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	<title>Takuplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2025-03-09-Takuplatz-DJI 20250309082148 0032 D.jpg|alternativtext=Luftaufnahme des dreieckigen Takuplatzes|mini|Der Takuplatz mit den umgebenden Straßen aus der Luft, Blick nach Südwesten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Takuplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Köln]]er Stadtteil [[Köln-Neuehrenfeld|Neuehrenfeld]] im Stadtbezirk [[Köln-Ehrenfeld (Stadtbezirk)|Ehrenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Bestandteil des „[[Ehrenfelder Geschichtspfad]]es“. Als dessen Station 23 wurde an einem seiner Häuser eine entsprechende Tafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage und Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Takuplatz-koeln-osm.png|mini|Takuplatz in Köln-Neuehrenfeld]]Der Takuplatz wird beinahe dreiecksförmig umgrenzt von der Iltisstraße im Nordosten und der Takustraße im Nordwesten. Die begrenzende Straße im Süden trägt als Teil des Takuplatzes auch dessen Namen. Eine inzwischen stillgelegte [[Straßenbahn]]-Wendeschleife mit zweireihig angelegtem alten Baumbestand aus [[Gewöhnliche Robinie|Robinien]] bildet innerhalb des Straßenverlaufs die tatsächliche Platzform, einen Halbkreis. Der Schienenstrang der Wendeschleife wurde im Februar 2008 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Platzfläche befindet sich ein fensterloser Flachbau, der Einrichtungen zur Energieverteilung der Stadtwerke [[RheinEnergie]] beherbergt sowie, nahe der Platzmitte und ein altbekanntes [[Kiosk|Büdchen]]. Die Platzmitte selbst ist seit Ende der 1990er Jahre als Fläche für das [[Pétanque]]-Spiel ausgelegt. Sie wird regelmäßig vom &amp;#039;&amp;#039;Ehrenfelder Boule Club&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Boulogne Boyz&amp;#039;&amp;#039; bespielt. Außen um die ehemalige Wendeschleife wird die Platzfläche teilweise für Parkplätze benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Takuplatz ist umbaut mit viergeschössigen Wohnhäusern. Die Häuser gehören zu einer [[Genossenschaft|Wohnungsgenossenschaft]] und wurden zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts errichtet. Anders als diese schnörkellosen Bauten fallen die ersten drei Häuser der Takustraße durch ihre aufwändigeren und mehrfarbigen ursprünglichen Ziegelfassaden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um den Platz gibt es zwei Gaststätten, eine [[Bäcker]]ei, und einen Frisör.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Takuplatz1.jpg|mini|Der Takuplatz mit der ehemaligen Bahnhaltestelle aus Richtung Iltisstraße]]Die Bezeichnung des Takuplatzes und der Takustraße bezieht sich, ebenso wie die der Iltisstraße und der benachbarten [[Lansstraße (Köln)|Lansstraße]], auf den chinesischen [[Boxeraufstand]] im Jahre [[1900]]. Das deutsche [[Kanonenboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[Iltis (Schiff, 1898)|Iltis]]&amp;#039;&amp;#039; kam unter seinem [[Kapitän]] [[Wilhelm von Lans|Lans]], der den Angriff der deutschen Marine auf die [[China|chinesischen]] [[Taku-Forts]] befehligte, zum Einsatz. Der Volksmund nennt die Gegend rund um den Takuplatz aufgrund der Namensherkunft „Chinese-Veedel“, auf [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]] „Chinesenviertel“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maubach&amp;quot; details=&amp;quot;53–54&amp;quot;/&amp;gt; Die Namensgebung erfolgte im Jahre [[1913]], als die damalige Ehrenfelder Arbeiter-Wohnungsgenossenschaft die Wohnhäuser rund um den Takuplatz erbaute. Diese Häuser sind noch heute Eigentum der Rechtsnachfolgerin, der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld e.G. Passend zu dieser Namensgebung gründeten Neuehrenfelder im Jahre [[1971]] den [[Kölner Karneval|Karnevalsverein]] „Ihrefelder Chinese“ (Ehrenfelder Chinesen), deren Mitglieder sich bei karnevalistischen Anlässen als Chinesen verkleiden und schminken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debatte um koloniale Bezüge ===&lt;br /&gt;
