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	<title>Tal des Teufels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:38:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tal_des_Teufels&amp;diff=608378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-09-25T15:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Larderello 002.JPG|miniatur|hochkant=1.5|Blick über Montecerboli auf Larderello, im Vordergrund der Friedhof von Montecerboli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tal des Teufels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ital.: &amp;#039;&amp;#039;Valle del Diavolo&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ca. 200&amp;amp;nbsp;km² großes, geothermisch aktives Gebiet in der mittleren [[Toskana]], das zur Gemeinde [[Pomarance]] gehört. Es ist seit der Antike bekannt und beherbergt seit 1905 eines der weltweit größten [[Geothermie|Erdwärme]]-Kraftwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soffione boracifero, Larderello.jpg|miniatur|hochkant|Borhaltiger Soffioni in Larderello]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben von den [[Colline Metallifere]], liegen die [[Geothermalfeld]]er an der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Strada Statale&amp;#039;&amp;#039; SS&amp;amp;nbsp;439 etwa auf halber Strecke zwischen [[Massa Marittima]] im Süden und [[Volterra]] im Norden, ca. 30&amp;amp;nbsp;km von beiden Eckpunkten entfernt im oberen [[Cecina (Fluss)|Cecina]]-Tal. Das Tal selbst beginnt bei [[Castelnuovo di Val di Cecina]], wo der 18&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sira.arpat.toscana.it/sira/idrografia/co_R0590720000000000000.htm Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zum Fluss Possera, abgerufen am 6. April 2013 (ital.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; lange [[Torrente (Sturzbach)|Torrente]] &amp;#039;&amp;#039;Possera&amp;#039;&amp;#039; entspringt und folgt dessen Lauf über die Zentren &amp;#039;&amp;#039;[[Larderello]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Montecerboli&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TCI&amp;quot;&amp;gt;TCI&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu den westlichen Tälern von &amp;#039;&amp;#039;San Dalmazio&amp;#039;&amp;#039;, wo der 5&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sira.arpat.toscana.it/sira/idrografia/co_R0590720000000000000.htm Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zum Fluss Racquese, abgerufen am 6. April 2013 (ital.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; lange &amp;#039;&amp;#039;Racquese&amp;#039;&amp;#039; entspringt&amp;lt;ref name=&amp;quot;TCI&amp;quot; /&amp;gt;. Den größten Teil verbringt das Tal im südöstlichen Gemeindegebiet von Pomarance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geothermie ==&lt;br /&gt;
Wenige Hundert Meter unterirdisch bringt vulkanisches Magma das Grundwasser zum Kochen und stößt es unter gewaltigem Druck an die Erdoberfläche, wo es in rhythmischen Dampffontänen (&amp;#039;&amp;#039;soffioni&amp;#039;&amp;#039;) herausschießt. An anderen Stellen tritt kochendes Wasser brodelnd aus und bildet große Schlammpfützen (&amp;#039;&amp;#039;lagoni&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser enthält [[Bor]] und [[Schwefel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Gebietes geht auf das Mittelalter zurück. Eine Stelle in [[Dante]]s erstem Buch der [[Divina Commedia]] – &amp;#039;&amp;#039;Inferno&amp;#039;&amp;#039; – beschreibt den „Dampf, den die Erde in ihrem Bauch hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikisource.org/wiki/G%C3%B6ttliche_Kom%C3%B6die_(Streckfu%C3%9F_1876)/Inferno Streckfuss-Übersetzung der Divinia Commedia, Inferno, bei Wikisource]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeilen legen nahe, dass der Florentiner dieses Gebiet gekannt hat. Das Zischen der Dampffontänen, das Blubbern und der Schwefelwasserstoffgestank der schlammigen Tümpel mögen den Dichter inspiriert haben. So hat man sich in jenen Zeiten den Eingang zur Hölle vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Nutzung der Geothermie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valle del Diavolo.JPG|mini|Dampfrohre des Geothermie-Kraftwerks Larderello]]&lt;br /&gt;
Bereits die [[Etrusker]] gewannen römischen Quellen zufolge Bor aus den heißen Tümpeln, das sie als Medizin sowie zur Glasur ihrer Keramiken brauchen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter vertrieben Händler aus Volterra Schwefel, Alaun und Vitriol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borgewinnung verlor im Spätmittelalter an Bedeutung, bis sich der [[Habsburg]]er Großherzog der Toskana, [[Leopold II. (HRR)]], im 19. Jahrhundert wieder dafür zu interessieren begann und das Gelände erneut beschrieb. [[François Jacques de Larderel]], ein Industrieller französischen Ursprungs, entwickelte, gestützt auf Vorstudien von [[Uberto Francesco Hoefer]], des Schirmherrn der toskanischen Apotheken und insoweit Beraters am Hofe des Großherzogs, ein Verfahren zur Förderung von Borsäure. Er gründete den nach ihm benannten Ort Larderello.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nutzungswechsel der Erdwärme von Chemie auf Stromerzeugung erfolgte im Jahr 1905. In diesem Jahr wurde das weltweit erste geothermische Kraftwerk errichtet, das seit 1962 vom [[ENEL]] betrieben wird. Seine Kühltürme und gewundenen Pipelines zur Ableitung des Dampfes prägen seither das Landschaftsbild des Tals des Teufels. Für den auf der Strada Statale vorbeikommenden Touristen bildet der Kontrast zur mittelalterlichen Kulisse des Ortes [[Castelnuovo di Val di Cecina]] einen bizarren Anachronismus. Assoziationen an [[Land Art|Land-Art]]-Kreationen sind in der Reiseliteratur beschrieben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 875&amp;amp;nbsp;m hohe Hügel &amp;#039;&amp;#039;Ala del Diavolo&amp;#039;&amp;#039; (= Flügel des Teufels) im Ortsgebiet von Castelnuovo di Val di Cecina öffnet ein weites Panorama über das Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die rege Geothermie der ganzen vulkanisch aktiven Region informiert das Geothermische Museum in Larderello, Museo della Geotermia, im Palazzo de’ Larderel&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museivaldicecina.it/de/museo_della_geotermia.php Mit Satellitenbild,] auch als .pdf. Im Museum gibt es deutschsprachige Informationsblätter&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Touring Club Italiano]]: &amp;#039;&amp;#039;Toscana&amp;#039;&amp;#039;, Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 485 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Valle del Diavolo}}&lt;br /&gt;
* [http://www.volterra-toscana.net/vcmap/index.html Karte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/14/9/N |EW=10/53/8/E |type=city |region=IT-PI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Toskana)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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