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	<title>Takaki Kanehiro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:34:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Takaki_Kanehiro&amp;diff=1634834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 5. August 2024 um 08:11 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-05T08:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Takaki Kanahiro 1904.png|mini|{{Center|Takaki Kanehiro, 1904}}]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Takaki Kanehiro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|japanisch]] {{lang|ja-Hani|高木 兼寛}}; * [[30. Oktober]] [[1849]] in [[Mukasa (Miyazaki)|Mukasa]], [[Morokata-gun|Landkreis Morokata]], [[Provinz Hyūga]] (heute: [[Miyazaki (Miyazaki)|Miyazaki]], [[Präfektur Miyazaki]]); † [[13. April]] [[1920]]) war ein [[japan]]ischer Marinearzt, Baron und Begründer mehrerer medizinischer Institutionen in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Geboren in der Provinz Hyūga als Sohn eines &amp;#039;&amp;#039;[[Samurai]]&amp;#039;&amp;#039;, studierte Takaki [[Chinesische Medizin]] und diente als Arzt im [[Boshin-Krieg]]. Er studierte anschließend westliche, britisch geprägte Medizin bei [[William Willis (Mediziner)|William Willis]]. Takaki trat 1872 der [[Kaiserlich Japanische Marine|Kaiserlich Japanischen Marine]] als Arzt bei. 1875 hospitierte er in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] am [[St Thomas’ Hospital]] in [[London]]. 1880 kehrte er nach Japan zurück. Damit stand er im Gegensatz zu den meisten japanischen Medizinern seiner Zeit, welche nach deutschen Unterlagen oder an deutschen Hochschulen studiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekämpfung von Beriberi ===&lt;br /&gt;
Zu der Zeit war [[Beriberi]] ein ernstes Problem in der japanischen Marine, vor allem bei einfachen japanischen Matrosen, nicht bei europäischen Seeleuten in ähnlicher Position oder den japanischen Offizieren. Takaki war bekannt, dass die Krankheit im Westen nicht verbreitet war und sich vor allem bei einfachen Seeleuten fand, die sich fast ausschließlich von weißem Reis ernährten, der im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln umsonst zu erhalten war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jikeiidai.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Jikei University School of Medicine&amp;#039;&amp;#039;, 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takaki&amp;lt;ref&amp;gt;Morris Low &amp;#039;&amp;#039;Building a Modern Japan: Science, Technology, and Medicine in the Meiji Era and Beyond&amp;#039;&amp;#039;. Palgrave Macmillan (2005). ISBN 1-4039-6832-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Itokawa&amp;quot;&amp;gt;[http://jn.nutrition.org/cgi/reprint/106/5/581] Kanehiro Takaki (1849–1920), von Yoshinobi Itokawa, in Journal of Nutrition 106 (5): 581., 1976&amp;lt;/ref&amp;gt; schlug 1882 dem [[Meiji]]-Tennō im Rahmen einer Petition ein Experiment zu Beriberi vor. Beriberi war damals ein erhebliches Problem auf Schiffen, Takaki vermutete eine Ursache in der [[Ernährung]], womöglich ermutigt durch [[James Lind]]s Erkenntnisse zum [[Skorbut]]. 1884 wurden zwei Kriegsschiffe auf eine vergleichbare, neunmonatige Reise über Neuseeland nach Südamerika und zurück nach Japan geschickt. Auf dem Schiff &amp;#039;&amp;#039;Tsukuba&amp;#039;&amp;#039; erhielten die Matrosen eine Mischdiät mit Fleisch, Fisch, Gerste, Reis und Bohnen. Auf dem Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Ryūjō (Schiff, 1870)|Ryūjō]]&amp;#039;&amp;#039; wurde nur weißer Reis gereicht. Von den 376 Besatzungsangehörigen der &amp;#039;&amp;#039;Ryūjō&amp;#039;&amp;#039; erkrankten 161 an Beriberi, 25 tödlich. Nur 14 Männer der &amp;#039;&amp;#039;Tsukuba&amp;#039;&amp;#039; erkrankten und keiner kam zu Tode, die 14 hatten einige der zusätzlichen Nahrungsmittel heimlich verweigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Itokawa&amp;quot;/&amp;gt; Takaki vermutete einen Mangel an stickstoffhaltigen Nahrungsmitteln als Ursache, in der japanischen Kriegsmarine wurde darauf das Bordessen entsprechend angepasst und Beriberi dramatisch reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der japanischen Armee war allerdings noch die &amp;#039;&amp;#039;deutsche Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eine späte Wiederaufnahme der &amp;#039;deutschen Schule&amp;#039;, eine alternative Deutung Beriberis als Schimmelpilzvergiftung findet sich bei dem Ernährungsjournalisten [[Udo Pollmer]] wie auch Ramsay Tainsh, letzter in Beriberi and Mycotoxicosis: An