Ende 2009 wurden im Umfeld der Ehrenfelder Bezirksvertretung und in den lokalen Medien die Benennungen einiger Neuehrenfelder Straßen und Plätze nach Orten und Personen der deutschen [[Deutsche Kolonien|Kolonialgeschichte]] diskutiert. Darunter sind Benennungen nach [[Hermann von Wissmann]], [[Karl von Gravenreuth]] und auch die Bezeichnungen des Chinesenviertels, einschließlich des Takuplatzes. Auf Initiative der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] wurden verschiedene Maßnahmen debattiert, von denen sich die Lokalpolitiker eine Distanzierung von Gräueltaten der deutschen Kolonialherrschaft erhoffen. Es gab Vorschläge einer differenzierteren Beschriftung der erklärenden Tafeln, aber auch eine Umbenennung der Orte wurde diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Kolonialherren&amp;#039;&amp;#039; von Heribert Rösgen in: [[Kölner Stadt-Anzeiger]] vom 25. November 2009, {{Webarchiv|url=http://www.ksta.de/html/artikel/1256137064634.shtml |wayback=20100301073158 |text=online |archiv-bot=2019-05-17 05:03:05 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 25. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Initiativen gibt es seit den 1970er Jahren in [[Berlin-Dahlem]], wo ebenfalls die Umbenennung der dort seit 1905 bestehenden Lans-, Iltis- und Takustraße diskutiert wird, man es aber bisher bei einer aufklärenden Beschilderung dieser Orte beließ.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Name des Antisemiten soll verschwinden&amp;#039;&amp;#039; von Mathias Raabe in: [[Berliner Zeitung]] vom 18. Februar 2002, [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/spd-und-gruene-wollen-treitschkestrasse-umbenennen-der-name-des-antisemiten-soll-verschwinden,10810590,9975148.html online], abgerufen am 25. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2011 wurde am Kölner Takuplatz ein neues Schild mit Erläuterungen zur Namensgeschichte und zur deutschen Kolonialpolitik präsentiert, was die Debatte zunächst beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was einst mit dem Fort Taku geschah&amp;#039;&amp;#039;, in: Kölner Stadt-Anzeiger, 25. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 kam die Diskussion um die Namensgebung und um die Beschilderung im Zuge der [[Proteste nach dem Tod von George Floyd#Deutschland|Auseinandersetzungen über Rassismus]] in Deutschland wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-lokalzeit-aus-koeln---644.html |titel=Lokalzeit aus Köln {{!}} 12.06.2020 |datum=2020-06-12 |abruf=2020-06-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Platz im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde im Zentrum des Platzes ein ziviler [[Luftschutzbunker|Tiefbunker]] für den Schutz vor [[Luftkrieg#Bombenangriffe auf Deutschland|Fliegerbomben]] angelegt. Noch heute befinden sich wesentliche Elemente dieses Bunkers unter dem Platz, da ein Abriss der massiven [[Beton]]strukturen zu aufwändig gewesen wäre. Trotz der in Köln katastrophalen Folgen von alliierten Bombenangriffen des II. Weltkrieges kam es am Takuplatz nur zu Beschädigungen, nicht aber zu Zerstörungen von Häusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr [[1942]] wird über die Bildung einer [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]]gruppe berichtet, die sich auch am Takuplatz traf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Edelweisspiraten&amp;#039;&amp;#039; in: NZZ Online vom 20. März 2004; [http://www.nzz.ch/2004/03/20/we/article9bxvj_1.230355.html?printview=true online], abgerufen am 25. