. Das Ergebnis war der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039;, der seitdem keine wesentlichen Veränderungen mehr erfahren hat. Zwischen 1910 und 1916 trugen [[Vernon und Irene Castle]] maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Tango&amp;#039;&amp;#039; bei, unter anderem indem sie eine Tanzschule in [[New York City]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]] betrieben. Doch auch an anderen Orten wurde der Tango in dieser Zeit verbreitet, so etwa 1912 von [[Emil Richter (Tanzlehrer)|Emil]] und [[Wilhelm Richter (Tanzlehrer)|Wilhelm Richter]] in [[München]]. In [[Finnland]] wurde der [[Finnischer Tango|finnische Tango]] sehr beliebt. Von 1958 bis 1960 wurde der Tango in Deutschland zu den [[Lateinamerikanische Tänze|Lateinamerikanischen Tänzen]] gerechnet, 1963 wurde er als [[Standardtanz]] in das [[Welttanzprogramm]] aufgenommen und gehört seither zum Standard-Repertoire der europäischen [[Tanzschule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde der &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit seinen verwandten Formen, der [[Milonga]] und dem [[Vals (Tango)|Vals]], sowie den lateinamerikanischen Tänzen [[Salsa (Tanz)|Salsa]], [[Merengue]], [[Bachata]] und [[kuba]]nischem [[Cha-Cha-Cha]] zum [[Modetanz]] und fand Anhänger in aller Welt. Zu verdanken ist dies hauptsächlich der Komponistin, Dirigentin und Musikpädagogin [[Nadia Boulanger]], die in den 1950er Jahren in Paris den damals noch unbekannten [[Astor Piazzolla]] unterrichtete: Piazzolla wollte zunächst klassischer Komponist werden und schämte sich für seine Wurzeln, zu denen auch der Tango gehörte, der damals noch als „Bordellmusik“ verrufen war. Nadia Boulanger erkannte Piazzollas Potenzial, förderte und motivierte ihn, sich ganz auf die Tangomusik zu konzentrieren. Durch seine erfolgreichen Auftritte bekam der Tango bzw. die Tangomusik eine völlig neue Bühne und gewann an Attraktivität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.matices.de/20/20spiazz.htm | wayback=20091129133437 | text=matices.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa und speziell in Deutschland hat sich seitdem eine große Tango-Argentino-Szene etabliert. Der Trend ging mit einer Back-to-the-roots-Mentalität einher: Die Tänzer streben danach, die Tänze in ihrer „ursprünglichen“ Form zu tanzen. Das führte dazu, dass der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; heute oft negativ als „verfälscht“ und „künstlich“ empfunden wird. Einige Tanzschulen reagierten auf diese Entwicklung, indem sie &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; in ihr Standard-Repertoire aufnahmen und im Gegenzug weniger &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Tango&amp;#039;&amp;#039; unterrichten. Auch viele klassische Tango-Tänzer wandelten ihren Tanzstil ab, indem sie [[Tanzfigur]]en und Charakteristiken des &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; übernahmen. Da der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; als Turniertanz jedoch in einem ausführlichen Regelwerk festgeschrieben ist, blieben diese Änderungen geringfügig und wirkten sich nicht nachhaltig auf das Erscheinungsbild aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Choreografen bestreiten die Aussage, der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; sei aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; entstanden. Um 1910, als in Europa der Internationale Tango entstand, sei der Begriff „Tango“ in Lateinamerika noch wenig gebräuchlich gewesen. Die dort verbreitete Tanzform, aus der später der Tango Argentino wurde, sei der [[Canyengue]] gewesen, der nach Aussage dieser Choreografen in Technik und Charakter dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Tango&amp;#039;&amp;#039; viel ähnlicher war als dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039;. Da die heutige Form des &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; erst deutlich nach 1910 aus dem Canyengue hervorging, müsse man richtig sagen, dass der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; vor dem &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; entstand. Diese Interpretation ist jedoch umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Technik ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; wird als „feurig“ und „leidenschaftlich“ bezeichnet, womit mitunter verhaltenes sexuelles Verlangen angedeutet werden soll. Dabei ist der Tango der ernsteste und traurigste der