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	<title>Take (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Take_(Musik)&amp;diff=781907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pemu: Mz. &#039;&#039;Matrix&#039;&#039; -&gt; &#039;&#039;Matrizen&#039;&#039;</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mz. &amp;#039;&amp;#039;Matrix&amp;#039;&amp;#039; -&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Matrizen&amp;#039;&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beatles and George Martin in studio 1966.JPG|mini|Die [[Beatles]] zwischen den Takes (1966): von links nach rechts: [[George Harrison]], [[Paul McCartney]], [[George Martin]] ([[Musikproduzent]]) und [[John Lennon]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Take&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|teɪk}}]; {{deS|„aufnehmen“}}) ist der [[Anglizismus]] in der [[Tontechnik]] für das Teilstück einer [[Tonaufnahme]], das ohne Unterbrechung aufgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Eine vollständige [[Musikaufnahme]] besteht im Regelfall aus mehreren Teilen, die „Takes“ genannt werden. Ursachen können darin bestehen, dass Segmente der Aufnahme fehlerbehaftet sind, weil Interpreten oder Musiker von der [[Partitur]] abweichen, Störungen vorkommen oder weil der [[Musikproduzent]] mehrere Varianten eines Segments aufnehmen lässt, um das beste hieraus auszuwählen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harvey Rachlin, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of the Music Business&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 416 f.; ISBN 0-06-014913-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Störungen während einer Aufnahme können zum Abbruch und der Wiederholung durch ein neues Take führen. Die einzelnen Takes werden fortlaufend durchnummeriert, so dass beim Zusammenfassen einzelner Takes zur kompletten Musikaufnahme der Überblick über ihre einzelnen Bestandteile erhalten bleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Ziegenrücker/Peter Wicke, &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon Popularmusik&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 390; ISBN 3-442-33601-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tontechniker weist am Anfang eines jeden neuen Takes auf die Nummer dieses Takes hin;&amp;lt;ref&amp;gt;Harvey Rachlin, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of the Music Business&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 416&amp;lt;/ref&amp;gt; der Hinweis wird meist mit aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei [[Filmaufnahmen]] werden einzelne fehler- und störungsfreie Segmente Take genannt (siehe [[Einstellung (Film)|Einstellung]]). Hier wird jedes neue Take auf einer [[Filmklappe]] verzeichnet und diese vor das Kameraobjektiv gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_Video_Buch/K4fyDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=take+filmklappe&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;printsec=frontcover Martin Quedenbaum, &amp;#039;&amp;#039;Das Video-Buch&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 128]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tonaufnahme#Geschichte}}&lt;br /&gt;
Vorläufige Aufnahmesequenzen gibt es in der Tontechnik erst seit Einführung des [[Tonband]]es. Vorher wurden die kompletten Musikaufnahmen direkt über ein Schallaufzeichnungsgerät auf eine [[Schallplatte]] gepresst und waren deshalb endgültig. Die US-amerikanische Firma &amp;#039;&amp;#039;Presto Products Company&amp;#039;&amp;#039; vertrieb solche Geräte ab 1915. Über die Jahre entwickelte sich das Unternehmen gut, denn Abnehmer waren nicht nur Tonstudios, sondern Radiosender und auch private Haushalte. Die erste Werbeanzeige von der &amp;#039;&amp;#039;Presto Recording Corp.