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	<title>Talpaki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talpaki&amp;diff=34974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-27T13:18:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Talpaki&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Taplacken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Талпаки&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27206000055&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Gwardeisk&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1338&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Tapelawke (vor 1400),&amp;lt;br /&amp;gt;Taplawken (um 1440),&amp;lt;br /&amp;gt;Tapplauwken (vor 1459),&amp;lt;br /&amp;gt;Taplacken (bis 1947)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40159&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238214&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54&lt;br /&gt;
| lat_min = 39&lt;br /&gt;
| lat_sec = 3.3&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21&lt;br /&gt;
| lon_min = 20&lt;br /&gt;
| lon_sec = 22.29&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Talpaki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Талпаки}}, {{deS|Taplacken}}, {{ltS|Toplaukiai}}) ist ein Ort am Nordufer des [[Pregel]] in [[Russische Föderation|Russland]] im [[Rajon Gwardeisk]] der [[Oblast Kaliningrad]]. Talpaki ist eine [[Siedlung]] der kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis [[Gwardeisk]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], neun Kilometer nordwestlich von [[Snamensk (Kaliningrad)|Snamensk]] (&amp;#039;&amp;#039;Wehlau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talpaki hat regionale Verkehrsbedeutung. So endet hier der [[autobahn]]artig ausgebaute Abschnitt der Hauptstraße [[A229 (Russland)|A229]], die der ehemaligen [[Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1]] von [[Königsberg (Preußen)]] nach [[Tschernyschewskoje|Eydtkuhnen]] entspricht und heute ein Teilstück der Straßenverbindung ins russische Kernland bildet. Außerdem zweigt hier die [[A216 (Russland)|Fernstraße A&amp;amp;nbsp;216]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 138]]) nach Norden in Richtung [[Sowetsk (Kaliningrad)|Sowjetsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Tilsit&amp;#039;&amp;#039;) und [[Litauen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost- und Westpreußen Meyers Lexikon Bd. 15 1908.jpg|mini|Taplacken östlich von [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und nordöstlich von [[Snamensk (Kaliningrad)|Wehlau]] auf einer Landkarte von 1908.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toplaukiai.JPG|mini|Ortseinfahrt]]&lt;br /&gt;
Erstmals wird der Ort 1388 als &amp;#039;&amp;#039;Tapelawke&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Da der Ort 1440 sogar übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Warmfelt&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, geht man davon aus, dass das Erstglied des Namens als &amp;#039;&amp;#039;*tapja&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;warm&amp;#039; zu rekonstruieren ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vytautas Mažiulis: &amp;#039;&amp;#039;Prūsų kalbos etimologijos žodynas&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;R–Z&amp;#039;&amp;#039;. Vilnius&amp;lt;/ref&amp;gt; Blažiene vergleicht indessen mit litauisch &amp;#039;&amp;#039;tapoti&amp;#039;&amp;#039; ‚tapsen‘,&amp;lt;ref&amp;gt;Grasilda Blažiene: &amp;#039;&amp;#039;Hydronymia Europaea&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Schmid (Hrsg.): Sonderband II, &amp;#039;&amp;#039;Die baltischen Ortsnamen im Samland&amp;#039;&amp;#039;. Steiner Verlag, Stuttgart 2000, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Onomatopoesie|lautmalerischen]] Ursprungs. Der zweite Namensbestandteil ist häufig in Siedlungsnamen und entstammt [[Altpreußische Sprache|altpreußisch]] bzw. {{ltS|laukas}} ‚Feld‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des bis 1946 &amp;#039;&amp;#039;Taplacken&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;D. Lange: [https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=61277 Taplacken.] Geographisches Ortsregister Ostpreußen, 2005, bildarchiv-ostpreussen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; genannten Dorfes erfolgte im Jahre 1338. Zwischen 1874 und 1945 war der Ort namensgebend für einen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]],&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Jehke: [http://territorial.de/ostp/wehlau/taplacken.htm Amtsbezirk