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	<title>Takaroa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-11T00:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Atoll. Zur Gemeinde siehe [[Takaroa (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Atoll&lt;br /&gt;
| NAME           = Takaroa&lt;br /&gt;
| BILD1          = Takaroa.JPG&lt;br /&gt;
| BILD1-TEXT     = [[NASA]]-Bild von Takaroa&lt;br /&gt;
| BILD2          = &lt;br /&gt;
| BILD2-TEXT     = &lt;br /&gt;
| GEWAESSER      = [[Pazifischer Ozean]]&lt;br /&gt;
| ARCHIPEL       = [[Îles du Roi Georges]], [[Tuamotu-Archipel]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD    = 14/27//S&lt;br /&gt;
| LAENGENGRAD    = 144/59//W&lt;br /&gt;
| REGION-ISO     = FR-PF&lt;br /&gt;
| POSKARTE       = &lt;br /&gt;
| INSELN         = 76&lt;br /&gt;
| HAUPTINSEL     = Teavaroa&lt;br /&gt;
| LANDFLAECHE    = 20&lt;br /&gt;
| LAGUNENFLAECHE = 93&lt;br /&gt;
| EINWOHNER      = 1256&lt;br /&gt;
| ZENSUS         = 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reef_Symposium_2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Takaroa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (andere Namen: &amp;#039;&amp;#039;Taaroa, Tiokea&amp;#039;&amp;#039;, alter Name: &amp;#039;&amp;#039;Sondergrond Eyland, Het Schadelijk Eyland&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Atoll]] das geografisch zum [[Tuamotu-Archipel]], genauer zur Untergruppe der König-Georg-Inseln ([[Îles du Roi Georges]]) gezählt wird. Politisch gehört es zu [[Französisch-Polynesien]]. Die nächstgelegene Insel, rund 10&amp;amp;nbsp;km Richtung Südwesten, ist das ebenfalls bewohnte, kleinere [[Takapoto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Takaroa und die Nachbarinsel Takapoto liegen auf einem 2.780 m hohen unterseeischen Berg, der aus einem [[Hotspot (Geologie)|Hot Spot]] der [[Pazifische Platte|Pazifischen Platte]] entstanden ist und zum „Tuamotu Seamount Trail“ gehört. Der Gipfel hat sich durch [[Tektonik|tektonische Prozesse]] abgesenkt und ragt heute nicht mehr über den Meeresspiegel hinaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;earthref.org&amp;quot; /&amp;gt; Von dem [[Atoll]] ist lediglich der dichte Kranz von zahlreichen Koralleninselchen ([[Motu (Insel)|Motu]]) verblieben. Das Atoll ist von länglich-ovaler Form und 27,4&amp;amp;nbsp;km lang und 7&amp;amp;nbsp;km breit. In der 90&amp;amp;nbsp;km² großen [[Lagune]] liegen mehrere gefährliche Korallenriffe. Die Lagune hat im Westen lediglich eine schmale, etwa 3 m tiefe und nur mit kleinen Booten befahrbare Passage (Passe Tauonae) zum Pazifischen Ozean. Zwischen den Motu liegen zahlreiche flache Tidenkanäle ([[Hoa (Tidenkanal)|Hoa]]), die dem Wasseraustausch mit dem offenen Meer dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie wurden die Flächen der einzelnen Motu 1969 und 2013 verglichen. Dabei wurden 76 Motu gezählt, mit einer Gesamtfläche von 1588,18 [[Hektar]] (rund 16 km²) im Jahr 2013, von denen eine allerdings nur noch mit der Fläche 0,00 Hektar aufgeführt wurde. Nur die Hauptinsel Teavaroa war namentlich aufgeführt, die übrigen Motu waren nummeriert. Die größte Insel im Nordosten war mit einer Fläche von 514,51 Hektar (rund 5 km²) ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/publication/320128211_Drivers_of_shoreline_change_in_atoll_reef_islands_of_the_Tuamotu_Archipelago_French_Polynesia Virginie Duvat, Bernard Maxime Salvat und Camille Salmon: Drivers of shoreline change in atoll reef islands of the Tuamotu Archipelago, French Polynesia], Global and Planetary Change 158, 2017-09-01, [[DOI:10.1016/j.gloplacha.2017.09.016]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine