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	<title>Talsperre Rauschenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talsperre_Rauschenbach&amp;diff=135982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Geisler: Bild zu Text</title>
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		<updated>2024-10-03T11:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild zu Text&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = Talsperre Rauschenbach&lt;br /&gt;
|BILD = Rauschenbach Talsperre 01 (MK).jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BREITE =340 px&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Die Staumauer der Rauschenbach-Talsperre Juli 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Flöha (Fluss)|Flöha]], Wernsbach&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Flöha →&amp;amp;nbsp;[[Zschopau (Fluss)|Zschopau]] →&amp;amp;nbsp;[[Freiberger Mulde]] →&amp;amp;nbsp;[[Mulde (Fluss)|Mulde]] →&amp;amp;nbsp;[[Elbe]] →&amp;amp;nbsp;[[Nordsee]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Neuwernsdorf]], [[Rauschenbach/Erzgeb.|Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = Neuwernsdorf, [[Cämmerswalde]], [[Deutschgeorgenthal]], [[Český Jiřetín]], [[Neuhausen/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/41/54.31/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/30/43.46/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1960–1968&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 42,9 m&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = 47,90 m&lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 600,50 m&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = 143.700 m³&lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 346 m&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 6,30 m&lt;br /&gt;
|BASISBREITE = &lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 598,25 m&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 114,58 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = 15,2 Mio. m³&lt;br /&gt;
|STAURAUM = 15,9 Mio. m³&lt;br /&gt;
|EINZUG = 70,2 km²&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = 41,5 m³/s&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Grenzüberschreitende Talsperre (Deutschland-Tschechien); Straßenbrücke über die Talsperre&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Talsperre Rauschenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Talsperre]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Die gestauten Gewässer sind die [[Flöha (Fluss)|Flöha]] und der Wernsbach. Sie wurde von 1960 bis 1968 im oberen Flöhatal nahe [[Cämmerswalde]] zur Trinkwasserversorgung gebaut. Das Wasser wird über die [[Revierwasserlaufanstalt Freiberg]] in das Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge geleitet; durch weitere Überleitungen gelangt es bis nach Chemnitz, Dresden und Freiberg. Der Rückstau der Flöha (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Fláje&amp;#039;&amp;#039;) reicht bis in das angrenzende Gebiet der Gemeinde [[Český Jiřetín]] (&amp;#039;&amp;#039;Georgendorf&amp;#039;&amp;#039;) in Tschechien. Die Staufläche beträgt insgesamt 114,58 ha, davon entfallen 99,43 ha auf die deutsche und 15,15 ha auf die tschechische Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staumauer ==&lt;br /&gt;
Die [[Staumauer]] der Talsperre ist eine gerade [[Gewichtsstaumauer]] aus [[Beton]]. Sie verfügt als konstruktive Besonderheit über eine Betonplatte auf dem Grund des Stausees ([[Schleppplatte]]), mit der die Staumauer durch vorgespannte Stahlseile verspannt ist. Über die Staumauer führt ein befahrbarer Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Umsiedlung ==&lt;br /&gt;
Der Grundstein wurde am 4. Oktober 1963 gelegt. Der Bau wurde zum Jugendobjekt der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend (FDJ)]] erklärt. 184 Bewohner aus dem damaligen Cämmerswalder Ortsteil [[Neuwernsdorf]] mussten umgesiedelt werden. Im Staubereich der Talsperre befindet sich auch der [[Neuwernsdorfer Wasserteiler]], ein Wehr, das den ehemaligen Ausgangspunkt ({{Coordinate|text=/|NS=50.7047|EW=13.5209|type=waterbody|dim=500|region=DE-SN|name=Neuwernsdorfer Wasserteiler}}) des Systems der Wasserversorgung des Brand-Erbisdorfer und Freiberger Bergbaus bildete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otfried Wagenbreth]], [[Eberhard Wächtler]] (Hrsg.), A. Becke et al.: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiberger Bergbau. Technische Denkmale und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1986, S. 63, 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feierliche Einweihung der Staumauer fand am 4. Oktober 1967 statt. Danach wurde der [[Stauraum (Stauanlagenbau)|Stauraum]] geflutet. Nach Beendigung der Bauarbeiten entstand aus der umgebauten