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	<title>Taborstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:00:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Taborstra%C3%9Fe&amp;diff=1421294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schaffnerlos: /* Verkehr */ Linie 12</title>
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		<updated>2025-09-01T16:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Linie 12&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Taborstraße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Wien - Bezirk Leopoldstadt, Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Wien&lt;br /&gt;
|Bild=Wien 02 Taborstraße 16 Kloster a.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Wien&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=1406&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=Kremser Straße (1406)&lt;br /&gt;
|Straßen=Weschelstraße (nördlich), Schwedenbrücke und Laurenzerberg (südlich)&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Vorgartenstraße, Leystraße, Nordbahnstraße, Eberlgasse, Schweidlgasse, Marinelligasse, Trunnerstraße, [[Nordwestbahnstraße (Wien)|Nordwestbahnstraße]], Am Tabor, Lessinggasse, Volkertstraße, Darwingasse, Klanggasse, Heinestraße, Pfeffergasse, Konradgasse, Große Stadtgutgasse, Novaragasse, Obere Augartenstraße, Blumauergasse, Große Pfarrgasse, Haidgasse, Rotensterngasse, Hafnergasse, Tandelmarktgasse, Glockengasse, Karmelitergasse, Schmelzgasse, Negerlegasse, Gredlerstraße, Praterstraße, Obere Donaustraße, Untere Donaustraße&lt;br /&gt;
|Plätze= Humbert-Spitzer-Platz, Karmeliterplatz, Lessingleithnerplatz&lt;br /&gt;
|Bauwerke= [[Börse für landwirtschaftliche Produkte]], [[Barmherzigenkirche (Wien)|Barmherzigenkirche]], [[Karmeliterkirche (Leopoldstadt)|Karmeliterkirche]], [[Wien Nordwestbahnhof|Nordwestbahnhof]]&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Radverkehr]], [[Fußverkehr|Fußgänger]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|U-Bahn-Linie 2, Straßenbahnlinie 2 und 5, Autobuslinien 5A und 5B]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=ca. 2500 m&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 02 Taborstraße 19 Karmeliterkirche b.jpg|mini|Sgraffito an der Ostwand der Karmeliterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Leopoldstadt Taborstraße.jpg|mini|Taborstraße um 1830: Der damalige nördliche Teil bis zur heutigen Nordwestbahnstraße ist noch weitestgehend unverbaut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht Taborstrasse um 1890.jpg|mini|Die Produktenbörse auf Nr.&amp;amp;nbsp;10, dahinter die Kirche der Barmherzigen Brüder auf Nr.&amp;amp;nbsp;16, nach 1890]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taborstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im 2. [[Wien]]er Gemeindebezirk, [[Leopoldstadt]], verläuft zwischen [[Donaukanal]] und Vorgartenstraße, u.&amp;amp;nbsp;a. am Rand von [[Karmeliterviertel]], [[Volkertviertel]] und [[Alliiertenviertel]]. Sie ist seit 2011 mit der damals bekanntgegebenen Verlängerung, die sich zum Teil noch im Planungs- bzw. Baustadium befindet, etwa 2,5&amp;amp;nbsp;km lang. An der westlichen, linken Straßenseite grenzt von der [[Wien Nordwestbahnhof|Nordwestbahnstraße]] zur [[Nordbahnstraße]] seit 1900 der damals von der Leopoldstadt abgetrennte 20. Bezirk, [[Brigittenau]], an. Die 2011 beschlossene Verlängerung um 600 m befindet sich (nach der letzten Namensänderung der Viertel) im [[Nordbahnviertel]]. Ihren heutigen Namen erhielt die Straße um 1850.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View from Sofitel Vienna (5309352956).jpg|mini|Südliche Taborstraße vom [[Design Tower]] aus fotografiert]]&lt;br /&gt;