&amp;#039;&amp;#039; geht auf den 15. Oktober 1934 zurück. Alle Tonstudios waren mit derartigen Aufzeichnungsgeräten ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren fehlgeschlagenen [[Unternehmensgründung]]en entstand im April 1893 die &amp;#039;&amp;#039;United States Gramophone Company&amp;#039;&amp;#039; und anschließend die [[Berliner Gramophone]]. Die von [[Emile Berliner]] und seinem Bruder Joseph im November 1898 in [[Hannover]] gegründete [[Deutsche Grammophon]] GmbH konnte erstmals [[Schallplatte]]n in größerer Menge herstellen. Während der Phase der Schellackschallplatten wurden wegen der Empfindlichkeit der Wachsmatrizen stets mehrere Takes eingespielt, von denen der beste veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Wölfer]], &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Jazz&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 494 f.; ISBN 3-453-06510-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die magnetische Tonaufzeichnung durch [[elektromagnetische Induktion]] mit dem von [[Valdemar Poulsen]] im November 1898 vorgestellten [[Telegraphon]] ermöglichte die [[Löschen (Informatik)|Löschung]] von Aufnahmen auf dem [[Tonträger]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Morton, &amp;#039;&amp;#039;Sound Recording&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 50; ISBN 978-0-313-33090-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der ersten bedeutsamen kommerziellen Tonaufnahmen wird dem [[Tenor]] [[Enrico Caruso]] zugeschrieben, der am 12. November 1902 für die Grammophone Co. in Italien die Arie „Vesti la giubba“ (aus [[Ruggero Leoncavallo]]s [[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pagliacci]]&amp;#039;&amp;#039;) als erstem [[Millionenseller]] der Musikgeschichte mit der neuen „Victor master disc“-Methode aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Murrells, &amp;#039;&amp;#039;Million selling Records&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Grammophon errichtete ihr erstes [[Tonstudio]] 1900 in Berlin. Die erste Jazzaufnahme stammte von der [[Original Dixieland Jass Band]] (aufgenommen am 26. Februar 1917) für das [[Plattenlabel]] [[Victor Talking Machine Company]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Livery Stable Blues&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Dixie Jass Band One Step&amp;#039;&amp;#039;. Das erste elektrische Aufnahmeverfahren gab es am 11. November 1920 durch die Erfinder Lionel Guest und H. O. Merriman in der [[Westminster Abbey]].&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Robertson, &amp;#039;&amp;#039;Was war wann das erste Mal?&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 202; ISBN 3-8000-3142-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Repeated_Takes/MAn38JBuwKoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Lionel+Guest+und+H+O+Merriman&amp;amp;pg=PA56&amp;amp;printsec=frontcover Michael Chanan, &amp;#039;&amp;#039;Repeated Takes: A Short History of Recording and Its Effects on Music&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 56]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1948 waren die ersten serienmäßig hergestellten Tonbandmaschinen ([[AEG]] und [[Ampex]]) auf dem Markt. Sukzessive begannen die Tonstudios mit der Umrüstung auf die neue Technologie. [[Sun Records]] führte die magnetische Tonaufzeichnung im Jahre 1951 ein, 1954 wurden hier die ersten Ampex 350-Tonbandgeräte erworben. Nun konnten mehrere Takes zu einer kompletten Gesamtaufnahme zusammengefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmetechnik ==&lt;br /&gt;
Durch die magnetische Tonaufzeichnung besaßen Tonaufnahmen nicht mehr endgültigen Charakter wie beim &amp;#039;&amp;#039;Presto&amp;#039;&amp;#039;-Verfahren, sondern konnten beliebig geschnitten (daher der Ausdruck „[[Cut (Musik)|Cut]]“), dadurch in eine andere [[Reihenfolge]] gebracht, verändert oder (teilweise) gelöscht werden. Weitere technische Verbesserungen waren danach die Einführung der zeitlich verzögerten Aufnahme ({{enS|Slapback}}), die [[Mehrspurrekorder|Mehrspuraufnahme]] ({{enS|Multitrack}}) oder das [[Overdub]]bing. Das &amp;#039;&amp;#039;Slapback&amp;#039;&amp;#039;-Verfahren vermittelte dem Hörer einen [[Echo]]-Eindruck, indem [[Tonsignal]]e knapp über der Wahrnehmungsgrenze einzelner Wiederholungen aufgenommen wurden (ab 30 Millisekunden oder mehr). Das Multitrack-Verfahren ermöglichte die