<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tagesbruch</id>
	<title>Tagesbruch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tagesbruch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tagesbruch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T21:41:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tagesbruch&amp;diff=327309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kriddl: /* Beispiele */ linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tagesbruch&amp;diff=327309&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-19T19:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagesbrüche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Bergschaden. Für die dezimale Unterteilung des Tages siehe [[Tagesbruchteil]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RW 275682.jpg|mini|[[Pinge]] nach Einbruch eines alten Bergwerksstollens in Herbolzheim (Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elura.png|mini|Tagesbruch der Mine &amp;#039;&amp;#039;Elura&amp;#039;&amp;#039; in Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagesbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagebruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man einen [[Bergschaden]], der nach [[Verbruch|Verbrüchen]] im Untergrund bis an die Erdoberfläche (in der [[Bergmannssprache]] &amp;#039;&amp;#039;„[[Tag (Bergbau)|Tag]]“&amp;#039;&amp;#039; genannt) durchbricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; Dort wird der Schaden oft durch Risse oder [[Caldera (Krater)|kraterähnliche]] Einsturztrichter &amp;#039;&amp;#039;(„[[Pinge]]“)&amp;#039;&amp;#039; sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot; /&amp;gt; Tagesbrüche treten in der Regel durch den Einsturz alter, nicht verfüllter [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] eines [[Bergwerk]]s auf und sind daher in Bergbauregionen besonders häufig.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Tagesbrüche ähneln in ihren Auswirkungen sehr stark den durch natürliche Vorgänge hervorgerufenen [[Doline|Erdfällen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot; /&amp;gt; Dieses liegt daran, dass beide Ereignisse auf den gleichen geomechanischen Gesetzmäßigkeiten beruhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 18&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings entstehen Tagesbrüche nicht durch natürlich entstandene Hohlräume, sondern durch vom Menschen geschaffene Hohlräume, wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim Bergbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot; /&amp;gt; Besonders stark gefährdet für Tagesbrüche sind Gebiete, in denen in geringen Tiefen Hohlräume entstanden oder geschaffen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 23&amp;quot; /&amp;gt; Befinden sich über diesen Hohlräumen Deckschichten, die nicht dauerstandsicher sind, kommt es unter bestimmten Voraussetzungen zu einem Verbruch der Tagesoberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Verbruch der Tagesoberfläche, der Tagesbruch, stellt die Endphase des als Hochbruchprozess bezeichneten [[Verbruch]]svorganges dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 31&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings führt nicht jeder durch Bergbau entstandene Hohlraum zwangsläufig zu einem Tagesbruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; Damit ein Verbruchsprozess von unten nach oben durchschlagen kann, muss zum einen das Deckgebirge nicht standfest&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. KlBBL.&amp;quot; /&amp;gt; genug sein und zum anderen eine zu geringmächtige Überdeckung vorhanden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 23&amp;quot; /&amp;gt; Des Weiteren wird ein Verbruchsprozess gestoppt, wenn genügend Bruchmaterial anfällt, welches dann für das überkragende [[Hangendes|Hangende]] ein neues [[Lager (Statik)|Auflager]] darstellt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 33&amp;quot; /&amp;gt; Nachteilig wirkt sich auch ein nicht mehr tragfähiger untertägiger [[Grubenausbau|Ausbau]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund des [[Gebirgsdruck]]s wird dieser Ausbau im Laufe der Zeit zusammenbrechen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim tagesnahen Bergbau, bei dem die Deckschicht der Grubenbaue weniger als 30 Meter beträgt,&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Juza.