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	<title>Tafelsilber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tafelsilber&amp;diff=1623794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Special Circumstances: Die letzte Textänderung von ~2025-43447-25 wurde verworfen: Bitte die Hinweise auf Wikipedia:Belege beachten</title>
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		<updated>2025-12-29T07:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-43447-25&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-43447-25&quot;&gt;~2025-43447-25&lt;/a&gt; wurde verworfen: Bitte die Hinweise auf &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Belege&quot; title=&quot;Wikipedia:Belege&quot;&gt;Wikipedia:Belege&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bisse-Challoner crests on a set of silver Coburg-pattern cutlery - 200602.jpg|mini|Teile eines Silberbestecks im so genannten [[Coburg]]-Design, das um 1831 für den britischen Colonel Thomas Chaloner Bisse-Challoner angefertigt wurde]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafelsilber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Gesamtheit der [[Essgeschirr|Geschirre]], [[Essbesteck|Bestecke]] und Dekorationselemente aus [[Edelmetall]] bezeichnet, die zu einem festlich [[Tischgedeck|gedeckten Tisch]] gehören. Im übertragenen Sinn werden mit &amp;#039;&amp;#039;Tafelsilber&amp;#039;&amp;#039; oft bestimmte wertvolle, in der Not veräußerbare Teile des [[Eigentum]]s einer Person oder Institution bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile des Tafelsilbers ==&lt;br /&gt;
Zum Tafelsilber im ursprünglichen Sinn gehören sowohl [[Korpusware]]n ([[Essgeschirr]], namentlich Servierplatten, [[Teller]], [[Schüssel]]n aller Art, Saucieren, [[Kasserolle]]n, Salz- und Gewürzbehälter und [[Pokal (Trinkgefäß)|Pokale]]), dekorative Elemente (wie [[Tafelaufsatz|Tafelaufsätze]] oder [[Armleuchter|Kandelaber]]), als auch Besteckteile ([[Essbesteck]] = [[Messer]], Gabel, Löffel, Dessertlöffel und speziellere Teile wie Fisch-, Kuchen-, Salat- sowie Servier- und [[Tranchieren|Tranchierbesteck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde von 36 Gedecken ausgegangen. Das heutige [[Maßgedeck]] geht demgegenüber von 12 Exemplaren aus. Für große Festmahle, beispielsweise an Adelshöfen, musste ein Vielfaches dieser Menge vorgehalten werden. Seit dem 18. Jahrhundert gehören dazu auch Kaffee- und Teeservices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SilberPunze800.jpg|mini|Punze auf einer Silbergabel aus 800er Silber]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SilberPunze90g.jpg|mini|Stempelung einer Silbergabel mit 90-g-Versilberung]]&lt;br /&gt;
Tafelgerät aus [[Silber]], ganz selten aus [[Gold]], war bereits in griechischer und römischer Zeit in Gebrauch, wie Funde entsprechender Gegenstände beweisen. Es diente der [[Aristokratie]] zur [[Repräsentation (Staats- und Sozialwissenschaften)|Repräsentation]] und bezeugte eine herausgehobene Stellung seines Besitzers.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Demandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Spätantike. Das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284–565 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; 2., vollständig bearbeitete und erweiterte Auflage. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57241-8, [http://books.google.com/books?id=sD0CvPs2eSMC&amp;amp;pg=RA1-PA330&amp;amp;dq=Tafelsilber+Geschichte&amp;amp;lr=lang_de&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de Seite 330]. Abgefragt am 4. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kriegsbeute sollen silberne Gegenstände aus dem hellenistischen Raum schon im zweiten Jahrhundert vor Christi Geburt nach Rom gelangt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Wölfel: &amp;#039;&amp;#039;Mythos und politische Allegorie auf Tafelsilber der römischen Kaiserzeit.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996, (Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1996), [https://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000838/02_kap2.pdf?hosts= &amp;#039;&amp;#039;Einleitung.&amp;#039;&amp;#039;] Abgefragt am 4. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis über älteres Tafelsilber legt der [[Schatz von Boscoreale]] ab. Zwei Schüsseln tauchten neben anderem im [[Schatz von Mildenhall]] auf, Trinkgefäße im [[Schatz von Berthouville]]. Der [[Hildesheimer Silberfund]] belegt, dass solch wertvolle Gegenstände auch nach [[Germanen|Germanien]] gekommen sind. Aus Tafelsilber besteht ferner der [[Seuso-Schatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum Tafelsilber zählenden Stücke wurden anfänglich durch Treiben oder Schmieden hergestellt. Die ab etwa 1860 aufkommenden Antiksilber-Waren&amp;lt;ref&amp;gt;B.-W.Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Tafel- und Schausilber des Historismus aus Hanau.