<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Talfer</id>
	<title>Talfer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Talfer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talfer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T13:12:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talfer&amp;diff=93418&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Talfer&amp;diff=93418&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T19:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Talfer&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = &lt;br /&gt;
| SORTNAME = Talfer&lt;br /&gt;
| GKZ = &lt;br /&gt;
| LAGE = [[Sarntal]] ([[Südtirol]])&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Etsch&lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT = &lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Eisack//Etsch//Adriatisches Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 429&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| LÄNGE = 45.5&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = &lt;br /&gt;
| QUELLE = am [[Penser Weißhorn]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 2350&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = IT&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = Kompass Wanderkarte&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 46/48/18/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 11/24/07/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = IT-BZ&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = in [[Bozen]] in den [[Eisack]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 259&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = IT&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 46/29/34/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 11/20/55/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = IT-BZ&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = Durnholzer Bach, Tanzbach&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = Weißenbach, Sagbach, Öttenbach, Afinger Bach, Haggenbach, [[Fagenbach]]&lt;br /&gt;
| SEEN = &lt;br /&gt;
| STAUSEEN = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = [[Bozen]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN = [[Sarntal (Gemeinde)|Sarntal]]&lt;br /&gt;
| HÄFEN = &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR = &lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN = &lt;br /&gt;
| KARTE = &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILD = Talvera a Bolzano.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Talfer bei Bozen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursprung der Talfer im hinteren Sarntal unter dem Weißhorn.jpg|mini|Blick auf das Quellgebiet der Talfer im hinteren Sarntal unter dem Weißhorn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Talfer in Sarnthein.JPG|mini|Gedeckte Brücke über die Talfer in Sarnthein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brückentor talfer 15 jh auf neujahrsentschuldigungskarte 1922.jpg|mini|Die alte, bis 1900 bestehende Talferbrücke mit dem ebenfalls abgerissenen spätmittelalterlichen Talferbrückentor, Detail der [[Neujahrsentschuldigungskarte]] der Stadt Bozen von 1922]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Talfermündung.jpg|mini|Mündung der Talfer (rechts) in den Eisack (links)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Talfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Talvera&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Fluss]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]). Sie durchquert das [[Sarntal]] und die [[Sarntaler Alpen]] von Nord nach Süd.&lt;br /&gt;
== Ursprung und Einzugsgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Ursprung hat die Talfer am Osthang des [[Penser Weißhorn]]s. Sie durchfließt den &amp;#039;&amp;#039;Penser Tal&amp;#039;&amp;#039; genannten nördlichen Abschnitt des Sarntals, nimmt bei [[Astfeld (Sarntal)|Astfeld]] den aus dem gleichnamigen Nebental fließenden [[Durnholzer Bach]] auf und durchquert zuletzt die &amp;#039;&amp;#039;Sarner Schlucht&amp;#039;&amp;#039;, um nach 45,5&amp;amp;nbsp;km Länge auf einer [[Meereshöhe]] von {{Höhe|259}} in [[Bozen]] in den [[Eisack]] zu münden.&lt;br /&gt;
Mit einem [[Einzugsgebiet]] von 429&amp;amp;nbsp;km² ist die Talfer einer der größten Seitenzubringer des Eisacks. Wichtige Zuflüsse sind neben dem Durnholzer Bach noch der Weißenbach, der Sagbach, der Öttenbach, der Tanzbach und der Afinger Bach. Auf seiner Wegstrecke durchquert oder berührt der Fluss die Gemeindegebiete von [[Sarntal (Gemeinde)|Sarntal]], [[Jenesien]], [[Ritten (Gemeinde)|Ritten]] und Bozen. Im Bozner Stadtbereich fließt der Talfer rechtsseitig der [[Fagenbach]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydroelektrische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Bei Bad Schörgau 2 km südlich von [[Sarnthein (Sarntal)|Sarnthein]] wird der Talfer Wasser entnommen und über einen 9 km langen Stollen in den [[Wangen (Ritten)|Wangener]] Stausee geführt. Von dort wird es über Druckrohre ([[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] 595 m) zum [[Wasserkraftwerk St. Anton]] geleitet, wo jährlich knapp 300 GWh Strom produziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Talfer als Stadtfluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr noch als die größeren Flüsse Eisack und [[Etsch]] ist die Talfer der Fluss Bozens, die Stadt wird daher auch „Talferstadt“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;So z. B. bei [[Karl Felix Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch Bozen-Gries: unter besonderer Berücksichtigung der vier neuen Bergbahnen und der großen Dolomitenstraße.