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	<title>Tafelmusik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2003:D1:6F3E:B900:8851:64C4:432:5FA9: Link zu https://de.wikipedia.org/wiki/Partitur hinzugefügt, da ich selber nicht wusste was das ist und kein bequemes popup karm beim drüber hovern</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zu https://de.wikipedia.org/wiki/Partitur hinzugefügt, da ich selber nicht wusste was das ist und kein bequemes popup karm beim drüber hovern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{belege}}{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafelmusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im 16. und 17. Jahrhundert [[Hintergrundmusik]] für Feste, Bankette und ähnliche Gelegenheiten bezeichnet. Der Begriff wurde entsprechend auch für [[Partitur|Partituren]] bezeichnet, die zu diesem Zweck geschrieben waren. &amp;#039;&amp;#039;Tafelmusik&amp;#039;&amp;#039; konnte instrumental oder vokal sein; aus naheliegenden Gründen war sie oft etwas leichter als Musik für andere Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den bekanntesten Komponisten derartiger Werke befinden sich [[Johann Hermann Schein]], dessen &amp;#039;&amp;#039;Banchetto musicale&amp;#039;&amp;#039; 1617 entstand und schnell berühmt wurde, sowie [[Michael Praetorius]], der 1619 sich in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; auch theoretisch damit auseinandersetzte. Scheins Sammlung wird auch heute noch gerne von Ensembles für Alte Musik verwendet. Ähnliche Titel für Musik der gleichen Verwendung waren &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Tafelkonfekt, Tafeldienst, Mensa sonora, Encaenia Musices, Mensa Harmonica, Musikalische Tafelbedienung, Musique pour les soupers du Roi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Musical Banquet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allgemein bekannteste Beispiel ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Tafelmusik (Telemann)|Tafelmusik]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Philipp Telemann]] (1733). Auch sie zeigt die Fähigkeit des Komponisten, die unterschiedlichsten Genres und Instrumente zu beherrschen. Gleichzeitig stellt dieses Werk in gewisser Weise einen Schlusspunkt der Entwicklung dar: Im 18. Jahrhundert wurde derartige Musik dann meistens (nicht immer!) als [[Divertimento]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein konkretes Beispiel, das zugleich Zeugnis für das Entstehen und jahrhundertelange Nachwirken der Gattung gibt, ist die berühmte Tafelmusik, mit der [[Wolfgang Amadeus Mozart]] in seiner 1787 entstandenen Oper [[Don Giovanni]] das abschließende Gastmahl des Titelhelden einleitet und sich dabei mit einem kurzen Ausschnitt aus [[Figaros Hochzeit]] selbst zitiert. Mozarts Tafelmusik wird – wie auch die meisten Divertimenti – von einem Ensemble von Holzbläsern gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenreaktion auf die [[Romantik (Musik)|Romantik]] entstand im 20. Jahrhundert der Begriff [[Gebrauchsmusik]]. Komponisten wie [[Eric Satie]] &amp;#039;&amp;#039;(Musique d’ameublement),&amp;#039;&amp;#039; [[Paul Hindemith]] &amp;#039;&amp;#039;([[Plöner Musiktag]])&amp;#039;&amp;#039; und andere bezogen sich – aus unterschiedlichen Gründen – auf die Tradition, Musik zur Begleitung außermusikalischer Ereignisse zu schreiben. Einen späten Reflex stellt auch &amp;#039;&amp;#039;Musique pour le Souper du Roi Ubu&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernd Alois Zimmermann]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Gattung nach Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrauchsmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Essen und Trinken)]]&lt;/div&gt;</summary>
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