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	<title>Tagebau Hambach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:57:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tagebau_Hambach&amp;diff=257129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2026-02-01T15:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= Aerial image of the Hambach surface mine (view from the southeast).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= Der Tagebau Hambach von Südosten aus der Luft gesehen&lt;br /&gt;
|NAME= Tagebau Hambach&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Braunkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= [[RWE Power AG]]&lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= ca. 1.500&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= Tagebau&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 85&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1978&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 2030 (geplant)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.group.rwe/investor-relations/news-und-ad-hoc-mitteilungen/news/news-2020-01-16 |titel=RWE geht mit Verständigung zum Kohleausstieg bis an die Grenzen des Machbaren |hrsg=RWE AG |datum=2020-01-16 |abruf=2020-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= Rekultivierung, Restsee&lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= 400&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME4= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME5= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME6= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= pro Jahr: 250–300 Mio.&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= 40 Mio.&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/54/39&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 6/30/10&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT= &lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Niederzier&lt;br /&gt;
|GEMEINDE2= Elsdorf (Rheinland)&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Kreis Düren&lt;br /&gt;
|NUTS3_2= Rhein-Erft-Kreis&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Landkreis&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tagebau Hambach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte von der [[RWE Power AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;ehemals [[Rheinbraun]] AG&amp;lt;/ref&amp;gt; betriebene [[Tagebau]] im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]] und die größte Braunkohlegrube [[Europa]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er betrifft die Stadt [[Jülich]] und die Gemeinden [[Merzenich]], [[Titz]] und [[Niederzier]] im [[Kreis Düren]], sowie die Städte [[Kerpen]] und [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]] im [[Rhein-Erft-Kreis]]. Der Tagebau Hambach ist aufgrund der mit ihm einhergehenden Abgase der Kohleverbrennung und weiterer [[Devastierung|Umweltzerstörung]], unter anderem der [[Rodung]] des [[Hambacher Forst]]s, umstritten. Über 1000 Jahre alte Ortschaften wie [[Manheim-Alt|Manheim]] mussten ihm weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
Der damals noch unter dem Namen [[Rheinbraun]] firmierende Tagebaubetreiber leitete 1974 das Genehmigungsverfahren für den Tagebau ein und konnte 1978 mit dem Aufschluss beginnen. Der erste Bagger begann seine Arbeit am 16. Oktober 1978. Damit ging die Umsiedlung von Ortschaften einher und das größte Waldgebiet in der [[Jülicher Börde]], der Bürgewald – bekannter als [[Hambacher Forst]] –, wurde weitgehend gerodet. Am 17. Januar 1984 wurde die erste [[Braunkohle]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hambach ist mit einer Betriebsfläche von 4.380 [[Hektar]] (2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RWE |url=https://www.group.rwe/unser-portfolio-leistungen/betriebsstandorte-finden/tagebau-hambach |titel=Tagebau-Standort Hambach |abruf=2018-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einer genehmigten Maximalgröße des Abbaufeldes von 8.500 Hektar die größte Braunkohlegrube in Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Voss |url=https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/kohleausstieg-wie-sich-das-rheinische-revier-neu-erfinden-will |titel=Kohleausstieg: Wie sich das Rheinische Revier neu erfinden will |hrsg=National Geographic |datum=2022-02-17 |sprache=de |abruf=2022-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies entspricht ca. 0,13 % bzw. 0,25 % der Fläche Nordrhein-Westfalens. Laut RWE