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Gruppen, wie auch die bekanntere [[Ehrenfelder Gruppe]], waren durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] verboten. Auch von der Neuehrenfelder Gruppe sind Auseinandersetzungen mit Nazis sowie Verhaftungen und Misshandlungen durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Platz vorbeiführende Iltisstraße gehört zu den vielbefahrenen Straßen Neuehrenfelds, da sie die Zufahrtsstraße für viele Wohnstraßen des Stadtviertels bildet und gleichzeitig als zügige Verbindung zwischen den Vierteln [[Köln-Bickendorf|Bickendorf]]/[[Köln-Ossendorf|Ossendorf]] und Neuehrenfeld/Ehrenfeld genutzt wird. Die Takustraße und vor allem der Takuplatz haben ein geringeres Verkehrsaufkommen und sind mit Tempo 30 [[Verkehrsberuhigung|verkehrsberuhigt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Takuplatz alteschleife.jpg|mini|links|200px|Stillgelegt: [[Duewag-Einheitswagen|Duewag GT 8]] in der alten Wendeschleife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1926]] wurde der Schienenstrang für die Straßenbahnlinien nach Neuehrenfeld und Ossendorf über die Iltisstraße fertiggestellt. Der Takuplatz erhielt eine gleichnamige Haltestelle und eine Wendeschleife, die ganz um den Platz herumführte. Diese diente von 1958 bis 1961 sowie Anfang der 1970er Jahre zeitweise als Endhaltestelle für die auf dem Gürtel verkehrende Straßenbahnlinie 13 sowie als Bedarfsendhaltestelle der weiter nach Ossendorf führenden Straßenbahnlinie 5. Die Linie 13 wurde ab 1974 über eine neue Strecke nach Köln-Mülheim geführt. Die Schleife wurde anschließend nur noch für Sonder- und Einsatzfahrten benutzt und im Januar 2004 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte Juli 2010 wurde die Haltestelle auf der Iltisstraße von der [[Stadtbahn Köln|Straßenbahnlinie 5]] der [[Kölner Verkehrs-Betriebe|KVB]] in Richtung Kölner Stadtzentrum und Köln-Ossendorf angefahren. Da diese Linie mit [[hochflur]]igen [[Stadtbahnwagen B|Stadtbahn]]wagen betrieben wird, wurden im November 2004 provisorische 30-cm-Bahnsteige aus Metallprofilen aufgebaut. Im Zuge des Umbaus der Strecke zur Stadtbahn mit Hochbahnsteigen wurde die Haltestelle aufgegeben und durch einen Neubau an der 300 Meter südlich gelegenen neu gebauten Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;[[Lenauplatz]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, die am 12. Dezember 2010 fertiggestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kvb-koeln.de/german/nachrichten/view.html?action=shownews&amp;amp;page=&amp;amp;id=1341 |wayback=20160911060703 |text=Website der Kölner Verkehrsbetriebe |archiv-bot=2019-05-17 05:03:05 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 15. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Buslinien wird der Platz nicht angefahren, in den 1960er Jahren war er Endhaltestelle der damaligen Buslinie 37, die zu den [[Ford]]-Werken fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenbahnunglück am 8. Januar 1975 ==&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1975 gegen 16.30 Uhr stießen auf der Iltisstraße an der falsch gestellten Weiche zur Einfahrt in die Wendeschleife Takuplatz zwei entgegenkommende Züge der Linie 5 zusammen und wurden schwer beschädigt. Der stadtauswärts fahrende Zug bog außerplanmäßig in die Wendeschleife ein und kreuzte so den Fahrweg des Gegenzuges. Die Feuerwehr versorgte sieben schwer- und vierzehn leichtverletzte Personen am Unfallort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berufsfeuerwehr Köln |Titel=Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr |Hrsg=Berufsfeuerwehr Köln |Nummer=595 |Verlag=Stadtarchiv Köln Best. 713B, A 322 |Ort=Köln |Datum=1975-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wielfried M. Krause |Titel=Unglück an der Weiche |Sammelwerk=Kölner Stadt-Anzeiger |Nummer=Nr. 7 / 9. Januar 1974 |Ort=Köln |Datum=1975-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johannes Maubach: &amp;#039;&amp;#039;Quer durch Ehrenfeld, Ehrenfelder Geschichtspfad (Teil 2).&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Köln, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Takuplatz (Köln)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maubach&amp;quot;&amp;gt;Johannes Maubach: &amp;#039;&amp;#039;Quer durch Ehrenfeld, Ehrenfelder Geschichtspfad (Teil 2).&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Köln, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/57/40/N |EW=6/54/57/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuehrenfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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