isolierte Aufnahme einzelner [[Musikinstrument]]e und erlaubte die Eliminierung nicht gewünschter Tonspuren, ohne dass alle Instrumente nochmals neu aufgenommen werden mussten. Zudem war das &amp;#039;&amp;#039;Multitracking&amp;#039;&amp;#039; die Voraussetzung für die ab 1957 genutzten [[Stereophonie|Stereoaufnahmen]]. Dem [[Musikproduzent]]en wurden durch diese technischen Verbesserungen Variablen geboten, die den Aufnahmeaufwand erheblich reduzierten, Qualitätsmängel leichter beseitigen halfen und den Höreindruck von Musikstücken deutlich veränderten. Wenn der Tontechniker ohne Änderung des Ausgangsmaterials abschnittsweise zwischen verschiedenen Takes auf einer einzigen Spur umschalten kann, wird von &amp;#039;&amp;#039;Take-Comping&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tonstudios wurden die verschiedenen Takes dokumentiert, indem aufeinanderfolgend aufgenommene Takes eines [[Musiktitel]]s zur leichteren Identifikation beim späteren Zusammenfügen durchnummeriert wurden (und werden). So wurde es weltweit in allen Tonstudios zur Gewohnheit, Musikstücke in mehreren Takes aufzunehmen. Ausnahme waren und sind Songs, die in &amp;#039;&amp;#039;One Take&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität und Inhalte der einzelnen Takes sind einerseits Ergebnis der Arbeit des [[Toningenieur]]s, der mit dem Künstler auf Weisung des Musikproduzenten verschiedene Versionen abspricht, andererseits jedoch auch oftmals die Folge der Tagesform der Künstler. Häufig dienen Takes auch der gezielten Schaffung von Alternativen, wenn verschiedene Versionen eines Titels abgemischt werden sollen. Als &amp;#039;&amp;#039;Original-Take&amp;#039;&amp;#039; wird meistens die zur ersten [[Veröffentlichung]] vorgesehene Version bezeichnet. Ein weiteres Take wird auch &amp;#039;&amp;#039;Alternativ-Take&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Alternate Take&amp;#039;&amp;#039; genannt. So existiert von [[Elvis Presley]]s &amp;#039;&amp;#039;Doncha&amp;#039; Think It&amp;#039;s Time&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;Alternate Take&amp;#039;&amp;#039; #48 – ein Hinweis darauf, dass zur Perfektionierung der Aufnahme knapp 50 Takes erforderlich waren. Die abgebrochene Aufnahme eines Stückes wird als &amp;#039;&amp;#039;Short Take&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die zu veröffentlichende Fassung zur Perfektionierung zu bringen, war manchmal eine hohe Anzahl von Takes erforderlich. Bei [[Good Vibrations]] von den [[Beach Boys]] aus 1966 waren zur Fertigstellung einer groben Musikspur ({{enS|[[Backing Track]]}}) 26 Takes erforderlich, insgesamt waren über 50 Takes nötig, die in 22 Aufnahmesessions produziert wurden und in sechs Tonstudios von Los Angeles entstanden. Wahre Meister der Take-Nutzung waren die [[Beatles]] mit ihrem Musikproduzenten [[George Martin]]. Dieser fügte [[Strawberry Fields Forever]] im Studio zu einem der komplexesten und kompliziertesten Songs zusammen, die von den Beatles jemals veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mark Lewisohn]], &amp;#039;&amp;#039;The Beatles Recording Sessions&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 24. November 1966 bis 2. Januar 1967 entstanden 26 Takes, von denen zwei verschiedene Takes zusammengefügt wurden. Take 26 war jedoch schneller und einen Halbton höher eingespielt als das erste und musste deshalb nachträglich im [[Tempo (Musik)|Tempo]] verlangsamt werden, was auch die [[Tonhöhe]] herabsetzte, so dass die Schnittstelle zwischen beiden möglichst nicht wahrnehmbar sein durfte. Diese Schnittstelle befindet sich im Song genau nach einer Minute. Davor wurden noch 5 Sekunden eingeklebt, die aus Take 7 stammen, aus dem auch der Anfang des Songs entnommen wurde. Ein Take kann auch ohne Neuaufnahmen entstehen, wie &amp;#039;&amp;#039;Strawberry Fields Forever&amp;#039;&amp;#039; demonstriert. Am 9. Dezember 1966 wurden die Takes 15 und 24 zu Take 25 verschmolzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Lewisohn, &amp;#039;&amp;#039;The Beatles Recording Sessions&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen die für die endgültige [[Abmischung]] ({{enS|Edit, Final mix}}) zu verwendenden Takes fest, werden sie beim &amp;#039;&amp;#039;Edit&amp;#039;&amp;#039; akustisch harmonisiert und in dieser Form auf einem &amp;#039;&amp;#039;Master Tape&amp;#039;&amp;#039; verewigt. Dieses bildet schließlich die Grundlage für die Platten- oder CD-Pressung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== One Take ==&lt;br /&gt;