lagerten im Geschäftsjahr 1973/74 geschätzte 4.500&amp;amp;nbsp;Mio. Tonnen Braunkohle in einer Tiefe bis zu 500 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/archiv/1975/article201422515/Kraftwerk-erstmals-nur-gepachtet.html &amp;#039;&amp;#039;Wieder 16 % Dividende bei RWE. Kraftwerk erstmals nur gepachtet&amp;#039;&amp;#039;], abendblatt.de vom 17. Januar 1975 (abgerufen am 16. September 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen 2011 standen noch geschätzte 1.772&amp;amp;nbsp;Mio. Tonnen Braunkohle zum Abbau zur Verfügung und es wurden auf dieser Fläche jährlich etwa 40&amp;amp;nbsp;Mio. Tonnen Braunkohle gefördert. Die Braunkohle entstand aus weitflächigen Wäldern und [[Moor]]en, die sich in der [[Niederrheinische Bucht|Niederrheinischen Bucht]] vor 30 bis vor 5&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren entwickelten. Die [[Geologie der Niederrheinischen Bucht]] ist gekennzeichnet durch langanhaltende Senkungsbewegungen in den letzten 30&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren. Diese haben zur Ablagerung eines bis zu 1300&amp;amp;nbsp;m mächtigen [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentpaketes]] durch die [[Nordsee]] und durch viele Flüsse geführt. Heute befinden sich dort bis zu 100&amp;amp;nbsp;m mächtige [[Flöz|Braunkohleflöze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit {{Höhe|-299|DE-NHN|link=1}} (411&amp;amp;nbsp;m unter der Abbruchkante) bildet der tiefste Punkt des Tagebaus Hambach die tiefste künstliche Senke [[NRW]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bezreg-koeln.nrw.de/unser-nrw-nordrhein-westfalen-zahlen-und-geodaten |titel=Unser NRW - Nordrhein-Westfalen in Zahlen und Geodaten |hrsg=[[Regierungsbezirk Köln|Bezirksregierung Köln, Abteilung Geobasis NRW]] |datum=2018-01-01 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rwe.com/der-konzern/laender-und-standorte/tagebau-hambach |titel=Tagebau Hambach |hrsg=[[RWE]] |datum=2021 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagebau fördert jährlich eine Abraummenge von 250 bis 300 Mio.&amp;amp;nbsp;[[Kubikmeter|m³]]. Zum Vergleich: beim Culebra Cut, welcher beim Bau des [[Panamakanal]]s als schier übermenschliche Ingenieursleistung galt, wurden in neun Jahren von den amerikanischen Ingenieuren und ihren örtlichen Mitarbeitern 76 Millionen Kubikmeter Erdreich ausgegraben (100 Millionen Kubik[[yard]]). Das Verhältnis von Abraum zu Kohle beträgt 6,2&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1. Die geförderte Braunkohle wird über die [[Hambachbahn]] nach [[Bergheim]]-[[Auenheim (Bergheim)|Auenheim]] und von dort aus weiter über die [[Nord-Süd-Bahn (Garzweiler)|Nord-Süd-Bahn]] zu den Kraftwerken [[Kraftwerk Niederaußem|Niederaußem]], in die Kraftwerke [[Kraftwerk Neurath|Neurath]] und [[Kraftwerk Frimmersdorf|Frimmersdorf]] in [[Grevenbroich]] sowie nach [[Kraftwerk Goldenberg|Goldenberg]] bei [[Hürth-Knapsack]] transportiert. Der Abraum wurde bis zum 16.&amp;amp;nbsp;April 2009 zum Teil per Band zum [[Tagebau Bergheim]] befördert, der bereits ausgekohlt ist und deshalb verkippt und rekultiviert wurde. Weithin sichtbares Markenzeichen des Tagebaus ist die Hochkippe [[Sophienhöhe (Jülich)|Sophienhöhe]] im Nordwesten des Tagebaus, sie gilt als größter künstlich angelegter Berg, der die ebene Bördenlandschaft um 200 Meter überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2014 leitet der [[Bergbauingenieur]] Thomas Körber den Tagebau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Abels |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/der-juengste-chef-in-der-geschichte-des-tagebaus-hambach-1.936098 |titel=Der jüngste Chef in der Geschichte des Tagebaus Hambach |werk=aachener-zeitung.de |datum=2014-10-13 |abruf=2017-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 wird die Tagebaufläche südöstlich erweitert. Dazu werden die Ortschaften [[Bürgewald (Merzenich)|Morschenich]] und [[Manheim-Alt|Manheim]] umgesiedelt. Die [[Bundesautobahn 4|Autobahn A&amp;amp;nbsp;4]] und die [[Hambachbahn]], über die der Transport der Braunkohle zu den Kraftwerken geschieht, wurden um rund drei Kilometer nach Süden parallel zur [[Schnellfahrstrecke Köln–Aachen|Eisenbahnstrecke Köln–Aachen]] verlegt. Außerdem wurde ein kleines Stück der [[Bundesstraße 477]] Richtung Osten verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Fehres: &amp;#039;&amp;#039;Die Unternehmensflurbereinigung – Beispiel für ein erfolgreiches Instrument zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Vermessungswesen|zfv]] Zeitschrift für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement&amp;#039;&amp;#039;, Heft 4/2010, S.