&amp;quot; /&amp;gt; ist das bestehende Gefährdungspotenzial unbefristet vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot; /&amp;gt; Beim oberflächennahen Bergbau beträgt die Deckschicht&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Juza 2.&amp;quot; /&amp;gt; mindestens 30 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot; /&amp;gt; Diese Grubenbaue bleiben aufgrund der relativ geringmächtigen Deckschicht und des dadurch niedrigen Gebirgsdrucks lange Zeit offen, das Gefährdungspotenzial bleibt somit über Jahrzehnte vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 32&amp;quot; /&amp;gt; Als Tiefer Bergbau werden alle Grubenbaue mit [[Teufe]]n über 100 Meter&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Gschw.&amp;quot; /&amp;gt; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot; /&amp;gt; Hier sind Bodenbewegungen innerhalb von 5 bis 10 Jahren, aufgrund von [[Konvergenz (Bergbau)|konvergierenden]] Grubenbauen an der Tagesoberfläche durch [[Bergsenkung]]en erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Tagesbrüchen ==&lt;br /&gt;
Wenn durch [[Bruchbau]] oder durch Verwitterung ein instabil gewordener Grubenbereich zusammenbricht, kann sich ein solcher Verbruch im Laufe der Zeit bis in die Nähe der Erdoberfläche durcharbeiten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 18&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch kann es zu Bergsenkungen kommen, die an der Oberfläche beispielsweise als Mulden sichtbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot; /&amp;gt; Diese Senkungen betragen im Ruhrgebiet bis zu 15&amp;amp;nbsp;m und können zu einer Versumpfung der Landschaft führen, da das Oberflächenwasser nicht mehr über den natürlichen Weg abgeleitet werden kann. Im Extremfall brechen die Erd- und Gesteinsmassen an der Oberfläche durch und stürzen in die unterirdischen Hohlräume ab. Es bildet sich dann ein tiefer Krater, eine sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Pinge]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 19&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Tagesbrüche können entstehen, wenn ungenügend verwahrte Schachtverschlüsse versagen und die darüber liegenden Massen in den noch offenen Schacht stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr der Entstehung von Tagesbrüchen hängt von folgenden Faktoren ab.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Teufe]] des Hohlraums&lt;br /&gt;
* Volumen des Hohlraums&lt;br /&gt;
* Festigkeit des Gesteins, in dem der Hohlraum [[Streckenauffahrung|aufgefahren]] wurde&lt;br /&gt;
* Mächtigkeit, Festigkeit und Verwitterungseigenschaften der Deckgebirgsschichten&lt;br /&gt;
* Hydrologie&lt;br /&gt;
* Auflockerungsfaktor des Gesteins&lt;br /&gt;
* Tektonik des Untergrundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesbrüche kommen vor allem im südlichen Teil des [[Ruhrgebiet]]es vor, wo der [[Bergbau]] auf [[Steinkohle]] in der Nähe der Erdoberfläche stattfand und ein massives [[Deckgebirge]] über den Flözen fehlte.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Eine weitere und sehr gefährliche Art des Tagesbruches ist der Einsturz eines [[Abwerfen|abgeworfenen]] [[Schachtverbruch|Schachtes]], der nach der Beendigung des Abbaues unzureichend [[Schachtverwahrung|verfüllt]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clostermann-mgc.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruchverhalten ===&lt;br /&gt;