aktuellere Quelle aus dem Jahr 2016 gibt die Gesamtfläche aller 76 Inseln mit 20&amp;amp;nbsp;km² an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reef_Symposium_2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Klima ist tropisch-feucht. Die Temperatur ist über das Jahr relativ gleichbleibend mit einer recht hohen Durchschnittstemperatur von 27,1&amp;amp;nbsp;°C, die jedoch wegen der ständig wehenden Winde meist nicht als unangenehm empfunden wird. Die Jahresregenmenge beträgt im Durchschnitt 1574 mm (zum Vergleich: Köln rund 800 mm). Die regenreichsten Monate sind November bis Februar, die (südlichen) Wintermonate sind etwas trockener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Takaroa befindet sich eine Wetter- und Erdbebenstation von [[Météo-France]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Der poröse [[Kalkstein]]boden der niedrigen Inseln des Südpazifiks, in dem das Regenwasser schnell versickert, lässt nur eine relativ artenarme Vegetation zu. Auf Takaroa wächst hauptsächlich der [[Strauch|Busch]] &amp;#039;&amp;#039;Pemphis acidula&amp;#039;&amp;#039; (polynesisch: miki-miki), eine salztolerante Pflanze mit einem sehr harten rötlichen Holz, die ausgedehnte Wurzelsysteme bildet. Weitere häufig vorkommende, indigene Pflanzen sind [[Strandwinde]]n, [[Pandanus]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Pisonia]] grandis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kokospalme]] war, wie [[Jacques-Antoine Moerenhout]] berichtet, noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts relativ selten. Er vermutete, dass dies auf eine systematische Zerstörung in den verheerenden Stammeskriegen mit der Nachbarinsel [[Anaa]] zurückzuführen sei.&amp;lt;ref&amp;gt; J.A. Moerenhout: &amp;#039;&amp;#039;Travels to the Islands of the Pacific Ocean&amp;#039;&amp;#039;, London 1837, Reprint: Lanham (MD) 1983, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Moerenhout verwechselt die Insel allerdings mit dem benachbarten Takapoto.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile haben sich die Bestände erholt und die Kokospalme wird in ausgedehnten Hainen für die [[Kopra]]-Produktion angepflanzt. Weitere Nutzpflanzen sind [[Taro]], [[Yams]], [[Süßkartoffel]]n und [[Bananen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Auch die Landfauna ist relativ artenarm. Sie beschränkt sich auf Insekten, Eidechsen, einige wenige Spinnenarten sowie Land- und Seevögel. Umso artenreicher ist das Korallenriff, insbesondere die Regionen um die Tidenkanäle, durch die während der Gezeitenwechsel Nahrung in die Lagune gespült wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Politisch gehört die Insel zum [[Französisches Übersee-Territorium|französischen Überseeland]] (&amp;#039;&amp;#039;Pays d&amp;#039;outre-mer&amp;#039;&amp;#039; – POM) [[Französisch-Polynesien]] und ist damit der EU angegliedert. Sie wird durch eine Unterabteilung (&amp;#039;&amp;#039;Subdivision administrative des Îles Tuamotu-Gambier&amp;#039;&amp;#039;) des Hochkommissariats von Französisch-Polynesien (&amp;#039;&amp;#039;Haut-commissariat de la République en Polynésie française&amp;#039;&amp;#039;) mit Sitz in [[Papeete]] verwaltet. Zusammen mit dem benachbarten Takapoto und dem unbewohnten [[Tikei]] bildet die Insel die politische Gemeinde [[Takaroa (Gemeinde)|Takaroa-Takapoto]] (&amp;#039;&amp;#039;Commune de Takaroa-Takapoto&amp;#039;&amp;#039;) mit insgesamt 1577 Einwohnern, von denen 1105 auf Takaroa selbst entfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Institut Statistique de Polynésie Française (ISPF) - Recensement de la population 