Die Taborstraße zählt zu den ältesten Straßen Wiens. Sie wurde 1406 als &amp;#039;&amp;#039;Kremser Straße&amp;#039;&amp;#039; erstmals schriftlich genannt; diese Bezeichnung war bis zum 16. Jahrhundert in Gebrauch. Später wurde sie nach den &amp;#039;&amp;#039;[[Tabor (Wehranlage)|Tabor]]&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Befestigungsanlage]]n benannt, deren eine sich seit dem 15. Jahrhundert am heutigen Gaußplatz am Ufer der unregulierten [[Donau]] bzw. am Rand der Donauauen befand. Von dort führten Brücken bzw. Fähren über die Donauarme Richtung [[Floridsdorf]] (1698 wurde der Tabor verlegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taborstraße wurde auf Grund ihrer Verkehrsbedeutung zur Hauptstraße der 1850 in die Stadt Wien eingemeindeten Leopoldstadt und ist bis heute neben der Praterstraße eine der wichtigsten Geschäftsstraßen des 2. Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2011 wurde die Verlängerung der Taborstraße um etwa vier Häuserblöcke auf das [[Nordbahnviertel|Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof]] beschlossen. Sie unterquert dort die Nordbahn, wird von der Bruno-Marek-Allee und der Leystraße gekreuzt und führt bis zur Vorgartenstraße am östlichen Rand des Neubaugebiets. Der letzte Häuserblock (mit Nr. 126), zwischen Leystraße und Vorgartenstraße, besteht seit 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der wirtschaftliche Aufstieg begann schon im späten Mittelalter. 1368 wurde etwa dort, wo sich heute die [[Schwedenbrücke]] über den [[Donaukanal]] befindet, die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Schlagbrücke&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich Schlachtbrücke, weil hier die Rinderschlachtungen vorzunehmen waren) erwähnt, jahrhundertelang der einzige Donauübergang in dieser Region. Von dort verlief ein Fahrweg durch den Auwald des &amp;#039;&amp;#039;Unteren Werds&amp;#039;&amp;#039;, wie die Insel genannt wurde, zum bis 1698 in Funktion gebliebenen Alten Tabor, dem heutigen Gaußplatz an der Bezirksgrenze 2 / 20. Vom Alten Tabor führten ab 1439 Brücken über die anderen Donauarme zu den Fernstraßen nach Prag und Brünn und zur am Nordufer der Donau stromaufwärts nach [[Krems an der Donau|Krems]] ([[Wachau]]) führenden Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Albrecht II. (HRR)|Albrecht V.]] von Österreich (seit 1438 König Albrecht II.) ordnete 1433 an, dass Durchreisende in Herbergen übernachten müssen, worauf am stadtseitigen Beginn der Taborstraße, beim heutigen Donaukanal, neue Gasthöfe entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1624 breitete sich westlich der Straße die Siedlung der aus Wien vertriebenen Juden aus. 1669/1670 [[Vertreibung der Wiener Juden 1670|wurden sie auch von hier vertrieben]], kehrten aber später wieder auf die &amp;#039;&amp;#039;Mazzesinsel&amp;#039;&amp;#039; bei der Taborstraße zurück. Östlich der Straße siedelten sich 1614 die [[Krankenhaus Barmherzige Brüder (Wien)|Barmherzigen Brüder]] an, die hier seither ein Spital betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 wurde der Tabor als Befestigungsanlage und Mautstelle dorthin verlegt, wo sich heute noch das historische Mauthaus befindet (Taborstraße&amp;amp;nbsp;80/Am&amp;amp;nbsp;Tabor&amp;amp;nbsp;2). Bis etwa 1800 war die Verbauung links und rechts der Straße bei der Oberen Augartenstraße angelangt (wo sich der Weg zum Gaußplatz bzw. zum neuen Tabor gabelte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert reduzierte sich die Bedeutung der Taborstraße als Fernverkehrsweg. Die hier 1838 eröffnete [[Kaiser Ferdinands-Nordbahn]] mit dem [[Wien Nordbahnhof|Nordbahnhof]], bald der wichtigste Bahnhof der Monarchie, wurde in den Auwald gebaut. Ebenso entstand später die [[Österreichische Nordwestbahn|Nordwestbahn]] mit dem 1872 eröffneten [[Wien Nordwestbahnhof|Kopfbahnhof]] direkt an der Taborstraße. 1870–1875 fand eine große [[Wiener Donauregulierung|Donauregulierung]] statt, die der Taborstraße nahe Wasserwege beseitigte, aber Platz für neue Stadtviertel schuf (siehe u. a. [[Fahnenstangenwasser]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Großprojekte veränderten die Stadtlandschaft am nördlichen Ende der Taborstraße stark und führten dazu, dass sich Verkehrsströme auf andere Verkehrsmittel und andere Routen verlagerten. Die Taborstraße war nun vor allem Hauptstraße eines von starker Bevölkerungszunahme charakterisierten Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 B2894413T9970117.jpg|Nr. 17: „Zum goldenen Hirschen“, um 1902&lt;br /&gt;