Mit „one take“ wird eine ohne Unterbrechung zustande gekommene komplette Musikaufnahme verstanden. Die „one take“-Aufnahme ist kein Hinweis auf die [[Qualifikation (Personalwesen)|Qualifikation]] von [[Interpretation (Musik)|Interpreten]] oder [[Musiker]]n, ein [[Lied]] ohne Fehler oder Störung zusammenhängend interpretieren zu können. Für [[Tibor Kneif]] ist nicht erkennbar, ob der Hinweis auf ein &amp;#039;&amp;#039;One Take&amp;#039;&amp;#039; Fehler entschuldigen oder Bewunderung auslösen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Tibor Kneif, &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon Rockmusik&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 204; ISBN 3-499-16334-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aufnahmetechnik ist besonders charakteristisch für den [[Rap]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell behielt der [[Jazz]] die „one take“-Technik aus früheren Zeiten bei. Das [[Miles Davis|Miles Davis Quintett]] nahm beispielsweise am 11. Mai 1956 und am 26. Oktober 1956 im Tonstudio von [[Rudy van Gelder]] 24 [[Musikstück]]e auf, die auf vier [[Langspielplatte]]n ([[Cookin’ with the Miles Davis Quintet]], [[Relaxin’ with the Miles Davis Quintet]], [[Workin’ with the Miles Davis Quintet]] und [[Steamin’ with the Miles Davis Quintet]]) verteilt werden konnten. Miles gelang ein „first take nach dem anderen, jedes Stück kam im ersten Anlauf auf die Platte, eine beispiellose gemeinsame Anstrengung aus Konzentration, Können und Kommunikation“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/John_Coltrane_Biografie/pymlEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22one+Take%22+musik&amp;amp;pg=PT79&amp;amp;printsec=frontcover Karl Lippegaus, &amp;#039;&amp;#039;John Coltrane – Biografie&amp;#039;&amp;#039;, 2011, o. S.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Popmusik]] war es seit Einsatz des [[Tonbandgerät]]es im Tonstudio dagegen üblich geworden, ein Musikstück und dessen Segmente in mehreren Takes aufzunehmen; „one take“ blieb die Ausnahme. Berühmte „one takes“ sind insbesondere [[Elvis Presley]]s [[Blaues Hawaii|Blue Hawaii]] (aufgenommen am 22. März 1961); die [[Beatles]] unter anderem mit [[Long Tall Sally]] (1. März 1964), [[Everybody’s Trying to Be My Baby]] und [[Rock and Roll Music]] (18. Oktober 1964), [[If I Needed Someone]] (16. Oktober 1965), [[I’m Looking Through You]] (24. Oktober 1965) oder [[What Goes On]] (4. November 1965).&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Lewisohn, &amp;#039;&amp;#039;The Beatles Recording Sessions&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 41 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das „Take#58“ von [[All You Need Is Love]] der Beatles erlangte Berühmtheit, weil es als Grundlage der weltweit am 25. Juni 1967 ausgestrahlten Live-Übertragung [[Our World]] diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Lewisohn, &amp;#039;&amp;#039;The Beatles Recording Sessions&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 120 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Songs der zwischen dem 3. Januar 1964 und 25. Februar 1964 aufgenommenen ersten [[Rolling Stones|Rolling-Stones]]-LP [[The Rolling Stones (Album)|The Rolling Stones]] wurden in one take aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Experiencing_the_Rolling_Stones/SEaLCwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=rolling+stones+%22one+take%22&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;printsec=frontcover David Malvinni, &amp;#039;&amp;#039;Experiencing the Rolling Stones&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 17]&amp;lt;/ref&amp;gt; Berühmtes „one take“ ist der [[Nummer-eins-Hit]] [[House of