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mehrzahl der Bewohner sind [[Mormonen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Takapoto - étude socio-économique&amp;#039;&amp;#039; in Journal de la Société des Océanistes, Nr. 54/55, Paris, Juni 1977, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Kirche wurde bereits 1891 gebaut. Amtssprache ist Französisch. Währung ist (noch) der an den Euro gebundene [[CFP-Franc]]. Einziger Ort ist Teavaroa auf einem Motu im Nordosten des Atolls, in dem fast alle Einwohner wohnen. Auf einigen weiteren Motus liegen einzelne, bewohnte Perlenfarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der 1986 eröffnete regionale Flugplatz Takaroa ([[IATA]]-Code: TKX, [[ICAO]]-Code: NTKR) mit einer 1000 m langen Asphaltlandebahn liegt ca. 2,5 km entfernt auf einem Motu im Nordwesten des Dorfes. Der Flugplatz wird nur von Air Tahiti mit kleinen Propellermaschinen von [[Papeete]] aus bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takaroa hat keinen Hafen. Die Güter des einmal im Monat verkehrenden Versorgungsschiffes von Tahiti werden auf [[Reede]] mit kleinen Booten entladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat keine durchgehende Straße, einige der Motus sind mit einer nur teilweise befestigten Piste verbunden. Die Tidenkanäle werden nur an wenigen Stellen von Betonstegen überquert, die meisten müssen durchfahren oder durchwatet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takaroa hat keine zentrale Frischwasserversorgung, die Haushalte sind auf Regenwasserzisternen angewiesen. Allerdings hat auch hier die moderne Technik bereits Einzug gehalten, an den meisten Häusern befinden sich [[Parabolantenne]]n und [[Solarzelle]]n für den Betrieb der Satelliten-TV-Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Wirtschaftszweig ist mittlerweile die Zucht schwarzer Perlen. In der Lagune sind mehrere privat betriebene Perlenfarmen verankert. In geringem Umfang wird auch Kopra exportiert. Der Tourismus spielt bisher kaum eine Rolle, die Infrastruktur ist den Bedürfnissen des Tourismus nur wenig angepasst. Es gibt keine Hotels, lediglich Familienpensionen mit bescheidenem Komfort, keine Restaurants und Bars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Takaroa ist auf den Tuamotu-Inseln der Name eines übel gesinnten Gottes, Sohn von Te-tumu und Te-papa, der den Himmel in Brand setzte, um alles zu zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;E.S.C. Handy: Polynesian Religion, Honolulu 1928, S. 377&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war die Insel angeblich Heimat von Moeava, einem großen Krieger und mutigen Seefahrer, dem heute noch in zahlreichen Sagen und Liedern verehrten mythischen Helden des Tuamotu-Archipels.&amp;lt;ref&amp;gt;R.D.Craig: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Polynesian Mythology&amp;#039;&amp;#039;, New York 1989, S. 172&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Hervé Audran: &amp;#039;&amp;#039;Traditions of and notes on the Paumotu (or Tuamotu) Islands&amp;#039;&amp;#039;; In: [[The Journal of the Polynesian Society]], Volume 27 (105), 1918, S. 26–35 ([http://www.jps.auckland.ac.nz/document.php?wid=1387&amp;amp;action=null online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute noch erzählt man sich die Geschichte vom hässlichen Maui und seinem schönen Bruder Kuri. Maui heiratete die liebreizende Hina, doch die fühlte sich mehr zu Kuri hingezogen. Als Maui die beiden eines Tages [[in flagranti]] ertappte, verwandelte er seinen Bruder in einen Hund. Hina rief in ihrer Trauer ihren Bruder, einen zauberkräftigen Vogel, zu Hilfe und bat ihn, sie zu einem weit entfernten Ort zu bringen, an