&amp;amp;nbsp;275–279, Augsburg 2010, ISSN&amp;amp;nbsp;1618-8950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Rheinisches Braunkohlerevier (Stand von September 2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebau hambach beschriftet.gif|mini|Der Tagebau Hambach auf einer Satellitenaufnahme (Stand von vor 2005, Falschfarben&amp;amp;shy;darstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama 2 Tagebau Hambach.jpg|mini|Panorama des Tagebaus von der benachbarten Sophienhöhe gesehen (W-E)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Tagebau Hambach.jpg|mini|Panorama des Tagebaus vom Aussichtspunkt bei Elsdorf-Angelsdorf gesehen (N-S)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Surface Mining Hambach 200800806.jpg|mini|Der Tagebau vom Aussichtspunkt bei Elsdorf-Angelsdorf gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunkohlenbagger im Tagebau Hambach.jpg|mini|[[Bagger 293|Schaufelradbagger 293]] beim Abbau von Braunkohle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ende Gelände 2017 CHB 23 (26439720559).jpg|mini|Aktivisten von &amp;#039;&amp;#039;[[Ende Gelände 2017|Ende Gelände]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des Geländes der RWE Power AG (hinten) im November 2017]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Absetzer im Tagebau Hambach.jpg|mini|[[Absetzer]] im Tagebau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Absetzer auf der Sophienhöhe.jpg|mini|Absetzer auf der [[Sophienhöhe (Jülich)|Sophienhöhe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hambacher Forst und A4 von Brücke Etzweiler Weg 2016 LBA 4799 Panorama.jpg|mini|Alte [[Bundesautobahn 4|BAB 4]] von der Brücke Etzweiler Weg gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2020 wurde bekanntgegeben, dass an der Abbruchkante ein Brunnen aus dem 2. Jahrhundert ausgegraben werden konnte, dieser gehörte zu einer [[Villa rustica|Villa Rustica]], deren Reste bereits in den 1980er Jahren ergraben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/sensationsfund-uralter-brunnen-am-tagebau-hambach-ausgegraben-72315200.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20200918215152/https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/ausgrabung-achaeologie-tagebau-hambach-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsiedlung von Ortschaften ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rheinisches Braunkohlerevier#Umsiedlung|titel1=Umsiedlungen im Rheinischen Braunkohlegebiet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgesiedelte Ortschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Lich-Steinstraß (Niederzier)|Lich-Steinstraß]]&lt;br /&gt;
* [[Etzweiler]]&lt;br /&gt;
* [[Tanneck (Elsdorf)|Tanneck]]&lt;br /&gt;
* Gesolei, ehemalige Siedlung im Süden von [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bürgewald (Merzenich)|Morschenich]] und [[Manheim-Alt|Manheim]] wurden weitgehend umgesiedelt, werden aufgrund der Entwicklungen nun aber doch nicht bergbaulich in Anspruch genommen. Manheim ist jedoch bereits zu rund 90 % abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste abgebaggerter Ortschaften}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimaschädigende Emissionen ==&lt;br /&gt;
Die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen aus der Verbrennung der 2019 noch verbliebenen Braunkohle würden rechnerisch für eine Erhöhung des natürlichen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalts der Atmosphäre um ca. 0,7 Promille weltweit ausreichen, oder zusammengezogen eine CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Verdoppelung auf der Gesamtfläche Deutschlands bewirken, gerechnet mit 4 kg CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; je m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; und einer Tonne CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen je Tonne Braunkohle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BUND |url=https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlentagebaue/hambach/40-jahre-umweltzerstoerung/ |titel=Braunkohlentagebau Hambach, Steckbrief Hambach |abruf=2019-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das entspricht einer Gesamtmenge von 2,4 % des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Budgets (9,9 Mrd. t CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), welches sich Deutschland bis 