 B2894409T9970125.jpg|Nr. 17, um 1902&lt;br /&gt;
 B1905384T9965014.jpg|Nr. 20, Ecke Schmelzgasse, „Zum goldenen Brunnen“, um 1902&lt;br /&gt;
 Taborstraße 21.jpg|Nr. 21, dahinter die Karmeliterkirche, um 1902&lt;br /&gt;
 Taborstraße.jpg|Nr. 48, Ecke Novaragasse, um 1880&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Bemerkenswerte heutige und ehemalige Bauten an der Taborstraße sind unter anderen folgende (ungerade Hausnummern an der westlichen, gerade an der östlichen Straßenseite; die Nummerierung beginnt am Donaukanal):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Mediatower der [[NEWS-Verlagsgruppe|Verlagsgruppe News]] (Architekt: [[Hans Hollein]]), fertiggestellt 2001. Hier stand bis 1912 das „Kroatenhaus“, ein kleines Haus, in dem sich ein Café von [[Ignaz Wagner]], Vater einer Geliebten [[Ferdinand Raimund]]s, befand. Dieser wohnte hier kurz vor seinem Tod. Im 1997 abgerissenen Nachfolgebau („ÖMV-Haus“) befand sich ab 1955 der Mineralölkonzern [[OMV]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Praterstraße 1–7: [[Uniqa Hotel- und Geschäftsgebäude]] (Hotel Sofitel und [[Stilwerk]], Architekt: [[Jean Nouvel]], Hauptadresse: [[Praterstraße]] 1), eröffnet 2010. 1770 brach hier in der Herberge zum „Goldenen Lamm“ ein Brand aus, bei dem Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] beinahe von einer einstürzenden Mauer erschlagen worden wäre. Mehrmaliger Besucher im 1873 an diesem Standort errichteten &amp;#039;&amp;#039;Hotel Continental&amp;#039;&amp;#039;, das bis 1945 bestand, war [[Otto von Bismarck]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 8, 8A und 8B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hotel Central, errichtet 1914 von [[Siegfried Theiss]] und [[Hans Jaksch]]; zuvor Einkehrgasthof, dann jüdisches Bethaus. Weiters 1916–1996 Tabor-Kino, mit ursprünglich 1000, später 500 Plätzen eines der größten Wiens.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kinthetop.at/forschung/kinthetop_2.html Theater- und Kinotopografie Wien des Büros für Theaterforschung artminutes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: ehem. [[Produktenbörse (Gebäude)|Börse für landwirtschaftliche Produkte]], heute als &amp;#039;&amp;#039;Odeon&amp;#039;&amp;#039; Bühne des [[Serapionstheater]]s, vorher Einkehrgasthof&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Hotel Stefanie]], seit 1872, benannt nach Kronprinzessin [[Stephanie von Belgien|Stephanie]], zuvor Einkehrgasthof&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Barmherzigenkirche (Wien)|Klosterkirche der Barmherzigen Brüder]] mit Kloster und Klosterapotheke, [[Krankenhaus Barmherzige Brüder (Wien)|Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]] seit 1614, Spitalseingang: Große Mohrengasse 9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 17, 17A, 17B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Neubau von 1911; zuvor Großwohnhaus &amp;#039;&amp;#039;Zum Goldenen Hirschen&amp;#039;&amp;#039;, u. a. Wohnsitz von [[Johann Strauss (Vater)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zwischen Nr. 17 und 17A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Lassingleithnerplatz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zwischen Nr. 17B und 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Karmeliterkirche (Leopoldstadt)|Karmeliterkirche]] St. Josef und Karmeliterplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Schmelzgasse: Ehemals [[Hotel National (Wien)|Hotel National]], nach 1847 erbaut, Architekten [[Ludwig Förster]] und [[Theophil Hansen]], Gebäude seit 2009 im Eigentum des Spitals der Barmherzigen Brüder, seit 2019 unter Denkmalschutz, Ausbau für Spitalszwecke geplant&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2962908/ |ORF-Meldung