Je nach Beschaffenheit des Deckgebirges haben Tagesbrüche zwei unterschiedliche Bruchverhalten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 33&amp;quot; /&amp;gt; Zum einen kann der Bruch spontan auftreten, zum anderen kann er aber auch verzögert auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; In den meisten Fällen läuft ein Tagesbruch spontan ab, sodass er in kurzer Zeit in voller Größe zu Tage tritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch wird der Bruchtrichter sofort sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; Bei einem verzögert auftretenden Tagesbruch zeigt sich an der Erdoberfläche zunächst nur ein kleines Fallloch, sodass die gesamten Ausmaße des Bruchtrichters am Anfang nicht sichtbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot; /&amp;gt; Erst nach einiger Zeit stürzen die lockeren Erdmassen nach, sodass der volle Schaden sichtbar wird.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwirkungsbereich ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Einwirkungsbereich&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man einen Bereich an der Tagesoberfläche, der bedingt durch die Einwirkung des tagesnahen Altbergbaus in seinen Eigenschaften und Funktionen nachteilig beeinflusst wurde. Im Einwirkungsbereich kann eine zukünftige Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Innerhalb des Einwirkungsbereiches, ausgehend von der Stollenachse nach außen hin, ist die Tagesoberfläche senkungs-, einbruch- und sogar einsturzgefährdet. In den 1970er Jahren wurde damit begonnen, alle bis dahin bekannten Schadensereignisse zu untersuchen und auszuwerten. Aus den Erkenntnissen der Auswertungen der Schadensereignisse wurde ein Berechnungsverfahren für die Größe des Einwirkungsbereichs entwickelt. Für die Berechnung der Abmessungen des Einwirkungsbereichs an der Tagesoberfläche (&amp;#039;&amp;#039;EB&amp;#039;&amp;#039;) muss die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] des [[Deckgebirge]]s über der Strecken- oder [[Sohle (Bergbau)|Stollensohle]] (&amp;lt;math&amp;gt;M_f&amp;lt;/math&amp;gt;), die Stollen- oder Streckenbreite bzw. Länge (&amp;lt;math&amp;gt;M_F&amp;lt;/math&amp;gt;), die Stärke des [[Grubenausbau|Streckenausbaus]] (&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;) und die Teufe der Felslinie (&amp;lt;math&amp;gt;T_F&amp;lt;/math&amp;gt;), auch einwirkungsrelevante Teufe genannt, bekannt sein. Die einwirkungsrelevante Teufe lässt sich unter Zuhilfenahme eines von den Herren Hollmann und Nürenberg erstellten Nomogramms ermitteln. Für die Berechnung wird ein Grenzwinkel von 50 Gon für das Deckgebirge und die Auffüllung sowie 70 Gon für das Karbongebirge angesetzt, außerdem wird in der Berechnung ein Sicherheitsabstand (&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;) von 1,5 Meter um den Schachtdurchmesser (&amp;lt;math&amp;gt;D_S&amp;lt;/math&amp;gt;) berücksichtigt. Der Einwirkungsbereich berechnet sich gemäß der Formel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;EB = D_\text{s} \ + M_\text{F} \ + 2 \cdot \left(A + S + T_F\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist bei einem in Felsen aufgefahrenen Stollen die Stollenbreite genauso groß oder sogar kleiner als die Stollenhöhe und hat die Felsüberdeckung mindestens den vierfachen Wert der Stollenhöhe, so ist im Bereich dieses Stollens die Standsicherheit an der Tagesoberfläche vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clostermann-mgc.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
Bei verzögert auftretenden Tagesbrüchen ist die Einbruchsgefahr sehr groß, da die Bereiche um den Bruchtrichter meistens schon aufgelockert sind und bei Belastung nachsacken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; Die größten Gefahren von Tagesbrüchen liegen darin, dass die betroffenen Areale meistens plötzlich zusammenbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot; /&amp;gt; Dies ist für den Menschen besonders gefährlich, wenn sich die Tagesbrüche in bewohnten oder anderweitig vom Menschen genutzten Gebieten ereignen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefahrenabwehr ===&lt;br /&gt;