&amp;#039;&amp;#039; Bozen 1909, Beleg S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Talfer ist erstmals in einer lateinischen [[Traditionsnotiz]] des [[Kloster Ebersberg|Klosters Ebersberg]] von ca. 1080 als &amp;#039;&amp;#039;fluvius Talaverna&amp;#039;&amp;#039; verschriftlicht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; I. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Hrsg. vom Tiroler Landesmuseum [[Tiroler Landesmuseum|Ferdinandeum]]. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 1939, S. 49, Nr. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albrecht Greule]] |Titel=Deutsches Gewässernamenbuch |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=3110338599 |Seiten=527}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist etymologisch wohl auf das vorrömische &amp;#039;&amp;#039;*Talaverina&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen, was sich als „Schutt, Bachbett, sandiges Gelände“ deuten lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Egon Kühebacher]] |Titel=Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte |Band=2: Die geschichtlich gewachsenen Namen der Täler, Flüsse, Bäche und Seen |Verlag=Verlagsanstalt Athesia |Ort=Bozen |Datum=1995 |ISBN=88-7014-827-0 |Seiten=325–326}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Talfergries&amp;#039;&amp;#039; im Bozner Stadtviertel Zentrum, bereits 1348 urkundlich bezeugt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 1| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2005| Seiten=317, Nr. 628| ISBN=88-901870-0-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist somit gleichsam tautologisch, da &amp;#039;&amp;#039;Gries&amp;#039;&amp;#039; auf ahd. „Sand, Kies“ zurückzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Der „Talfergries“ und der „Grutzen“ bei Bozen im 16. Jahrhundert – die neuen Spitalsgrundstücke auf dem „Talfergries“ (1551), der mittelalterliche Verlauf der Talfer, die landesfürstlichen Güter im „Grutz“-Urbar (1582) und die neuen Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; In: «[[Tiroler Heimat]]» 66, 2002, S. 5–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bozen gibt es mehrere Straßennamen, die sich auf die Talfer beziehen: &amp;#039;&amp;#039;Talfergasse&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zum Talfergries&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bozner Wassermauer]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grieser Wassermauer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Quireiner Wassermauer&amp;#039;&amp;#039;. Bis zur Erbauung der beiden durchgehenden Talferdämme („Wassermauern“) entlang der Talferufer wurden die Bozner und [[Gries-Quirein|Grieser]] immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht, auch wenn bereits seit dem Spätmittelalter [[Deich|Wasserschutzbauten]] bestanden haben; gemäß der [[Bozner Chronik]] wurde mit dem Bau einer Wassermauer bei [[Schloss Maretsch]] schon 1340 begonnen (&amp;#039;&amp;#039;„... das man die mawr von Maretz anfieng zu pawen herab fur die stat ...“&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Hartung von Hartungen (Historiker)|Christoph von Hartungen]]: [http://www.gemeinde.bozen.it/UploadDocs/2737_Hartungen_deu.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Dämme der Talfer und des Eisack: der Schutz vor den Überschwemmungen.&amp;#039;&amp;#039;] Bozen (o.&amp;amp;nbsp;J.), S. 62–84, hier: S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1357 inspizierte der Tiroler Landesfürst Markgraf [[Ludwig V. (Bayern)|Ludwig von Brandenburg]] die vom &amp;#039;&amp;#039;„wazzer der Taluernen“&amp;#039;&amp;#039; verursachten Überschwemmungsschäden und ordnete die Erhebung einer eigenen Steuer für die Errichtung besserer Schutzbauten an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hannes Obermair| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 1| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2005| Seiten=335, Nr. 677 (mit Abb. 31)| ISBN=88-901870-0-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1405 ist die Erhebung einer eigenen Talfersteuer (&amp;#039;&amp;#039;„culta seu steura contra aquam Taluerne“&amp;#039;&amp;#039;) zwecks Finanzierung von Wasserschutzbauten urkundlich bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hannes Obermair| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=43, Nr. 918| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bozner Stadtratsprivileg des römisch-deutschen Königs [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] von 1442 wurde eine kommunale Verpflichtung zur Errichtung von Wasserschutzbauten &amp;#039;&amp;#039;„für die Taluern unnd annder wasser, die der stat zu schaden gienngen“&amp;#039;&amp;#039; festgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.academia.edu/5030765/Machen_Fl%C3%BCsse_Stadtgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Machen Flüsse Stadtgeschichte? »Stadtblau« – FUB, 9. Nov. 2013&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer großen Überschwemmung von 1541 verdankt Bozen-[[Gries-Quirein|Gries]] die älteste überlieferte [[Vedute|Stadtansicht]], angefertigt von dem damaligen [[Liste der Bürgermeister von Bozen|Bürgermeister]] Leonhard Hörtmair (Hiertmair).