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	<title>Talsperre Preßnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:19:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talsperre_Pre%C3%9Fnitz&amp;diff=359396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Editor TV Jahn Rheine: Typo</title>
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		<updated>2025-12-10T13:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
| NAME =&lt;br /&gt;
| BILD = pressnitztalsperre0.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Preßnitztalsperre&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Ústecký kraj|Region Aussig]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
| ZUFLUSS =&lt;br /&gt;
| ABFLUSS = [[Preßnitz (Fluss)|Preßnitz]]&lt;br /&gt;
| UFERORT =&lt;br /&gt;
| NAHERORT = [[Jöhstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD=50/28/49/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD=13/07/30/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO=CZ-42&lt;br /&gt;
| BAUZEIT = 1970–1976&lt;br /&gt;
| BAUHOEHE =&lt;br /&gt;
| TALHOEHE = 50 m&lt;br /&gt;
| GRUENDUNGSHOEHE = 57,6 m&lt;br /&gt;
| WASSERHOEHE =&lt;br /&gt;
| KRONENHOEHE = 735,90 m&lt;br /&gt;
| MAUERVOL = 1,2 Mio. m³&lt;br /&gt;
| KRONENLAENGE = 470 m&lt;br /&gt;
| KRONENBREITE = 6 m&lt;br /&gt;
| BASISBREITE =&lt;br /&gt;
| RADIUS =&lt;br /&gt;
| NEIGUNG-LUFT = 1:1,7; 1:1,67&lt;br /&gt;
| NEIGUNG-WASSER = 1:1,7; 1:1,8; 1:2,5&lt;br /&gt;
| LEISTUNG =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAUZIEL = 732,80 m&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 362 ha&lt;br /&gt;
| SEELAENGE =&lt;br /&gt;
| SEEBREITE =&lt;br /&gt;
| SPEICHERRAUM = 49,5 Mio. m³&lt;br /&gt;
| STAURAUM = 54,69 Mio. m³&lt;br /&gt;
| EINZUG = 46,2 km² plus 29 km² &amp;lt;br /&amp;gt;durch Überleitung&lt;br /&gt;
| HOCHWASSER = 55 m³/s&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Talsperre Preßnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{CsS|&amp;#039;&amp;#039;Vodní nádrž Přísečnice&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Stausee]] im [[Ústecký kraj]] (Region Aussig) in [[Tschechien]] auf der böhmischen Seite des mittleren [[Erzgebirge]]s und in der Nähe von [[Jöhstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stausee ist rund 50&amp;amp;nbsp;m tief und dient als Trinkwasser-Reservoir für die Menschen im [[Eger (Elbe)|Egertal]] bzw. [[Nordböhmen]]. Gestaut wird die [[Preßnitz (Fluss)|Preßnitz]] (und ihre Nebenbäche im Preßnitz-Talkessel), die anschließend auf deutsches Gebiet fließt und in die [[Zschopau (Fluss)|Zschopau]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Wasserbilanz wurde durch eine Überleitung auch Wasser aus dem Jöhstädter [[Schwarzwasser (Preßnitz)|Schwarzwasser]] (Černá Voda) in die Talsperre geleitet. Dazu wurde im Schwarzwassertal zwischen [[Kovarska]] (Schmiedeberg) und [[Černý Potok]] (Pleil) ein Stauwehr errichtet und ein 2907{{nnbsp}}m langer kreisrunder Ableitungsstollen mit einem Durchmesser von 2,8{{nnbsp}}m zur Talsperre angelegt&amp;lt;ref&amp;gt;Zdena Binterová: Kapitel &amp;quot;Die Preßnitzer Talsperre&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. Wasserableitungsstollen des Schwarzwasserbaches S. 102 (tschechisch/deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Preßnitz befand sich früher die alte Bergstadt [[Přísečnice|Preßnitz]] (Přísečnice), die 1973–1974 einschließlich der Nachbarorte Reischdorf ([[Rusová]]) und Dörnsdorf ([[Dolina (Kryštofovy Hamry)|Dolina]]) aufgegeben wurde, um an ihrer Stelle eine Trinkwassertalsperre zu errichten, indem die Preßnitz aufgestaut wird. Teilweise abgesiedelt und abgerissen wurde auch der Ort Köstelwald ([[Kotlina]]), da auch er im Einzugsgebiet der Talsperre lag&amp;lt;ref&amp;gt;Zdena Binterová: Kapitel &amp;quot;Die Preßnitzer Talsperre&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. Abriss von Preßnitz, Reischdorf und Dörnsdorf sowie Teilabriss von Köstelwald. S. 102 (tschechisch/deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1970–1971 wurde der 50{{nnbsp}}m hohe Staudamm errichtet, und 1976 war der Bau fertiggestellt. Der Projektant der Talsperre war Hydroprojekt Praha; Betreiber ist Povodí Ohře in [[Chomutov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Staudamm]] ist ein Steinschüttdamm mit einer zentralen, innen liegenden Lehmdichtung. Unter dem Damm verläuft ein [[Kontrollgang]]. Das Wasser wird durch zwei im [[Stauraum (Stauanlagenbau)|Stauraum]] stehende Entnahmetürme entnommen, von denen einer auch als [[Hochwasserentlastung]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Panoramablick vom Jelení hora.JPG|800|Panoramablick vom [[Jelení hora]] mit Stausee und Staudamm der Talsperre Preßnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassereinzugsgebiet ==&lt;br /&gt;