historical account, von Ramsay Tainsh, International Journal of Environmental Studies, Volume 19, Issue 3 &amp;amp; 4 September 1982, Seiten 205–207, dies aber im Widerspruch zur medizinischen Fachliteratur zum Thema&amp;lt;/ref&amp;gt;, vertreten durch [[Mori Ōgai]] vorherrschend, welche Beriberi als Infektionskrankheit deutete. Noch im [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieg]] 1905 kam es deswegen zu 27.000 Todesopfern durch Beriberi. Im Kampf waren 47.000 Soldaten gefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Hawk A |title=The great disease enemy, Kak&amp;#039;ke (beriberi) and the Imperial Japanese Army |journal=Mil Med |volume=171 |issue=4 |pages=333–9 |year=2006 |pmid=16673750 |doi= |url=http://findarticles.com/p/articles/mi_qa3912/is_200604/ai_n16350305}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkenntnis Takakis kam 10 Jahre vor Deutung von Beriberi durch [[Christiaan Eijkman]] als Mangelkrankheit und dessen Entdeckung des [[Thiamin]]s beziehungsweise [[Vitamin B1]] als fehlendem Bestandteil. Eijkman erhielt dafür 1929 den [[Nobelpreis für Medizin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takaki war zwischenzeitlich oberster Militärarzt der japanischen Seestreitkräfte. Er gründete 1881 eine Vorgängerin der heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Tōkyō Jikei-kai Ika Daigaku]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Hani|東京慈恵会医科大学}}, dt. „Medizinischen Mildtätigkeitsvereins-Hochschule Tokio“) in Tokyo als erstem privatem medizinischem Kolleg in Japan und der ersten medizinischen Institution in Japan, die [[Obduktion]]en durchführte. Darüber hinaus begründete ein Armenspital in Tokio, das &amp;#039;&amp;#039;Yūshi Kyōritsu Tōkyō Byōin&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Hani|有志共立東京病院}}, dt. „Gemeinschaftliches Freiwilligen-Krankenhaus Tokio“) mit einer Krankenpflegeschule ({{lang|ja-Hani|有志共立東京病院看護婦教育所}} &amp;#039;&amp;#039;yūshi kyōritsu tōkyō byōin kangofu kyōikujo&amp;#039;&amp;#039;), die die erste Ausbildungsstätte für Krankenpflege Japans war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Er wurde in den [[Kazoku|japanischen Adelsstand]] erhoben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Itokawa&amp;quot;/&amp;gt; und spöttisch als „Gerstenbaron“ ({{lang|ja-Hani|麦飯男爵}}, &amp;#039;&amp;#039;Mugimeshi danshaku&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.lib.city.minato.tokyo.jp/yukari/e/man-detail.cgi?id=55|titel=Kanehiro Takaki|werk=Prominent People of Minato City|hrsg=Stadt Minato|zugriff=2. Dezember 2008|sprache=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet, da er unter anderem die unbeliebte aber wirksame Zubereitung von Reis und Gerste bei Gemeinschaftsernährung zur Bekämpfung von Beriberi durchgesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 wurde Takaki zum Mitglied des [[Kizokuin|Herrenhaus]]es ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde posthum durch die Benennung der Halbinsel [[Takaki Promontory]] in der [[Antarktis]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Morris Low: &amp;#039;&amp;#039;Building a Modern Japan: Science, Technology, and Medicine in the Meiji Era and Beyond.&amp;#039;&amp;#039; Palgrave Macmillan, 2005, ISBN 1-4039-6832-2.&lt;br /&gt;
* Makoto Matsuda: &amp;#039;&amp;#039;Kakke o nakushita otoko Takaki Kanehiro den.&amp;#039;&amp;#039; Kodansha, 1990, ISBN 4-06-204487-0.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Takagi Kenkan&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;1505.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kanehiro Takaki|Takaki Kanehiro}}&lt;br /&gt;
*[http://www.jikei.ac.jp/eng/our.html Jikei University School of Medicine: Our Roots - To Serve the Suffering Poor]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Japanischer Name|Takaki|Kanehiro}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=nr/91/836|NDL=00420304|VIAF=12159696|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-03-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Takaki Kanehiro}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Boshin-Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Kizokuin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Takaki Kanehiro&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=高木兼寛 (japanisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=japanischer Schiffsarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mukasa (Miyazaki)]], [[Morokata-gun]], [[Provinz Hyūga]], [[Japan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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