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bozner [[Talferbrücke]] befand sich in vormoderner Zeit eine stadtseitig gelegene [[Zollstelle]] zur Erhebung von Tarifen des Warentransits. Rechtsufrig lag nördlich der Talferbrücke die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Holzreif&amp;#039;&amp;#039;, ein Anlandungspunkt für [[Trift (Holztransport)|Triftholz]]. Seit dem Spätmittelalter ist eine genossenschaftlich organisierte &amp;#039;&amp;#039;Talferleege&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, die für die Wassernutzung und die Uferverbauung zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Staffler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserleegen in der Bozner Gegend. Ein Beitrag zur Geschichte der etschländischen Wirtschaftsverfassung&amp;#039;&amp;#039;. In: Bozner Jahrbuch für Geschichte, Kultur und Kunst 5, 1931/1934, S. 163–164 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/12498/128 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1772 wurden die Obere und die Untere Talferleege in eine einzige Körperschaft, die &amp;#039;&amp;#039;St. Antoni oder Talfer Leege&amp;#039;&amp;#039;, zusammengeführt, deren Archiv bis in diese Zeit zurückreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.provinz.bz.it/kunst-kultur/landesarchiv/archivgut/archivbestaende.asp?lvspecial=true&amp;amp;news_action=4&amp;amp;news_article_id=524509 &amp;#039;&amp;#039;Bozner Leegen&amp;#039;&amp;#039; (Südtiroler Landesarchiv)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1899–1900 ließ die Bozner Stadtverwaltung unter Bürgermeister [[Julius Perathoner]] von der Firma [[Waagner-Biro]] die noch heute bestehende, neue Talferbrücke errichten. In der Zeit des [[Italienischer Faschismus|italienischen Faschismus]] hätte diese, gemäß den Planungen des Regimes, einer verkürzten Brücke weichen sollen („Ponte Claudio“), der die zwecks Anlage von Funktionsbauten auf der Grieser Seite stark verengte Talfer überbrücken hätte sollen; dieses Vorhaben unterblieb nur aufgrund des Kriegsbeginns und des darauffolgenden Zusammenbruchs der faschistischen Diktaturen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Sabrina Michielli, Hannes Obermair (Red.)|Titel=BZ ’18–’45: ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen. Begleitband zur Dokumentations-Ausstellung im Bozener Siegesdenkmal|Ort=Wien-Bozen|Verlag=Folio Verlag|Jahr=2016|ISBN=978-3-85256-713-6| Kapitel=Die „schöne neue Welt“ an der Talfer|Seiten=122 (mit zeitgenössischem Bauleitplan)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1970er Jahren ist hingegen dank der Regulierung des Talferbetts im Bozner Stadtgebiet eine weitläufige Erholungszone und grüne Lunge entstanden: Die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Talferwiesen&amp;#039;&amp;#039; sind mit ihren Sportanlagen, Laufwegen und Liegewiesen heute wesentlicher Teil des städtischen Freizeitangebots, bieten aber auch im oberen rechtsufrigen Bereich Platz für Sportanlagen verschiedener Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die gedeckte Brücke über die Talfer in Sarnthein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bozner Stadtgebiet bildet eine bereits seit dem Spätmittelalter bezeugte linksseitige Ableitung bei [[Schloss Klebenstein]] den ehemals offen verlaufenden, heute gedeckten [[Mühlbach (Talfer)|Mühlbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Theodor Hoeniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Altbozner Bürgerbuch. Bozens Stadtgeschichte in 100 Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Bozen: Ferrari-Auer 1968, S. 204–206.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebendort nutzt auch das Kraftwerk Rendelstein die Wasserkraft des Flusses zur Stromgewinnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salto.bz/de/article/15052023/acqua-passata &amp;#039;&amp;#039;Acqua passata&amp;#039;&amp;#039;], Bericht von Michael Denzer auf [[Salto.bz]] vom 15. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtskunde der Gewässer Tirols&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 32). Wagner, Innsbruck 1932, S. 58–59 ([http://dza.tessmann.it/tessmannPortal/Medium/Seite/12721/71 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* Film &amp;#039;&amp;#039;Die Talfer&amp;#039;&amp;#039; von Evi Keifl und Peter Obexer, 2013, 56 min ([http://www.provincia.bz.it/kunst-kultur/film-medien/videos.asp?vid_guid=5649d47b-a9e0-4c2b-b9e3-90f9c03e3c1e#accept-cookies Trailer])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://umwelt.provinz.bz.it/de/wasser/suedtiroler-fluesse-und-baeche/talfer Talfer]&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der Südtiroler Landesagentur für Umwelt&lt;br /&gt;
* [https://www.lungomare.org/de/projekte/flux/ &amp;#039;&amp;#039;FLUX – Aktionen und Raumerkundungen entlang der Flüsse Talfer, Eisack und Etsch&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1034565877|VIAF=302532777}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sarntal, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Bozens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritten (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarntaler Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
	</entry>
</feed>