Damit ein Tagesbruch überhaupt bewertet und weiter verfolgt wird, muss er zunächst entdeckt, als Tagesbruch erkannt und weiter gemeldet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot; /&amp;gt; Erst danach können weitere Maßnahmen eingeleitet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot; /&amp;gt; Bei Auftreten eines Tagesbruches wird als erste Sicherungsmaßnahme der Bereich durch die Polizei abgesperrt. Anschließend, teilweise zeitgleich, wird die Bevölkerung über den Vorfall informiert. Die Gefahrenstelle wird in der Regel bis zum Abschluss der Sicherungsmaßnahmen durch Wachpersonal bewacht, um den sogenannten [[Katastrophentourismus]] zu verhindern.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend werden von einem Expertenteam der Tagesbruch und die in Mitleidenschaft gezogene Umgebung untersucht und der Schaden begutachtet. Hierbei werden die Bereiche analysiert und die Hohlräume geodätisch vermessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 28&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wird der Zustand der Tragwerke und der vorhandenen Hohlräume bezüglich der Standsicherheit untersucht und die einzelnen Bereiche in Gefährdungsklassen eingeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot; /&amp;gt; Die weiteren Sicherungsmaßnahmen werden besprochen und durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 29&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sicherungsmaßnahmen werden je nach Schaden und örtlichen Möglichkeiten Gewebestützpfeiler, sogenannte Bullflexpfeiler, eingebracht und mit [[Beton]] verfüllt oder die Hohlräume werden komplett mit sogenanntem Blitzdämmer verfüllt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt; Zur Überbrückung von Tagesbrüchen können [[Geokunststoff]]bewehrungen eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 29&amp;quot; /&amp;gt; Durch das Einlegen von oftmals mehreren Lagen Geokunststoffen lassen sich insbesondere im Bereich alter [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] Gefahren durch unkontrollierte Tagesbrüche abwehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 30&amp;quot; /&amp;gt; Zur Überwachung eventuell anhaltender Verformungen vorhandener [[Restpfeiler]] werden diese Aktivitäten mit sogenannten Feldspionen überwacht. Diese Messsonden werden in Klüften und Spalten installiert und können selbst kleinste Bewegungen von einigen Tausendstel Millimetern registrieren. Hierdurch werden weitere Bewegungsaktivitäten des Gebirges überwacht.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Früherkennung ==&lt;br /&gt;
Zur Früherkennung von Tagesbrüchen wird eine Fülle von Maßnahmen angewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 26&amp;quot; /&amp;gt; So werden durch die [[Markscheider]] der Bergbaubetreiber alte Karten und Risswerke ausgewertet, um Daten über ehemalige Bergwerke zu erhalten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 11&amp;quot; /&amp;gt; Aus den gesammelten Daten werden sogenannte Lagerstättenprojektionen von einsturzgefährdeten Bereichen erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 26&amp;quot; /&amp;gt; Die Ergebnisse dieser Berechnungen werden an die zuständigen [[Bergamt|Bergämter]] zur weiteren fachlichen Bewertung weitergeleitet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorhandenen Daten werden genutzt, um vorhandene Gefahren besser beurteilen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot; /&amp;gt; So werden mittels der statistischen Auswertung bereits eingetretener Tagesbrüche empirische Modelle entwickelt, mit denen Tagesbruchereignisse besser beurteilt werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 27&amp;quot; /&amp;gt; Durch diese empirischen Formeln lassen sich Größen wie die relative Bruchwahrscheinlichkeit an der Tagesoberfläche, der Durchmesser des Tagesbruchs, der Bruchabstand und die Bruchzeit besser bestimmen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 13&amp;quot; /&amp;gt; Anhand der gewonnenen Parameter aus den ausgewerteten Messungen der Altereignisse und der Daten werden analytische Modelle aufgestellt. Diese Rechenansätze lassen sich für eine praxisorientierte Gefährdungsabschätzung anwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 27&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch lassen sich die Eintrittswahrscheinlichkeit des Tagesbruches und das zu erwartende Schadensausmaß ermitteln.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige bekannte Tagesbrüche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1883: Erster Tagesbruch über dem Grubenfeld des [[Salzgewinnung am Staßfurter Sattel#Weitere Betriebsgründungen|„Herzoglichen Anhaltischen Salzbergwerkes Ludwig II“]] bei [[Staßfurt]].&lt;br /&gt;