Etliche Nebenbäche der Preßnitz flossen im Preßnitz-Talkessel vor dem Bau der Talsperre in die Preßnitz hinein. Mehrere dieser Bäche existieren auch nach dem Bau der Talsperre zum Teil noch,  und ihr Wasser fließt nun in die Talsperre hinein. siehe dazu: [[Přísečnice#Ehemalige Bäche im Preßnitz-Talkessel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf dem westlich der Talsperre gelegenen Heegberg befindliche ehemalige Preßnitzer Wasserwerk (Hochbehälter aus dem Jahre 1905), heute ruinös erhalten, leitet sein Wasser heute auch in die Talsperre hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der „&amp;#039;&amp;#039;Haus von Österreich Tiefer [[Erbstollen]]&amp;#039;&amp;#039;“ (mit mehr als 10{{nnbsp}}km Länge) vom ehemaligen Stadtzentrum von Preßnitz aus über [[Mezilesí u Přisečnice]] (Orpus) bis fast nach [[Měděnec]] (Kupferberg) führte, mussten nach dem Bau der Talsperre Maßnahmen ergriffen werden, die eine Entwässerung der Kupferberger Bergwerke (Schwermetallbelastung!) in die Trinkwassertalsperre Preßnitz unterbanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zdena Binterová: Kapitel &amp;quot;Die Preßnitzer Talsperre&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. Haus von Österreich Erbstollen S. 82 u. 102 (tschechisch/deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Daten zu Damm und Talsperre ==&lt;br /&gt;
Der Staudamm liegt etwa einen Kilometer oberhalb von [[Kryštofovy Hamry]] (Christofhammer). Er hat ein Gesamtvolumen von 1{{nnbsp}}167{{nnbsp}}400{{nnbsp}}m³. Seine Höhe wird mit 50,3{{nnbsp}}m, seine Kronenlänge mit 469,7&amp;amp;nbsp;m, die Kronenbreite in dieser Quelle mit 10&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;!--(!)--&amp;gt;, die maximale Kernbreite der Abdichtung (Lehmkern) mit 18&amp;amp;nbsp;m angegeben. Die Talsperre soll etwa 55{{nnbsp}}Mio.{{nnbsp}}m³ fassen und dann eine Wasserfläche von 339 ha haben. Bei tiefstem Wasserstand sollen etwa 48 ha Wasserfläche vorhanden sein. In einem der beiden Wassertürme ist ein Aufzug mit einem Querschnitt von 1,5{{nnbsp}}m × 1,5{{nnbsp}}m sowie eine Wendeltreppe mit 2{{nnbsp}}m Durchmesser eingebaut&amp;lt;ref&amp;gt;Zdena Binterová: Kapitel &amp;quot;Die Preßnitzer Talsperre&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. Daten von Staudamm und Wasserfläche S. 102–103 (tschechisch/deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasseraufbereitungsanlage in Hradiště und Versorgungsgebiet der Talsperre ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1971 und 1976 wurde in Hradiště (Radis), heute ein Ortsteil von [[Klášterec nad Ohří]], die Wasseraufbereitungsanlage der Trinkwassertalsperre Přísečnice errichtet und 1976 in Betrieb genommen. Ein 6,3{{nnbsp}}km langer Druckstollen und eine Wasserleitung leiten das Wasser von der Talsperre nach Hradiště. Es werden hier in der Aufbereitungsanlage Schwebstoffe abgetrennt, das Wasser wird zur Entkeimung mit [[Ozon]] angereichert und in einem Speicherbecken in Hradiště bevorratet. Ein Wasserlabor macht hier Wasseranalysen. Das Wasser aus dem Druckstollen treibt hier auch die Turbinen eines Kraftwerkes an, wobei gleichzeitig mit der Stromerzeugung auch der Wasserdruck in der Leitung abgesenkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserentnahme erfolgt in der Talsperre Přísečnice in einem Wasserturm, der sich etwa 215{{nnbsp}}m vor dem Schüttdamm befindet. Hier kann das Wasser in vier verschiedenen Tiefen entnommen und in den Druckstollen nach Hradiště eingeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Speicherbecken Hradiště versorgen Fernleitungen und mehrere angeschlossene Wassertürme die Städte [[Klášterec nad Ohří]] (Klösterle an der Eger), [[Kadaň]] (Kaaden), [[Chomutov]] (Komotau) und [[Most (Tschechien)|Most]] (Brüx). Teilweise werden auch [[Louny]] (Laun), [[Teplice]] (Teplitz) und [[Ústí nad Labem]] (Aussig) mit versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zdena Binterová: Kapitel &amp;quot;Die Preßnitzer Talsperre&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. S. 102–104 (tschechisch/deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Spickenreuther]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderung zur Preßnitz-Talsperre.&amp;#039;&amp;#039; in: Erzgebirgische Heimatblätter. Heft 4/2005. S.&amp;amp;nbsp;2–4.&lt;br /&gt;
* Zdena Binterová: Kapitel „Die Preßnitzer Talsperre“ in: &amp;#039;&amp;#039;Přísečnice – zatopena, ale nezapomenuta&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Preßnitz – versunken aber nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;; Sammelband, Regionalmuseum Chomutov, 2004, ohne ISBN. S. 102–104 (tschechisch/deutsch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Přísečnice Reservoir|Talsperre Preßnitz}}&lt;br /&gt;
* [http://bimbo.fjfi.cvut.cz/~horsky/prehrady/prisecnice/obrazky.html Bilder der Talsperre und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://cd.ecmost.cz/data/voda/nadrze/prisecnice.htm Vodní dílo Přísečnice – Technische Daten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pressnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre im Erzgebirge|Pressnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Zschopau|SPressnitz Talsperre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Chomutov|Talsperre Pressnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Okres Chomutov)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryštofovy Hamry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Editor TV Jahn Rheine</name></author>
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