dem sie mit ihrem Geliebten vor Mauis Zauberkräften sicher sei. Hinas Bruder sandte beide zum Mond. Bei Vollmond kann man die Liebenden auf der Mondscheibe sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reichhaltige Mythologie und die steinernen Überreste von einst 19 Zeremonialstätten, die der amerikanischen Anthropologe Kenneth P. Emory in den 1930er Jahren registrierte, deuten auf eine dichte und bedeutende Besiedlung durch polynesische Ureinwohner hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kenneth P. Emory]]: &amp;#039;&amp;#039;Tuamotuan Stone Structures,&amp;#039;&amp;#039; Honolulu 1934, S. 30–35&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch recht gut erhalten ist der [[Marae]] Mahina-i-te-ata, eine 10 × 7 m messende, rechteckige Zeremonialanlage im Nordosten der Insel. Heute sind in dem niedrigen Bewuchs des Areales noch Teile der aus Korallenblöcken erbauten Umfassungsmauer und ein fast 2 m hoher [[Orthostat]] sichtbar. Eine ausführliche archäologische Untersuchung der Baudenkmäler sowie eine Datierung steht noch aus. An der Mündung der Passe Tauonae in die Lagune gibt es noch eine [[Polynesische Fischfalle|Fischfalle]] unbekannten Alters der polynesischen Ureinwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Europa entdeckt wurde das Atoll am 14. April 1616 von den Niederländern [[Jacob Le Maire]] und [[Willem Cornelisz Schouten]]. Sie gaben ihm den Namen „Sondergrond“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste europäische Besucher Takaroas war der Holländer [[Jakob Roggeveen]], der sich mit drei Schiffen im Auftrag der Westindischen Handelsgesellschaft auf die Suche nach dem sagenhaften [[Terra Australis|Südkontinent]] gemacht hatte. Sein Begleitschiff &amp;#039;&amp;#039;Africaansche Galey&amp;#039;&amp;#039; lief in der Nacht zum 19. Mai 1722 auf ein Riff und musste aufgegeben werden. Bei der Havarie ertrank ein Matrose. Allerdings nutzten fünf Besatzungsmitglieder die Gelegenheit, um zu desertieren. Sie verbargen sich im dichten Buschwerk und wurden zurückgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Behrens]]: &amp;#039;&amp;#039;Der wohlversuchte Südländer – Reise um die Welt 1721/22&amp;#039;&amp;#039;, Reprint Leipzig 1923, S. 71–73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[James Cook]] erreichte die Insel mit der &amp;#039;&amp;#039;Resolution&amp;#039;&amp;#039; während seiner zweiten Reise in den Pazifik am 18. April 1774. Er sandte zwei Boote mit bewaffneten Männern unter dem Kommando von Leutnant Robert Cooper ans Ufer, um, wie er in seinem Logbuch schreibt, „Mr. [[Reinhold Forster|Forster]] Gelegenheit zu geben, einige Pflanzen zu sammeln.“ Die Boote wurden von mehreren mit Speeren bewaffneten Polynesiern am Strand erwartet, zu denen sich binnen kurzer Zeit weitere 40 bis 50 Krieger gesellten. Als die Lage gefährlich zu werden drohte, ordnete Cook an, zwei oder drei Warnschüsse mit den Kanonen abzugeben und die Mannschaften zurückzubeordern. Die Landungsgruppe hatte dennoch mit den Insulanern handeln können, denn sie brachte fünf Hunde und zwei Dutzend Kokosnüsse zur &amp;#039;&amp;#039;Resolution&amp;#039;&amp;#039; zurück im Tausch gegen einige [[Kochbanane]]n (englisch plantain), die auf Takaroa unbekannt zu sein schienen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. C. Beaglehole: &amp;#039;&amp;#039;The Journals of Captain James Cook&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Cambridge 1961, S. 377–378&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Whitney South Sea Expedition&amp;#039;&amp;#039; des [[American Museum of Natural History]], deren vorrangiges Ziel das Sammeln von Vogelpräparaten auf verschiedenen pazifischen Inseln war, besuchte Takaroa und Takapoto sowie weitere benachbarte Atolle im Februar–März 1923. Die Wissenschaftler sammelten botanische Präparate und registrierten die vorkommenden Korallenarten sowie die übrige Fauna des Riffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
