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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tafernwirtschaft</id>
	<title>Tafernwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:27:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tafernwirtschaft&amp;diff=539227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von Der Tavernenprügler (Diskussion) auf die letzte Version von Dieringer63 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-24T23:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Der_Tavernenpr%C3%BCgler&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Der Tavernenprügler&quot;&gt;Der Tavernenprügler&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Der_Tavernenpr%C3%BCgler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Der Tavernenprügler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Dieringer63&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Dieringer63 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Dieringer63&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:München - Heimstetten.jpg|mini|Ehemaliges Gasthaus und Tafernwirtschaft von Johann Glasl in [[Kirchheim bei München#Heimstetten|Heimstetten]] in Bayern (historische Ansichtskarte von 1918)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taferne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taverne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|[[taberna]]}}: Hütte/Laden/(Schau)-bude/Gasthaus, dann auch &amp;#039;&amp;#039;taberna publica&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafernwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tavernwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind alte Bezeichnungen für eine [[Gaststätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon sind verschiedene Ortsnamen abgeleitet, wie etwa [[Tafern (Markt Indersdorf)|Tafern]] in [[Bayern]]. [[Tafers]] im Schweizer [[Kanton Freiburg]] wird auf das lateinisch-romanische &amp;#039;&amp;#039;tabernas&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt, das seinen Ursprung im Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;ad tabernas&amp;#039;&amp;#039; („beim Gasthof“) haben dürfte. Archäologisch belegt ist die Herkunft des Ortsnamens im Falle von [[Tawern]] in [[Rheinland-Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roemisches-tawern.de/tawern/ |titel=Tawern |werk=roemisches-tawern.de |hrsg=Verein Römisches Tawern e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2025-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tabernae (Rheinzabern)|Tabernae]] (Plural) war auch der Name der römischen Siedlung, aus der [[Rheinzabern]] hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wirt einer Taferne oder Tafernwirtschaft, Taferner oder Tafernwirt genannt, hatte in früheren Zeiten das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafernrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; inne. Dieses Recht, in etwa mit der heutigen [[Gaststättenkonzession]] vergleichbar, beinhaltete verschiedene Privilegien. Es wurde vom Landesherrn verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museumsverein-Dachau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieter Bruegel the Elder - Peasant Wedding - Google Art Project.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Bauernhochzeit&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Pieter Brueghel der Ältere|P.&amp;amp;nbsp;Brueghel d.&amp;amp;nbsp;Ä.]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hatte der Wirt einer Tafernwirtschaft, einer sogenannten „vollkommenen Wirtschaft“, nicht nur das öffentliche Schank- bzw. [[Krugrecht]], das [[Herbergsrecht|Herbergs]]- und Gastrecht sowie die Fremdenstallung (die Versorgung und das Unterstellen der [[Zugtier|Zug]]- und [[Reiten#Reittiere|Reittiere]]), sondern er durfte auch [[Verlöbnis]]mähler (Häftlwein), [[Hochzeitsfeier|Hochzeiten]], [[Stuhlfest]]e, [[Taufe|Tauf]]- und sonstige festliche Mähler ausrichten. Der Wirt durfte Bier, Wein und Branntwein ausschenken. Mit Wein wurden früher Rechtsgeschäfte betrunken. Daran erinnert heute noch der Weinkelch im [[Zunftwappen|Zunftschild]]. Zum Tafernrecht gehörte auch das [[Braurecht]], das [[Brennen (Spirituose)|Brenn]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;recht und die Backgerechtigkeit, also das Recht, einen Backofen anzulegen und Brot zu backen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museumsverein-Dachau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tafernwirtschaft musste [[Wanderjahre|wandernde Handwerksgesellen]] gegen Geld oder handwerkliche Gegenleistungen beherbergen, sie hatte also eine soziale Verpflichtung. Ferner wurde bei Todesfällen der [[Leichenschmaus]] in der Taferne abgehalten sowie die Nachlassverhandlung geführt. War kein Amtshaus vorhanden, fanden dort auch Gerichtsverhandlungen statt (vgl. [[Erbgericht]]). Die Taferne war der kommunale Mittelpunkt in weltlichen Angelegenheiten der Bewohner des Dorfes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museumsverein-Dachau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wirt ohne Tafernrecht war lediglich Zapfwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tafernwirtschaften in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Im süddeutschen Raum ist diese Bezeichnung für ein Gasthaus immer noch in Gebrauch, wobei die Bedeutung regional variiert, vom bescheidenen Gasthaus, [[Kneipe|Schankwirtschaft]] bis zum stattlichen Wirtshaus mit Hotel oder [[Pension (Tourismus)|Pension]]. Sowohl die Schreibweise „Tafernwirtschaft“ als auch „Tavernwirtschaft“ wird benutzt. In der Schweiz und in Österreich wird hingegen die Schreibung mit „v“, nach dem Vorbild von italienisch &amp;#039;&amp;#039;taverna&amp;#039;&amp;#039;, bevorzugt. Der Ersatz des „v“ durch „f“ ist durch die [[mittelhochdeutsch]]e [[Phonologie]] bedingt, wo [v] kein eigenes [[Phonem]] war, sondern lediglich ein [[Allophon]] von /f/ (vgl. den sehr ähnlichen Fall „Tafel“, mhd. „tavel(e)“, ahd. „tavala“, „tabul(a)“ aus lat. &amp;#039;&amp;#039;tabula&amp;#039;&amp;#039;, woraus ital. &amp;#039;&amp;#039;tavola&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Gasteiger, Wilhelm Liebhart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braukunst und Brauereien im Dachauer Land. Eines erbarn Handtwerchs der Pierpreuen. 100&amp;amp;nbsp;Jahre Museumsverein Dachau.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des &amp;#039;&amp;#039;Museumsvereins Dachau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Museums- und Heimatvereins Altomünster&amp;#039;&amp;#039;. Museumsverein Dachau, Dachau 2009, ISBN 978-3-926355-17-1, S.&amp;amp;nbsp;63&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahrig Fremdwörterlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Mosaik Verlag GmbH, München 1983, ISBN 3-570-02681-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Weltsprachenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Hilger Verlag, Berlin/Eisenach/Leipzig/Chicago, ohne Ausgabejahr, vermutlich 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
*[[Hans Conrad Peyer (Historiker)|Hans Conrad Peyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Gastfreundschaft zum Gasthaus. Studien zur Gastlichkeit im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae Historica. Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 31). 1987, ISBN 3-7752-5153-7.&lt;br /&gt;
* Hans Conrad Peyer: &amp;#039;&amp;#039;Gastfreundschaft und kommerzielle Gastlichkeit im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des [[Historisches Kolleg|Historischen Kollegs]]. Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3). München 1983 ([http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/vortraege_pdf/Vortraege03_peyer.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Hans Conrad Peyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gastfreundschaft, Taverne und Gasthaus im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3). Oldenbourg, München 1983, ISBN 978-3-486-51661-6 ([http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien03.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museumsverein-Dachau&amp;quot;&amp;gt;Robert Gasteiger, Wilhelm Liebhart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braukunst und Brauereien im Dachauer Land. Eines erbarn Handtwerchs der Pierpreuen. 100&amp;amp;nbsp;Jahre Museumsverein Dachau.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des &amp;#039;&amp;#039;Museumsvereins Dachau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Museums- und Heimatvereins Altomünster&amp;#039;&amp;#039;. Museumsverein Dachau, Dachau 2009, ISBN 978-3-926355-17-1, S.&amp;amp;nbsp;63&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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