the Rising Sun]] von [[The Animals]], der in den [[De Lane Lea Studios]] am 18. Mai 1964 entstand. Bei [[Eve of Destruction]] von [[Barry McGuire]] (15. Juli 1965) sind noch Mängel zu hören, weil die [[Veröffentlichung]] unter Zeitdruck stattfand und diese Mängel beim „one take“ nicht beseitigt wurden. Der [[Easybeats]]-Hit [[Friday on My Mind]] (8. September 1966 in den [[Olympic Studios]]) entstand ebenfalls als „one take“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adele (Sängerin)|Adele]] stellte sich in ihrer Anfangsphase als „one take“-Wunder heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Sean Smith, &amp;#039;&amp;#039;Adele: ihre Songs, ihr Leben&amp;#039;&amp;#039;, 2016, o. S.; ISBN 978-3-95967-123-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Rap]] hat „one Take“ zu einer Renaissance gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Poetik_des_deutschsprachigen_Rap/BA6FCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22one+Take%22+musik&amp;amp;pg=PA231&amp;amp;printsec=frontcover Fabian Wolbring, &amp;#039;&amp;#039;Die Poetik des deutschsprachigen Rap&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 231]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei können durch „punch-ins“ einzeln aufgenommene Worte zwischen den Takes durch [[Postproduktion]] eingefügt werden. Je nach [[Geschicklichkeit]] des [[Musikproduzent]]en oder vorhandener [[Tontechnik|Studiotechnik]] können die derart bearbeiteten Raps mindestens genau so flüssig klingen wie One Takes.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Wolbring, &amp;#039;&amp;#039;Die Poetik des deutschsprachigen Rap&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 231&amp;lt;/ref&amp;gt; One Takes werden häufig in einem [[Rap-Battle]] genutzt, wodurch der Gegner durch wenige Zeilen an [[Liedtext]] besiegt werden kann. Beispiel ist in diesem Falle die [[Reimliga Battle Arena|Reimlige Battle Arena]] (kurz: RBA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„One take“ ist die ökonomischste Aufnahmeform, weil die geringste [[Immobiliarmiete|Studiomiete]] anfällt. Bei der One-Take-Technik ist kein [[Filmschnitt|Schnitt]] ({{enS|cut}}) oder [[Audioeditor|Editieren]] ({{enS|editing}}) während der Postproduktion erforderlich, so dass im Idealfall sofort ein [[Masterband]] vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Outtake ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Outtake}}&lt;br /&gt;
Outtake ist in der [[Musikindustrie]] der Ausdruck für alle Takes, die nicht Bestandteil des veröffentlichten [[Musikwerk (Urheberrecht)|Musikwerks]] geworden sind. Es handelt sich um Takes, die vom Künstler oder Musikproduzenten bei der endgültigen Zusammenstellung für die Erstveröffentlichung eines Tonträgers aus technischen oder künstlerischen Gründen nicht berücksichtigt wurden. Die [[Tonträgerunternehmen]] bieten solche Outtakes von Stars selektiv als eigenständige Tonträger an wie beispielsweise bei der Elvis Presley-CD &amp;#039;&amp;#039;Studio B: Nashville Outtakes&amp;#039;&amp;#039; vom Dezember 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Nicht selten tendieren [[Jazz]]-Musiker dazu, das erste Take zu bevorzugen, denn es zeigt häufig ein höheres Maß an [[Spontaneität]] und [[Einfallsreichtum]] als nachfolgende Takes. Ursprünglich offiziell nicht veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;Takes&amp;#039;&amp;#039; sind hin und wieder begehrte Sammlerstücke (wie etwa [[Bob Dylan]]s [[The Basement Tapes]]). [[Dave Brubeck]]s [[Take Five]] hingegen ist nach seinem &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;-[[Takt (Musik)|Takt]] benannt und in Wirklichkeit in zwei Takes entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Enders: &amp;#039;&amp;#039;Das Homerecording Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Carstensen Verlag, München, 2003, ISBN 3-910098-25-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hip-Hop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonbearbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pemu</name></author>
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