* 1977 brachte ein unkontrollierter Wassereinbruch ein stillgelegtes Steinsalzbergwerk in Wapno (Polen) zum Einsturz. In den bis 1978 andauernden Tagesbrüchen versank das gesamte Ortszentrum von [[Wapno]] mit 53 Häusern und einer Eisenbahnstation. 1402 Menschen wurden obdachlos.&lt;br /&gt;
* 1992 ereignete sich im Rheinland in der unmittelbaren Nähe eines Krankenhauses ein Tagesbruch, der so groß war, dass das Krankenhaus vollständig zerstört wurde. Dass dabei kein Mensch zu Schaden kam, ist einem [[Steiger (Bergbau)|Steiger]] der Schiefergrube zu verdanken. Dieser hatte unter Tage ungewöhnliche Geräusche gehört und sofort das Ordnungsamt informiert, welches die Evakuierung des Krankenhauses anordnete.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli 1998 entstand in [[Lassing (Steiermark)]] durch einen [[Grubenunglück von Lassing|Bergwerkseinsturz]] ein 50&amp;amp;nbsp;m breiter und 30&amp;amp;nbsp;m tiefer Tagesbruch, in dem auch ein Haus versackte und sich ein &amp;#039;&amp;#039;See&amp;#039;&amp;#039; bildete. Es war das schwerste Grubenunglück [[Österreich]]s in der Nachkriegszeit. Elf Bergleute verunglückten beim Einsturz der Grube, nur einer konnte nach neun Tagen gerettet werden. Die Pinge wurde ca. zwei Jahre nach dem Unglück zugeschüttet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004 wurden Tagesbrüche am [[Siegen]]er Rosterberg bundesweit bekannt unter dem Namen „[[Siegener Loch]]“. Alte Hohlräume und Gänge der Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Hohe Grethe]]&amp;#039;&amp;#039; waren eingestürzt und hatten vier Tagesbrüche nach sich gezogen. Die Sicherungsarbeiten dauerten ca. ein Jahr lang, 22.000&amp;amp;nbsp;t Material wurden in den Berg gepumpt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Tagesbruch wurde im Februar 2008 in einer Rebanlage bei Herbolzheim (Breisgau) bemerkt. Hier war ein Stollen eines ehemaligen Erzbergbaus bis zur Oberfläche durchgebrochen. Wegen der Unwägbarkeit und der Gefahr weiterer Einbrüche wurde ein weitläufiges Gebiet rund um den Bruch dauerhaft abgesperrt.&lt;br /&gt;
* Ein Beispiel eines durch [[Subrosion]] entstandenen oder verschlimmerten Tagesbruches ist der in der [[Mülldeponie Zepzig]] aufgetretene Tagesbruch. Hier werden die Grubenräume eines alten Kalibergwerkes (Friedenshall/Solvayhall) durch Grundwasser weiter ausgelaugt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 30. Juli 2022 wird ein tiefes Loch mit etwa 25 m Durchmesser im Gebiet des Kupferbergwerks Alcaparrosa in [[Tierra Amarilla (Chile)|Tierra Amarilla]], Region [[Región de Atacama|Atacama]], Chile beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 34&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mining sinkholes|Tagesbruch}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20170108001315/http://www.bergbauschaeden.de/tagesbrueche.htm Tagesbruch-Fotos] (abgerufen per Webarchive am 19. Februar 2021)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160818171658/http://www.baunat.boku.ac.at/fileadmin/data/H03000/H87000/H87300/Studienunterlagen/Geotechnik_I/F-13-Bauwerksbewegung.pdf Institut für Geotechnik: Geländebewegungen in Bergsenkungsgebieten] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB) (abgerufen per Archive org. am 25. Februar 2021)&lt;br /&gt;