2050 gesteckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinstaub ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der Tagebau Hambach ist an [[Feinstaub]]-Emissionen in seinem näheren Umfeld beteiligt. Der Anteil des vom Tagebau herrührenden Feinstaubs wird vom [[Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen]] (LANUV NRW) mit 25 % angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2004 wird vom LANUV NRW für Überschreitungen des Feinstaub-Grenzwertes von 50&amp;amp;nbsp;µg/m³ kein vollständiges Messjahr aufgelistet, der erlaubte Jahresmittelwert von 40&amp;amp;nbsp;µg/m³ wird jedoch mit 30&amp;amp;nbsp;µg/m³, der an der Messstation Niederzier festgestellt wird, deutlich unterschritten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebau Hambach Geländemodell.jpg|mini|Der Tagebau Hambach und die Sophienhöhe im digitalen Geländemodell.]]&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2005 gelten EU-weit neue Grenzwerte für Feinstaub-Emissionen. Unter Federführung der Bezirksregierung Köln wurde ein Aktionsplan zur Feinstaubminderung in der Umgebung des Tagebaus Hambach erarbeitet, der am 29.&amp;amp;nbsp;September 2005 in Kraft trat. Der Tagebaubetreiber hatte vorlaufend mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Feinstaub-Reduzierung begonnen. Im Jahr 2006 wurden in Niederzier 35 Überschreitungen des Grenzwertes verzeichnet, was genau den erlaubten Überschreitungstagen entsprach. Der Jahresmittelwert sank für diesen Zeitraum auf 29&amp;amp;nbsp;µg/m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der EU-Richtlinie 1999/30/EG sind ab dem 1. Januar 2005 maximal 35 Überschreitungen des PM10-Tagesmittelwertes von 50 µg/m³ pro Jahr zulässig. Seit dem 1. Januar 2010 darf der einzuhaltende Tagesmittelwert für PM10 weiterhin 50 µg/m³ betragen. Seit dem Jahr 2010 sollte der Jahresmittelwert für PM10 nur noch 20 µg/m³ betragen. Dies ist durch die [[Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa|Richtlinie 2008/50/EG vom 21. Mai 2008]] (Anhang XI) wieder entschärft worden, so dass ab 2010 weiter der Jahresmittelwert für PM10 40 µg/m³ gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Maßnahmen zur Bekämpfung von Feinstaub werden laut RWE im Tagebau umgesetzt:&lt;br /&gt;
# Anpflanzen von Bäumen auf der Abraumseite&lt;br /&gt;
# Grasbewuchs auf brachliegenden Flächen&lt;br /&gt;
# Straßen werden befestigt und Bandanlagen auf festen Untergrund gestellt, was Staub vermindert&lt;br /&gt;
# Berieseln der oberen Sohle auf der Baggerseite&lt;br /&gt;
# Berieseln der Nordwand&lt;br /&gt;
# Berieseln von Kohlebunker und Kohlebändern&lt;br /&gt;
# beim Baggern wird Wasser auf den Abraum gesprüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgenutzung ==&lt;br /&gt;
=== Tagebausee ===&lt;br /&gt;
In Betrieb genommen wurde der Tagebau 1978. Jährlich werden etwa 0,3 [[Kubikmeter|Kubikkilometer]] bewegt, sodass gegen Ende der Auskohlung im Jahr 2040 Kohle und Erdreich mit einem Volumen von etwa 18,6&amp;amp;nbsp;km³ abgebaut worden wäre, durch das vorzeitige Ende verringert sich dieser Wert entsprechend.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Sterner]], Ingo Stadler: &amp;#039;&amp;#039;Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration&amp;#039;&amp;#039;. Berlin – Heidelberg 2014, S. 488.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis April 2009 wurde der Abraum, der bis dahin in Hambach anfiel, zum Teil durch Bandanlagen in den ausgekohlten Tagebau Bergheim geschafft, um diesen wieder zu füllen. Nun wird ausschließlich am westlichen Rand des Tagebaus und auf der Sophienhöhe verkippt. Durch die Anhäufung von rund 1&amp;amp;nbsp;km³ Material an der Sophienhöhe und die entnommene Kohle entsteht ein [[Tagebaurestloch|Restloch]], das nach Ende der [[Sümpfen|Sümpfung]] mit Wasser volllaufen wird.&lt;br /&gt;