&amp;#039;&amp;#039; 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden aufwendig im Sandformverfahren mit anschließender handwerklicher Nachbearbeitung produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Gehrlein: &amp;#039;&amp;#039;Rosen-Bestecke.&amp;#039;&amp;#039; 2009, Seite 11–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde Tafelsilber als Merkmal für gehobene Tischkultur angesehen und demonstrierte nebenbei auch adlige Pracht. [[Goldschmied]]e bedienten die Nachfrage der wohlhabenden Kunden nach Tischzier besonders ab der Zeit der [[Renaissance]]. Hier erlebte die [[Goldschmiedekunst]] eine Blüte und Erzeugnisse aus [[Alte Silberschmiede|Augsburg („Augsburger Silber“)]] und später auch aus Hanau (auch Hanauer Antiksilber)&amp;lt;ref&amp;gt;B.-W.Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Tafel- und Schausilber des Historismus aus Hanau.&amp;#039;&amp;#039; 1992, Seite 77: Das Bebenhäuser Silber, ab 1896 angefertigt von der Firma J:D. Schleissner, Hanau, für das Jagdschloss von König Karl von Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historismus. Angewandte Kunst im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Möbel.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Sammlung „Angewandte Kunst und Design – 1840 bis Heute“&amp;quot; in der Torwache am Hessischen Landesmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 3). Staatliche Museen, Kassel 1994, ISBN 3-924259-07-0, Seite 26–27: Waschgeschirr (aus Silber) der Fürstin von Hanau, angefertigt durch Fa. J.D.Schleissner, Hanau, um 1850.&amp;lt;/ref&amp;gt; genossen an den Höfen Europas einen ausgezeichneten Ruf. In der Silberkammer wurden die Kostbarkeiten höfischen [[Inventar]]s aufbewahrt. Es gab jedoch auch den einen oder anderen Adligen, der aus finanziellen Gründen die Gegenstände aus wertvollem Silber verpfändete. Selbst der finanziell beengte [[Römisch-deutscher König|römisch deutsche König]] und spätere Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] griff 1496 zu diesem Mittel. Mailand erhielt fünf Jahre lang das Tafelsilber als Pfand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Wiesflecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreich im Zeitalter Maximilians I. Die Vereinigung der Länder zum frühmodernen Staat. Der Aufstieg zur Weltmacht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik u. a., Wien 1999, ISBN 3-7028-0363-7, Seite 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Preußens König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] betrachtete Tafelsilber als Edelmetallvorrat für Notzeiten. Aus Gefäßen und Geschirr konnten nach dem Einschmelzen Münzen zum Bestreiten von Ausgaben geprägt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Frhr. v. Schrötter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Münzkunde.&amp;#039;&amp;#039; 2., unveränderte Auflage. de Gruyter, Berlin 1970, [http://books.google.com/books?id=DO54f3qc5y0C&amp;amp;pg=PA220&amp;amp;dq=Tafelsilber&amp;amp;lr=lang_de&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de#PPA220,M1 Seite 220]. Abgefragt am 4. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde in fast allen Städten die handwerkliche von der industriellen Fertigung in den Hintergrund gedrängt, doch bedingte die Herstellung von Silberwaren je nach Qualität einen mehr oder weniger hohen Anteil an Handarbeit. Die reich dekorierten Hanauer Silberwaren erhoben besonders lange den Anspruch kunsthandwerklicher Herstellungsweise.&amp;lt;ref&amp;gt;B.-W.Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Tafel- und Schausilber des Historismus aus Hanau.&amp;#039;&amp;#039; 1992, Seite 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die industrielle Fertigung wurde die Anschaffung von Tafelsilber auch für das [[Großbürger]]tum  möglich, das sich am adligen Vorbild und dessen [[Tischsitten]] orientierte. Familiäres Tafelsilber gehörte zum wertvollen Erbe und wurde von Generation zu Generation weitergegeben, wenn nicht ein wirtschaftlicher Engpass einen Verkauf erzwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stempelung ===&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der deutschen Silberstempelung und der Bedeutung der verschiedenen Zeichen siehe den ausführlichen Hauptartikel &amp;#039;&amp;#039;[[Silberstempel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Dichte von Ag-Cu Legierungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ag-Cu-Dichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.beyars.com/de_tabelle-umrechnungsfaktoren-legierungen.html |titel=Umrechnungsfaktoren von Schmucklegierungen und Feinmetallen |werk=BeyArx.com |datum= |zugriff=2020-01-03 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200103145506/http://www.beyars.com/de_tabelle-umrechnungsfaktoren-legierungen.html |archiv-datum=2020-01-03 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-21 13:30:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Tausend-&amp;lt;br&amp;gt;stel !! Dichte&amp;lt;br&amp;gt;(g/cm³)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|0}}1000 || 10,50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}970 || 10,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}935 || 10,38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}925 || 10,36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}900 || 10,32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}835 || 10,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0|00}}800 || 10,14&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Silberstempel#Der Feingehalt und seine Prüfung}}&lt;br /&gt;