* [http://www.vgge.thueringen.de/webthfj/webthfj.nsf/9645850C68B17B2CC125758B0043786F/$File/07-5K-01708-U-A.pdf?OpenElement &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtes Gera zu einem Schaden, der durch einen Tagesbruch verursacht wurde&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt abgerufen am 16. Juni 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bergstadt.eu/html/tagesbruch.html |wayback=20160402182149 |text=Bergstadt Schneeberg: Der Tagesbruch }} (zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;G. Meier: &amp;#039;&amp;#039;Erdfälle und Tagesbrüche – Möglichkeiten einer numerischen Modellierung.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://www.dr-gmeier.de/onlineartikel/oa0032.pdf |wayback=20180727145816 |text=Online |archiv-bot=2024-05-21 14:51:47 InternetArchiveBot }} (zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2012; PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gefahren aus Relikten alten Bergbaues (Tiefbau)&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv|url=http://www.lbgr.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/GefahrenAusReliktenAltenBergbaues.pdf |wayback=20131021080245 |text=Online |archiv-bot=2024-05-21 14:51:47 InternetArchiveBot }} (zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2012; PDF; 20&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.aknw.de/mitglieder/service/publikationen/dokumente/Praxishinweis_Altbergbau-070731.pdf | wayback=20100525100342 | text=Praxishinweis: Ist der Baugrund sicher? – Die Altbergbausituation in NRW}} (abgerufen am 8. Oktober 2012; PDF; 244&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Fenk,J., Eine Theorie zur Entstehung von Tagesbrüchen über Hohlräumen im Lockergebirge, Dissertation B, Freiberg 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Fritz Heise, Fritz Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Verlag von Julius Springer, Berlin 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clostermann-mgc.de&amp;quot;&amp;gt;Michael Clostermann: &amp;#039;&amp;#039;Altbergbau und Bauleitplanung: Der Umgang mit den Hinterlassenschaften Früher – heute – morgen&amp;#039;&amp;#039;? Geokinematischer Tag Freiberg 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;Günter Meier: &amp;#039;&amp;#039;Empfehlung „Geotechnisch-markscheiderische Untersuchung von Altbergbau“&amp;#039;&amp;#039;. [https://application.wiley-vch.de/books/sample/3433032963_c01.pdf Online] (abgerufen am 15. Januar 2021; PDF; 178&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;Edward Popiołek, Zygmunt Niedojadło: &amp;#039;&amp;#039;Die Anwendung geophysikalischer Methoden bei der Lösung von Altbergbau-Problemen.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://www.min-pan.krakow.pl/Zaklady/pgeodyn/osoby/publikacje/75.pdf |wayback=20101229183652 |text=Online}} (zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2012; PDF; 441&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 11&amp;quot;&amp;gt;Wismut GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umweltbericht 2010&amp;#039;&amp;#039;. Chemnitz 2010, S. 10–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 12&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe Brandenburg (Hrsg.): Leistungsbilanz 2002. Kleinmachnow 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 13&amp;quot;&amp;gt;Günter Meier: &amp;#039;&amp;#039;Geotechnisch-markscheiderische Dokumentation bei Sicherungs und Sanierungsmaßnahmen im Altbergbau.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.dr-gmeier.de/pub/oa0023.pdf Online] (abgerufen am 15. Januar 2021; PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 14&amp;quot;&amp;gt;Dieter D. Genske: &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurgeologie Grundlagen und Anwendung.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-25756-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 15&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/399093/index.do| wayback=201008301738| text= diepresse.com: Vor zehn Jahren öffnete sich die Erde in Lassing}} .