Im Wasserwirtschaftsjahr 2017/2018 wurden 321 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Tagebau [[Sümpfen|gesümpft]], dies entspricht knapp einem Elftel des Volumens des künftigen Sees.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bund-nrw.de/meldungen/detail/news/tagebau-hambach-bund-kritisiert-gigantische-grundwasserzerstoerung/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kern der [[Bergbaufolgelandschaft]] wird ein [[Baggersee|Tagebausee]] mit einer Fläche von 4200&amp;amp;nbsp;ha, einer Tiefe bis 411&amp;amp;nbsp;m und einem Volumen von 3,6&amp;amp;nbsp;Mrd.&amp;amp;nbsp;m³ bilden. Größe und Volumen hängen davon ab, ob der westlich gelegene [[Tagebau Inden]] nach seiner Auskohlung ebenso wie der [[Tagebau Bergheim]] durch Material aus dem Tagebau Hambach verfüllt oder offen gelassen wird. Der See Hambach wäre dann der tiefste und (nach Volumen) nach dem [[Bodensee]] der zweitgrößte See Deutschlands. Durch die [[Rheinwassertransportleitung]] soll der endgültige Wasserstand schneller erreicht werden. Die Füllung des Tagebaus soll einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Mit einer Fertigstellung dieses künstlichen Gewässers wird bis 2070 gerechnet. Eine erste Nutzbarkeit als Freizeitgewässer wird für 2040 anvisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.express.de/koelner-umland/so-soll-der-hambacher-see-in-zukunft-aussehen-erste-fotos-1-745534 365 Meter tief. Gigantisches Projekt – neuer Riesensee vor den Toren Kölns] in [[Express (deutsche Zeitung)|Express]] vom 24. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwimmender Solarpark ===&lt;br /&gt;
Eine schon auf anderen Seen mit teilweise negativen Ergebnissen angewandte Nutzung wäre eine [[Floating solar|schwimmende Photovoltaikanlage]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Radio Rur |url=https://www.radiorur.de/artikel/mega-solarpark-im-tagebauloch-581120.html |titel=Mega-Solarpark im Tagebauloch? |sprache=de |abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cleanthinking.de/tagebau-hambach-bald-schwimmender-solarpark/ |titel=Tagebau Hambach: Bald schwimmender 10-GW-Solarpark? |werk=CleanThinking.de |datum=2020-05-06 |sprache=de-DE |abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß [[Uwe Rau]] ist ein wesentlicher Vorteil des Braunkohletagebau Hambach, dass Stromübertragungsleitungen aufgrund der Kraftwerke bereits vorhanden seien und genutzt werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cleanthinking.de/energieforscher-rau-schwimmender-solarpark-im-tagebau-hambach-absolut-realisierbar/ |titel=Energieforscher Rau: Solarpark im Tagebau Hambach realisierbar |werk=CleanThinking.de |datum=2020-05-11 |sprache=de-DE |abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß RWE Power AG ist ein Photovoltaik-Projekt für die Sophienhöhe vorstellbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Abels |url=https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/niederzier/rwe-power-zur-entwicklung-des-tagebaus-hambach_aid-51239335 |titel=Tagebau Hambach: Sophienhöhe bleibt unangetastet |sprache=de |abruf=2020-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Radio Rur |url=https://www.radiorur.de/artikel/an-juengere-generation-denken-607003.html |titel=An jüngere Generation denken |sprache=de |abruf=2020-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicher für elektrische Energie ===&lt;br /&gt;
Neben der vollständigen Flutung des Tagebaurestloches besteht auch die Möglichkeit, ein [[Pumpspeicherkraftwerk]] zu errichten. Ein Patent von 1995 führt aus, dass ein solches Pumpspeicherwerk im Tagebau Hambach realisierbar wäre und ein Vielfaches der aktuell in Deutschland verfügbaren Pumpspeicherkapazität zur Verfügung stellen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=19513817| Code=B4| Titel=Pumpspeicherwerk| A-Datum=1995-04-12| V-Datum=2004-12-09| Anmelder=ETC Energietechnik und Chemie GmbH &amp;amp; Co. KG| Erfinder=Ursula Siol}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zunehmende Nutzung [[Erneuerbare Energien|erneuerbarer Energien]] gewann diese Option Aufmerksamkeit und wurde vom Bergamt mit Interesse verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/tagebau-hambach-saubere-energie-aus-dem-kohleloch,16364862,25092772.html Tagebau Hambach: Saubere Energie aus dem Kohleloch], Kölner Stadtanzeiger, abgerufen am 1. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RWE Power AG kam im Mai 2020 zu dem Schluss, dass ein Pumpspeicherwerk zumindest für die Sophienhöhe keine Lösung sei, da dort die Anlage eines Obersees nicht möglich sei. Hingegen seien Photovoltaik-Projekte vorstellbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Abels |url=https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/niederzier/rwe-power-zur-entwicklung-des-tagebaus-hambach_aid-51239335 |titel=Tagebau Hambach: Sophienhöhe bleibt unangetastet |sprache=de |abruf=2020-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abhängig von der Größe der realisierten Anlagen wären dort gemäß Konzept Speicherkapazitäten von einigen 100 bis einigen 1000 GWh möglich, die Speicherkosten sollten bei 1 bis 2 ct/kWh liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/wind-und-solarstrom-bau-einer-wasserbatterie-im-hambacher-loch-16328424.html &amp;#039;&amp;#039;Die Wasserbatterie im Hambacher Loch&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 18. August 2019. Abgerufen am 23. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und Protest ==&lt;br /&gt;
