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	<title>Tachinger See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:31:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tachinger_See&amp;diff=193850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-13T20:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Tachinger See&lt;br /&gt;
|BILD = Aerial image of the Tachinger See (view from the south).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Tachinger See von Süden aus der Luft gesehen&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/57/57/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12/44/36/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Bayerisches Alpenvorland|bayer. Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Tenglinger Bach, Tachinger Mühlbach&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Waginger See]] → [[Götzinger Achen]] → [[Salzach]] → [[Inn]] → [[Donau]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = Tettenhausen&amp;lt;br /&amp;gt;(Gemeinde [[Waging am See]])&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Taching am See]], Tengling&lt;br /&gt;
|HÖHE = 442.1&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 2.36&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/11_bayern.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 11 Bayern (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 3.650&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.888&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 21600000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 9.25&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 16.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 9.2&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 7.9&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 31.80&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = verbunden mit dem [[Waginger See]]&lt;br /&gt;
|BILD1 = TachingerSee.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Taching und Tachinger See&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tachinger See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis vor 200 Jahren meist &amp;#039;&amp;#039;Tachensee&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein [[See]] im östlichen [[Landkreis Traunstein]] im [[Rupertiwinkel]], der knapp vier Kilometer lang und einen Kilometer breit ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er mit dem südlich sich anschließenden [[Waginger See]] unter diesem subsumiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/images/blo/positionsblaetter/karten/blatt_746.jpg Urpositionsblatt 746 &amp;#039;&amp;#039;Waging&amp;#039;&amp;#039;] (1865/66). Hier sind die beiden Seen zusammen noch als &amp;#039;&amp;#039;Waginger See&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtlicherseits ist die Zuordnung unterschiedlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Im amtlichen Bayernatlas wird der nördliche Teil des Sees auf der Karte als &amp;#039;&amp;#039;Tachinger See&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen, als [[Gemeindefreies Gebiet]] zählt er zum Waginger See. Vgl. [https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/index.html?lang=de&amp;amp;topic=vwas&amp;amp;bgLayer=atkis&amp;amp;E=780173.43&amp;amp;N=5318949.46&amp;amp;zoom=8&amp;amp;layers=2338200f-69e5-407b-b006-8db271374ee8,bf9ff4ed-62c7-4935-9318-d5251108acc3-layer-gemeinden_verwaltungsgemeinschaften_gemeindefreie_gebiete_flaeche,bf9ff4ed-62c7-4935-9318-d5251108acc3-layer-landkreise_kreisfreie_staedte_flaeche,77bb692e-1094-43c5-b827-b9fcd8ad605b,f226e7fb-0d91-4dab-8cb4-3179bd50d5e3&amp;amp;layers_visibility=false,true,true,false,false&amp;amp;layers_opacity=1,0.8,1,1,1&amp;amp;catalogNodes=11,1176,122 BayernAtlas] (Gemeinde- und Gemeindefreie Gebiete eruierbar mittels Klick mit der rechten Maustaste).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt der Tachinger See vom heutigen Luftkurort [[Taching am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Tafel 19.jpg|mini|links|[[Philipp Apian]]s Landtafel 19 (1568): Der &amp;#039;&amp;#039;Tahensee&amp;#039;&amp;#039; ohne sichtbare Einschnürung zwischen Waginger und Tachinger See]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem sich im Süden anschließenden [[Waginger See]] ist der See bogenförmig eingebettet in mit Feldern und Wiesen überzogene Hügel. Der im Osten von einem teilweise bewaldeten Steilufer begrenzte Tachinger See ist von dem südlich gelegenen Waginger See nur durch eine bei Tettenhausen überbrückte Einschnürung getrennt. Diese Engstelle wird durch eine [[Halbinsel]] gebildet, die von Westen in den See reicht und die auf alten Karten als &amp;#039;&amp;#039;Auerzipfel&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet ist (nach dem nahe gelegenen [[Einöde|Einödhof]] &amp;#039;&amp;#039;Au&amp;#039;&amp;#039; bzw. früher &amp;#039;&amp;#039;Auerbauer&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?E=779276&amp;amp;zoom=11&amp;amp;N=5318065&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=historisch&amp;amp;catalogNodes=11,122&amp;amp;crosshair=marker Historische Flurkarte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im 19. Jahrhundert durch Seeabsenkung (mittels Verlegung und Tieferlegung des Abflusses) bzw. Aufschüttung vom Osten her so weit verengt (von rund 155 auf 20 Meter), dass der Bau einer Brücke ermöglicht wurde. Über die Brücke führt die [[Kreisstraße]] TS&amp;amp;nbsp;26, bzw. die Hauptstraße der Gemeinde Waging, die ab Ostufer (Ortsteil Tettenhausen) örtlich Hauptstraße genannt wird. Im Sprachgebrauch werden heute beide Seen zum „Waginger See“ zusammengefasst, wenn auch die Naturräume sich, bedingt durch die Engstelle, z.