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	<title>Tand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tand&amp;diff=16803&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-69058-7: /* Erwähnung in der Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-29T07:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erwähnung in der Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine altertümliche Bezeichnung für eine hübsche, nutzlose Sache, welche keinen Wert hat. Der sogenannte „[[Spielzeug#Neuzeit|Nürnberger Tand]]“ war das erste industriell hergestellte Kinderspielzeug. Mehr oder weniger [[Synonymie|synonyme]] Begriffe sind etwa [[Nippes (Kunsthandwerk)|Nippes]], [[Firlefanz]] oder [[Trödel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das [[mittelhochdeutsch]]e Substantiv &amp;#039;&amp;#039;tant&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Geschwätz, Unsinn“. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tändeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als von mhd. &amp;#039;&amp;#039;tenten&amp;#039;&amp;#039; („Unfug treiben“) abgeleiteter [[Frequentativ]] seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt mit der Bedeutung „schäkern“, „scherzen“ oder „flirten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Duden, Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Stichwort „tändeln“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tandler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tändler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tendler&amp;#039;&amp;#039; und auch &amp;#039;&amp;#039;Dentler&amp;#039;&amp;#039; (mhd. &amp;#039;&amp;#039;tendeler&amp;#039;&amp;#039;) sind bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegte [[Berufsname]]n im bairisch-österreichischen Raum für angesessene Klein- und Kurzwarenhändler sowie auch umherziehende Hausierer oder Wanderhändler. In anderen deutschsprachigen Regionen bezeichnete man diese Berufsgruppe als „Trödler“. Der Begriff wurde umgangssprachlich und meist abwertend verwendet, fand aber auch Aufnahme in offizielle Dokumente, die dieses Gewerbe reglementierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurpfalz-Bayern|Churpfalzbaierisches]] Regierungsblatt 1805, Sp. 931: &amp;#039;&amp;#039;Höchst-Landesherrliche Verordnungen, die Tändler in München betreffend&amp;#039;&amp;#039; ([https://books.google.de/books?id=TyNRAAAAYAAJ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Begriffsherkunft für &amp;#039;&amp;#039;Tant&amp;#039;&amp;#039; wird vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;tantum&amp;#039;&amp;#039; („so viel“) abgeleitet und bezog sich ursprünglich auf [[Rechenpfennig]]e, die jeweils so viel wert waren wie die Linie, auf der sie lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwähnung in der Literatur ==&lt;br /&gt;
* In Shakespeares Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; sagt der Titelheld (II, 3): &amp;#039;&amp;#039;All is but toys&amp;#039;&amp;#039;, oft mit „Alles ist nur Tand“ übersetzt.&lt;br /&gt;
* Im [[Westfalenlied]]: „Es fragen nichts nach Spiel und Tand Die Männer in Westfalenland.“&lt;br /&gt;
* Der [[Fluch]] der drei Hexen in Fontanes Ballade &amp;#039;&amp;#039;[[Die Brück’ am Tay]]&amp;#039;&amp;#039; lautet: „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand!“&lt;br /&gt;
* In Goethes [[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]: {{&amp;quot;|Der Trödel, der mit tausendfachem Tand, In dieser Mottenwelt mich dränget?}} (Kapitel 4, Vers 657)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gutenberg.spiegel.de/buch/faust-eine-tragodie-3664/4 |titel=Faust: Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe |datum=2018-08-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180820082636/http://gutenberg.spiegel.de/buch/faust-eine-tragodie-3664/4 |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Hesses [[Siddhartha (Hermann Hesse)|Siddhartha]] denkt der Titelheld „die Habgier, auch das Eigentum, der Besitz und Reichtum . . . war ihm kein Spiel und Tand mehr“ (Kapitel Sansara, 142).&lt;br /&gt;
* In Wagners Oper [[Siegfried (Oper)|Siegfried]] (Akt I) sagt Siegfried zum Nibelungen Mime: „&amp;#039;&amp;#039;Hei! Was ist das für müß’ger Tand!&amp;#039;&amp;#039;“, als er das von Mime geschmiedete Schwert in der Hand hält und betrachtet.&lt;br /&gt;
*[[Jenny Erpenbeck]]s Erzählband &amp;#039;&amp;#039;Tand&amp;#039;&amp;#039; – mit der Titelgeschichte „Tand“ – von 2001.&lt;br /&gt;
*In [[Oskar Loerke]]s Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ heißt es: „Wie eines Wassers Bodensatz und Tand&amp;amp;nbsp;…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Tand&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nuernberginfos.de/nuernberg-mix/nuernberger-tand.html Nürnberger Tand]: &amp;#039;&amp;#039;„Nürnberger Tand geht durch alle Land“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-69058-7</name></author>
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