=== Aktivismus ===&lt;br /&gt;
==== 2004 bis 2013 ====&lt;br /&gt;
An Pfingsten 2004 demonstrierten [[Greenpeace]]-[[Aktivismus|Aktivisten]] im Tagebau Hambach gegen die Klimaschädigung durch die Braunkohleverstromung. Sie überflogen den Tagebau mit einem [[Heißluftballon]], hielten mehrere Tage einen Bagger besetzt und strichen diesen zum Teil rosa an. Am 13. Mai 2009 scheiterte die gemeinsame Klage der lokalen &amp;#039;&amp;#039;Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der A&amp;amp;nbsp;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der Autobahn A4 |url=https://www.hambach-a4.de/ |titel=Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der Autobahn A4 |datum=1992-09-19 |abruf=2019-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]] vor dem [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]]. Die Kläger versuchten, die zur geplanten Erweiterung des Tagebaus notwendige Verlegung der [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] zu stoppen, und begründeten dies u.&amp;amp;nbsp;a. mit befürchteten Lärmbelastungen sowie der möglichen Bedrohung der unter Naturschutz stehenden [[Bechsteinfledermaus]] und anderer Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fledermaus soll Autobahn aufhalten.&amp;#039;&amp;#039; Aachener Nachrichten, 20. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_bergbau_spaetfolgen/bergbau_spaetfolgen238.html |titel=Bundesverwaltungsgericht weist Klagen ab: A4 darf verlegt werden |abruf=2012-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 wurde mit dem Bau des neuen Autobahnteilstücks begonnen, im September 2014 wurde es dem Verkehr übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 werden vermehrt Beschwerden wegen möglicher [[Bergschaden|Bergschäden]] im Bereich Elsdorf-Heppendorf laut; da die [[Beweislast]] bei den Beschwerdeführern liegt, ist der Nachweis gegenüber dem [[Bergbautreibender|Bergbautreibenden]] schwierig. Der neugebildete [[Braunkohlenausschuss]] beschloss deshalb am 16. April 2010 die Einrichtung der [[Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle NRW]] für Betroffene von Bergschäden im rheinischen Braunkohlenrevier. Zum Vorsitzenden der Anrufungsstelle wurde der ehemalige Präsident des [[Oberlandesgericht Hamm|Oberlandesgerichts Hamm]], [[Gero Debusmann]], berufen. Er war bereits Vorsitzer der [[Schlichtungsstelle]] [[Steinkohlenbergbau#Umweltauswirkungen|Bergschäden im Steinkohlenbergbau]]. Er kann angerufen werden, wenn Einigungsversuche mit RWE Power unbefriedigend geblieben sind. Das Verfahren ist für den Antragsteller kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/pressemeldungen/archiv_2010/presse_036_2010/presse_036_2010.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenausschuss beschließt Einrichtung einer Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle NRW&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120202193534}}, Pressemeldung 036/2010 der Bezirksregierung Köln vom 16. April 2010 (PDF; 28&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 25. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2012 und März 2013 räumte die Polizei Zelt- und Hüttenlager von Tagebaugegnern im verbliebenen Hambacher Forst. 2012 musste ein Platzbesetzer aus einem sechs Meter tiefen Erdversteck geholt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/kerpen/tagebau-hambach-das-versteckspiel-ist-beendet,15189188,20892284.html „Das Versteckspiel ist beendet“], Kölner Stadtanzeiger, 16. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Folgejahr zwei Aktivisten von einer Baumplattform abgeseilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Aachener Nachrichten, 22. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Später entstand ein neues Camp an einer anderen Stelle im Hambacher Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2016 ====&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 2016 fand eine Demonstration im Hambacher Forst statt, um das letzte Stück des Waldes zu schützen. Es nahmen laut Polizeiangaben über 1000 Personen teil, die sich in Rot kleideten, um eine rote Linie auf der alten A4 bei Buir zu bilden. Sie wollten mit der Aktion ein Zeichen gegen die Abholzung des letzten Stückes des Hambacher Forstes setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-nachrichten.de/bildergalerien?bgshow=1.1475330 &amp;#039;&amp;#039;Hambach: Menschenkette gegen weitere Abholzung&amp;#039;&amp;#039;], Bildergalerie mit Kommentar vom 23. Oktober 2016 der Aachener Nachrichten&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/tagebau-hambacher-forst-hunderte-protestieren-gegen-weitere-abholzung-24961720 &amp;#039;&amp;#039;Hunderte protestieren gegen weitere Abholzung&amp;#039;&amp;#039;], Zeitungsartikel vom 23. Oktober 2016 des Kölner Stadt Anzeigers, abgerufen am 24. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2017 ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ende Gelände 2017#2. Ende-Gelände-Aktion 2017 im November|titel1=Abschnitt „2. Ende-Gelände-Aktion 2017 im November“ im Artikel Ende Gelände 2017}}&lt;br /&gt;
Am 5. November 2017, einen Tag vor Beginn des [[Weltklimagipfel]]s in [[Bonn]], besetzten rund 3.000 Aktivisten Teile des Tagebaus, um darauf aufmerksam zu machen, dass wenige Kilometer vom Konferenzort entfernt mit dem [[Rheinisches Braunkohlerevier|rheinischen Braunkohlerevier]] die ihren Angaben zufolge größte [[CO2|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Quelle Europas liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patricia Hecht |Titel=Protest vor der Weltklimakonferenz: Multilingual in die Grube |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2017-11-05 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Protest-vor-der-Weltklimakonferenz/!5457763/ |Abruf=2017-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2018 ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Räumung des Hambacher Forsts 2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hambach-Gruppe ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hambach-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; war eine 1977 gegründete Initiative von jungen Wissenschaftlern der [[RWTH Aachen]], die sich kritisch mit Braunkohleabbau und dessen Folgen beschäftigte; beispielsweise dem Aufkauf und Abriss von Ortschaften durch den Tagebau und somit der Umsiedlung der dort ansässigen Bewohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=COSZBAAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA92&amp;amp;ots=Flcod49pXj&amp;amp;dq=%22hambach%20gruppe%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA92#v=onepage&amp;amp;q=%22hambach%20gruppe%22&amp;amp;f=false Karin Sievers: &amp;#039;&amp;#039;Raumbezogene Bindungen im Wandel städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen Stadt, Raum und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;], S. 90 + S. 95, Springer Fachmedien Wiesbaden (2015) (abgerufen am 17. September 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/40-Jahre-Braunkohlewiderstand/!5503020/ &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Braunkohlewiderstand&amp;#039;&amp;#039;], taz vom 2. Mai 2018 (abgerufen am 17. September 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1984 bis 1985 war der spätere Politiker [[Rüdiger Sagel]] Geschäftsführer dieser Bürgerinitiative in Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/abgeordnetendetail.jsp?k=01337 |wayback=20180918012243 |text=&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Rüdiger Sagel&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-05-21 14:31:41 InternetArchiveBot }}, landtag.nrw.de (abgerufen am 17. September 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Aktivitäten endeten vor 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Hater |url=https://books.google.de/books?id=y8kmBgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA97&amp;amp;ots=PBMJxlSlq2&amp;amp;dq=Hambachgruppe&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA97#v=onepage&amp;amp;q=Hambachgruppe&amp;amp;f=false |titel=Gesellschaftliches Lernen im politischen Diskurs: Eine Fallstudie zum  Diskurs über das Braunkohlentagebauvorhaben Garzweiler II |seiten=97, 98 |datum=2013 |abruf=2017-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der Autobahn A4 ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der Autobahn A4&amp;#039;&amp;#039; war ein von 1992 bis 2013 aktiver Zusammenschluss von sechs örtlichen Bürgerinitiativen der Ortschaften [[Arnoldsweiler]], [[Buir (Kerpen)|Buir]], [[Manheim-Alt|Manheim]], [[Merzenich]] und [[Bürgewald (Merzenich)|Bürgewald]] gegen den Tagebau Hambach und die Verlegung der [[Bundesautobahn 4]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://windeg.de/tagebau-hambach-und-a4-verlegung/ |titel=Tagebau Hambach und A4 Verlegung |datum=2019-05-07 |abruf=2019-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aktionsgemeinschaft gelang es erstmals, die enormen und irreversiblen Umweltschäden des Tagebaus Hambach in groß angelegten Aktionen darzulegen und so den betroffenen Bürgern vor Augen zu führen, dass Widerstand möglich ist. Die Aktionsgemeinschaft hat viele Widerstandsformen – wie z.