vom 6. Februar 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Schmelzgasse: ehemals Einkehrwirtshaus &amp;#039;&amp;#039;Zum goldenen Brunnen&amp;#039;&amp;#039;, 1908 demoliert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier befand sich 1864–1877 das heutige [[Sigmund-Freud-Gymnasium]], damals eine städtische Schule; der Turnsaal war im Nachbarhaus Glockengasse 2. Freud hat hier 1873 maturiert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bei Nr. 26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Denkmal für [[Julius Ofner]] (1845–1924), Sozialpolitiker, [[Reichsrat (Österreich)|Reichsratsabgeordneter]], 1919 Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung; von [[Carl Wollek|Karl Wollek]], 1932 enthüllt, in der NS-Zeit 1943 entfernt, 1948 provisorisch und 1954 definitiv wieder aufgestellt; siehe auch [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#O|Ofnergasse]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 36&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In dem 1912 von Erwin Raimann erbauten Haus war ehemals das Helios-Kino (1913–1983 / 1988) untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kinthetop.at/forschung/kinthetop_2.html Theater- und Kinotopografie Wien des Büros für Theaterforschung artminutes]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ondulierende Erkerfassade weist in den Parapetfeldern des fünften Obergeschoßes Relieffelder mit liegenden Aktfiguren auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 39&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Obere Augartenstraße: früher Hotel Bayrischer Hof mit Bayrischer Bierstube und Festsaal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bei Nr. 39 und 40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[U-Bahn-Station Taborstraße]] (erbaut 2003–2008)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 72&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier wohnte um 1900 als Kind der spätere Architekt [[Richard Neutra]] mit seinen Eltern.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 80&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Am Tabor 2: historisches Mauthaus Am Tabor (am einst hier vorbeifließenden Donauarm befand sich lang das nördliche Ende der Taborstraße)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bei Nr. 89&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Johannes-Nepomuk-Kapelle (Am Tabor)]] (unmittelbar neben der Kapelle verläuft die Grenze zum 20. Bezirk)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 89–93&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: ehemals [[Wien Nordwestbahnhof|Halle des Nordwestbahnhofs]] (20. Bezirk)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 90–92&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Identadresse: Trunnerstraße 1–3: ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftlich-chemische Bundesversuchsanstalt&amp;#039;&amp;#039;, seit 2001 Sitz des [[Gerichtsbezirk Leopoldstadt|Bezirksgerichtes Leopoldstadt]]. Der ursprünglich erste Bauteil (&amp;#039;&amp;#039;k.k. Landwirthschaftlich-chemische Versuchsstation in Wien&amp;#039;&amp;#039;), Trunnerstraße 3, wurde 1893/94 von [[Franz Berger (Architekt, 1853)|Franz Berger]] (1853–1938) erbaut. Der an der Taborstraße gelegene Bauteil samt Portal (Trunnerstraße 1) dürfte zwischen 1898 und 1900 entstanden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bau|00|00|1898|539|AUTOR=|Die k. k. Landwirthschaftlich-chemische Versuchsstation in Wien|ZUSATZ=Nr. 26/1898, 1. Juli 1898 (XVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=523 ff.