Standardtänze. Er gilt selbst in Situationen noch als tolerierbar, in denen sich lustige Spring- und schwelgerische Schwingtänze verbieten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Tango Argentino]]&amp;#039;&amp;#039; wird demgegenüber eher mit [[Zärtlichkeit]] in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der manchmal als brachial empfundene Charakter des Internationalen Tangos wird gezielt durch abrupte Wechsel in Tempo und Bewegungsform hervorgerufen, was durch entschlossene, in die Ferne gerichtete Blicke und schnelle Kopfbewegungen noch verstärkt wird. Zögernd angesetzte, aber sich rasch beschleunigende lange und schleichende Gehschritte wechseln plötzlich mit kurzen, schnellen Schrittchen ab; fließende mit abgestoppten Bewegungen. Das ruhige Dahingleiten der Oberkörper bildet den Gegenpol zu den ruckartigen Drehungen der Köpfe. Ein besonderes Merkmal des Tangos ist seine gleichmäßige Schrittstruktur. Die Oberkörper bleiben während des Tanzes ruhig, alle Effekte werden nur aus der Körperhaltung des Paares zueinander erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tango als einem Schreittanz ist die Körperhaltung anders als in den übrigen vier Standardtänzen, die sämtlich Schwungtänze sind. Der Herr führt die angelehnte Dame vor allem durch Körperkontakt, d.&amp;amp;nbsp;h. mit der rechten Seite seines Brustkorbs, mit seinem Becken bis hinunter zum Knie. Wie in den anderen Standardtänzen gibt er der Dame mit den Armen einen festen Rahmen, in dem sie sich bewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da häufig von einer geschlossenen Haltung in eine [[Promenadenposition]] gewechselt wird, steht die Dame von sich aus gesehen weiter links im Arm des Herrn, dessen rechte Hand nicht wie sonst auf ihrem Schulterblatt ruht, sondern an die Wirbelsäule reicht und leicht diagonal nach unten zeigt. Die Dame legt ihren Arm nicht auf, sondern um den rechten Arm und Ellenbogen des Herren und „hakt“ sich auf Höhe der Achsel ein. Diese Haltung ermöglicht ein leichtes Wechseln in eine Promenadenposition, in dem die Dame mit dem Abdomen über die rechte Hüfte des Herren rollen kann. Das Paar steht leicht in den Knien, sehr eng und dreispurig. Führungsimpulse werden zusätzlich auch mit den Knien gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Tango kein Schwung-, sondern ein Schreittanz ist, findet kein Heben und Senken statt. Der Körper wird in gleichbleibender Höhe und über das Parkett bewegt. Es werden weitaus mehr Schritte mit der Ferse angesetzt als in den anderen Standardtänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhang zwischen Musik und Tanz ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Tango&amp;#039;&amp;#039; wird auf die [[Tango (Musikrichtung)|Musikrichtung Tango]] getanzt, also prinzipiell auf dieselbe Musik wie auch der &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039;. Die Tanzmusik des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Tango&amp;#039;&amp;#039; enthält allerdings deutlich erkennbare europäische Einflüsse: Sie ist mit einfacher [[Staccato]]-[[Perkussion (Musik)|Perkussion]] unterlegt, die von einem [[Schlagzeug]] gespielt wird und mit kurzen Trommelwirbeln durchsetzt ist; die Musik klingt „hart“ und „aggressiv“. Im Gegensatz dazu kommt die Tanzmusik des &amp;#039;&amp;#039;Tango Argentino&amp;#039;&amp;#039; im Allgemeinen ohne Perkussionsinstrumente aus, und wird von den rhythmischen Betonungen der Orchesterinstrumente getragen; die Musik klingt „weich“ und „melancholisch“. Das folgende Hörbeispiel (im [[Musical Instrument Digital Interface|MIDI-Format]]) ist dem klassischen Tango &amp;#039;&amp;#039;[[La Cumparsita]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gerardo Matos Rodríguez]] nachempfunden und demonstriert mit einer typischen Instrumentierung ([[Bandoneon]], [[Streichinstrument|Streicher]], [[Bass (Instrument)|Bass]], Schlagzeug) den Rhythmus des Internationalen Tango:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Audio|La Cumparsita - International Tango Version.mid|La Cumparsita – International Tango Version}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rhythmus ===&lt;br /&gt;
