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	<title>Tadeusz Kossakowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:37:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-06T09:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tadeusz Kossakowski (82812382).jpg|mini|Tadeusz Kossakowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tadeusz Kossakowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1888]] in [[Chișinău]]; † [[24. November]] [[1965]] in [[Warschau]]) war ein polnischer Ingenieur, Mitglied der Eliteeinheit [[Cichociemni]] und [[General]] der [[Polnische Streitkräfte|polnischen Streitkräfte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Kossakowski schloss das Gymnasium in [[Cherson]] ab. Im Anschluss zog er mit der Familie nach [[Lwiw|Lemberg]], wo er ein Maschinenbaustudium an der [[Nationale Polytechnische Universität Lwiw|Technischen Universität Lemberg]] absolvierte. An der Universität kam er zum ersten Mal mit der polnischen Unabhängigkeitsbewegung in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 trat er in das militärische Netzwerk [[Związek Walki Czynnej]] ein, im nachfolgenden Jahr engagierte er sich im [[Schützenverband „Strzelec“|Schützenverband &amp;quot;Strzelec&amp;quot;]]. In diesem Zeitraum benutzte er das Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Kirgiz&amp;#039;&amp;#039; um der Strafverfolgung durch die österreichischen Besatzer zu entgehen. Des Weiteren schloss er einen Offizierslehrgang ab und bekam das Offiziersemblem Regenschirm durch [[Józef Piłsudski]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Als russischer Untergebener wurde er im Jahre 1914 in die [[Kaiserlich Russische Armee]] eingezogen. Dort wurde in die Infanterieschule in [[Tschuhujiw]] versetzt und am 1. September 1915 in den Rang eines Standartenträgers befördert. Kurz darauf wurde er zum Frontdienst abkommandiert. Im Laufe des Krieges befehligte er zunächst eine Kompanie und später ein Infanteriebataillon. Im Februar 1917 wurde er – inzwischen zum [[Oberstleutnant]] befördert – zu den Pionieren versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oktoberrevolution in Russland 1917 lief er zu den polnischen Einheiten über und diente in der 2. [[Telegrafentruppe|Telegraphenkompanie]] des 1. Polnischen Korps in Russland unter General [[Józef Dowbor-Muśnicki]]. Dort war er mit der Entwaffnung der Einheiten durch die deutschen Truppen beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeitserklärung Polens im November 1918 trat er in den Dienst der [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|neugeschaffene polnischen Armee]], anfangs in der 1. [[Fernmeldetruppe|Fernmelde]][[brigade]]. Ab März 1919 diente er wieder bei den Pionieren. Während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] zwischen April und Oktober 1919 war er Befehlshaber einer [[Pionier (Militär)|Pionier]][[Kompanie (Militär)|kompanie]] in der 2. [[Infanterie]][[Division (Militär)|division]]. Danach war er bis 1921 Befehlshaber des 2. Pionierbataillons. 1923 wurde er auf eine Fortbildung ins verbündete Frankreich entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1927 wurde Kossakowski in einen hohen Verwaltungsposten des [[Verteidigungsministerium (Polen)|Verteidigungsministeriums]] einberufen. Am 1. Januar 1928 wurde er zum [[Oberst]] befördert und wurde zu einem der ranghöchsten Offiziere der Ingenieurs- und Pioniertruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 23. September 1930 bekam er den zusätzlichen Oberbefehl über die damals relativ junge polnische Panzerwaffe&amp;lt;ref&amp;gt;Dziennik Personalny MSWojsk. Nr. 6 z 23. März 1932 r., S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kossakowski war fortan der Wegbereiter der Entwicklung der polnischen Panzertruppen und forcierte die Automobilentwicklung bei der Armee. Unter seiner Leitung wurden die leichten Panzerfahrzeuge [[TK-3]] und [[TKS (Tankette)|TKS]] nun in Großserie produziert sowie Panzer aus verbündeten Ländern gekauft. Als Beispiele sind der Englische [[Vickers E]] und der unter Mithilfe Englands entwickelte [[7TP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 1936 trat Kossakowski vom Führungsposten der Panzerwaffe zurück. Grund dafür waren Meinungsunterschiede zwischen ihm und der polnischen Rüstungsindustrie. Er vertrat die Ansicht, dass die militärische Produktion gegenüber der zivilen Produktion vorrangig sein sollte. Anschließend wurde er Befehlshaber über sämtliche Pionierverbände der polnischen Armee. 