Bauarbeiterunterkunft eines der modernsten Ferienheime des [[FDGB]] der [[DDR]]. Am 28. Juni 1968 wurde das FDGB-Ferienheim „Paul Gruner“ mit einer Kapazität von 380 Betten eingeweiht. Zwischen 1968 und 1990 beherbergte es weit über 200.000 Urlauber. Heute wird es als Senioren- und Pflegeheim genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Stausee sind Baden, Freizeitsport etc. aufgrund der Lage im [[Trinkwasserschutzgebiet]] nicht erlaubt. Das Angeln ist an den zumeist flachen Ufern des Gewässers – jedoch mit Ausnahme eines etwa 150 Meter breiten Bereichs direkt an der Staumauer – zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brückenbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19690502300MNR Neuwernsdorf (Neuhausen) Rauschenbachtalsperre.jpg|mini|links|Die neue Brücke 1969]]&lt;br /&gt;
Durch den Bau der Talsperre wurde die nahe der Grenze verlaufende [[Landesstraße|Staatsstraße]] S 211 von Neuwernsdorf nach [[Deutschgeorgenthal]] überstaut. Ein Ersatzneubau führt im hinteren Drittel in einem bogenförmigen Verlauf über die gestaute Wasserfläche. Die zwischen 1963 und 1967 errichtete Brücke war mit einer Länge von 252 Metern und einer Höhe von 20 Metern die erste größere in der [[DDR]] errichtete [[Spannbeton]]brücke. Ein besonderes Kennzeichen des siebenfeldrigen Bauwerkes war seine schnörkelfreie, schlanke und elegante Gestaltung, die eine Ähnlichkeit mit der wenige Jahre zuvor errichteten Brücke über den [[Sylvensteinspeicher]] aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des mangelhaften Bauzustandes und der eingeschränkten Nutzungsfähigkeit wurde diese Brücke am 14. März 2002 gesprengt und 2004 durch einen Neubau ersetzt, der sich in seiner Form an die ursprüngliche Brücke anlehnt. Die vergleichsweise lange Bauzeit war dem Hochwasser 2002 geschuldet. Während der Bauzeit war der Stauraum geleert worden und zeitgleich mit dem Brückenersatzbau erfolgte eine Revision der Staumauer. Am 24. August 2004 konnte die neue Brücke eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahrhundertflut 2002 ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der Talsperre belief sich 2008 die jährliche [[Niederschlagsmenge]] auf 908&amp;amp;nbsp;mm (Durchschnitt 1991–2000: 957&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie&amp;lt;/ref&amp;gt;). Während der [[Jahrhunderthochwasser|Jahrhundertflut]] wurden am 12. August 2002, 8 Uhr innerhalb von 24 Stunden allein 188&amp;amp;nbsp;mm in [[Cämmerswalde]] gemessen. Ein glücklicher Umstand bewahrte die Talsperre jedoch vor dem Überlaufen. Durch den Neubau der Brücke der Staatsstraße S 211 im hinteren Teil des Stauraums war der Stauraum fast leer. Beim Hochwasser konnte das Talsperrenbecken die anfallenden Wassermassen (ca. 11 Mio. m³) so komplett aufnehmen. Dadurch wurden insbesondere in [[Neuhausen/Erzgeb.]] größere Schäden verhindert. Weiter talabwärts gelegene Orte wie [[Olbernhau]] und [[Pockau]] erlitten hingegen vergleichsweise größere Schäden, da die Flöha hier durch weitere hochwasserführende Zuflüsse gespeist wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;165&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Talsperre Rauschenbach aus der Luft.jpg|Gesamtblick auf die Talsperre&lt;br /&gt;
TS Rauschenbach (03) 2006-07-15.JPG|Blick vom [[Schwartenberg]] auf die Talsperre&lt;br /&gt;
1024_Rauschenbach_Dam-5276.jpg|Die Staumauer&lt;br /&gt;
20090815 002 - Rauschenbach.JPG|Ortslage Rauschenbach unterhalb der Staumauer&lt;br /&gt;
Rauschenbach2 03.08.2008 13-46-39.JPG|Die Brücke der &amp;lt;br /&amp;gt;Staatsstraße S&amp;amp;nbsp;211&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in Sachsen#Standgewässer|Liste der Gewässer in Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|43}}&lt;br /&gt;
* Festausschuss 800 Jahre Cämmerswalde (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 800 Jahre Cämmerswalde. 130 Jahre neue Schule&amp;#039;&amp;#039;, Cämmerswalde 2007 &lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Sieber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Talsperren in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Pirna 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.smul.sachsen.de/ltv/13779.htm#article15697 Informationen der Talsperrenverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa|Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Sachsen|Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staumauer in Sachsen|Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre im Erzgebirge|Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuhausen/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Flöha|SRauschenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewichtsstaumauer|Rauschenbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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