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	<title>Tamarinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T02:50:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tamarinde&amp;diff=156156&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Änderung 259133675 von ~2025-44679-2 rückgängig gemacht; Änderungen valide belegen</title>
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		<updated>2025-08-24T09:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259133675&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259133675&quot;&gt;259133675&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-44679-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-44679-2&quot;&gt;~2025-44679-2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Änderungen valide belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tamarind2.jpg|mini|Tamarinden von den [[Philippinen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tamarinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;indische Datteln&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sauerdatteln&amp;#039;&amp;#039;) sind die Früchte bzw. [[Hülsenfrucht|Hülsen]] – umgangssprachlich oft „[[Schote (Frucht)|Schoten]]“ genannt – des [[Tamarindenbaum]]s (&amp;#039;&amp;#039;Tamarindus indica&amp;#039;&amp;#039;), die in der [[Indische Küche|indischen]], [[Thailändische Küche|thailändischen]], [[Vietnamesische Küche|vietnamesischen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Becca Du |url=https://www.cooking-therapy.com/canh-chua/ |titel=Vietnamese Sweet &amp;amp; Sour Soup (Canh Chua) |datum=2021-12-13 |sprache=en-US |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Indonesische Küche|indonesischen]], [[Mexikanische Küche|mexikanischen]], [[Küche Osttimors|osttimoresischen]], [[Brasilianische Küche|brasilianischen]], [[Philippinische Küche|philippinischen]], [[Westafrikanische Küche|west-]] und [[Südafrikanische Küche|südafrikanischen Küche]] Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tamarinde stammt vermutlich aus Afrika. In Narhan am mittleren [[Ganges]] fand man ca. 3300 Jahre alte [[Holzkohle]] von Tamarinde. Der Name leitet sich vom arabischen {{arF|تمر هندي&amp;amp;lrm;|DMG=tamr hindī}} (latinisiert &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tamarindi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ab, was &amp;#039;&amp;#039;indische Dattel&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Im Mittelalter findet man in heilkundlichen Schriften unter anderem die Schreibung &amp;#039;&amp;#039;tamar indi&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;tamarindi&amp;#039;&amp;#039; und das latinisierte &amp;#039;&amp;#039;tamarindus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;Oxifenicia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tadhg Ó Cuinn: &amp;#039;&amp;#039;[https://celt.ucc.ie/published/G600006.html An Irish Materia Medica].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 210 (&amp;#039;&amp;#039;Oxifenicia&amp;#039;&amp;#039; = Tamarindi) und 231 (&amp;#039;&amp;#039;Tamarindi&amp;#039;&amp;#039; – „frucht also genant, oxifenicia – […] phenicon, dactilus Indicus vel tamarindu“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tamarinde Tamarindus indica.jpg|mini|Hülsen, Fruchtfleisch und Kerne thailändischer Tamarinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums. Sie sind etwa 5 bis 20&amp;amp;nbsp;cm lang, zimtfarben bis braun, im Querschnitt rund, leicht gekrümmt und brechbar. Im Inneren der Hülsen liegen die [[Same (Pflanze)|Samen]], die von einer bräunlichen bis schwarzroten [[Fruchtfleisch|Pulpa]], dem Fruchtmark, eingehüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fruchtfleisch der reifen Tamarinde besteht zum Großteil aus Kohlenhydraten und Wasser. Es hat eine antibakterielle (antiseptische) Wirkung. Die Zusammensetzung schwankt, auch abhängig vom Trocknungsgrad. So enthalten 100 [[Gramm]] Fruchtfleisch 28–52 Gramm Wasser und bis zu 67,4 Gramm [[Kohlenhydrate]], außerdem bis zu 5,6&amp;amp;nbsp;Gramm Fasern, 3,1 Gramm [[Protein]] und selten mehr als 0,1 Gramm Fett. Zu erwähnende [[Mineralstoff]]e sind bis zu 10,9&amp;amp;nbsp;mg [[Eisen]], was etwa 77 % der empfohlenen Tagesdosis entspricht, 53 bis 170&amp;amp;nbsp;mg [[Calcium]], 54 bis 110&amp;amp;nbsp;mg [[Phosphor]], 375&amp;amp;nbsp;mg [[Kaliumiodid]], 24&amp;amp;nbsp;mg [[Natriumiodid]] und sehr geringe Mengen an [[Vitamin A]], [[Thiamin]], [[Riboflavin]], [[Nicotinsäure|Niacin]] und Spuren von [[Oxalacetat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tamarind candy.jpg|mini|Konfekt mit Tamarinde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tamarindus indica tree.JPG|mini|hochkant|Tamarindenbaum auf [[Réunion]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tamarinde, von der seit jeher im Allgemeinen die [[Fruchtfleisch|Pulpa]] verwendet wird, lässt sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen. Die süße Tamarinde hat ein bräunliches Fruchtfleisch, die saure Tamarinde mit häufig fast schwarzem Fruchtfleisch ist von Konsistenz und Farbe der [[Rosine]] ähnlich. Saure Tamarinde