Silber-Ionen wirken stark bakterizid und fungizid ([[Oligodynamie]]). So soll [[Alexander der Große]] sein Trinkwasser aus hygienischen Gründen stets in Silbergefäßen aufbewahrt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Ternes: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie dr Elemente. Anorganische Chemie biologischer Prozesse.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8274-3019-9, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Silber (Ag) wurde und wird nur selten handwerklich verarbeitet. Es ist zu weich und wird daher mit Kupfer (Cu) [[Legierung|legiert]]. Weil eine Silberlegierung noch bis zu einem Anteil von 50 % Kupfer weißen Silberglanz zeigt, ist ihr [[Feingehalt]], also der Anteil an reinem Silber, nicht ohne weiteres erkennbar, obwohl sich die physikalischen Dichten der gängigen Silberlegierungen [[Archimedisches Prinzip#Anwendung des archimedischen Prinzips|messbar]] unterscheiden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Überprüfung des Feingehalts bediente man sich der [[Strichprobe]], die schon in der Antike bekannt war: Silber hinterlässt auf einem mattgeschliffenen Stein einen Strich von je nach Legierungsgrad charakteristischer Farbe. Genauere Ergebnisse liefert die [[Kupellation|Kupellenprobe]], bei dem etwas von dem zu prüfenden Silber mit Blei verschmolzen wird; dabei geht der Kupferanteil in die Bleilegierung über und das verbleibende Silber kann gewogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tafelsilber im übertragenen Sinn ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wird in heutiger Zeit oftmals beim Verkauf wertvoller [[Vermögen (Wirtschaft)|Vermögensteile]] warnend gebraucht. Er wurde bereits 1985 von [[Harold_Macmillan#Ruhestand_als_Politiker,_Tätigkeit_als_Verleger_&amp;amp;_Schriftsteller|ex-Premierminister MacMillan]] benutzt, [[Margaret Thatcher]]s [[Privatisierung]] von britischen Staatsunternehmen zu kritisieren. Ähnlich verwendet wird er bei Veräußerung von [[Kapitalbeteiligung|Beteiligungsbesitz]] eines Unternehmens. Man solle Tafelsilber eines einmaligen Effektes wegen nicht ohne Not verkaufen, wird argumentiert. Mit der Weggabe verbessert sich zwar stets die [[Liquidität]] durch den erzielten Erlös und es lockt vermutlich Gewinn, doch werden möglicherweise bereits jetzt notwendige Einschnitte bei den Ausgaben oder Kosten in die Zukunft verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im politischen Bereich ist dies etwa anzutreffen, wenn z. B. eine Kommune Immobilien veräußert und anschließend die benötigten Räumlichkeiten vom Käufer anmietet. Hier kann zwar eine kurzfristige Einnahme verbucht werden, ihr stehen jedoch dauerhaft neu entstehende Ausgaben für die Miete entgegen. Ähnlich kann durch den Verkauf von Besitz kurzfristig ein ausgeglichener Kommunalhaushalt als vermeintlicher politischer Erfolg präsentiert werden, dabei handelt es sich aber in Wirklichkeit nur um einen einmaligen Effekt der, da das „Tafelsilber“ nun verkauft ist, nicht wiederholt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Tafelsilber wird sowohl von öffentlichen Stellen wie von Privatleuten gesammelt. Das älteste erhaltene Tafelsilber-Set Europas in nachrömischer Zeit hat der Augsburger [[Goldschmied]] [[David Altenstetter]] im Jahr 1615 in seiner Werkstatt hergestellt. Es vererbte sich über mehrere Generationen in einer Bankiersfamilie und wurde 2005 von einem US-amerikanischen Sammler ersteigert. Nachfolgend sind ausgewählte, ausgestellte Objekte mit dem Grund ihrer Relevanz angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der [[Residenzmuseum|Silberkammer der Münchner Residenz]] sind 3500 Einzelstücke des Tafelsilbers der [[Wittelsbach]]er aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lillian Schacherl, Josef H. Biller: &amp;#039;&amp;#039;München&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;ADAC-Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039;). Neu bearbeitete Auflage. ADAC-Verlag, München 2006, ISBN 3-89905-480-6, [http://books.google.com/books?id=aMuTpqdXTDoC&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;dq=Tafelsilber&amp;amp;lr=lang_de&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;hl=de Seite 36–37]. Abgefragt am 4. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im [[Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg|Heidelberger Kurpfälzischen Museum]] wird das 72-teilige Tafelsilber der Kurfürstin [[Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach|Elisabeth Auguste]] aus der Zeit des [[Rokoko]] gezeigt.&lt;br /&gt;