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 16&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://sansiwi.san.hrz.uni-siegen.de/heupel/mineur/tagesbrueche/schweizer_kaese/index.htm | wayback=20070629015121 | text=Wie ein Schweizer Käse: Bergschäden in Südwestfalen Siegerland}} (abgerufen am 8. Oktober 2012) (zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 18&amp;quot;&amp;gt;A.H. Goldreich: &amp;#039;&amp;#039;Die Bodenbewegungen im Kohlenrevier und deren Einfluß auf die Tagesoberfläche.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Julius Springer, Berlin 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 19&amp;quot;&amp;gt;Helmut Kratzsch: &amp;#039;&amp;#039;Bergschadenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 5. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Papierflieger Verlag GmbH, Clausthal-Zellerfeld 2008, ISBN 3-00-001661-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 20&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lars-baumgarten.de/die-reviere-und-ihre-schächte/6-nordharz/6-31-friedenshall-solvayhall/ Die Kali- und Steinsalzschächte Deutschlands. 6.31 FRIEDENSHALL (SOLVAYHALL)] (zuletzt abgerufen am 15. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 21&amp;quot;&amp;gt;Helmut Prinz, Roland Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurgeologie&amp;#039;&amp;#039;. 5. bearbeitete und erweiterte Auflage, Spektrum akademischer Verlag, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8274-2472-3, S. 454–458.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 22&amp;quot;&amp;gt;Barbara Juza: &amp;#039;&amp;#039;Erkundung und Stabilisierung tagesnaher Hohlräume im ehemaligen Gipsbergbau Hochleiten.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit am Lehrstuhl für Bergbaukunde, Bergtechnik und Bergwirtschaft der Montanuniversität Leoben; Leoben 2008, S. 35–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 23&amp;quot;&amp;gt;Michael Clostermann: &amp;#039;&amp;#039;Einwirkungsrelevanz des Altbergbaus, Bemessung von Einwirkungs- und Gefährdungsbereichen und Einfluss von Grubenwasserständen.&amp;#039;&amp;#039; Gutachterliche Stellungnahme im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg Abteilung Bergbau und Energie in NRW, Projekt Nr. 16–124, Dortmund 2020, S. 32–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 24&amp;quot;&amp;gt;Gunter Gernot Gschwandtner: &amp;#039;&amp;#039;Gebirgsmechanische Untersuchungen von komplexen Grubengebäuden am Beispiel eines aufgelassenen Gipsbergbaus.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift am Lehrstuhl für Subsurface Engineering der Montanuniversität Leoben, Leoben 2013, S. 9, 137–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 25&amp;quot;&amp;gt;Steffen Päßler: &amp;#039;&amp;#039;Über die Wahrscheinlichkeit von Tagesbrüchen und die Risikobewertung am Beispiel von Rohrleitungen im Mitteldeutschen Braunkohlentiefbau.&amp;#039;&amp;#039; Angenommenen Habilitationsschrift an der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, Freiberg 2014, S. 7–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 26&amp;quot;&amp;gt;Volker Spreckels, Andreas Schlienkamp, Ansgar Greiwe, Lars Eberhardt: &amp;#039;&amp;#039;Eignung von ALS, Aero- und UAS – Photometrie zur Früherkennung und Erfassung von Tagesbrüchen.&amp;#039;&amp;#039; In: 36. Wissenschaftlich – Technische Jahrestagung der DGPF. Publikation der [[Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation|Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.&amp;amp;nbsp;V.]] Thomas P. Kersten (Hrsg.), Band 25, ISSN 0942-2870, Bern 2016, S. 97, 98, 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 27&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Schrott: &amp;#039;&amp;#039;Das Bergbau-Informationssystem (BIS) der Bergbehörden des Landes NRW.&amp;#039;&amp;#039; In: Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Geologie, B. Merkel, H. Schaeben, Ch. Wolkersdorfer, A. Hasche-Berger (Hrsg.), Wissenschaftliche Mitteilung, Nr. 31, Behandlungstechnologien für bergbaubeeinflusste Wässer GIS – Geowissenschaftliche Anwendungen und Entwicklungen, Proceedingsband zu den Workshops am Geologischen Institut der TU Bergakademie Freiberg, 22 + 23 Juni 2006, ISSN 1433-1284, S. 234–237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 28&amp;quot;&amp;gt;H. Richard Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Subrosion, Erdfall und Tagesbruch – Einsatzmöglichkeiten der Gravimetrie im Karst und Altbergbau.