Taplacken.] territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; der zum [[Kreis Wehlau]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte. In diesen Amtsbezirk waren neben der Landgemeinde Taplacken auch der Gutsbezirk [[Staatsdomäne|Domäne]] Taplacken sowie die Nachbarkommunen [[Kuibyschewskoje|Petersdorf]] (heute russisch: Kuibyschewskoje) und [[Liwny (Kaliningrad)|Stobingen]] (Liwny) eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 zählte die Landgemeinde Taplacken 280 und der Gutsbezirk Domäne Taplacken 308 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich |url=https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/wehlau.htm |titel=Landkreis Wehlau |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305134745/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/wehlau.htm |archiv-datum=2016-03-05 |abruf=2025-12-22 |kommentar=Stand 1. Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide vereinen sich am 30. September 1928 zur neuen Landgemeinde Taplacken. Die Einwohnerzahl belief sich 1933 auf 436 und betrug 1939 noch 415.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=wehlau.html|name=Landkreis Wehlau (russisch Snamensk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Taplacken 1945 mit dem nördlichen [[Ostpreußen]] zur [[Sowjetunion]] und erhielt 1947 den russischen Namen „Talpaki“;&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Ort konnte so, als einer von wenigen im ehemaligen Nord-Ostpreußen, seinen historischen Namen nur wenig abgewandelt behalten. Gleichzeitig wurde Talpaki Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Gwardeisk]], der später zeitweise nach [[Kuibyschewskoje]] verlegt wurde. Von 2008 bis 2014 gehört der Ort zur Landgemeinde [[Sorino (Kaliningrad)|Sorinskoje selskoje posselenije]] mit Sitz in Talpaki. Seit deren Auflösung gehört der Ort zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Gwardeisk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordensburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Talpaki.png|mini|Burgruine in Talpaki]]&lt;br /&gt;
Belegt ist ein [[Prußen|prußischer]] Schlossberg 800 Meter nördlich von Taplacken an der [[Nehme]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Salemke: &amp;#039;&amp;#039;Lagepläne der Wallburganlagen von der ehemaligen Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloh 2005, Karte 35/15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Orden errichtete im 13. Jahrhundert eine erste Burganlage, die von Litauern unter Fürst Kynstut 1376 zerstört wurde. Der spätere Wiederaufbau erfolgte auf einer aus dem Morast hervorspringenden besser zu sichernden Landzunge, die eigentliche [[Burg Taplacken]]. Auf den Ausbau von Kellern musste wegen des feuchten Grundes verzichtet werden. In der Burg wurde später eine [[Staatsdomäne|Domäne]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Mit seiner fast ausnahmslos [[evangelisch]]en Bevölkerung war Taplacken bis 1945 in das [[Kirchspiel]] der [[Kirche Petersdorf (Ostpreußen)]] (heute russisch: Kuibyschewskoje) eingepfarrt, das zum [[Snamensk (Kaliningrad)#Evangelischer Kirchenkreis Wehlau|Kirchenkreis Wehlau]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] gehörte. Aufgrund von [[Flucht]] und [[Vertreibung]] der einheimischen Bevölkerung sowie der restriktiven Kirchenpolitik der [[Sowjetunion]] brach das kirchliche Leben ein. Erst in den 1990er Jahren bildete sich in Talpaki eine neue evangelisch-lutherische Gemeinde, eine Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad |wayback=20110829063946 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Taplacken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Grasilda Blažiene: &amp;#039;&amp;#039;Hydronymia Europaea&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Schmid (Hrsg.): Sonderband II, &amp;#039;&amp;#039;Die baltischen Ortsnamen im Samland&amp;#039;&amp;#039;. Steiner Verlag, Stuttgart 2000.&lt;br /&gt;
* Gerhard Salemke: &amp;#039;&amp;#039;Lagepläne der Wallburganlagen von der ehemaligen Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloh 2005.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Taplauken |Band=13 |Seite=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bankgorodov.ru/place/inform.php?id=52932 Talpaki.] bankgorodov.ru&lt;br /&gt;
* [https://www.prussia39.ru/geo/geo.php?id=240 Talpaki.] prussia39.ru&lt;br /&gt;
* [https://ostpreussen.net/2021/03/21/taplacken/ Talpaki – Taplacken.] ostpreussen.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Gwardeisk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Gwardeisk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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