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	<title>Tacht-e Suleiman - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:10:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tacht-e_Suleiman&amp;diff=810740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF), Durchkopplung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tacht-e_Suleiman&amp;diff=810740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T15:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF), &lt;a href=&quot;/index.php/Durchkopplung&quot; title=&quot;Durchkopplung&quot;&gt;Durchkopplung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die archäologische Kulturstätte in Iran. Informationen zum gleichnamigen Berg in Pakistan findet man unter [[Tacht-i Suleiman (Pakistan)]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=36/36/14.04/N |EW=47/14/6/E|type=landmark |region=IR-04|map=right}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tacht-e Suleiman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|تخت سلیمان&amp;amp;lrm;|d=taḫt-e Suleymān|b=Thron des Salomo}}, von persisch-{{arS|تخت|d=taḫt|b=[[Thron]]}}&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Arabisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1968, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;Takht-e Sulayman&amp;#039;&amp;#039; usw., ist ein Gebäudekomplex in [[Iran]], bestehend aus dem Palast &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qasr-i Abu Nasr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;D. S. Whitcomb: &amp;#039;&amp;#039;Before the Roses and the Nightingales. Excavations at Qasr-i Abu Nasr; Old Shiraz.&amp;#039;&amp;#039; New York 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Feuertempel]] mit [[Peribolos]] und Befestigungsanlagen aus der späten [[Sassaniden]]zeit (etwa 420–640), der im 13. Jahrhundert für eine Palastanlage überbaut wurde. Er liegt auf einem [[Travertin]]hügel in 2200&amp;amp;nbsp;m Höhe, 250&amp;amp;nbsp;km im südöstlichen [[Schahrestan]] (Distrikt) [[Takab (Verwaltungsbezirk)|Takab]] der nordwestiranischen Provinz [[West-Aserbaidschan]] in der Nähe der Stadt [[Zandschan]]. Seit 2003 gehört der Tacht-e Suleiman zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]]. 3&amp;amp;nbsp;km entfernt liegen der Sinterkalkkegel [[Zendan-i Suleiman]] (Gefängnis Salomos) mit einer Siedlung und einem Heiligtum, sowie der Tumulus Tepe Madjid. Die Anlage ist durch eine etwa 1100&amp;amp;nbsp;m lange Mauer umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Takht-e-soleiman-1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Thron des Salomon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Tacht-e Suleiman liegt in einem Talgebiet, wo sich zwei unterschiedliche Faltungszonen des iranischen Hochlandes begegnen. Bis heute stellt hier eine Anreihung von warmen Quellen kalkhaltigen Wassers einen Rest des früheren Vulkanismus dar. Wo diese Quellen mit Gasen angereichert sind, bilden die Quelltöpfe an ihren Rändern Kalkablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempelanlage wurde um einen etwa 100&amp;amp;nbsp;m durchmessenden Quellsee herum errichtet, in dem calciumbicarbonathaltiges Wasser mit einer konstanten Temperatur von etwa 21 Grad aufsteigt. Am Rande des Sees [[Sinter|versintert]] der im Wasser enthaltene Kalk und hat so einen Hügel entstehen lassen, der sich etwa 50&amp;amp;nbsp;m über die Umgebung erhebt. Mehrere im Laufe der Jahrhunderte angelegte Abflussrinnen haben verhindert, dass der Seerand höher anstieg, dafür aber eine Verbreiterung des Travertinhügels bewirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Naumann, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten nachgewiesenen Siedlungsspuren stammen aus der achämenidischen Zeit. Eine größere Bebauung ist seit den Sassaniden nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann S. 19: Eine parthische Besiedlung&lt;br /&gt;
konnte bisher nicht nachgewiesen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert wurde hier eine große Tempelanlage aus ungebrannten Ziegeln mit einer zinnenbewehrten Umfassungsmauer errichtet. Im 6. Jahrhundert wurde die Anlage in Werkstein überbaut und das [[Zarathustra|zoroastrische]] [[Feuertempel|Feuerheiligtum]] [[Adur-i Guschnasp]] ({{faS|آذرگشسپ|d=Āzar-e gušasp}} „Feuer des Hengstes“) hierher verlegt. Mit dieser Verlegung des zentralen Reichsfeuertempels scheint auch der Ortsname Djiz&amp;lt;ref&amp;gt;neu-persisch&amp;lt;/ref&amp;gt; hierher übertragen worden zu sein. Der Palast diente den sassanidischen [[Großkönig]]en bei ihren Aufenthalten vor Ort. Spätestens seit [[Bahram&amp;amp;nbsp;V.]] kamen die sassanidischen Perserkönige nach ihrer Thronbesteigung und vor größeren Feldzügen hierher, um religiösen Zeremonien beizuwohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[oströmisch]]e Kaiser [[Herakleios]] scheint die Anlage in den 620er Jahren zerstört zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Sassaniden]]reiches konnte der Feuerkult noch bis ins 10. Jahrhundert fortgeführt werden, aber Teile der Anlage wurden bereits von einer muslimischen Siedlung benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert ließ der [[Ilchane|Ilchan]] [[Abaqa|Abaqa Chan]] alle Bewohner umsiedeln und auf den Resten der sassanidischen Tempelanlage einen Jagdpalast errichten. Dabei wurden erhaltene Teile der alten Anlage einbezogen. In dieser Periode wurde der Ort Saturiq/Soqurluq genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert verfielen die vorherigen Namen der Vergessenheit und es bürgerte sich vor allem&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [https://www.itto.org/iran/attraction/qasre-abunasr-shiraz/ www.itto.org].