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	<title>Tagebau Lohsa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tagebau_Lohsa&amp;diff=1923716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-03-03T12:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0826-006, Lohsa, Tagebau, Rekultivierung.jpg|mini|Tagebau Lohsa, Rekultivierungsarbeiten, 1986]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagebau Lohsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Łazowska jama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, war ein [[Braunkohletagebau]] im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] nordöstlich des namensgebenden Ortes [[Lohsa]] in der nördlichen [[Oberlausitz]]. Im Tagebau Lohsa wurden 14 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Hier befindet sich das im Jahr 2013 vollständig geflutete [[Speicherbecken Lohsa II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Westlich von Lohsa begannen 1913 die Arbeiten zum Aufschluss des [[Tagebau Werminghoff I|Tagebaus Werminghoff I]] der [[Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken AG|Eintracht AG]], der seine Kohleförderung kriegsbedingt erst 1917 aufnahm. Nach der Auskohlung 1945 füllte sich das [[Tagebaurestloch]] zum [[Speicher Knappenrode|Knappensee]]. Zwischen dem Tagebau Werminghoff I und der Ortschaft Lohsa begann 1933 der Aufschluss des [[Tagebau Werminghoff II|Tagebaus Werminghoff II]] (später &amp;#039;&amp;#039;Glückauf II&amp;#039;&amp;#039;). Bis zu seiner Auskohlung im Jahr 1960 wurden 53 Mio. Tonnen [[Braunkohle]] gefördert. Aus seinen beiden Restlöchern ernstanden [[Speicherbecken Lohsa I|Mortka-See und Silbersee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] |Titel=Werminghoff/Knappenrode |Reihe=Wandlungen &amp;amp; Perspektiven – Lausitzer Braunkohlenrevier |BandReihe=17 |Auflage=3. aktualisierte |Datum=2025 |Online=[https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2025/02/17_Werminghoff_Knappenrode_2025_Web.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=17383}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1942 begann – nunmehr durch die [[Anhaltische Kohlenwerke|Anhaltischen Kohlenwerke AG]] – die Fortführung östlich von Lohsa mit dem Aufschluss des Tagebaus Werminghoff III, wofür bis 1944 die [[Kleine Spree]] verlegt wurde. Die Benennung nach dem Großindustriellen [[Joseph Werminghoff]] passte nach 1945 nicht in die Leitlinien der neuen kommunistischen Führung, aus dem &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Werminghoff III&amp;#039;&amp;#039; wurde daher der &amp;#039;&amp;#039;Tagebau Lohsa&amp;#039;&amp;#039;. Von 1950 bis 1984 wurden ca. 1,2 Mrd. m³ Abraum und 300 Mio. t Kohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMBV 9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft |Titel=Lohsa/Dreiweibern |Reihe=Wandlungen &amp;amp; Perspektiven – Lausitzer Braunkohlenrevier |BandReihe=9 |Auflage=2. aktualisierte |Datum=2015 |Online=[https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2021/04/doku-09_Lohsa_Dreiweibern.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=13405}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Maximum wurde im Jahr 1963 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Rekultivierung]] der [[Bergbaufolgelandschaft]] begann am 14. August 1997 die [[Flutung (Tagebau)|Flutung]] des nordöstlich von Lohsa gelegenen Tagebaurestlochs durch die [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] (LMBV) mit [[Spree]]wasser. Der See hat inzwischen eine Fläche von etwa zehn km² und ein Speichervolumen von 97 Millionen m³ Wasser. Damit ist er einer der größeren Seen des [[Lausitzer Seenland]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft |Titel=Braunkohlenbergbau und Sanierung im Förderraum Lohsa, Burghammer, Bärwalde. Landschaft im Wandel |Datum=2007 |Online={{Webarchiv |wayback=20140401210527 |url=http://www.lmbv.de/tl_files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Lausitz/Historische%20Broschueren%20L/Braunkohlenbergbau_und_Sanierung_im_Foerderraum_Lohsa_Burghammer_Baerwalde_2007.pdf |text=Digitalisat}} |Format=PDF |KBytes=2642}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den östlich von Lohsa gelegenen Aufschlussbereich, zwischenzeitlich eine [[Halde|Kippenfläche]], wandelte die LMBV in vier Fischteiche um. Nach dem Dorf [[Ratzen (Lohsa)|Ratzen]], das sich an der Stelle des nordöstlichen Teichs befand, werden sie auch Ratzener Teiche genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMBV 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Besonders die Gemeinde [[Lohsa]] wurde vom Braunkohletagebau geprägt wie kaum eine andere der Region und ihre Landschaft zum großen Teil umgestaltet. Der Tagebau und dessen wirtschaftliches Umfeld beschäftigte große Teile der Bevölkerung. Die Hauptabnehmer der Rohbraunkohle waren zunächst die [[Energiefabrik Knappenrode|Brikettfabrik Werminghoff]] (Knappenrode), später dann die Kraftwerke [[Kraftwerk Boxberg|Boxberg]], [[Kraftwerk Hagenwerder|Hagenwerder]] und [[Kraftwerk Schwarze Pumpe|Schwarze Pumpe]] sowie die dortige Braunkohleveredlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anhaltischen Kohlenwerke sowie für die Knappenroder Brikettfabrik war der Tagebau entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsabbrüche ==&lt;br /&gt;
Es erfolgten Ortsinanspruchnahmen von [[Neu-Lohsa]], [[Neida (Oberlausitz)|Neida]], [[Ratzen (Lohsa)|Ratzen]] mit den Ortsteilen [[Geißlitz (Lohsa)|Geißlitz]], [[Dreiweibern]], [[Kolpen (Lohsa)|Kolpen]] sowie [[Lippen (Lohsa)|Lippen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rpv-oberlausitz-niederschlesien.de/braunkohlenplanung/sanierungsrahmenplanung/tagebau-lohsa.html Regionaler Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien: Geschichte der Tagebaue Lohsa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.433333|EW=14.45|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lohsa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebau im Lausitzer Braunkohlerevier|Lohsa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Sachsen|Lohsa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa|Lohsa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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