&amp;amp;nbsp;B. in der Durchschnittstemperatur unterscheiden. Auf [[Philipp Apian]]s Landtafel von 1568 ist der &amp;#039;&amp;#039;Tahensee&amp;#039;&amp;#039; (dort Bezeichnung für den Tachinger See und den Waginger See) noch ohne markante Einschnürung eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seen gehören mit einer Wassertemperatur von bis zu 27&amp;amp;nbsp;°C im Sommer zu den wärmsten Seen Bayerns. Trotzdem können sie in strengen Wintern zufrieren; bis in die 1960er Jahre war das fast alljährlich der Fall. Der Tachinger See friert dabei wegen der niedrigeren Durchschnittstemperatur und wohl auch wegen geringerer Strömungen einige Tage früher zu als der Waginger See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Waginger See bildet der Tachinger See das [[gemeindefreies Gebiet|gemeindefreie Gebiet]] [[Waginger See (gemeindefreies Gebiet)|Waginger See]]. Eines von zwei gemeindefreien Gebieten des [[Landkreis Traunstein|Landkreises Traunstein]], das andere ist das gemeindefreie Gebiet [[Chiemsee (gemeindefreies Gebiet)|Chiemsee]]. Wie im allgemeinen Sprachgebrauch für den See, schließt der Name des gemeindefreien Gebietes &amp;#039;&amp;#039;Waginger See&amp;#039;&amp;#039; auch den Tachinger See mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Gemeinden grenzen am Ufer an den Tachinger See: [[Taching am See]] im Westen und Norden (dort Ortsteil Tengling), sowie [[Waging am See]] im Osten (nur mit seinem Ortsteil Tettenhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
Wie so viele [[Alpenrandsee]]n wurde durch Gletscher der [[Würmeiszeit|letzten Eiszeit]] das Landschaftsprofil so geformt, dass Waginger und Tachinger See entstehen konnten. Von einem ehemals ausgedehnten Seengebiet der nahen Umgegend, dessen Wasserspiegel um ca. 20&amp;amp;nbsp;m höher als heute lag, blieben neben dem [[Abtsdorfer See]], dem langsam verlandenden Weidsee und dem schon in historischer Zeit verlandeten [[Schönramer Filz]], beide südlich von [[Petting (Gemeinde)|Petting]] gelegen, im [[Rupertiwinkel]] nur der Tachinger See und Waginger See übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrologie ===&lt;br /&gt;
Der See wird von mehreren Bächen gespeist und entwässert über den Waginger See. Die wichtigsten Zuflüsse sind der Tenglinger Bach im Norden und der Tachinger Mühlbach im Westen. Die übrigen Zuflüsse, meist im Westen, sind unbenannt. Im Osten gibt es keine nennenswerten Zuflüsse. Der Abfluss erfolgt im Süden durch die Engstelle bei Tettenhausen in den Waginger See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seeschwankungen == &lt;br /&gt;
[[Datei:Seiches Wagingersee Tachingersee.jpg|mini|left|Tiefenkarte des Waginger-Tachinger Sees mit Knoten div. [[Seiche|Seeschwankungen]] (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Anton Endrös (Pädagoge)|Anton Endrös]] untersuchte 1905 die [[Seiche|Seeschwankungen]] des Waginger See und des Tachinger See. Er fand dabei über 10 [[Schwingung]]en unterschiedlicher [[Periode (Physik)|Dauer]]. Die größte Schwankung betrug 75 mm, wobei meist die doppelte [[Amplitude]] unter 18 mm blieb. Die längste [[Stehende Welle|uninodale Längsschwingung]] erstreckt sich über beide Seen und weist eine mittlere Dauer von 62 Minute auf, wobei der Knoten zwischen beiden Seeeinschnürungen liegt. Der Tachinger See wies eine eigene uninodale Längsschwingung von ca. 13 Minuten mittlerer Dauer sowie eine binodale Schwingung mit ca. 6 Minuten auf. Gefunden wurden auch mehrknotige Schwingungen, alle unter 10 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Endrös (Pädagoge)|Anton Endrös]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Seiches des Waginger-Tachingersees&amp;#039;&amp;#039;, Sitzungsberichte der Mathematisch-Physikalischen Klasse der K. B. Akademie der Wissenschaften zu München, Band XXXV, Jahrgang 1905, Seite 447–476&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tachinger See}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wagingersee.de/ Lokales Informationssystem für die Ferienregion um den Tachinger und Waginger See]&lt;br /&gt;
* [http://www.region-suedostoberbayern.bayern.de/regplan/Kartenuebersicht/pdf-Karten/Karte%203b_Seeuferkonzept%20Waginger%20See,Tachinger%20See_Stand%2018.04.02.pdf Tiefenlinienkarte des Tachinger und Waginger Sees]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Götzinger Achen|STachinger See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Traunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waginger See (gemeindefreies Gebiet)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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