&amp;amp;nbsp;B. regelmäßige Waldspaziergänge – erfunden, um auf das Abbaggern des [[Hambacher Forst]]es aufmerksam zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die Verlegung der Autobahn A4 |url=https://www.hambach-a4.de/category/waldspaziergaenge/ |titel=Waldspaziergänge im Hambacher Forst |datum=1994-03-26 |abruf=2019-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Braunkohletagebaue]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland#Braunkohle-Tagebaue|Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland, Abschnitt Braunkohle-Tagebaue]]&lt;br /&gt;
* [[Bagger 287]]&lt;br /&gt;
* [[Straße der Energie]]; zum Aussichtspunkt bei Elsdorf-Angelsdorf führt ein 7&amp;amp;nbsp;km langer Abstecher der neuen Straße der Energie, die beim Informationszentrum von RWE Power auf [[Schloss Paffendorf]] beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hambachgruppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verheizte Heimat. Der Braunkohletagebau und seine Folgen&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 1985, ISBN 3-924007-14-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/braunkohlenausschuss/zusammensetzung/index.html&lt;br /&gt;
   |titel=Braunkohlenausschuss der Bezirksregierung Köln: Zusammensetzung, Organigramm&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bezirksregierung Köln&lt;br /&gt;
   |datum=2010-05-05&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140407081307/http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/braunkohlenausschuss/zusammensetzung/index.html&lt;br /&gt;
   |abruf=2010-08-18}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/braunkohlenausschuss/zusammensetzung/liste_mitglieder.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Braunkohlenausschuss-Mitgliederliste 2009 bis 2014, Stand: 16. März 2010&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bezirksregierung Köln&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140222134338/http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/braunkohlenausschuss/zusammensetzung/liste_mitglieder.pdf&lt;br /&gt;
   |abruf=2010-08-18}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.rwe.com/generator.aspx/standorte/braunkohle/tagebaue/hambach/language=de/id=8774/hambach-page.html&lt;br /&gt;
   |titel=Tagebau Hambach&lt;br /&gt;
   |hrsg=RWE Power AG&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081020002049/http://www.rwe.com/generator.aspx/standorte/braunkohle/tagebaue/hambach/language=de/id=8774/hambach-page.html&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-01-09}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.tagebauweb02.mynetcologne.de/hambach1.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Tagebau Hambach I&lt;br /&gt;
   |titelerg=geplante A4-Verlegung, „Bündelung der Verkehrswege“, ehemalige Bahnstrecke Düren-Neuß&lt;br /&gt;
   |abruf=2009-08-26}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.flickr.com/photos/schuberts/424042721/&lt;br /&gt;
   |titel=Luftbild des Tagebaus, Flickr&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-01-09&lt;br /&gt;
   |kommentar=Luftbild des Tagebaus, Flickr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=oLfZ3q2GCeQ&amp;amp;list=RDCMUC2LVhJH_9cT2XKp0VAfsKOQ&amp;amp;index=11 &amp;#039;&amp;#039;Tim Traveller&amp;#039;&amp;#039; über Hambach] (englisch mit dt. Untertiteln)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.neuland-hambach.de/planung/rahmenplan&lt;br /&gt;
   |titel=RAHMENPLAN NEULAND HAMBACH&lt;br /&gt;
   |hrsg=Neuland Hambach GmbH&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-03-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tagebaue im Rheinischen Revier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohle im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier|Hambach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Niederzier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsdorf, Rheinland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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