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	<title>TTG-Komplex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:07:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=TTG-Komplex&amp;diff=2836222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Entstehung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-01-19T19:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TtgSA.jpg|mini|Handstück eines Tonalitgneises vom [[Kaapvaal-Kraton]], Südafrika (Kameradeckel zum Größenvergleich)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonalit-Trondhjemit-Granodiorit-Komplexe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;TTG-Komplexe&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;TTG-Suiten&amp;#039;&amp;#039;, sind typisch für die [[Archaikum|archaischen]] [[Kraton]]e (siehe auch [[Grünsteingürtel]]). Die älteste bekannte TTG-Suite befindet sich im Süden West[[grönland]]s und ist 3,8 Ga alt, leicht verändert treten TTGs auch noch bis ins [[Phanerozoikum]] auf. Sie repräsentieren die wahrscheinlich erste und älteste [[Kontinentale Kruste]] überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Thorsten J. Nagel, J. Elis Hoffmann, Carsten Münker|Titel=Generation of Eoarchean tonalite-trondhjemite-granodiorite series from thickened mafic arc crust|Sammelwerk=Geology|Datum=2012-02-28|Seiten=G32729.1|ISSN=0091-7613|DOI=10.1130/G32729.1|Online=http://geology.gsapubs.org/content/early/2012/02/23/G32729.1|Abruf=2017-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
TTG-Komplexe bestehen aus [[Tonalit]]en, [[Trondhjemit]]en und [[Granodiorit]]en, die sich durch einen besonders hohen Natrium-Gehalt auszeichnen, ansonsten umfasst der Begriff ein weites Feld an chemischen Zusammensetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Wie die TTG-Komplexe entstanden ist umstritten. Die Entstehung fand unter anderen Bedingungen (andere Zusammensetzung der Atmosphäre, andere Druck-Temperatur Bedingungen im Erdinneren, etc.) als die moderne [[Plattentektonik]] statt, wahrscheinlich wurde bis zum Ende des Archaikums (ca. 2,5 Ga)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Huaiyu Yuan|Titel=Secular change in Archaean crust formation recorded in Western Australia|Sammelwerk=Nature Geoscience|Band=8|Nummer=10|Datum=2015-10-01|Seiten=808–813|ISSN=1752-0894|DOI=10.1038/ngeo2521|Online=http://www.nature.com/ngeo/journal/v8/n10/abs/ngeo2521.html|Abruf=2017-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; basaltisches Material (wahrscheinlich frühe [[ozeanische Kruste]]) nur [[Überschiebung|überschoben]] aber nicht tief [[Subduktion|subduziert]]. Die TTG-Komplexe könnten das Resultat einer [[Anatexis|Teilaufschmelzung]] dieses Materials sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature.com&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Tim E. Johnson, Michael Brown, Nicholas J. Gardiner, Christopher L. Kirkland, R. Hugh Smithies|Titel=Earth’s first stable continents did not form by subduction|Sammelwerk=Nature|Band=543|Nummer=7644|Datum=2017-03-09|Seiten=239–242|ISSN=0028-0836|DOI=10.1038/nature21383|Online=http://www.nature.com/nature/journal/v543/n7644/full/nature21383.html|Abruf=2017-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Falle des [[Isua-Gneis|Isua-Grünsteingürtels]] gibt es geochemische Übereinstimmung mit einem in der gleichen Einheit vorkommenden älteren [[Eoarchaikum|eoarchaisch]]en [[Tholeiit]], welcher daher als [[Protolith|Ausgangsgestein]] vermutet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten J. Nagel, J. Elis Hoffmann, and Carsten Münker Generation of Eoarchean tonalite-trondhjemite-granodiorite series from thickened mafic arc crust Geology, G32729.1, first published on February 28, 2012, [[doi:10.1130/G32729.1]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliches gilt für den Pilbara TTG-Komplex in Australien, hier kommt im [[East Pilbara Terrane]] basaltisches Material vor, welches als Ausgangsgestein des nahen TTG-Komplexes vermutet wird, selbst aber nicht direkt aus dem Erdmantel zu stammen scheint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature.com&amp;quot;/&amp;gt; Wahrscheinlich kam es damals aufgrund des höheren geothermischen Gradienten zu einer raschen Entwässerung der ozeanischen Kruste, weshalb diese nicht so schnell die heute übliche [[Metamorphose (Geologie)|Metamorphose]] zum wesentlichen dichteren Gestein [[Eklogit]] erfuhr. Dadurch wiederum hatte die überschobene ozeanische Kruste vorerst eine geringere [[Dichte]] und konnte nicht tiefer subduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;M.G. Bjørnerud and H. Austrheim: Inhibited eclogite formation: The key to the rapid growth of strong and buoyant Archean continental crust. Geology, September, 2004, v. 32, p. 765–768, [[doi:10.1130/G20590.1]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Zeit erfuhr die überschobene Kruste eine starke Erwärmung, wodurch eine Metamorphose zu [[Amphibolit]] und Eklogit sowie eine teilweise Aufschmelzung stattfand. Die Aufschmelzung muss hierbei im Druck-Temperatur-Stabilitätsfeld von [[Granat]] – also in mindestens 40 km Tiefe – stattgefunden haben; dies entspricht ausgehend von der heutigen Dicke ozeanischer Kruste etwa dem 4-fachen der normalen Mächtigkeit, ebenso fehlen bei den klassischen archaischen TTG-Komplexen Hinweise auf eine Interaktion wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Xenocryst|Fremdmineraleinschlüsse]] oder [[Hydrothermale Lösung|hydrothermale]] [[Alteration (Geologie)|Alterationen]] der Magmen mit [[Peridotit|Erdmantelgestein (Peridotit)]], im Gegensatz zu postarchaischen TTG-Komplexen oder [[Adakit]]en. Die durch diese Teilaufschmelzung und eventuelle Fraktionierung entstandenen saureren Magmen stiegen aufgrund ihrer geringeren Dichte auf und [[Intrusion (Geologie)|intrudierten]] oder [[Vulkanausbruch|eruptierten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Okrusch, Siegfried Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Springer-Verlag, Berlin u. a. O. 2009, ISBN 978-3-540-78200-1.&lt;br /&gt;
* R. Taylor, S. McLennan: &amp;#039;&amp;#039;Planetary Crusts. Their Composition, Origin and Evolution&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 2009. ISBN 978-0-521-84186-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattentektonik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petrologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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