1939 wurde er zum [[Brigadegeneral]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Im September 1939 nahm Kossakowski an den Vorbereitungen zur [[Schlacht um Warschau (1939)|Verteidigung Warschaus]] teil. Im Anschluss gelangte er über [[Königreich Rumänien|Rumänien]] nach Paris. Zwischen September 1940 und Oktober 1941 war er stellvertretender Befehlshaber der 1. Schützenbrigade und Berater in Fragen der Motorisierung. 1941 nahm er an Kursen für höhere Offiziere in der Britischen Militärhochschule in Cumberly teil. Zwischen Oktober 1941 und September 1942 war er Befehlshaber der Pionierverbände des [[Polnische Streitkräfte im Westen|1. Polnischen Korps]] in Schottland. Nachfolgend diente er als Stellvertreter des Befehlshabers in der 2. Panzerbrigade sowie als Befehlshaber der Panzer- und Elektromechanischen Verbände der [[Polnische Streitkräfte im Westen|polnischen Streitkräfte im Westen]]. Für kurze Zeit (bis Oktober 1942) war er der erste Befehlshaber der in der 2. Hälfte 1942 neuformierten 2. Panzerbrigade des [[2 Korpus Polski|2. Polnischen Corps]] im Mittleren Osten. Die Einheiten, in denen Kossakowski zwischen 1940 und 1943 diente, nahmen in dieser Zeit nicht am Kriegsgeschehen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Dezember 1943 war er unter der Disposition des Oberkommandos der Polnischen Streitkräfte. Nach einer Versetzung nach [[Italienfeldzug (Zweiter Weltkrieg)|Italien]] wurde Kossakowski am 30. Mai 1944 im Rahmen der Luftoperation &amp;#039;&amp;#039;Most II&amp;#039;&amp;#039; (Brücke II) über dem besetzten Polen abgesetzt. Er war das älteste Mitglied der [[Cichociemni]], zum Zeitpunkt der Operation war er 56 Jahre alt. Er nahm den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Krystek&amp;#039;&amp;#039; an und wurde gleichzeitig am 30. Mai 1944 zum General befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Organisationsstruktur der polnischen [[Polnische Heimatarmee|Armia Krajowa]] wurde Kossakowski der III. Operationalen Abteilung des Oberkommandos unterstellt. Er wurde außerdem zum Verantwortlichen der Waffenproduktionsanlagen der Armia Krajowa ernannt. In den ersten Tagen des [[Warschauer Aufstand]]s kämpfte General Tadeusz Kossakowski lediglich als einfacher Schütze in einer Sturmabteilung, später wurde er zur Nachschubabteilung versetzt. Im September 1944 wurde er gleichzeitig Befehlshaber einer Gruppe von polnischen Offizieren. Nach der Kapitulation Warschaus gelangte er in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutsche]] [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] und wurde in einem [[Offizierslager|Oflag]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung meldete er sich zu den polnischen Streitkräften im Westen und kehrte nach [[London]] zurück. Im Dezember 1945 kehrte Kossakowski jedoch schon in seine Heimat Polen zurück. Nachfolgend arbeitete er in Projektbüros der neugeschaffenen kommunistischen Verwaltung.&lt;br /&gt;
Tadeusz Kossakowski starb am 24. November 1965. Sein Grab befindet sich im [[Powązki-Militärfriedhof]] in Warschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Orden [[Virtuti Militari]] V. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Orden Polonia Restituta]] 1928&lt;br /&gt;
* [[Krzyż Niepodległości]]&lt;br /&gt;
* [[Krzyż Walecznych]] (Tapferkeitsmedaille, vierfach ausgezeichnet)&lt;br /&gt;
* Goldenes [[Verdienstkreuz der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
* [[Znak Oficerski &amp;quot;Parasol&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenlegion]] 4. Klasse (Frankreich)&lt;br /&gt;
* [[Orden der Krone von Rumänien]] IV. Klasse sowie weitere zahlreiche polnische Auszeichnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marian Żebrowski: &amp;#039;&amp;#039;Zarys historii polskiej broni pancernej 1918-1947&amp;#039;&amp;#039;, London 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124607373|LCCN=n/2001/113293|VIAF=69865991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kossakowski, Tadeusz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Divisionsgeneral (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Zweite Polnische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Polnische Heimatarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Warschauer Aufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cichociemni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Rumänien (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kossakowski (Adelsgeschlecht)|Tadeusz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kossakowski, Tadeusz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Ingenieur und General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chișinău]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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