* „Das Hildesheimer Tafelservice kann als das weitaus vollständigste unter den erhaltenen Augsburger Silberservicen des 18. Jahrhunderts gelten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz Selig: &amp;#039;&amp;#039;Katalog des Tafelservices des Hildesheimer Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westphalen.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Boetzkes, Lorenz Seelig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die fürstliche Tafel. Das Silberservice des Hildesheimer Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westphalen.&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim, vom 14. Mai bis 14. August 1995). Quensen, Lamspringe 1995, ISBN 3-922805-51-5, S. 95 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Service ist inzwischen aufgeteilt. Ein Teil ist im Bayerischen Nationalmuseum München zu sehen, der andere im Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unpolished silverware.jpg|mini|Unpoliertes Tafelsilber mit [[Silbersulfid]]belegung]]&lt;br /&gt;
Um den Glanz des Silberbestecks zu bewahren, können neben modernen Pflegemitteln auch Hausmittel helfen. Hierbei kann &amp;quot;angelaufenes&amp;quot; Silberbesteck etwa in ein Becken aus heißem Wasser, einem Stück Alufolie und Natronpulver gelegt werden. Nach der abschließenden Trocknung mit einem Tuch verschwindet das matte Erscheinungsbild angelaufenen Silberbestecks. Auf diese Weise kann Tafelsilber kostengünstig sauber gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird durch dieses Verfahren auch die dunkle Oxidschicht in vertieften Ornamenten entfernt, die dort eigentlich erwünscht ist, damit die Verzierungen deutlich sichtbar erscheinen. Auch bei Besteckteilen mit anderen Materialien (z. B. Griffen aus [[Holz]] oder [[Elfenbein]]) sollte diese Reinigungsmethode nicht angewendet werden, da sich diese nichtmetallischen Stoffe verfärben können. Das Wasser sollte bei antikem Besteck auch nicht zu heiß sein, denn die [[Klinge]]n sind bei alten [[Messer]]n oft mit einem Kitt im Griff befestigt (sog. Hohlheftmesser), der bei einer Temperatur von ca. 75&amp;amp;nbsp;°C weich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Saliera]], ein Salzfässchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Hernmarck: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450 bis 1830&amp;#039;&amp;#039;. Beck [u. a.], München [u. a.] 1978.&lt;br /&gt;
* Ulla Stöver: &amp;#039;&amp;#039;Le Couvert. Geschichte und Geschichten um Tafelsilber.&amp;#039;&amp;#039; Thiemig, München 1975, ISBN 3-521-04058-5.&lt;br /&gt;
* Bruno-Wilhelm Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Tafel- und Schausilber des Historismus aus Hanau.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1992, ISBN 3-8030-5059-6 (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 1990).&lt;br /&gt;
* Hildegund Bemmann: &amp;#039;&amp;#039;Rheinisches Tafelsilber. Silbernes Prunk- und Tafelgerät des nördlichen Rheinlandes von 1550 bis 1800.&amp;#039;&amp;#039; CMZ-Verlag, Rheinbach-Merzbach 1992, ISBN 3-87062-009-9 (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1989: &amp;#039;&amp;#039;Silbernes Prunk- und Tafelgerät des nördlichen Rheinlandes von 1550 bis 1800.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[François Baratte]]: &amp;#039;&amp;#039;Silbergeschirr, Kultur und Luxus in der römischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Trierer Winckelmannsprogramme.&amp;#039;&amp;#039; Heft 15). von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2551-7.&lt;br /&gt;
* Claudia Horbas, Renate Möller: &amp;#039;&amp;#039;Silber von der Renaissance bis zur Moderne. (Fakten, Preise, Trends).&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2000, ISBN 3-422-06283-1.&lt;br /&gt;
* Johanna Gehrlein: &amp;#039;&amp;#039;Rosen-Bestecke.&amp;#039;&amp;#039; Johanna Gehrlein, Kahl 2009, ISBN 978-3-9813273-0-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Silverware|Tafelsilber, Silberwaren, Silberbesteck}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Tafelsilber}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.bonn.de/stadtmuseum/inhalte/tafelsilber.htm Tafelsilber von Andreas Emmel für Paul Joseph Freiherr von Landsberg-Velen]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/article1798294/Wer-hat-Tafelsilber.html Welt-online-Debatte: Wer hat Tafelsilber?]&lt;br /&gt;
* [http://www.muellers-lesezelt.de/miszellen/tafelsilber.pdf Gerhard Müller, &amp;#039;&amp;#039;Tafelsilber&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 98&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132072-4|LCCN=sh85122667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmiedekunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Special Circumstances</name></author>
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