kann auch genauso braunes Fruchtfleisch besitzen wie die süße Tamarinde. Reife Tamarindenfrüchte enthalten neben Zucker (35 bis 50 %) große Mengen an [[Weinsäure]] (bis zu 20 %), was je nach Konzentration den säuerlichen Geschmack bedingt. Der Geschmack von saurem Tamarindensaft erinnert an [[Zitrone]]nsaft, der den Tamarindensaft notfalls auch ersetzen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Iburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dumonts kleines Gewürzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 2002, ISBN 3-8320-8780-X, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Thailand]] und [[Mexiko]] wird Tamarinde [[Kandieren|kandiert]] und mit [[Paprika|Chili]] gewürzt als scharf schmeckendes [[Konfekt]] gegessen, häufig mit [[Garnele]]n. In Thailand ist die Tamarinde ([[Thailändische Sprache|Thai]]: {{lang|th|มะขาม}} – [{{IPA|máˑkʰǎːm}}]) überaus beliebt, wird frisch und getrocknet, auch eingelegt (sowohl die Bohne als auch die gesamten Schoten), süß, sauer und salzig gegessen. Auf den Philippinen ist Tamarinde eine Hauptzutat für den beliebten sauren Eintopf &amp;#039;&amp;#039;Sinigang&amp;#039;&amp;#039;. Die indische Küche nutzt Tamarinde ([[Hindi]]: &amp;#039;&amp;#039;imlī&amp;#039;&amp;#039;, [[Marathi]]: &amp;#039;&amp;#039;ciñca&amp;#039;&amp;#039;, [[Tamil]]: &amp;#039;&amp;#039;puli&amp;#039;&amp;#039;) für eine Vielzahl süßsaurer Gerichte, besonders in [[Mumbai]] und im Süden. Bekannt ist zum Beispiel Tamarindenreis (Tamil: &amp;#039;&amp;#039;Puliyodarai&amp;#039;&amp;#039;, [[Telugu]]: &amp;#039;&amp;#039;Pulihora&amp;#039;&amp;#039;) und süßsaures [[Aubergine]]ncurry. Im Bundesstaat [[Telangana]] werden auch junge Tamarindenblätter als Gemüse gegessen. Im Nahen Osten, vor allem im [[Libanon]], in [[Syrien]] und [[Ägypten]], wird eine Limonade aus Tamarinde hergestellt, die dunkelbraun, ähnlich wie Cola, aussieht. Zur Herstellung von Tamarindensaft, der wegen des bitteren Geschmacks häufig gesüßt wird, legt man getrocknetes bzw. frisches Fruchtmark oder Tamarindengranulat für mehrere Stunden in Wasser ein. Insgesamt ist Tamarinde so vielseitig, dass sie für alle Arten der Zubereitungen verwendet werden kann: Vorspeisen, Suppen (zum Beispiel indische [[Mulligatawny-Suppe]]), Fisch- und Fleischgerichte (zum Beispiel das indonesische Nationalgericht &amp;#039;&amp;#039;Rendang&amp;#039;&amp;#039;), vegetarische Speisen und Desserts (zum Beispiel Tamarinden-Eiscreme).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fedor Mitschke |Titel=Tamarinde. Alle Fakten, viele Rezepte |Verlag=BoD – Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-7322-5630-3 |Online=https://buch-ueber-tamarinde.jimdofree.com/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung. Gekocht oder geröstet werden sie in der thailändischen Küche zu Mus gestampft, das als sogenanntes Tamarindenkonzentrat bzw. Tamarindenmark erhältlich ist. Es ist wichtiger Bestandteil der Thai-Küche und verleiht Currys eine dunkle Färbung sowie eine pikante herbsaure Note. Da die Kerne zudem viel Pektin enthalten, werden sie auch zur Herstellung von Geliermitteln verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tamarindenmark findet sich auch als Zutat in [[Würzsauce]]n wie zum Beispiel [[Worcestershiresauce]] oder [[Brown Sauce]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hülsen werden traditionell in Regionen von Thailand, zum Beispiel Chiang Dao/Maeung Khong, in kleine Stücke gebrochen, mit Tabak vermengt und zum Rauchen in passend geschnittene Bananenblätter gedreht. Der Zusatz der Tamarinde-Hülsen kann zu starkem Hustenreiz führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorian Fuller: &amp;#039;&amp;#039;An agricultural perspective on Dravidian historical linguistics – archaeological crop packages, livestock and Dravidian crop vocabulary.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Bellwood, Colin Renfrew (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Examining the farming/language dispersal hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 2002, S. 191–213.&lt;br /&gt;
* Jens Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Ökophysiologie und Verwendungsmöglichkeiten der Wildobstarten Adansonia digitata und Tamarindus indica im Sudan.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2003. [http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/gebauer-jens-2003-06-05/HTML/chapter3.html (edoc.hu-berlin.de)]&lt;br /&gt;
* Wouter S. van den Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sophie J. van den Berg, [[Brill (Verlag)|N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill]], Leiden 1917, S. 270 (&amp;#039;&amp;#039;Tamarindi&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Tamarinde}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tamarindus indica|Tamarinde|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/tamarind.html Beschreibung der Inhaltsstoffe der Tamarinde sowie der Verwendung der Fruchtteile] (englisch), abgerufen am 4. Januar 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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