|anno-plus=ja}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wlz|07|12|1901|04|AUTOR=|Die k. k. Landwirthschaftlich-chemische Versuchsstation in Wien|NAME=Wiener Landwirthschaftliche Zeitung. Illustrirte Zeitschrift für die gesammte Landwirthschaft|ZUSATZ=Nr. 98/1901 (LI. Jahrgang)|ALTSEITE=834, unten links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 94&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ecke Marinelligasse 1: [[Gemeindebau]] Marinellihof, erbaut 1926 (Arch. [[Leopold Schulz (Architekt)|Leopold Schulz]]), benannt nach [[Karl von Marinelli]], Direktor des [[Leopoldstädter Theater]]s&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 120&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Identadresse Leystraße 160: Bildungscampus [[Christine Nöstlinger]] im Nordbahnviertel, wegen seiner charakteristischen Grundrissform „Blume“ genannt; eröffnet im Herbst 2020&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/architektur/oeffentliche-bauten/schulbauten/bildungscampus-leopoldstadt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien-wl-sl-2-e1-866399.jpg|mini|Straßenbahnverkehr auf der Kreuzung der Taborstraße mit Am Tabor und Nordwestbahnstraße, wo die durch die Taborstraße fahrende Linie 2 die Linie 5 kreuzt (2015)]]&lt;br /&gt;
17 Jahre nach der Betriebsaufnahme der ersten [[Pferdebahn|Pferdetramway]] in Wien verkehrte dieses Verkehrsmittel 1882 zum ersten Mal von der [[Schwedenbrücke]] durch die Taborstraße bis zum Nordwestbahnhof. Seit 1869 verkehrte es aber schon auf dem Franz-Josefs-Kai und seit 1873 kreuzte die seit 1907 (und bis heute) Linie 5 genannte Strecke, die mehrere Wiener Kopfbahnhöfe verbindet, die Taborstraße zwischen Trunnerstraße (später Am Tabor) und Nordwestbahnstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 war der 5er die erste elektrische [[Straßenbahn Wien|Straßenbahnlinie]] Wiens, die Strecke durch die innere Taborstraße folgte im Jahr 1900. 1901 wurde der Abschnitt vom Nordwestbahnhof zur Dresdner Straße gebaut und sofort elektrisch betrieben. Im gleichen Jahr wurden auch Abzweigungen in die Heinestraße (zum [[Praterstern]]; seit 2008 nur bei Umleitungen verwendet) und in die Obere Augartenstraße (zur [[Augartenbrücke]]; im Personenverkehr bis 1945 genützt, Jahrzehnte später abgetragen) gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Strecken verkehrten diverse Linien, am längsten die Linien O (1907–1977) in die Brigittenau und C (1910–1960) nach [[Kaisermühlen]]. Seit 2008 fährt die Linie 2 durch die Taborstraße, die bei der Oberen Augartenstraße auf die in Tieflage gebaute [[U-Bahn-Linie U2 (Wien)|U-Bahn-Linie U2]] mit der [[U-Bahn-Station Taborstraße]] trifft. Der 2er befährt zentrumsseitig die südliche Hälfte der [[Ringlinie (Wien)|Ringlinie]] um die Altstadt und endet im Norden bei der [[Floridsdorfer Brücke]] im 20. Bezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende der Taborstraße befindet sich jenseits des Donaukanals die [[U-Bahn-Station Schwedenplatz]] der Linien [[U-Bahn-Linie U1 (Wien)|U1]] und [[U-Bahn-Linie U4 (Wien)|U4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Individualverkehr bietet die Taborstraße nordwärts mit der anschließenden Dresdner Straße usw. eine Zufahrt zur [[Floridsdorfer Brücke]] über die Donau und zur linksufrigen [[Donauuferautobahn]]. Südwärts biegt man von der Taborstraße stromaufwärts in die Obere Donaustraße und stromabwärts in den [[Franz-Josefs-Kai]] ein. Der Querschnitt der Fahrbahn der Taborstraße ist allerdings gering; neben geparkten Fahrzeugen steht dem Autoverkehr zumeist nur der Fahrbahnteil zur Verfügung, der auch von der Straßenbahn benützt wird. Nur im nördlichsten Teil ist die Straße etwas breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2,2 Kilometer lange Straßenbahn-Neubaustrecke von der U-Bahn-Stationen Vorgartenstraße über die Taborstraße wurde im Herbst 2025 fertiggestellt, hier verkehrt die neue Linie 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