&amp;lt;/ref&amp;gt; die Bezeichnung „Tacht-e Soleiman“ ein; auch weitere Orte der Umgebung wurden nach der islamischen Salomoüberlieferung benannt: der Kegel des Zendan-i Soleiman, der benachbarte Gipfel im Nordosten „Kuh-e [[Königin von Saba#Arabisch-islamische Quellen|Bilqis]]“, das Massiv im Südwesten „Tavile-ye Soleiman“.&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste ausführliche Beschreibung der Ruinen des Tacht-e Suleiman sowie des Zendan-i Soleiman wurde 1838 durch [[Henry Creswicke Rawlinson|Henry Rawlinson]] verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann, S. 113 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden dann erste Luftaufnahmen des Ortes angefertigt, denen dann eine Untersuchung durch Arthur U. Pope und seine Expedition im Auftrage des „American Institute for Iranian Art and Archaeology“ folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschungen der Eurasienabteilung des [[Deutsches Archäologisches Institut|DAI]] wurden von [[Rudolf Naumann]], [[Hans Henning von der Osten]] (1899–1960), [[Dietrich Huff]], [[Wolfram Kleiss]] und Ulrich Harb in den Jahren 1959 bis 1966 und 1968 bis 1975 durchgeführt. Die umfangreiche Dokumentation der Ausgrabungen wird in der Eurasien-Abteilung des DAI in Berlin aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerheiligtum auf dem Tacht-e Soleiman ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;225&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Darvaze takht.JPG|Das Tor&lt;br /&gt;
Takht-e-soleiman-2.jpg&lt;br /&gt;
Takht-e-soleiman-3.jpg&lt;br /&gt;
Takht-e-soleiman-4.jpg&lt;br /&gt;
Takht-e-soleiman-5.jpg&lt;br /&gt;
93-5-8 takab 2 (85).jpg|Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ganzak]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Alram]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Sasanidenstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 263–295, hier: S. 266–268.&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Huff]]: &amp;#039;&amp;#039;Takht-i Suleiman. Der Thron des Salomo in den iranischen Bergen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bild der Wissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; 7, 1982, S. 32–40.&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Kleiss]]: &amp;#039;&amp;#039;Zendani-I-Suleiman. Die Bauwerke.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1971.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Naumann]], E. Naumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Takht-i Suleiman. Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts in Iran.&amp;#039;&amp;#039; Prähistorische Staatssammlung, München 1976.&lt;br /&gt;
* Rudolf Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruinen von Tacht-e Suleiman und Zendan-e Suleiman und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1977, [http://digital.library.stonybrook.edu/cdm/ref/collection/amar/id/138451 hier als PDF-Download]&lt;br /&gt;
* [[Josef Wiesehöfer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Königsfeuer“ und „Thron Salomons“. Der Tacht-e Sulaiman in Iranisch-Azerbaidschan.&amp;#039;&amp;#039; In: A. C. Messner, K. Hirschler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heilige Orte in Asien und Afrika. Räume göttlicher Macht und menschlicher Verehrung.&amp;#039;&amp;#039; EB-Verlag, Schenefeld/Hamburg 2006, ISBN 3-936912-19-X, S.&amp;amp;nbsp;59–77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Takht-e Soleyman|Tacht-e Suleiman|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=1077}}&lt;br /&gt;
* {{EIr|takt-e-solayman|Autor=[[Dietrich Huff]]|Titel=Taḵt-e Solaymān|Datum=2002-07-20 }}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://my.opera.com/mujtaba/albums/show.dml?id=7618 | wayback=20070312073245 | text=Bilder vom Tacht-e Suleiman}}&lt;br /&gt;
* Dietrich Huff: Takht-i-Suleiman: Der Thron des Salomo in den iranischen Bergen In: Bild der Wissenschaft 7/82 S. 30 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Iran}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4067587-7|LCCN=n99910218|VIAF=238361484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tachte Suleiman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuertempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altorientalischer Fundplatz im Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sassanidenreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte im Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike iranische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in West-Aserbaidschan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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