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	<title>Talschulter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talschulter&amp;diff=572570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi am 8. Juni 2020 um 16:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Bergschulter&lt;br /&gt;
|4=Talschulter&lt;br /&gt;
|2=April 2014|1=[[Benutzer:W!B:|W!B:]] ([[Benutzer Diskussion:W!B:|Diskussion]]) 22:41, 14. Apr. 2014 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Talprofil3.png|thumb|Schematischer Querschnitt eines im Pleistozän überprägten Gebirgstales. Die Talschultern fallen in den Ostalpen mitunter mit der Inversions-Nebelgrenze zusammen, haben aber nichts miteinander gemein.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Talschulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Geomorphologie]] eine [[Gelände]]kante bezeichnet, die in größerer Höhe über dem [[Talboden]] parallel zur Talachse verläuft; unterhalb der Talschulter verengt sich das [[Tal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochgebirge]] finden sich Talschultern hauptsächlich bei [[Trogtal|Trogtälern]] und werden dann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trogschulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie treten üblicherweise an beiden Hangseiten und in etwa gleicher Höhe über dem Talboden auf und sind durch den [[Gletscherschliff]] während der [[Eiszeitalter|Eis-]] und [[Kaltzeit]]en entstanden. Bedingt durch die [[Erosion (Geologie)|erosive]] Tätigkeit des Gletschers kommt es zu &lt;br /&gt;
Übertiefungserscheinungen, die mehr als 1000 m betragen können (Inntal, Salzachtal) und postglazial mit [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] verfüllt werden. Die [[Kompetenz (Geologie)|Kompetenz]] des Gesteins spielt für die erosive Tätigkeit des Gletschers eine kaum relevante Rolle (man denke an [[Kar (Talform)|Gletscherkare]] in [[Metamorphose (Geologie)|metamorphen]], hochkompetenten Gesteinen wie [[Serpentinit]]en). Im Zuge [[postglazial]]er Dynamik kann es zu [[Bergzerreißung]]en oder [[Talzuschub]] kommen, da die Talflanken nicht mehr durch die Gletschermasse gestützt werden. Dadurch kommt es zur Ausbildung charakteristischer Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Staubbachfall.jpeg|thumb|upright|left|Staubbachfall von der Talschulter im Lauterbrunnental]]&lt;br /&gt;
In besonders breiten, glazial überprägten Tälern können unterschiedliche Höhen der Gletscherstände der verschiedenen Eiszeiten und auch Kaltzeiten zur Ausbildung mehrerer Talschultern bzw. Terrassen in unterschiedlicher Höhe führen, so z. B. im [[Südtirol]]er [[Langtaufers|Langtauferer Tal]] nahe dem [[Reschenpass]] in den [[Ötztaler Alpen]]. Oft bildet der Fluss dann in der Talsohle noch ein [[Kerbtal]], z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Vorderrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je breiter ein Gebirgstal ist, desto tiefer liegt meistens die Talschulter. Im [[Inntal]] beispielsweise liegt sie nur 100–200 m über dem Talboden und hat die Form einer Talterrasse, auf der – besonders auf der Sonnseite – zahlreiche Ortschaften liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talschultern sind in der Schweiz seit dem Mittelalter dort besiedelt, wo das Flusstal selbst eng oder häufigen Hochwassern ausgesetzt ist. Heute haben sich viele solche Orte zu Ferienorten entwickelt, beispielsweise [[Braunwald GL|Braunwald]], [[Flims]], [[Obersaxen]], [[Wengen BE|Wengen]], [[Mürren]] oder [[Scuol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Terrassen sind besonders im alpinen Raum wichtige und ergiebige Grundwasserreservoirs und bilden hervorragende [[Grundwasserleiter]] (Aquifers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind die Terrassen auch der Ausgangspunkt für spektakuläre [[Wasserfall|Wasserfälle]], beispielsweise im [[Lauterbrunnental]] oder in [[Meiringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Paria_View_at_Bryce_Canyon_NP.jpg|thumb|Tal in Bryce Canyon]]&lt;br /&gt;
Täler mit schulterähnlichem Querschnitt treten auch bei manchen [[Canyon]]s in Nordamerika auf, obwohl die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] dort nicht mit [[Detersion|Gletscherschliff]] zu tun hat, sondern von der erosiven Tätigkeit des [[Vorfluter]]s abhängig ist. Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Geologie des Bryce-Canyons]] (nebenstehendes Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.zum.de/Faecher/Ek/BAY/gym/Ek11/tal.htm Talformen (U-Tal und Terrassental)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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