Tanz und Musik basieren auf dem [[Takt (Musik)|{{Bruch|2|4}}-Takt]]. Moderne Popmusik, die als Tango tanzbar ist, weist jedoch einen [[Takt (Musik)|{{Bruch|4|4}}-Takt]] auf (Hörbeispiele: &amp;#039;&amp;#039;Tango Corrupti&amp;#039;&amp;#039; von [[Rainhard Fendrich]], &amp;#039;&amp;#039;Neverending Story&amp;#039;&amp;#039; von [[Limahl]]). Der Hauptunterschied zwischen den Taktarten ist, dass beim {{Bruch|2|4}}-Rhythmus jeder zweite Schlag stark betont ist, während beim {{Bruch|4|4}}-Rhythmus nur jeder vierte Schlag stark betont wird. Da die Länge in Schlägen einer Tango-Tanzfigur stets ein Vielfaches von zwei, aber nicht unbedingt ein Vielfaches von vier ist, können bei einem {{Bruch|4|4}}-Rhythmus Tanzfiguren mitten im Takt zu Ende sein oder Akzente auf musikalisch unbetonte Taktschläge fallen – das Ergebnis ist eine leichte Diskrepanz zwischen Tanz und Musik, die aus [[Interpretation|interpretatorischer]] Sicht nicht erwünscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turnierrichtlinien ==&lt;br /&gt;
Die Geschwindigkeit der Musik, auf die auf Turnieren Tango getanzt wird, ist vom jeweiligen Land und Turnierverband abhängig. Generell gilt, dass Tango bei einer Geschwindigkeit von 31 bis 33 [[Takte pro Minute|Takten pro Minute (TPM)]] bzw. 124 bis 132 [[Beats per minute|Taktschlägen pro Minute (BPM)]] getanzt wird. (Die Angaben beziehen sich auf einen 4/4-Takt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Turnier- und Sportordnung des [[Deutscher Tanzsportverband|Deutschen Tanzsportverbandes]] (DTV)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tso.turnierprotokoll.de/ Turnier- und Sportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes]&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht für den Tango folgendes Reglement vor: Tango wird auf 31 bis 33 TPM (124 bis 132&amp;amp;nbsp;BPM) getanzt, die Dauer eines Tanzes liegt zwischen anderthalb und zwei Minuten, Tango wird in allen Startklassen getanzt, für jede Startklasse und jede Startgruppe existiert eine eigene Kleiderordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Turnierordnung des [[Berufsverband Deutscher Tanzlehrer#Deutsches Amateur Turnieramt|Deutschen Amateur Turnieramts]] (DAT)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tanzturniere.com/index.cfm?ID=276 | wayback=20050513190203 | text=Turnierordnung des Deutschen Amateur Turnieramts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht für den Tango folgendes Reglement vor: Tango wird bei einer Geschwindigkeit von 32&amp;amp;nbsp;TPM (128&amp;amp;nbsp;BPM) getanzt, die Dauer eines Tanzes ist nicht vorgegeben. Spezielle Turnierkleidung ist bei Hobbytänzern weder Pflicht noch erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Österreich ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Turnierordnung des [[Österreichische Tanzsportverband|Österreichischen Tanzsportverbandes]] (ÖTSV)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tanzsportverband.at/turnierordnung.html Turnierordnung des Österreichischen Tanzsportverbandes]&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht vor: Tango wird bei einer Geschwindigkeit von 31–33 TPM (124 bis 132 BPM) getanzt. Technik und Schrittfolgen müssen den Vorgaben in den jeweils neuesten Ausgaben der folgenden Bücher entsprechen:&lt;br /&gt;
* Guy Howard: &amp;#039;&amp;#039;Technique of Ballroom Dancing.&amp;#039;&amp;#039; (IDTA)&lt;br /&gt;
In den Startklassen D und C jedes Alters ist ein begrenzter Figurenkatalog einzuhalten. Die Figuren &amp;#039;&amp;#039;Oversway&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Contra Check&amp;#039;&amp;#039; sind in diesen Startklassen zusätzlich verboten, in anderen Klassen aber gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2006 nicht mehr zugelassene Bücher sind:&lt;br /&gt;
* Alex Moore: &amp;#039;&amp;#039;The revised Technique.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Ballroom Technique by the Imperial Society.&amp;#039;&amp;#039; (ISTD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Queer Tango]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tango (music)|Tango}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Tanzen: Tango|Tango}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=p20h5Vmf_Uc Tango – Luca &amp;amp; Loraine Baricchi Japan Open.] youtube.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184397-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tango #Standardtanz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tango|!Tango #Standardtanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paartanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz des westlichen Kulturkreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turniertanz]]&lt;/div&gt;</summary>
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