*Im Uniqa-Hotel- und Geschäftsgebäude auf Nr. 2 hat im Dezember 2010 ein Designkaufhaus der Kette Stilwerk eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*An der Ecke zur Blumauergasse befindet sich der vor allem von jugendlichem Publikum frequentierte Club &amp;#039;&amp;#039;Bricks&amp;#039;&amp;#039;. Mehrmals im Jahr finden in der gesamten Gasse Flohmärkte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In den 2000er Jahren rückte die Taborstraße durch die Krimiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Trautmann (Fernsehserie)|Trautmann]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Österreichischer Rundfunk|ORF-Fernsehens]] und der [[MR Film]] in das mediale Blickfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße ab 01 a.jpg|Die Taborstraße ab Nr. 1, Kreuzung Obere Donaustraße&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 01 a.jpg|Nr. 1, Media-Tower&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 02 a.jpg|Nr. 2, Uniqa-Gebäude&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 10 Produktenbörse a.jpg|Nr. 10, Produktenbörse&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 11b a.jpg|Nr. 11b, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien-HotelStefanie1-Asio.JPG|Nr. 12, Eingangsbereich [[Hotel Stefanie]] (ältestes Hotel in Wien)&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 17 b.jpg|Nr. 17 (ganz links), 17A und 17B, Wohn- und Geschäftshaus (vor 17A: Lassingleithnerplatz)&lt;br /&gt;
 Taborstrasse 18–Schmelzgasse 2, Vienna, 2016.jpg|Nr. 18, ehem. &amp;#039;&amp;#039;Hotel National&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 19 Karmeliterkirche a.jpg|Bei Nr. 19: Karmeliterkirche&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 26 Denkmal Julius Ofner a.jpg|Nr. 26, Denkmal für Julius Ofner&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße ab 27 a.jpg|Ab Nr. 27, Kreuzung Tandelmarktgasse&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 29 a.jpg|Nr. 29, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 31 a.jpg|Nr. 31, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 33 a.jpg|Nr. 33, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 35-37 a.jpg|Nr. 35 und 37, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 36 a.jpg|Nr. 36, Ehemaliges Helios-Kino&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 38 a.jpg|Nr. 38, Wohn- und Geschäftshaus&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße ab 39 a.jpg|Ab Nr. 39, Kreuzung Obere Augartenstraße&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße ab 65 a.jpg|Ab Nr. 65, Kreuzung Heinestraße&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße ab 89 a.jpg|Ab Nr. 89, Kreuzung Nordwestbahnstraße&lt;br /&gt;
 Wien 02 Taborstraße 89 Nepomuk-Kapelle a.jpg|Nr. 89, Johannes-Nepomuk-Kapelle&lt;br /&gt;
 Taborstr90.JPG|Nr. 90–92, Bezirksgericht&lt;br /&gt;
 Haus-Marinelligasse 1-01.jpg|Nr. 94, Marinelli-Hof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helga Gibs&lt;br /&gt;
   |Titel=Leopoldstadt – Kleine Welt am großen Strom&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mohl Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-900272-54-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=69–71}}&lt;br /&gt;
*Walter Krobot, [[Josef Otto Slezak]], Hans Sternhart: &amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn in Wien – vorgestern und übermorgen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1972, ISBN 3-900134-00-6.&lt;br /&gt;
*Helmut Portele: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“. Fahrzeugerhaltung, Dokumentation und Betriebsmuseum. Geschichte der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ und ihrer Exponate&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag der Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ (WTM), Wien ³2009, ISBN 978-3-200-01562-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Taborstraße, Vienna|Taborstraße}}&lt;br /&gt;
*[http://www.wienwelt.at/shopping.php?id=47&amp;amp;name=Taborstra%C3%9Fe+%2F+Karmelitermarkt Taborstraße/Karmelitermarkt] auf wienwelt.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/17/N |EW=16/22/55/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taborstrasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstraße A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Brigittenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schaffnerlos</name></author>
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