&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V., DGG Kolloquium. Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Sonderband I / 2015, ISSN 0947-1944, Hannover 2015, S. 63, 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 29&amp;quot;&amp;gt;Claas Heitz: &amp;#039;&amp;#039;Bodengewölbe unter ruhender und nichtruhender Belastung bei Berücksichtigung von Bewehrungseinlagen aus Geogittern.&amp;#039;&amp;#039; In: Schriftenreihe Geotechnik. D.-G. Kempfert (Hrsg.) Institut für Geotechnik und Geohydraulik der Universität Kassel, Heft 19, Kassel 2006,  ISBN 978-3-89958-250-5, S. 2, 10, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 30&amp;quot;&amp;gt;Ekaterina Scherbina: &amp;#039;&amp;#039;Anwendungsmöglichkeiten von Geogittern im Berg- und Nachbergbau.&amp;#039;&amp;#039; In: Georesources, Fachzeitschrift für Ressourcen, Bergbau, Geotechnik, Tunnelbau und Equipment. GeoResources Portal Manfred König (Hrsg.), 5. Jahrgang, Nr. 01 / 2019, Gelsenkirchen 2019,  ISSN 2364-8414, S. 13, 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 31&amp;quot;&amp;gt;Mark Mainz: &amp;#039;&amp;#039;Geotechnische Modellvorstellungen zur Abschätzung von Gefährdungsbereichen des Altbergbaus und Schachtschutzbereichen im Aachener Steinkohlenrevier.&amp;#039;&amp;#039; Genehmigte Dissertation an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Rheinisch – Westfälischen technischen Hochschule Aachen, Aachen 2007, S. 40–53, 85–90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 32&amp;quot;&amp;gt;Günter Meier: &amp;#039;&amp;#039;Zur Bestimmung von altbergbaulich bedingten Einwirkungsbereichen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;9. Altbergbau-Kolloquium&amp;#039;&amp;#039;. Leoben 2009, VGE Verlag GmbH, Essen 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 33&amp;quot;&amp;gt;Helmut Kratzsch: &amp;#039;&amp;#039;Bergschadenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1974, S. 49–52, 434, 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 34&amp;quot;&amp;gt;[https://orf.at/stories/3279213/ Riesiges Loch in chilenischer Bergbauregion] orf.at, 2. August 2022, abgerufen am 2. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Juza.&amp;quot;&amp;gt;Nach einer neueren Einteilung gilt ein Bergbau als &amp;#039;&amp;#039;tagesnah&amp;#039;&amp;#039;, wenn das [[Deckgebirge]] kleiner oder gleich der 15-fach gebauten Gesamtmächtigkeit ist. (Quelle: Barbara Juza: &amp;#039;&amp;#039;Erkundung und Stabilisierung tagesnaher Hohlräume im ehemaligen Gipsbergbau Hochleiten.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Juza 2.&amp;quot;&amp;gt;Nach einer neueren Einteilung gilt ein Bergbau als &amp;#039;&amp;#039;oberflächennah&amp;#039;&amp;#039;, wenn das Deckgebirge kleiner oder gleich der 60-fach gebauten Gesamtmächtigkeit ist. (Quelle: Barbara Juza: &amp;#039;&amp;#039;Erkundung und Stabilisierung tagesnaher Hohlräume im ehemaligen Gipsbergbau Hochleiten.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Gschw.&amp;quot;&amp;gt;Beim Altbergbau spricht man vom tiefen Altbergbau, wenn der Teufenbereich bei mindestens 50 Metern ± 10 Meter liegt. (Quelle: Gunter Gernot Gschwandtner: &amp;#039;&amp;#039;Gebirgsmechanische Untersuchungen von komplexen Grubengebäuden am Beispiel eines aufgelassenen Gipsbergbaus.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. KlBBL.&amp;quot;&amp;gt;Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Standfestigkeit&amp;#039;&amp;#039; wird die Fähigkeit von Gesteinsschichten beschrieben, einen bestimmten Zeitraum um einen nicht unterstützten unterirdischen Hohlraum ohne Zerstörung stehen zubleiben. (Quelle: Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7747855-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergschaden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kriddl</name></author>
	</entry>
</feed>