*  Am Außenriff liegen zwei gestrandete Schiffswracks, ein Küstenmotorschiff und ein großes Segelschiff. Das interessanteste Wrack ist das Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Country of Roxburg&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Bark (Schiffstyp)|Viermastbark]] mit eisernem Rumpf, gebaut 1886 in [[Glasgow]]. Die Bark ist während der Fahrt von Chile nach Australien am 8. Februar 1906 während eines [[Zyklon]]es gestrandet. Das Wrack diente als Kulisse für den französischen Abenteuerfilm &amp;#039;&amp;#039;Le reflux&amp;#039;&amp;#039; von 1962, Regie [[Paul Gégauff]], mit [[Roger Vadim]], [[Michel Subor]], [[Franco Fabrizi]] und [[Serge Marquand]] in den Hauptrollen. [[Catherine Deneuve]] musste die ihr zugedachte weibliche Hauptrolle wegen einer Erkrankung aufgeben. Der Film, der auf dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Ebb Tide&amp;#039;&amp;#039; ([[Die Ebbe]]) von [[Robert Louis Stevenson]] beruht, gelangte wegen Problemen mit dem Urheberrecht nicht in die Kinos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://filmsdursavoir.blogspot.com/2016/12/le-reflux-paul-gegauff-1962.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nahe der Passage zur Lagune steht die Ruine eines alten, aus Korallenbrocken aufgemauerten [[Leuchtturm]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von der &amp;#039;&amp;#039;Africaansche Galey&amp;#039;&amp;#039; sind noch zwei rostige Kanonen erhalten. Die Gräber der anlässlich der Havarie desertierten fünf holländischen Matrosen, die bei den Inselbewohnern freundliche Aufnahme fanden, kann man heute noch auf dem Friedhof sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;earthref.org&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://earthref.org/cgi-bin/er.cgi?s=sc.cgi?id=SMNT-144S-1461W |titel=Ahe Atoll |werk=Seamount Catalog |hrsg=EarthRef.org Database Team |abruf=2022-02-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reef_Symposium_2016&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-01634347/file/PPT_Duvat_.pdf |titel=Drivers of Shoreline Changes in the Northern Tuamotu Reef Islands, French Polynesia |werk= |hrsg=13th International Coral Reef Symposium – 19–24 June 2016, Honolulu, Hawai’i |datum=2016-06 |seiten=4 |abruf=2022-02-15 |format=PDF; 8,8&amp;amp;nbsp;MB}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.oceandots.com/pacific/tuamotu/takaroa.php | wayback=20101223043232 |text=Kurzbeschreibung und Bild des Atolls}} ({{enS}})&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ispf.pf/(k1aciwf4z0fyap45ghzhgm55)/stat/demo/rp2007/pdfs/poplegales_commass2007.pdf |wayback=20080229183317 |text=Census 2007}} (PDF, {{frS}})&lt;br /&gt;
* [http://flughafen.fernweh.com/detail/takaroa-TKX.htm Flughafen des Atolls]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141008224735/http://www.ilm.pf/files/u1/fichesCiguatera/Takaroa.pdf Karte des Atolls (PDF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln der Tuamotus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Französisch-Polynesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Pazifischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Tuamotu-Inseln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Takaroa (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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